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[inwave_heading preview_style_1=““ title=“Bewerbung ohne Berufserfahrung – wie Du dem Teufelskreis entfliehst“ color_title=“#00366d“]

Das hier kennt wahrscheinlich jeder, der frisch aus Ausbildung oder Studium kommt: Der Teufelskreis der fehlenden Berufserfahrung. Wenn du eine Stellenanzeige liest, fällt dir oft direkt auf, dass dir bestimmte Kompetenzen fehlen. Diese sind allerdings nur zu bekommen, wenn du erst einmal beruflich anfängst und Erfahrungen sammeln kannst

Kein Job ohne Erfahrung – Keine Erfahrung ohne Job.

Ein Dilemma und unschöner Teufelskreis, der Panik auslösen kann und jede Menge Druck zu Beginn der Karriere erzeugt. Und allzu oft versuchen wir es dann nicht einmal mit einem Bewerbungsschreiben. Doch das ist falsch: Es gibt Hoffnung!

Bewerbung für Berufseinsteiger: Im Folgenden zeigen wir dir wertvolle Tipps, wie du trotzdem an deinen ersten richtigen Job gelangen kannst und die fehlende Berufserfahrung im Lebenslauf kompensierst. Zudem hast du auch alles in der Hand und in deiner Persönlichkeit, wenn du beim Bewerbungsgespräch noch mit anderen Dingen außer der Erfahrung punkten willst.

Wir zeigen dir, wie du dich, deine Kompetenzen und Persönlichkeit erfolgsversprechend einsetzen kannst und dich so ins rechte Licht rücken kannst. So kriegst du deine Chance!

Bewerbung für Berufseinsteiger – Mach deine ersten wichtigen Schritte

Die erste Bewerbung für Berufseinsteiger stellt oft eine besondere Herausforderung dar. Was soll man schreiben? Was erwarten die genau? Und oft hängt unser Fokus stark auf unseren eigenen Defiziten fest und wir fühlen uns unzureichend aufgestellt, um den Job zu bekommen. Auf was kannst du bauen, wenn du ganz am Anfang stehst?

Bevor du dich an deinen PC und an dein Bewerbungsschreiben setzt, sorge erst einmal selbst nur für dich für Klarheit und überlege dir bewusst, wohin es für dich eigentlich gehen soll. Du kannst auf einem Zettel einmal ganz frei notieren, was dir eigentlich gefällt, wie deine idealen Arbeitsbedingungen, Team, Arbeitsplatz usw. aussehen würde:

Spiele doch zuerst einmal „Wünsch-dir-was!“ – Du bist so dann ganz bei dir und wählst viel klarer und passender aus, welche Stellenanzeigen dich überhaupt ansprechen.

Bewerben wir uns nämlich aus Verzweiflung und einem Gefühl des Mangels heraus auf alles, was uns nur im Entferntesten irgendwie passend erscheint, setzt das meist eine Dynamik in Gang, aus der heraus es sowieso nicht klappen kann. Ganz einfach, weil wir viel zu verzweifelt sind und innerlich in Unruhe! Nimm lieber den Druck raus: Positives Denken kann Wunder wirken!

Die Analyse der Anzeige

Nun hast du ein Stellenangebot gefunden. Aber schau genau hin. Worauf kommt es bei dem Job an? Worauf setzt der Arbeitgeber hier die größte Priorität? Ist es die Arbeit im Team oder die Selbstständigkeit? Fleiß oder eher Individualität? Was will der Arbeitgeber genau? Du unterscheidest am besten in: Muss-Fähigkeiten und Kann-Fähigkeiten.

Sich mit dem Unternehmen auseinandersetzen

Es ist immer nützlich, sich vorher umfassend mit dem Unternehmen zu beschäftigen. Gerade hier kannst du wertvolle Details erfahren, die andere Bewerber nicht haben. Gehe auf die Webseite und studiere das Unternehmen eingehend. Fahre an den Standort und verschaffe dir ein Bild von der Situation vor Ort, sofern das möglich ist.

