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[inwave_heading preview_style_1=““ title=“Die perfekte Stellenausschreibung – bald können Sie sich nicht mehr vor Bewerbern retten“ color_title=“#00366d“]
die perfekte stellenausschreibung

Eine Stellenanzeige zu schreiben klingt ganz einfach. Tatsächlich ist es jedoch ziemlich herausfordernd, die richtigen Informationen treffsicher auf den Punkt zu bringen. Die Stellenanzeigen vieler Unternehmen unterscheiden sich meist kaum voneinander. Oft werden Textteile einfach kopiert. Dabei ist es unheimlich wichtig, jede Stellenanzeige so zu gestalten, dass sie je nach Branche und Jobprofil individuell einzigartig ist.

Wie Sie das schaffen, zeigen Ihnen die nachfolgenden Ratschläge inklusive eines strukturierten Leitfadens zur Schaltung der optimalen Stellenanzeige. So werden Sie sich demnächst vor hervorragend qualifizierten Bewerbern kaum retten können.

Zunächst soll Ihnen ein bekannter und gern angewandter Trick aus dem Marketing das Grundgerüst Ihrer optimalen Stellenanzeige vor Augen führen:

Der grundsätzliche Aufbau einer Stellenausschreibung nach dem AIDA-Prinzip

Seit dem Jahre 1898 wird im Marketing zur Konsumanregung das sogenannte AIDA-Prinzip erfolgreich angewandt. Es handelt sich dabei um ein vierstufiges Modell, das Konsumenten durch aufeinanderfolgende Phasen führt, die sie zum Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung führen sollen.

AIDA steht dabei für die Anfangsbuchstaben der vier Charakteristika, die eine gut geschriebene Werbung oder Anzeige in genau dieser Reihenfolge enthalten sollte. Diese sind die englischen Begriffe Attention (Aufmerksamkeit), Interest (Interesse), Desire (Verlangen) und Action (Aktion).

Attention (Aufmerksamkeit)

Das AIDA-Modell hat es sich zu Beginn zur Aufgabe gemacht, die Aufmerksamkeit der gewünschten Zielgruppe zu gewinnen. Das wird am besten durch eine kreative Werbeidee erreicht. Diese wird gerne mit aussagekräftigen Bildern, auffälligen Farben oder lustigen Videobotschaften untermauert. Diese erste Stufe ist die wichtigste im Modell. Ist die Aufmerksamkeit gewonnen, stehen die Chancen gut, dass der Leser sich auch tatsächlich für den Inhalt der Werbung interessiert.

Wenn Sie nun eine Stellenanzeige schreiben, sollten Sie besonderes Augenmerk auf einen Titel legen, der aussagekräftig und auffällig platziert ist. Auch eine passende Grafik oder ein Video, das die Atmosphäre Ihres Unternehmens gut widerspiegelt, kann förderlich sein. Nur wenn der Titel und die Optik der Stellenausschreibung auffallen, werden sich die Leser dem Text der Anzeige auch widmen.

Interest (Interesse)

In der zweiten Phase wandelt sich die gewonnene Aufmerksamkeit idealerweise nun in ein Interesse um, mehr über das Produkt oder die Dienstleistung zu erfahren. Ziel ist es, dass sich die Konsumenten mit der jeweiligen Werbebotschaft auseinandersetzen.

Dazu empfiehlt sich eine Kurzbeschreibung der zu besetzenden Stelle. Auch allgemeine Informationen wie Arbeitszeiten (Vollzeit, Teilzeit) oder die Art des Arbeitsvertrages (befristet oder unbefristet) sind hier gut platziert.

Desire (Verlangen)

In der dritten und vorletzten Stufe im AIDA-Modell geht es darum, bei der Zielgruppe das Verlangen zu schaffen, das Produkt oder die Dienstleistung erwerben zu wollen. Das erfordert meist verlockende Versprechen, durch welche der Leser emotional als auch rational beeinflusst wird.

