IT Berater

IT Berater

Ein IT Berater (oder IT Consulter) beschäftigt sich mit der Informationstechnologie von Unternehmen. Er übernimmt die Verbindung zwischen Management und IT Abteilung. In den letzten Jahren wurde ein stetiger Fortschritt technischer Prozesse erreicht. Dies beeinflusste auch das Wachstum der IT-Abteilungen von Betrieben und begründet die Notwendigkeit von professionellem IT Consulting. Die verantwortlichen Mitarbeiter und das Management im Allgemeinen sind häufig nicht auf dem aktuellen Stand der Dinge, was Möglichkeiten zu Soft- und Hardwareoptimierungen betrifft. Der IT Berater klärt darüber auf und unterrichtet sie.

Dadurch können Betriebsabläufe optimiert und letztendlich eine Effizienzsteigerung erreicht werden. Da das Berufsbild sehr weit gefasst ist, kann keine allgemein gültige Definition getroffen werden. Im Normalfall spezialisiert sich ein Berater auf einen Teilbereich und tritt in diesem als Experte auf. Die IT Unternehmensberatung hat sehr gute Zukunftsperspektiven.

Die Aufgabenbereiche eines IT Beraters

Grundsätzlich ist zu bemerken, dass das Berufsbild des IT Beraters sehr vielfältig ist. Zu Beginn der Karriere empfiehlt es sich, unterschiedliche Projekte durchzuführen. Im Lauf der Zeit und mit wachsenden Erfahrungswerten sollte sich ein IT Berater dann eine gewisse Spezialisierung vornehmen. Gewöhnlich dauern Projekte mindestens drei Monate an, können aber unter Umständen auch mehrere Jahre in Anspruch nehmen.

Die Hauptaufgaben sind Unterrichtung der Mitarbeiter eines Unternehmens und Support in Bezug auf neu eingeführte oder weiterentwickelte IT Systeme. Von besonderer Bedeutung ist, dass sich der Berater im Voraus ausgiebig mit der jeweiligen Branche auseinandergesetzt hat. Nur so kann der IT Support zielführend umgesetzt werden. Häufig sind die Berater nicht ausschließlich für ein einziges Unternehmen aktiv, sondern realisieren mehrere Projekte gleichzeitig. Sehr große Unternehmen beschäftigen Teilweise einen eigenen IT Consulter.

Ein großer Teil im Arbeitsalltag nehmen Aufbau und Optimierung von Anwendungssoftware und IT Infrastruktur ein. Sieht ein IT Berater Möglichkeiten zur Prozessoptimierung, entwirft er Strategien, um diese umzusetzen. Von besonderer Bedeutung ist die enge Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Unternehmens. Diese Zusammenarbeit findet häufig in Form von Schulungen statt. Das Hauptaugenmerk der Schulungen liegt primär darin, eine Effizienzsteigerung zu erreichen.

Obendrein ist die grundsätzliche Analyse geschäftlicher Prozesse Untersuchungsgegenstand der Arbeit eines IT Beraters. Durch seine Fähigkeiten im Programmieren (eine Grundvoraussetzung) ist er auch an der Entwicklung neuer Software beteiligt. Der IT Berater kann als Bindeglied zwischen den einzelnen Fachbereichen eines Unternehmens und der IT Abteilung verstanden werden, zwischen welchen er als Vermittler fungiert. Weitere Tätigkeitsfelder sind Verbesserungen in der IT Sicherheit und Qualitätskontrollen. Da häufig in größeren Teams gearbeitet wird, ist die Tätigkeit sehr herausfordernd, aber auch spannend und zufriedenstellend.

Welche Ausbildung benötigt ein IT Berater?

„IT Berater“ ist kein rechtlich geschützter Begriff. Somit gibt es formal keine Voraussetzungen, die eine angehender Berater erfüllen muss. Dennoch sind umfassende Qualifikationen mitzubringen, wenn Sie in der Branche erfolgreich tätig sein möchten. Grundsätzlich sind ausgiebige Kenntnisse in den Bereichen Betriebswirtschaftslehre und Informatik erforderlich. Ein gängiger Zugangsweg zum Beruf ist ein erfolgreich abgeschlossenes Studium der Informatik oder Wirtschaftsinformatik.

Das Studium der Wirtschaftsinformatik ist tendenziell die bessere Alternative, da dieser Studiengang die beiden wichtigen Bereiche Informatik und Betriebswirtschaft miteinander kombiniert. Um einen zügigen und besser vergüteten Berufseinstieg zu erreichen, sind Erfahrungen in Form von Praktika während des Studiums sehr zu empfehlen. Diese können beispielsweise bei IT Beratungsunternehmen durchgeführt werden. Wenn Sie als Werksstudent in der IT Unternehmensberatung tätig waren, erleichtert Ihnen das auch den Einstieg in den Beruf. Viele Unternehmen setzen voraus, dass erste Kenntnisse in einem IT Beratungsunternehmen gesammelt wurden.