Beschäftige dich richtig mit dem Unternehmen und der Arbeitsstelle, bevor du zur Bewerbung schreitest. Man merkt eigentlich jedem Bewerber an, ob er die Webseite nur grob überflogen hat oder sich eingehend mit dem Produkt, der Produktionsweise, Aufbau und Wirkungsweise des Unternehmens beschäftigt hat.

Wen sucht das Unternehmen?

Bestimmte Kompetenzen sind für den Arbeitgeber obligatorisch und andere sind verhandelbar. Bevor du also an dein Bewerbungsschreiben gehst, präzisiere vorher genau, was und wen die haben wollen.

In vielen Fällen können wir den potentiellen neuen Arbeitgeber aber auch gar nicht so gut einschätzen, weil Formulierungen gewählt wurden, die schwammig oder mehrdeutig auslegbar sind. Dann kannst du es auch mal so betrachten: Auch der Arbeitgeber formuliert genau so, weil er offen an die Sache herangeht.

Dich und die Mitbewerber erst einmal richtig kennen lernen will, um zu sehen, was du mitbringst! Und genau an der Stelle kannst du dich gut darstellen, auch wenn es dir vielleicht noch an praktischer Berufserfahrung fehlt!

Was hebe ich hervor? Welche Softskills lassen mich in gutem Licht dar stehen?

Was an dir macht dich nun zum geeigneten Bewerber? Wenn wir uns nicht einfach blind bewerben, sondern uns vorher ein paar Gedanken machen, dann werden wir nicht nur Absagen kassieren. Im Hinblick auf die von dir ausgewählte Stelle – Was bringst du da zielführend mit ein? Was kannst genau du, was der Arbeitgeber und sein „Produkt“ brauchen könnte?

Besonders im Anschreiben deiner Bewerbung kannst du gut herausstellen, wie es um dich persönlich steht. Verwende daher keine Standart-Formulierungen, die der Arbeitgeber in jeder zweiten Bewerbung sowieso lesen wird, wie etwa „ich bin teamfähig“, „besonders zuverlässig“. Sondern:

Punkte mit deinen Softskills!

Das sind soziale Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein oder Disziplin; Anforderungen, die jeder Arbeitgeber stellt. Softskills sind oft nämlich fast wichtiger als technisches Know-How und Erfahrungswissen.

Denn was nützt der beste Angestellte, der technisch versiert und fachlich 1A arbeitet, aber dafür jeden dritten Tag zu spät auf Arbeit erscheint, weil er verschlafen hat. Mit deinen Softskills kannst du also punkten!

Stelle etwas Besonderes an dir dar, bist du vielleicht einfallsreich, geistreich und kreativ? Falls dir da jetzt der Kopf raucht und dir nichts einfällt, hilft es oft sehr, wenn wir uns an unsere Freunde wenden. Frag die einmal, was sie an dir besonders schätzen oder aber direkt mochten, als ihr beiden euch erst kennengelernt hattet.

Die Außenwahrnehmung von anderen kann für unsere Selbsteinschätzung sehr nützlich sein.

Nebentätigkeiten gekonnt verpacken

Ferner gilt: Egal, was du in deinem Leben schon gemacht hast, es hat dich sicher geprägt und weitergebracht. Daher kann man unbedingt auch einen Blick auf die Nebentätigkeiten in deinem Leben werfen.

Auch Dinge, mit denen du kein Geld verdient hast, wie beispielsweise die Tochter einer Freundin zu betreuen oder beim Dachausbau eines Freundes ausgeholfen zu haben – können sich für dich sehr positiv auswirken, sofern du alles gut verpackst.

Bringe an geeigneten Stellen in deiner Bewerbung und im Lebenslauf ein, was du noch so gemacht hast. Dies stellt dich in einem guten Licht dar. Du wirkst interessiert und fehlende Berufserfahrung wird gleich ganz anders aufgenommen.