Wenn Sie eine Stellenanzeige gestalten, ist es wesentlich, sich in die Lage des Bewerbers hineinzuversetzen. Durch überzeugende Botschaften können so Bedürfnisse geweckt werden, die direkt zur Kaufentscheidung führen. Hinsichtlich eines interessanten, neuen Arbeitsplatzes wird z.B. das Verlangen nach sozialer und gesellschaftlicher Anerkennung entwickelt. Auf der kognitiven Ebene stehen rational vorteilhafte Überlegungen wie ein attraktives Gehalt oder flexible Arbeitszeiten im Vordergrund.

Es liegt daher an Ihnen, Ihre Zielgruppe zur Bewerbung zu animieren. Denken Sie dabei an:

  • eine interessante Unternehmensvorstellung
  • eine auf den Punkt gebrachte Aufgabenbeschreibung
  • realistische Erwartungen und
  • konkret formulierte Angebote Ihrerseits

Action (Handlung)

Wenn die letzte Phase des AIDA-Modells nun vollendet wird, war die Werbung ein voller Erfolg. Der Konsument hat sich dann tatsächlich zum Kauf entschlossen. Diese Entscheidung soll ihm so einfach wie möglich gemacht werden. Mit einer sogenannten „Call-to-Action“ (Handlungsaufforderung), kann aktiv dazu beigetragen werden. Sie kennen bestimmt die typischen „Kauf-Buttons“ am Ende einer Produktbeschreibung.

In Ihrer Stellenausschreibung bedeutet das, den Bewerbungsvorgang einfach zu gestalten und am Ende kurz zu erklären. Bestenfalls schaffen Sie gleich eine Möglichkeit zur Online-Bewerbung. Keinesfalls sollten aber Informationen zum Bewerbungsprozess (und insbesondere Ihre Kontaktdaten) fehlen.

Das Grundgerüst Ihrer Stellenausschreibung ist nun klar. Wesentlich für den Erfolg Ihres Inserates sind aber auch bestimmte Details in der inhaltlichen Gestaltung.

Der Inhalt Ihrer Stellenausschreibung:
Aussagekräftig und erfolgreich

Der Titel

Der Titel ist ausschlaggebend dafür, ob sich Stellensuchende mit dem Inserat in der Folge überhaupt näher befassen. Er sollte daher unmissverständlich und so konkret wie möglich die gesuchte Stelle zum Ausdruck bringen. Zu vermeiden sind firmeninterne Bezeichnungen, die für Bewerber oft unbekannt sind und nach denen somit auch nicht gegoogelt wird. Zu vermeiden sind auch Anglizismen.

Wenn Sie vielleicht im Titel auch gleich die Anstellungsart erwähnen (befristet oder unbefristet, Voll- oder Teilzeit), ist es ebenfalls ein Plus.

Der Titel sollte sich optisch vom restlichen Text deutlich abheben. Das lässt sich einfach durch eine mittige Platzierung und eine andere Schriftart- oder größe und Fettdruck erreichen.

Der Hauptteil

Der Hauptteil ist das Kernstück, wenn Sie eine Stellenausschreibung schreiben. Der Leser soll nun dazu gebracht werden, sich zu bewerben. Wenn Sie eine Stellenanzeige schalten, sollen daher alle für den Leser relevanten Informationen ersichtlich sein. Um den Inhalt umfassend abzudecken, empfiehlt es sich, fünf Fragen in der Abfolge Wer, Was, Wen und Wie zu beantworten. Diese lauten wie folgt:

  • Wer sind wir?
  • Was erwarten wir? Was bieten wir?
  • Wen suchen wir?
  • Wie kann man sich bewerben?

 

Vorstellung Ihres Unternehmens

Zu Beginn sind Informationen über Sie als Arbeitgeber sinnvoll. Hierbei sollte keinesfalls nur mit Zahlen jongliert werden. Besser ist die authentische Wiedergabe Ihrer Unternehmensphilosophie. Ihr künftiger Mitarbeiter kann so feststellen, ob er sich auch auf sozialer Ebene mit Ihren Werten identifiziert. Auch ein Bild oder ein Firmenlogo, das den Charakter des Unternehmens widerspiegelt, kann Aufmerksamkeit erwecken. Heutzutage produzieren Unternehmen immer häufiger Imagevideos. Die Einbettung eines solchen Videos in der Anzeige hebt Sie auf kreative Weise von der Konkurrenz ab. Wenn Ihr Unternehmen besondere Erfolge zu verzeichnen hat, erwähnen Sie diese natürlich auch.

