Schon wieder Montag? Die Woche so lang – das Wochenende so fern – Jobwechsel in der Krise

Wir alle kenne es: Der Montag morgen ist mal wieder heran. Müde kämpft man sich aus dem kuschelig warmen Bett, schlingt lustlos ein paar Haferflocken hinunter und fühlt sich schließlich fast wie ein ferngesteuerter Zombie neben all den anderen Pendlern in der Bahn, die voller morgendlicher Unlust und halb verpennt ihren Arbeitsweg angetreten sind. Das Wochenende war wie immer viel zu kurz und das nächste liegt in weiter Ferne.

Beim bloßen Gedanken an den nervigen Kollegen, der einem gleich in den ersten Minuten mit schlauen Ratschlägen kommen wird, möchte man am liebsten gleich wieder umdrehen. Montags ist man häufig besonders träge und lustlos, wenn die Arbeitswoche wieder von Neuem beginnt. Befindet sich dann auch noch die Karriere in der Krise, Nörgler im Kollegenkreis nerven und es mangelt an Perspektiven, wird es kritisch und der Frust bricht los.

Wir schauen jedoch hier auf ein paar Strategien, wie Du Dich selbst Montag morgen motivieren kannst, in den Tag zu starten und was Du tun kannst, um deinem Jobwechsel in der Krise entgegen zusteuern.

(K)ein Traumjob und doch ok

Zugegeben: Als Du Deinen Job begonnen hast, warst Du gerade mal 18 und irgendwie noch grün hinter den Ohren. Wie sollte man da schon wissen, was man die nächsten zwanzig Jahre arbeiten möchte. Viele betrachten ihre Tätigkeit im Laufe der Lebensjahre anstatt mit Begeisterung eher mit Resignation und Routine. Spaß macht der Job ihnen eigentlich nicht mehr, man weiß eben nur, wie alles funktioniert.

Alles läuft halt halbwegs. Doch wenn sie die Wahl heute hätten, sagen viele Beschäftigte, würden sie lieber einen ganz anderen Weg einschlagen. Etwas Soziales machen vielleicht. Oder etwas mit Menschen. Etwas mit mehr Sinn. Nicht so viel Schreibtischarbeit und lieber etwas Bewegung. Was auch für die alltäglichen Rückenprobleme zuträglich wäre. Und man bräuchte nicht zweimal die Woche zum Rehasport watscheln.

Tja, aber ganz so übel es im Job eigentlich auch nicht. Man kennt die Chefin und weiß sie zu nehmen. Sie hat ja auch so ihre Marotten, aber wenn Du ihr ab und an etwas schmeichelst, ist sie auch eigentlich ziemlich patent. Irgendwie klappt es ja doch schon insgesamt ziemlich gut in diesem Job. Na klar, er ist kein Traumjob, aber wo ist schon immer alles perfekt? An sich ist der Job eigentlich ok, damit begnügen sich dann viele. Jobwechsel in der Krise? Lieber im sicheren Hafen bleiben.

Schlechte Karriere-Aussichten und keine Perspektive

Eines weißt Du auch schon seit einigen Jahre: Die große Karriere machen wirst Du in Deinem Job nicht mehr. Die Aussicht auf Aufstiegschancen und Gehaltserhöhungen haben sich schon vor einer Weile verabschiedet. Denn dazu müsste die Firma viele strukturelle Gegebenheiten grundlegend ändern.

Und das erfordere neue Konzepte, Personal, Coachings, Weiterbildungen – Alles Dinge, für die Dein Chef in seiner tagtäglichen Überlastung keine Kapazitäten hat. Es wird sich nicht so schnell ändern, wie der Laden nun mal läuft.

Das ergibt auf Deinem Zufriedenheitskonto ein großes Minus und schlechte Aufstiegschancen frustrieren Dich. Unzufrieden mit dem Gehalt zu sein nervt auch sowie die Unfähigkeit dies zu thematisieren. Wie sieht eine Perspektive aus? Wohin sollte man gehen? Etwas ganz Neues anfangen? Einfach so?

Der immer schlaue, nörgelnde Kollege

Aber unzufrieden mit dem Gehalt zu sein, ist nicht der einzige Grund, was montags morgens nerven kann. Du erscheinst gerade am Schreibtisch und dann geht es gleich los: Der anstrengende Tischnachbar und Kollege natürlich auch schon da, hat sich einen Kaffee geholt und beginnt die Woche mit einer ausschweifenden Anekdote über Dies und Das seiner Bekannten, welche nach Dem und Dem sucht und mit Hinz und Kunz ein skandalöses Stelldichein hatte.

Interessiert Dich alles nicht im Geringsten? Genau. Dennoch bringst Du es jedes Mal zu einem müden Lächeln, im Hinterstübchen: Wann ist er bloß fertig mit dieser Geschichte? Und: Auf welche Weise könnte ich denn noch höflich zeigen, dass ich das hier alles nicht so genau wissen muss?