Anschreiben und Lebenslauf immer individuell anpassen – Was machst Du mit deinen Lücken im Lebenslauf?

Besonders wichtig ist, dass du nicht mit Vorlagen arbeitest, sondern Lebenslauf, Anschreiben und Anlagen immer ganz individuell an die aktuelle Stellenanzeige anpasst. Nichts wirkt auf den Arbeitgeber banaler, als wenn er spürt, dass du dir nicht die Mühe gemacht hast, sondern einfach nur einen Serienbrief in 5 Minuten rausgeschickt hast. No-Go!

Zeigen, dass Du die Firma kennst

Der Gesamteindruck zählt natürlich am Ende, aber wenn du bereits im Anschreiben beweist, dass du dich mit der Firma gut auseinandergesetzt hast, gut Bescheid weißt, wie sie dort arbeiten, Leute individuell ansprichst usw, gibt das schon einmal entscheidende Punkte!

Lücken sind normal

So stehst du aber dennoch im Lebenslauf mit einigen Lücken dar, die du kompensieren musst. Denn auch das ist ganz normal. Jeder hat sich nach der Schule vielleicht ein Jahr Auszeit genommen, ist möglicherweise durch die Welt gereist oder hat sich von Kellnerjobs zu Babysitting gehangelt.

Reisen statt fachliche Fähigkeiten

Klar, es fehlt dir hier natürlich an fachlichen Fähigkeiten, jedoch was steht dem entgegen: Du bist gereist, hast neue Dinge gelernt, dich für Neues interessiert und wolltest dir bewusster werden, was du vom Leben möchtest und in welche Richtung es gehen soll. In den Augen eines Personalers sind das auch absolut legitime Schritte, die ein Mensch tut, um reifer zu werden und sich zu finden.

Von Job zu Job – Wieso also nicht?

Runde Dein Bild also so ab, als dass du dich authentisch zeigst. Du kannst Lücken im Lebenslauf kompensieren, in dem du vor allem souverän und bescheiden damit umgehst, aber immer offen und ehrlich, was dich damals umtrieb. Der Punkt ist und bleibt immer der Ton, den du in deiner Selbstdarstellung anschlägst.

Welchen Ton hast du gewählt?

Bei einem Bewerbungsschreiben ohne Berufserfahrung kommt es natürlich ganz besonders auf den richtigen Ton an. Niemand will da selbstüberschätzenden Hochmut lesen. Selbstüberschätzung ist oft etwas, was unerfahrenen Einsteigern und jungen Menschen leicht passieren kann, da sie unsicher sind und sich eben bestmöglich anpreisen wollen.

Souveränität ist, worauf es ankommt. Man darf bewusst und selbstsicher auftreten, jedoch muss es sich die Waage halten mit: Bescheidenheit, Takt und Lernbereitschaft. Man sollte sich aber auch nicht zu klein machen. Auch Unsicherheiten bei der Bewerbung für Berufseinsteiger können dir den Hals brechen, da der Arbeitgeber denken könnte, du seist noch nicht bereit für so einen Job.

Checkliste für deine ersten Bewerbungen – Berufserfahrung, Lebenslauf und Anschreiben

Da purzelt also so einiges im Kopf durcheinander, wenn wir uns auf den Weg zu der ersten richtigen Stelle machen. Daher hilft es sehr, wenn du dir eine schöne klar strukturierte Checkliste aufstellst, wie du vorgehst. So vergisst du nichts und entwickelst zudem eine Routine bei deinen ersten Bewerbungen. Sie kann zum Beispiel so aussehen:

Bewerbung ohne Berufserfahrung – Deine Bewerbungs-Checkliste:

  • Bin ich auf die Anforderungen der Stellenanzeige eingegangen? Habe ich nichts vergessen?
  • Habe ich meine Nebentätigkeiten gekonnt eingebracht und angepasst?
  • Ist die ganze Bewerbung individuell und auf die Stellenanzeige bezogen formuliert?
  • Welchen Ton habe ich getroffen? Liest sich eventuell heraus, dass ich unsicher war? Oder habe ich vielleicht sogar an manchen Punkten zu dick aufgetragen? Sind die Formulierungen insgesamt geeignet oder klingen sie eher plump und abgekupfert?
  • Mache ich einen guten ersten Eindruck? Oder wirke ich wie jeder andere Bewerber auch?
  • Welche Kompetenzen könnte ich mehr hervorheben, damit man sich an mich erinnert?