Da die Dienstleistungen eines Beraters sehr gefragt sind, besteht eine dementsprechend gute Chance, hohe Vergütungen zu erreichen. Der erste Studiengang, der sich explizit auf das Berufsbild des IT Beraters spezialisiert hat, wurde 2010 an der Universität Hamburg eingeführt (Masterstudiengang „IT-Management und Consulting“). Seit 2002 gibt es auch die Möglichkeit der Weiterbildung zum geprüften IT Berater. Um dieses Zertifikat zu erlangen, ist eine Prüfung bei der Industrie- und Handelskammer abzulegen.

Nachdem die Grundvoraussetzungen, die ein IT Berater erfüllen muss, erklärt wurden, werden im folgenden weitere Kompetenzen erläutert, die er mitbringen sollte. Zum einen muss er sich sehr gut im Personalmanagement auskennen. Dies schließt gute Mitarbeiterführung und Personalbedarfsplanung mit ein. Auch sollte er dazu in der Lage sein, die Mitarbeiter zu motivieren. Ferner ist es von Nöten, umfassende Kenntnisse im Arbeitsrecht zu besitzen. Dazu gehören Arbeitsplatzsicherheit, Gestaltung der Arbeitszeit, korrekter Umgang mit Schwerbehinderten und vielen weiteren rechtlichen Gegebenheiten.

Des weiteren spielt das Produktmarketing eine große Rolle. Ein IT Berater sollte wissen, welche Zielgruppe ein Produkt anspricht und wie es dieser auf beste Art und Weise zugänglich gemacht werden kann. Dies schließt auch Präsentationen und Vermarkten der Produkte im Kundenumfeld mit ein. Zu Beginn wurde erklärt, dass es keinen festen Qualifikationsweg gibt, um als IT Berater tätig sein zu können. Jedoch können Sie sehen, dass diverse Voraussetzungen erfüllt werden müssen, um als Berater einen guten IT Support durchführen zu können.

Der Einstieg ins IT Consulting

Nach Abschluss des Studiums stehen viele IT Berater vor der Aufgabe, einen erfolgreichen Einstieg zu schaffen. Um zuverlässigen IT Support garantieren zu können, muss die IT Sicherheit gewährleistet sein. Achten Sie darauf, dass diese immer gegeben ist! Auch sollten Sie sich dessen bewusst sein, dass Sie nicht als klassischer Programmierer tätig sein werden.

Einige machen den Fehler, dass sie zwar die informationstechnische Komponente erfüllen, aber in betriebswirtschaftlichen Bereichen unterdurchschnittlich qualifiziert sind. Angehende IT Berater sollten auch die Bedeutung von Praktika während des Studiums nicht unterschätzen. Natürlich ist ein Studium an sich schon sehr zeitintensiv und beansprucht kognitve und monetäre Ressourcen. Fakt ist aber, dass Unternehmen häufig einen Nachweis über praktische Erfahrungen anfordern, bevor sie einen Berater einstellen.

Spezialisierung als Chance für größeren Erfolg

Möchten Sie als Berater tätig sein und benötigen einige Tipps, wie sie ein Alleinstellungsmerkmal erreichen können? Dann sind die nächsten Zeilen für Sie von besonderer Bedeutung. Eine umfangreiche Ausbildung ist grundsätzlich wichtig für das Verständnis aller Prozesse. Häufig suchen Unternehmen jedoch nach einer Lösung für einen ganz speziellen Bereich. Diesem können Sie dann eventuell nicht gerecht werden. Spezialisieren Sie sich doch zum Beispiel auf die Vermögensverwaltung.

Wenn bekannt ist, dass Sie sich mit dieser Thematik besonders gut auskennen, werden Unternehmen Ihre Dienste bevorzugt in Anspruch nehmen. Weitere Bereiche zur Spezialisierung sind IT Sicherheit, betriebliche Informationssysteme oder Anforderungsanalysen.

Das IT Berater Gehalt

Die IT Unternehmensberatung ist für Betriebe heutzutage von enormer Bedeutung. Dementsprechend gesucht sind die Dienstleistungen eines IT Beraters. Dies führt dazu, dass gute Möglichkeiten bestehen, ein hohes IT Berater Gehalt zu erreichen. Wie in den meisten Berufsklassen, ist auch das IT Berater Gehalt flexibel und von mehreren Faktoren, wie beispielsweise Berufserfahrung oder Firmengröße abhängig.

Mit wachsender Mitarbeiterzahl verfügen Unternehmen in der Regel über bessere monetäre Ressourcen und können damit auch die Berater besser vergüten. Fernen sollte Ihnen klar sein, dass auch im IT Consulting eine entsprechende Berufserfahrung geschätzt wird. Da immer mehr Unternehmen auf ausgereifte Technologien und Systeme zurückgreifen, hat das IT Consulting eine ausgezeichnete Zukunftsperspektive.