Die Tätigkeitsbeschreibung

Es ist ratsam, mit den konkreten Aufgaben der zu besetzenden Stelle fortzufahren. So erfährt der Bewerber, was auf ihn zukommt. Klar, präzise und aussagekräftig sind dabei die Schlagwörter. Es ist nicht hilfreich nur von „spannenden“ oder „abwechslungsreichen“ Aufgaben zu sprechen. Erklären Sie, was sie spannend und abwechslungsreich macht. Dazu gehören auch Informationen über den Arbeitsort oder über die künftigen Kollegen. Ebenso kann an dieser Stelle auf eine eventuelle Befristung (falls nicht im Titel erwähnt) hingewiesen werden.

Die Anforderungen 

Anforderungen und Aufgaben sollten nicht vermischt werden, jedoch stimmig sein. Nachdem das Jobprofil erklärt wurde, sind die gewünschten Qualifikationen mitzuteilen. Dabei sollten zuerst jene Anforderungen aufgezählt werden, die der Kandidat auf jeden Fall mitbringen muss. Danach ist in der Stellenausschreibung Raum für optionale Qualifikationen. Beschränken Sie sich auf jene Kenntnisse, die das Jobprofil wirklich erfordert.

Insbesondere dann, wenn Sie in Ihrer Stellenausschreibung typische Soft-Skills wie
„Flexibilität“ oder „Teamfähigkeit“ einfordern, sollten Sie sich zuvor Gedanken darüber machen, ob die Aufgaben in der offenen Position diese wirklich verlangen.

Die Vorteile Ihres Unternehmens 

Eine schmackhafte Darstellung all jener Vorteile, die Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen genießen, ist nun richtig platziert. Schließlich ist ein Arbeitsverhältnis ein Geben und Nehmen. Den Bewerbern soll gezeigt werden, warum es sich lohnt, für Sie zu arbeiten. Das können Annehmlichkeiten wie kostenlose Mittagessen, Fahrscheine, Heimarbeit, Vergünstigungen für diverse Dienstleistungen, aber auch Prämien sein. Werden Sie hier kreativ! Gerade Bewerber, die einen Wechsel ihres Arbeitsplatzes in Erwägung ziehen, freuen sich darüber.

Information zur Art der Bewerbung

Wenn Sie eine Stellenanzeige aufgeben, sollten am Ende des Inserats die Kontaktdaten des Ansprechpartners stehen. Natürlich dürfen auch die E-Mail- und Post-Adresse, an die die Bewerbung zu richten ist, nicht fehlen. Wenn Sie bestimmte Unterlagen wünschen, erwähnen Sie diese hier ebenso. Denken Sie daran, den Bewerbungsprozess einfach zu gestalten.

Sonstige Tipps, wenn Sie eine Stellenanzeige aufgeben

Von der Konkurrenz abheben 

Eine Stellenanzeige so zu gestalten, dass sie möglichst viele Bewerber Ihrer Zielgruppe anspricht, erfordert, sich in die Lage der Bewerber zu versetzen. Es empfiehlt sich daher, sich Gedanken darüber zu machen, was Bewerbern wirklich wichtig ist.

Angebote aus den Bereichen flexible Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen, besonders um Beruf und Familie gut miteinander vereinbaren zu können, kommen natürlich gut an. Aber auch das konkrete Eingehen auf Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten steigern Ihre Attraktivität als Arbeitgeber.

Gehaltsangaben in der Stellenausschreibung

Bislang kennt das deutsche Recht keine Verpflichtung, das Mindestgehalt aufzunehmen, wenn Sie eine Stellenanzeige schalten. Allerdings ist es durchaus sinnvoll, eine Spanne (am besten mit einem Zusatz wie „Verhandelbar je nach Berufserfahrung und Qualifikationen“) anzuführen. So kann der Bewerber von vornherein einschätzen, ob sich die Mühen für ihn lohnen. Auch Sie sparen sich so unnötig investierte Zeit in die Prüfung von Unterlagen und ein Gespräch, das letztlich für beide Seiten unzufriedenstellend endet.