Immer absolutes No-Go: Rechtschreib-, Tipp- und Kommafehler

Besonders wichtig: Nichts geht über die korrekte Grammatik und Rechtschreibung. In jeder Bewerbung muss das stimmen! Du kannst keine Tippfehler oder Rechtschreibfehler darin gebrauchen, also prüfe dies lieber drei-, vier-, fünfmal. Und frage auch andere Leute, wenn du damit unsicher bist und auch Google dir damit nicht helfen konnte.

Ausreden nutzen nichts!

Viele Deutsche haben extreme Schwierigkeiten mit der Kommasetzung. Aber das ist kein Grund, es einfach zu legitimieren, besonders bei der Bewerbung für Berufseinsteiger. Der Arbeitgeber will korrekte Schreibweisen, in jedem Fall ist also darauf unbedingt zu achten! Es geht nämlich nicht nur um Erbsenzählerei dabei, sondern stellt deine Arbeitsweise dar:

Wie gründlich erfüllst du deine Aufgaben? Wie sorgfältig bist du? Und wirst du auch im neuen Job mit Genauigkeit punkten? Schon das, kann der potentielle Arbeitgeber an deiner Bewerbung ablesen. Ein Bewerbungsschreiben ohne Berufserfahrung muss formal unbedingt fehlerfrei aussehen.

Wirklich alles abchecken

Bewerbung doppelt und dreifach gecheckt? Hierzu zählt auch, welche Dateiformate für Anhänge du gewählt hast. Was hat der Arbeitgeber gefordert und funktionieren alle Anhänge auch? Ist deine Email-Adresse richtig geschrieben oder schließlich deine Anschrift.

Was nützt all die Mühe, wenn deine persönlichen Daten am Ende nicht stimmen. Wenn du der Meinung bist, du bist endlich fertig, deine erste Bewerbung ohne Berufserfahrung, kommt hier noch ein wichtiger Hinweis:

Gib deine Bewerbung jemandem zur Korrektur!

Gerade bei einer Bewerbung für Berufseinsteiger, soll nach Möglichkeit eine neutrale Person mit daraufschauen, die mit der Stellenanzeige, und der Arbeit nicht allzu viel zu tun hat. Ein Außenstehender also. Dieser gibt dir das beste Feedback, da er unbeteiligt ist.

Noch dazu bei einem Bewerbungsschreiben ohne Berufserfahrung. Sicher kannst du noch einiges erfahren, Hinweise, die dir bisher gar nicht in den Sinn gekommen sind, weil du mitten im Thema stehst.

Auch ein häufiges Problem von Absolventen bei der Bewerbung ohne Berufserfahrung – Überqualifiziert! Und nun?

Tja, zuerst heißt es im Studium, eine solide Ausbildung und wissenschaftlich fundierte Fachkenntnisse seien essentiell, um später einen guten Job zu finden und Karriere zu machen. Das ist ja der Grund, wieso man sich vielfach überhaupt zu einem langjährigen Studium entschließt.

Allerdings kommen dann Absolventen nach dem Abschluss erstmals auf dem Arbeitsmarkt an und stehen vor ihrer ersten Bewerbung ohne Berufserfahrung. Und dann ernten sie Absagen über Absagen.