Es ist nicht einfach, genaue Zahlen zu nennen. Jedoch existieren Statistiken, an denen Sie sich orientieren können. Der Einfachheit halber wird in der folgenden Darstellung nur zwischen Junior IT Consultant, IT Consultant mit Berufserfahrung und Senior IT Consultant unterschieden. Als Junior IT Consultant, der das Studium frisch abgeschlossen hat, kann abhängig von der Unternehmensgröße mit einem durchschnittlichen Gehalt von 40.000 € (bei Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern) bis 51.000 € (bei Unternehmen über 1000 Mitarbeiter) gerechnet werden.

Analog dazu verdient ein IT Consultant mit erster Berufserfahrung zwischen 60.000 Euro und 98.000 € (gleiche Betriebsgrößen wie bei Junior IT Consultant). Ein Senior IT Consultant verfügt über langjährige Berufserfahrung und verdient unter den gleichen Voraussetzungen zwischen 79.000 Euro und 160.000 €.

Für oder mit wem möchten Sie Arbeiten?

Die Frage, wie und wo ein IT Berater seine Tätigkeit am besten ausüben sollte, wird durch mehrere Faktoren beeinflusst. Im Allgemeinen gibt es drei sinnvolle Möglichkeiten:

  1.  In einem IT-Beratungsunternehmen
  2. Freiberuflich
  3. Als Angestellter eines Unternehmens.

IT Beratungsunternehmen ( oder auch Systemhäuser) sind auf den IT Support von Unternehmen spezialisiert. Sie bieten vollständige IT Pakete, bestehend aus Software- und Hardwarekomponenten. Unternehmen einer beliebigen Branche können Ihre Dienste in Anspruch nehmen. Dabei haben IT Beratungsunternehmen die Aufgabe, den EDV-Prozess des Unternehmens reibungslos zu ermöglichen. Sie dienen als Verbindung zwischen den Herstellern und Nutzern von IT-Systemen.

Für IT Berater bedeutet die Festanstellung bei einem IT Beratungsunternehmen vor allem, dass sie ein fixes Einkommen generieren können. Für viele Menschen ist dies ein großer Vorteil, da dadurch eine Planungssicherheit besteht. Folglich sind allerdings Abstriche in der Flexibilität in Kauf zu nehmen. Als Angestellter eines Systemhauses sind Sie angewiesen, die Vorgaben Ihrer Vorgesetzten zu befolgen. Eine zweite Möglichkeit ist die selbstständige Arbeit als IT Berater.

Da sie prinzipiell von zu Hause aus arbeiten können und keine größeren Gerätschaften benötigen, sind keine große Investitionen von Nöten, um die Selbstständigkeit zu ermöglichen. Im Gegensatz zur Arbeit bei einem Beratungsunternehmen generieren sie als Selbstständiger kein Fixgehalt, sind jedoch flexibel und haben keine Vorgesetzten. Die Selbstständigkeit erfordert aber noch einige weitere Überlegungen.

So ist zu erörtern, ob Sie freiberuflich tätig sein möchten oder doch eher ein Gewerbe anmelden sollten. Grundsätzlich ist es besser, als Freiberufler tätig zu sein. Dazu sind aber zwei Voraussetzungen unabdingbar. Die erste ist, dass sie eine dementsprechend akzeptierte wissenschaftliche Qualifikation nachweisen können. Die zweite Voraussetzung liegt darin, dass sie die Aufgaben in eigener Verantwortung übernehmen und keine gewerblichen Tätigkeiten verfolgen.

Vereinfacht kann gesagt werden, dass eine gewerbliche Tätigkeit vorliegt, wenn der IT Berater die Soft- und Hardware nicht nur entwickelt, sondern auch damit handelt. Als Freiberufler haben Sie den Vorteil, dass Sie keine Gewerbesteuer zahlen müssen, eine Ist-Besteuerung beantragen können und nur eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung erstellen müssen.

Als letzter Punkt ist die Arbeit in einem Unternehmen zu erwähnen, das Sie speziell für seine Vorhaben einstellt. Die Vor- und Nachteile sind analog zu denen eines IT Beratungsunternehmens.

Fazit – Berufsbild mit Potenzial und Gestaltungsfreiheit

Das Berufsfeld des IT Beraters ist sehr unterschiedlich und abwechslungsreich. Da jedes moderne Unternehmen auf irgendeine Art und Weise Informationstechniken benutzt, hat der Beruf eine dementsprechend positive zukünftige Perspektive. Es gibt keinen festgelegten Qualifikationsweg, um als IT Berater tätig zu sein. Ein Hochschulstudium der (Wirtschafts-)Informatik und allgemein sehr gute betriebswirtschaftliche Kenntnisse werden aber vorausgesetzt.

Dabei ist es von übergeordneter Bedeutung, sich in diesen Bereichen nicht nur oberflächlich auszukennen, sondern über umfassende Kenntnisse zu verfügen. Sich auf gewisse Bereiche zu spezialisieren hilft dabei, Aufträge für anspruchsvolle Projekte zu bekommen. Das IT Berater Gehalt ist sehr flexibel, jedoch bestehen nach oben offene Verdienstmöglichkeiten.

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