„Du“ oder „Sie“ in der Stellenausschreibung?

Je nach Branche ist es durchaus denkbar, Leser in der Stellenanzeige zu duzen. Allerdings sollte Ihnen dann auch klar sein, dass das „Du“ im gesamten Bewerbungsverfahren (u.a. im persönlichen Gespräch) auch beizubehalten ist. Für Bewerber kann ein „Du“ auch unangenehm wirken.

Stellenanzeigen ohne Diskriminierungen

Besonders seit Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) ist darauf Acht zu geben, niemanden aufgrund persönlicher Eigenschaften zu diskriminieren. Daher sollten Sie Ihre Stellenanzeige so gestalten, dass Sie nicht auf persönliche Merkmale wie das Geschlecht, die Herkunft, das Alter oder die Religion abstellen. Wenn Sie sich nicht daran halten, kann das schwerwiegende finanzielle Folgen für Sie haben. Das AGG sieht nämlich hohe Geldstrafen bei Verstößen vor. Klagenden Bewerbern wurden in der Vergangenheit bereits hohe Summen zugesprochen.

Geschlechtsneutral formulieren

Kritisch anzusehen sind u.a. Formulierungen wie „suchen wir eine Friseurin…“, „suchen wir einen Rechtsberater…“, „dann sind Sie der richtige Mann an Bord..“, „dann sind Sie der perfekte Kandidat“,

Durch den Zusatz m/w halten Sie Ihre Stellenanzeige einfach geschlechtsneutral.

Achten Sie auch auf Textierungen, die eine Benachteiligung mittelbar implizieren können. Eine explizite Angabe, dass ausschließlich eine Vollzeitstelle zu besetzen ist, könnte Mütter diskriminieren.

Ausnahme: Es kann sein, dass die Art der Tätigkeit ein bestimmtes Geschlecht erfordert (z.B. Männermodel). Dann können Sie selbstverständlich gezielt nach männlichen Bewerbern suchen.

Altersneutral formulieren

Formulierungen wie “ bis maximal xx Jahre“, „mindestens xx Jahre“, „jung und dynamisch“, sollten in Ihrer Stellenausschreibung nicht vorkommen. Nach „Berufsanfängern“ kann jedoch ohne Sorge gesucht werden. Gerichte haben bereits festgestellt, dass diese Bezeichnung altersneutral ist.

Dauert eine Einarbeitung länger, ist es auch zulässig, ein Höchstalter festzulegen.

Hinweise auf die ethnische Herkunft lassen

„Muttersprache Deutsch“, „akzentfreie Aussprache“, „unter Angabe Ihres Geburtsortes…“: All das ist zu meiden. Auch nach einem Lichtbild ist nicht zu fragen.

Wird allerdings z.B. ein Lektor oder Moderator gesucht, ist die Anforderung „akzentfreies Deutsch“ gerechtfertigt.

Keine Wünsche hinsichtlich der Religion oder Weltanschauung

Nach ausschließlich konfessionslosen oder katholischen Bewerbern Ausschau zu halten, ist diskriminierend.

Suchen jedoch Kirchen oder karitative Einrichtungen Mitarbeiter, ist es zulässig, auf eine bestimmte Religionszugehörigkeit abzustellen.

Optische Gestaltung der Stellenausschreibung

Für Leser ist es ziemlich mühsam, ohne jede optische Unterbrechung langen Fließtexten aufmerksam zu folgen. Eine für die Augen angenehme Formatierung ist daher unumgänglich, wenn Sie eine Stellenanzeige schalten. Gerade wenn viele Informationen unterzubringen sind, schaffen zweispaltige Textblöcke die nötige Struktur. Interessant ist übrigens, dass es typisch ist, hierzulande der linken Spalte mehr Aufmerksamkeit zu schenken als der rechten. Das liegt an unserem Leseverhalten von links nach rechts. Nach dem Titel wendet sich der Leser meist sofort den Aufgaben zu. Es ist daher ratsam, diese in der linken Texthälfte unterzubringen, wenn Sie eine Stellenanzeige aufgeben.