Grund: Überqualifiziert – Zu viele und zu spezielle Kenntnisse in einem fachspezifischen Bereich und nicht genug in anderen. Wer kennt da nicht den Klassiker des Geisteswissenschaftlers, der schon im ersten Semester von den Unidozenten gesagt bekommt:

„Schön, dass Sie Soziologie studieren wollen, der Markt braucht noch viele gute Taxisfahrer!“

Aber Spaß beiseite. Überqualifizierte Absolventen haben es natürlich nicht leicht bei der Bewerbung ohne Berufserfahrung. Daher ist es absolut von Vorteil schon, im Studium einiges an Erfahrungen zu sammeln, die sich später zum Studienabschluss ergänzen kann. Hast du nun aber keine dieser Berufserfahrung, kannst du diese aber kompensieren.

Wähle deinen Fokus strategisch aus. Stelle dich trotz fehlender Praxis besonders bunt und vielseitig dar. Und an der Stelle helfen dir natürlich auch wieder Nebentätigkeiten, von Reisen bis Hobby-Tischlerei-Projekte. Zeige Ihnen, dass mehr in die steckt als dein Abschluss oder die eine Fachrichtung.

Du bist mehr als deine Fähigkeiten und Jobs!

Darum geht es. Auch dein künftiger Arbeitgeber will sehen, dass du dich für die Firma ganz einbringen wirst und er sich daher für dich entscheidet. Berufserfahrung, Lebenslauf, Bewerbung für Berufseinsteiger:

Ein schwieriges Unterfangen, wenn man noch unerfahren ist, doch du schaffst es, wenn du dir klar bewusst machst, wer du bist, was du kannst, was dich auszeichnet und welche Kompetenzen du dem neuen Job zu Verfügung stellst. Selbstbewusstsein und Zuversicht sind notwendig, wenn es um deine erste Bewerbung ohne Berufserfahrung geht.

Und schon das Bewerbungsschreiben ohne Berufserfahrung sollte sich so lesen, dass du willens bist, Neues zu lernen, wissbegierig und neugierig. Bei einer Bewerbung für Berufseinsteiger geht es besonders um Lerneifer und neuer, frischer Energie, die du mit deinem wachen Geist in der Firma einbringen kannst.

Aber dennoch: Verkauf dich nicht unter Wert und wähle sorgfältig aus, ob du diese oder jene Stelle auch wirklich willst.

Und dann finally: Endlich das erste Bewerbungsgespräch

Dann ist es soweit! Du hast deinen ersten Vorstellungstermin. Nach einem ganzen Haufen verschickter Bewerbungschreiben ohne Berufserfahrung fliegt dir die erste Einladung ins Haus. Jetzt nur nicht nervös werden! Unter Druck reagieren wir schlecht.
Daher hier ein paar Tipps für das erste Gespräch:

  • Trage angemessene, jedoch bequeme Kleidung.
  • Nimm den Druck raus. Die Welt geht nicht unter, wenn du genau diesen Job nicht bekommst. Cool bleiben!
  • Verstelle dich nicht. Lies deine Bewerbung noch einmal in Ruhe und schau genau drauf, wen sie eingeladen haben und wieso.
  • Sei interessiert und stell die eine oder andere Frage, jedoch nur, wenn …
  • … das Timing stimmt. Sei wachsam und sei in der Situation: Was wird von dir erwartet? Aber auch: Wie fühlst du dich dabei?

Der Schlüssel des Erfolg liegt oft darin, dass wir uns im Gespräch bescheiden, authentisch und interessiert präsentieren. Höre gut zu, stelle die ein oder andere Frage, die du dir gern schon zuhaus überlegt haben kannst. Lächle auch einmal oder lockere die Situation mit einem Spruch auf. Nur nicht zuviel: Du willst zeigen, dass du die Sache ernst nimmst!

Berufserfahrung Lebenslauf – Was nun aber, wenn es direkt thematisiert wird?

Im Gespräch kann es natürlich direkt ans Eingemachte gehen. Der Personaler oder Arbeitgeber spricht dich direkt darauf an, wieso du keinerlei praktische Erfahrung vorlegen kannst. Was hast du denn eigentlich gemacht in der Pause im Lebenslauf?
Zuerst: Keine Panik.