Auch der ewige Nörgler im Kollegenkreis, der Dir Montag morgens sogleich in der Küche über den Weg läuft und sich als erste Amtshandlung des Tages über elf weit schweifende Beschwerdepunkte des Qualitätsmanagements der Geschäftsleitung auslässt – Deine Nerven liegen blank! Dafür zahlt man Dir nicht genug! Jobwechsel in der Krise? Ja, absolut!

Einen neuen Weg einschlagen beim Jobwechsel in der Krise

Wenn der Jobwechsel in der Krise frustrierend ist und Unlust auf der Arbeit sich anstaut, spielen wir öfter das Szenario durch, wie es wäre fristlos zu kündigen. Dies in die Tat umzusetzen, dazu kommt es allerdings nie. Unsere finanziellen Verpflichtungen halten uns doch schnell davon ab, beim Jobwechsel in der Krise finanzielle Wagnisse und beruflich Risiken einzugehen.

Doch wünschen tun wir uns schon an jedem dieser Montage erneut, wir könnten einen neuen Weg einschlagen, welcher der Karriere in der Krise entgegen steuern und schlechte Karriere-Aussichten wandeln könnte. Beim Jobwechsel in der Krise schlägst Du aber in aller erster Linie einen neuen Weg ein, indem Du an Deinen Ansichten und Einstellungen wandelst. Wie wir unsere Umwelt wahrnehmen, haben wir in der Hand. Es liegt an uns.

Ob Dein Jobwechsel in der Krise Dir zu schaffen macht, Dich frustriert und fertig macht, dafür kannst Du selbst Verantwortung übernehmen und Deinen Unmut transformieren.

Transformiere Deinen Unmut

Wie soll das denn gehen? Schlechte Job-Aussichten und Überlastung bestehen in der Firma nun einmal. Was sollte man dagegen unternehmen? Beim Jobwechsel in der Krise lassen sich jeden einzelnen Tag Dinge im Alltag finden, für die sich das Aufstehen lohnt. Wir müssen lernen, unser eigener Motivator zu werden und nicht darauf zu warten, dass jemand von außen an der Tür klingelt, um uns diese Aufgabe abzunehmen.

Wenn wir es schaffen, uns mehr zu motivieren, unseren Fokus von Missmut und Unzufriedenheit weg zu einer klaren und positiven Sichtweise zu verändern, dann werden wir auch weniger anfällig für Frust, Streit und Nervereien sein.

Man kann damit anfangen, täglich zu bemerken, wie gut einem der morgendliche Kaffee schmeckt und wie angenehm die warme Dusche mit Deinem Lieblingslied auf den Lippen tut. Es gibt so vieles zu freuen, wir müssen nur unseren Fokus aktiv darauf lenken. Wenn Dir das gelingt, transformierst Du Deine Unlust auf die Arbeit in Gelassenheit und zu einer inneren Grundzufriedenheit. Deine Karriere in der Krise wird Dir kaum noch auffallen, wenn Dein Geist insgesamt gelernt hat, gelassen und ruhig zu sein.

Werde Dein eigener Motivator

Unzufrieden mit dem Gehalt, Jobwechsel in der Krise oder Überlastung am Arbeitsplatz – Wenn es uns gelingt, am Arbeitsplatz nicht die Schattenseiten, sondern das Positive daran zu bemerken, sind wir künftig immun gegen Nörgler im Kollegenkreis und schlechte Karriere-Aussichten sind tabu. Wer sein eigener Motivator ist, startet nämlich jeden Montag morgen mit einem offenen Geist, ist hoffnungsvoll und zuversichtlich und begegnet dem Leben anders, als negative Menschen.

Auch Meditation, ausgewogene Ernährung und Bewegung sind hilfreich, um den inneren Kurs zu verändern. Mit neuem Mut und Hoffnung nämlich ergeben sich aus Problemen nur viele Möglichkeiten, damit umzugehen.

Es gibt nur Lösungen und Ideen, keine Hindernisse und Schranken

Gegen schlechte Karriere-Aussichten helfen also in erster Linie eine positive Weltanschauung und innerliche Neufokussierung. Ein Reset für den Geist quasi. Da das im Alltag auch oft schwer machbar ist, geraten immer mehr Menschen in Lebensphasen, in denen sie eine deutliche Pause, einen Bruch mit dem Alten, brauchen.

Leider bemerken viele erst so spät, wie unglücklich sie sind, sich mit ihrem tagtäglichen Leben einfach nur zufriedengeben und sich gezwungen und eingesperrt fühlen, dass es zu Klinikaufenthalten oder Therapien kommen muss. Der Jobwechsel in der Krise ist dann erst der Anfang und Menschen müssen ihre gesamten Lebenskonzepte erneuern.

Würden wir doch nur einmal anhalten, …

… könnten wir viel eher an den Punkt kommen, zu bemerken, was uns jeden Montag eigentlich frustriert und was wir selbst jeden Montag dafür tun können, dass unsere Woche gut los geht und unser Leben uns wieder Spaß macht. Wie wir uns nützlich, gebraucht und selbstwirksam fühlen. Uns frei fühlen.