Auch Aufzählungen (besonders für die Aufgaben und die Qualifikationen) eignen sich hervorragend, um einen übersichtlichen Überblick über die Stellenausschreibung zu geben.

Die garantierte Auffindbarkeit Ihrer Stellenanzeige

Wenn Sie eine Stellenanzeige schalten, möchten Sie natürlich auch, dass diese nicht in den Weiten des Internets verschwindet. Die Verwendung von Schlüsselwörtern, nach denen Bewerber typischerweise suchen, ist daher ein Muss. Sinnvoll sind Begriffe, die die Anstellungsart, den Arbeitsbereich, die Branche oder auch Ihren Standort wiedergeben. Zu beachten ist auch, die geeignete Plattform für Ihre Bewerberzielgruppe zu finden und auf verschiedenen Jobbörsen zu inserieren. Absolventen für Praktikumsplätze sind in Netzwerken und Webseiten der Hochschulen anzutreffen. Für Positionen, die eine längere Erfahrung erfordern, wird es dort eher schwierig werden, den Wunschkandidaten zu finden.

Stellenanzeige gestalten – so besser nicht

Abschließend noch ein paar Tipps und je ein Negativ- und Positivbeispiel, wenn Sie eine Stellenanzeige schreiben.

  1. Meiden Sie austauschbare Attribute wie „weltweit“, „international“, “ führend“ oder „innovativ“. Unzählige Unternehmern nutzen in ihren Stellenanzeigen diese Zuschreibungen. Sie sollten Begriffe finden, die Sie tatsächlich einzigartig machen.
  2. Genauso verhält es sich bei den Wünschen an den künftigen Mitarbeiter. Suchen Sie nicht nur nach „Aufgeschlossenheit“, „Einsatz“, „Belastbarkeit“ oder „Flexibilität“.
  3. Meiden Sie sogenannte Füllwörter, Schachtelsätze, Substantivierungen und eine passive Sprache.
  4. Meiden Sie Hohlphrasen wie „attraktive Vergütung“, „Weiterbildung“ oder auch „Spaß“, ohne sie näher zu konkretisieren. Bewerber lesen diese unnützen Begriffe leider fast in jeder Stellenausschreibung.
  5. Meiden Sie den Nominalstil, wenn Sie eine Stellenanzeige schreiben (z.B. Hauptwörter wie „Gestaltung“, „Erbringung“, „Identifizierung“ oder „Bereitstellung“. Diese Sprache wirkt weder lebendig, noch attraktiv auf den Lesenden.

Hier ein Beispiel einer solchen Aufgabenbeschreibung, die Bewerber nur wenig locken wird:

„Leitung der Einheit Qualitätssicherung für technische Produkte und Bauteile aus externer Fertigung im Verantwortungsbereich der XX mit dem Ziel der Sicherstellung der ordnungsgemäßen Produktion und Prüfung gemäß den jeweiligen regulatorischen Anforderungen sowie auf deren Sicherheit auf dem Markt.“

So geht es besser (Jobprofil für eine Assistenzstelle der Geschäftsleitung):

Ihre Aufgaben:

– Sie führen selbständig das Sekretariat für die Geschäftsleitung
– Mit unseren Lieferanten stehen Sie in schriftlichen und telefonischen Kontakt n Englisch und Deutsch
– Außerdem überwachen und koordinieren Sie alle Termine und Abläufe und
– betreuen unsere Kunden bei all ihren Anfragen

Fazit

Es lohnt sich, gewisse Strukturen einzuhalten, wenn Sie eine Stellenanzeige schreiben. Beliebte Tricks aus dem Marketing, die sich seit über 100 Jahren bewähren, lassen sich auch anwenden, wenn Sie eine Stellenanzeige schalten (AIDA-Stufenmodell). Aber auch die optische Gestaltung spielt eine große Rolle und kreative Ideen sind gefragt. Wesentlich ist, sich in allen Punkten der Stellenanzeige von der Konkurrenz abzuheben. So erzielen Ihre nächsten Bewerbungsprozesse mit Sicherheit den gewünschten Erfolg.

Nachsatz: Nur zur besseren Lesbarkeit wurde im gesamten Text ausschließlich die männliche Form bei Personenbezeichnungen gewählt.

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