Natürlich wirst du ein Stück weit auch getestet und der Personal möchte gegebenenfalls auch deine Reaktion herauskitzeln. Er will manchmal sehen, wie du unter Druck und in Stressmomenten reagierst.

Daher bleibe unbedingt schön ruhig, freundlich, gelassen. Und erkläre in einer authentischen Art und Weise, dass du auf Reisen warst, was du da gelernt hast oder auch, dass dein Studium sehr viel Zeit und Kraft gekostet hat, dass du viele Klausuren zu schreiben hattest und da kaum Zeit blieb, noch mehr zu machen.

Bewerbungsschreiben ohne Berufserfahrung sind das eine, das praktische und tatsächliche Leben jedoch etwas anderes. Erzähle davon, was du so getan hast und steh dazu, wer du bist. Denn du bist mehr als nur dein Lebenslauf, Jobs, Kompetenzen oder deine Berufserfahrung.

Zu guter Letzt: Etwas wagen, Zweifel und Nichts zu verlieren

Die Bewerbung für Berufseinsteiger ist schon ein schwieriger Start, andererseits: Du stehst direkt am Anfang deiner Karriere und dir steht jede Tür offen. Kurz gesagt, du hast absolut nichts zu verlieren! Daher sollte dein Bewerbungsschreiben ohne Berufserfahrung nicht in totalen Stress ausarten, sondern auch mit vorfreudigem Nervenkitzel verbunden sein.

Alles ist möglich! Es erwarten dich tolle neue Dinge, viel zu lernen, interessante Menschen, die du kennen lernen wirst. Also sei doch lieber gespannt und freudig, wenn es um deinen neuen Job geht, als gestresst und verzweifelt, weil dir die Berufspraxis noch fehlt.

Etwas wagen kann die Zweifel zerstreuen und ein Sprung ins Ungewisse kann tolle Perspektiven eröffnen. Sei dir gewiss, dass du gut so bist, wie du bist. Dann überzeugst du dein Gegenüber auch davon.

Nochmal das Wichtigste auf einen Blick:

  • Bewirb dich nicht wahllos und aus Verzweiflung auf alles, was irgendwie passt: Wähle sorgfältig und mit Bedacht aus!
  • Beschäftige dich mit der Stelle genauer, studiere das Unternehmen und bringe dein Wissen darüber mit ein.
  • Analysiere genau, was der Arbeitgeber für Muss- und Kann-Fähigkeiten priorisiert.
  • Du hast alles in der Hand und nichts zu verlieren. Zerstreue deine Zweifel und übe dich in Geduld, Gelassenheit und positivem Denken.
  • Verpacke all deine Nebentätigkeiten als wertvolle Lebenserfahrungen, die deinen Charakter geformt haben.
  • Nimm den Druck raus: Positives Denken lernen kann Wunder wirken!
  • Vorstellungstermin: Tritt authentisch, bescheiden, souverän und interessiert auf. Und spüre dich selbst vor allem dabei.
  • Nimm deine ersten Schritte ins Berufsleben als aufregende und freudige Zeit wahr, in der alles möglich ist und du alles erreichen kannst!

Fazit

Kein Job ohne Berufserfahrung und keine Berufserfahrung ohne Job – Viele Berufseinsteiger sind von diesem Teufelskreis betroffen. Den geeigneten Umgang mit der fehlenden Praxis oder Lücken im Lebenslauf zu entwickeln, ist daher gar nicht so leicht.

Doch es hilft, wenn man sich in Gelassenheit übt und versucht dem Druck Stand zu halten, in dem man sich bewusst macht, wer man ist, welche Stärken und Schwächen man hat und was man einem Unternehmen einbringen kann. Bist du klar mit dir, trittst souverän, bescheiden und lernbereit auf, wird der Arbeitgeber schnell wahrnehmen, was alles in dir steckt!

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