Wenn Du auch findest, dass dein Jobwechsel in der Krise ist und Du Montage wie oben beschrieben öfter erlebst, kommen hier 5 Strategien, wie Du Deine innere Ruhe bewahren kannst und Deinen Frust auf Urlaub schickst. Denn Motivation für jeden Tag kannst Du erlernen und nach einer Zeit wird Dein Gehirn nicht mehr darüber nachdenken müssen, und Du hast eine positive Grundhaltung. Jeden Tag.

1. Strategie gegen den Jobwechsel in der Krise – Immer nur Eins!

Ein häufiges Phänomen ist, dass wir dauernd 10 Dinge gleichzeitig behandeln. Dass unser mentaler Kurs so multitasking verläuft, sorgt immer mehr für Chaos und innerem Stress. Eine Faustregel der Achtsamkeit, der Kunst sein Leben in Ruhe und Gelassenheit zu genießen, lautet: Immer nur Eins!

Packst Du auf der Arbeit oder auch privat Dinge sortiert und nacheinander an, erhalten alle Verhaltensweisen mehr Struktur, Bewusstheit und Klarheit. Diese machen sie automatisch zu einer Erfolgshandlung. Wenn wir es schaffen zu lernen, Dinge in Ruhe und Klarheit zu tun, können wir jeden Tag mehr und mehr Erfolge verzeichnen.

2. Strategie gegen den Jobwechsel in der Krise – Bleibe bei Dir!

Eine weitere goldene Regel der Achtsamkeit ist diese: Bleibe ganz bei Dir und lasse Dich nicht von Widrigkeiten und anderen Dingen von Deinem Ziel abbringen. Überlastung und Überforderungsmomente kommen oft zustande, weil wir wieder offen alles aufgenommen haben, was um uns herum gesagt wurde. Nörgler im Kollegenkreis kritteln allzu schnell im Alltag an uns herum und wir neigen dazu, dem zuviel Bedeutung beizumessen.

Doch worum geht es denn eigentlich wirklich für Dich? Was die werte Frau Müller über Deinen Lebenswandel denkt oder Du selbst? Kümmere Dich nicht soviel um die Bewertungen von anderen, sondern fokussiere Dein eigenes Ziel – gerne auch immer schriftlich am Spiegel und sammle Dich jeden Morgen beim Zähneputzen – Bleibe bei Dir!

3. Strategie gegen den Jobwechsel in der Krise – Beruhige Dich selbst!

Atemübungen, Kurz-Meditationen und kleine Auszeiten im Alltag wirken Wunder gegen Stress und Frustrationen. Wenn Du Dir öfter etwas Zeit nimmst, Dich selbst zu beruhigen, gerätst Du nicht so schnell aus dem Gleichgewicht und Du behältst Deine Kontrolle im Leben. Wer öfter mal kurz durchatmet, tankt sich selbst auf!

4. Strategie gegen den Jobwechsel in der Krise – Siehe Herausforderungen als Geschenke an!

Wir bekommen im Leben oft Dinge aufgetischt, die uns zuerst nicht schmecken. Aber eine unangenehme Neuigkeit als eine Herausforderung wahrzunehmen, an der wir wachsen, etwas lernen können und sollen, gibt Dir wieder Stärke und Energie zurück. Du wirst damit sicher fertig! Und eine Herausforderung, die gemeistert wurde, wirkt sich sehr stärkend auf dein Selbstwertgefühl aus.

5. Strategie gegen den Jobwechsel in der Krise – Hab Vertrauen!

Wenn die Karriere in der Krise erscheint und wir unzufrieden mit dem Gehalt sind, ja, wenn es einfach nicht läuft, gerade dann darfst Du besonders nicht verzagen und Dein Vertrauen in das Leben verlieren. Alles wird gut werden und Du hast schon alles bisher gut bewältigen können. Wenn man es schafft, den Glauben an sich selbst nicht zu verlieren, wird man immer von Positiven Grundhaltungen und Vertrauen in das eigene Können getragen und überrascht. Es kann nichts mehr schiefgehen.

Unser Gehirn ist ein Gewohnheitstier. Es lernt ungern um, doch wenn Dinge erst einmal verankert sind, laufen sie automatisch ab. Wer immer in seinem Leben ein Schwarzseher war und dauernd Angst bekam, zu versagen, der muss seinem Gehirn beibringen, dass es auch anderes gibt. Wer eine Zeit lang positiv umgelernt hat, sich selbst und seine Einstellung konditioniert hat, der sieht dem Jobwechsel in der Krise eher neutral entgegen.

Das ist kein Problem mehr, weil Du nun weißt, was Du kannst, was Du wert bist und dass Du alles angehen kannst, was Du Dir vorgenommen hast.

Fazit

Im Leben werden Dir noch oft Probleme, Hindernisse und auch Unlust und Krisenzeiten begegnen. Wie Du aber damit umgehst, das hast Du aber ganz in der Hand. Du musst eine Entscheidung treffen, ob Du Dein Leben passiv in Zweifeln, Ängsten und Frust verleben willst, oder es aktiv in die Hand nehmen möchtest, um es so bunt und frei zu leben, wie Du es Dir immer erträumt hattest. Es liegt bei Dir!

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