Karriere Turbo Networking – was Du darüber wissen musst

Keine Karriere ohne Kontakte

Ohne Networking kann heute niemand mehr etwas erreichen. Stimmt das? Wenn ja, gilt das wirklich für alle und wie baue ich mir überhaupt ein berufliches Netzwerk auf? Eigentlich ist es ganz schon anmaßend davon auszugehen, dass jeder Lust auf Menschen hat. Denn nichts anders bedeutet erfolgreich Netzwerken schließlich: dauernd Kontakt mit Menschen, sich ständig selbst darstellen – das ist nicht nur echte Arbeit, sondern auch für viele introvertierte Personen gar nicht machbar. Auch einige hoch intelligente Nerds fallen durch das Anforderungsraster des Networking. Da sind dann auch noch die Menschen ohne Freunde. Das soll es auch geben. Viele von ihnen haben die Entscheidung sogar selbst getroffen.

Gleich vorweg müssen wir deshalb etwas Wind aus den Segeln nehmen. Ja, Karriere Netzwerken sorgt für volle Fahrt auf Erfolgsgewässern, aber neben der Vorteile von Networking gibt es eben auch Sachen, die berufliche Netzwerke online nicht können: Networking mit Geschäftspartnern ist nicht mit dem Kontakt zu Freunden gleichzusetzen. Denn bei der Kommunikation Netzwerk von Vorteil und sonst eher weniger gerne gesehen: Alles, was Du tust verfolgt ein Ziel.

Wie Du alle diese Poller umschiffst Du Dich sicher durch die Menschen-Ozeane manövrierst, lernst Du jetzt.

Was ist Networking?

Networking beschreibt ein Sammelsorium an Kontakten, das sich bewegt. Am Gerund lässt sich schon erkennen, dass es sich um eine aktive Handlung dreht. Die reine Übersetzung berufliches Netzgeflecht wäre schlicht falsch. Ein solches Netzwerk ist auch niemals etwas das einfach so da ist, weil man es wie einen Abschluss erworben hat oder wie ein Haus gebaut hat. Es ist vielmehr eine Momentaufnahame. Wer erfolgreich netzwerken will beziehungsweise für seine Karriere netzwerken will, muss am ball bleiben.

Networking

Das heißt, Kontakte müssen gepflegt werden und es ist sehr wichtig, dass Du Dich anfangs stark einbringst. Menschen geben gerne erst zurück, wenn sie bekommen haben. Zudem fühlen sie sich auch gleich verpflichtet, etwas zurückzugeben. Das ist einer der wunderbraren Vorteile am Networking: jeder gibt, um zu bekommen. Auf diese Weise entsteht ein produktiver Austausch, der eine ganze Ausbildung ersetzten kann.

Berufliche Netzwerke online existieren sogar in der Form von bezahlten Communities. Dahinter verbergen sich Networking Mastermindgroups. Das ist eine spezielle Form von Kommunikation und Netzwerk der Vorteil ist denkbar einfach: Du bezahlst Deine Mitgliedschaft und musst nicht erst mühselig jemanden kennenlernen, der Dich zu einem Network einlädt. Allerdings war es das dann auch schon. Ansonsten funktionieren die Networking Mastermindgruppen auf denselben Werten. Geben und dann nehmen.

Vorsicht: Viele dieser bezahlten Networking Communities nehmen nur Menschen mit bestimmt definiertem Curriculum Vitae auf. Damit stellen sie sicher, dass Neuzugänge im Netzwerk einen echten Beitrag leisten und nicht nur einfach da sind, um die Großen auszusaugen.

Hier müssen wir noch einmal einhacken und die zwei Ziele für Networking benennen.

Denn ein Networking Ziel ist doch ganz deutlich, das Lernen von denen, die schon erreicht haben, was Du noch erreichen willst. Aber eben nicht mit einer Nulltarif Einstellung. Du kannst schließlich auch etwas tun – etwa kreative Ideen einbringen und konstruktive Kritik formulieren. Du kannst Lob aussprechend und um Probelesen/hören bitten.

Das zweite Ziel ist es, Mitmenschen kennenzulernen, die fast dasselbe Ziel haben. Sie sind nicht deine Konkurrenz. Höre auf so zu denken wie ein dummer Viertklässler. Es sind Deine Verschworenen. Ihr tauscht euch gemeinsam aus, lernt zusammen und versprecht Euch, gegenseitig nur Gutes vom anderen zu berichten. Blogger arbeiten seit Jahren auf diese Weise. So kommen Sie zu vielen Links.

Privates Networking vs. Berufliches Networking

Selbst die Sozialen Medien haben einst strikt zwischen privatem und berufliches Networking unterschieden. Heute verlaufen die Grenzen gerade bei Facebook schwimmend. Allen ist mittlerweile klar, dass wer erfolgreich Netzwerken will, sich nicht als Mallorca Asi präsentieren darf. Für gezieltes Karriere Netzwerken geht es jedoch auch heute noch eher zu LinkedIn oder Xing.
Mittlerweile haben auch Unternehmen die Vorteile vom Networking für sich erkannt.

Sie können durch Mitarbeiterempfehlungsprogramme gleichgeartete oder gar bessere Kandidaten für Ihre vakanten Stellen erreichen, wenn sie über die Kontakte ihrer vorhandenen Mitarbeiter agieren.

Berufliche Netzwerke online aufrecht zu erhalten ist sehr viel einfacher, wenn der Kontakt in Gruppen stattfindet. Eine solche Kommunikation im Netzwerk ist Vorteil haft, weil Du Dir damit viel Zeit sparst, jedem das gleiche zu berichten. Der Austausch erfolgt unkomplizierter. Doch Du musst aufpassen, dass Dir auf Deinem Profil nicht auch immer private Dinge dazwischengeraten.

Das ist wirklich unprofessionell und hat in Deinem beruflichen Networking nichts zu suchen. Du lernst sicherlich auch privat Menschen kennen, die für Deine Karriere interessant sein können, aber spiele mit offenen Karten, wenn Du etwas von ihnen des bezüglich willst, oder ob es Dir um freundschaftlichen Kontakt geht. Verwirrungen sorgen für Missfallen und wer weiß, wenn Du mal den falschen verärgert hast, kann das böse zurückschlagen.

Am besten networkst Du nur beruflich. Privat sollte es nicht in zielgerichtete Networking Arbeit ausarten.

Verhaltenskodex für Erfolgreich Netzwerken

a) Networking verlangt ein gewisses Maß an Anstand: Ziehe Dich nicht zu legere oder aufreizend an, wenn Du zu einem Event gehst.

b) Berufliches Netzworking ist nicht dazu da, es zu suchen, wenn Du es brauchst. Du baust es auf, wenn du selbst noch am Anfang stehst und es nicht benötigst.

c) In Karriere Netzwerken solltest Du stets konstruktiv mitwirken und dabei authentisch bleiben. Es hilft nicht, den Extrovertierten zu spielen, wenn Du dabei eigentlich ganz verspannt und unglücklich bist. Lerne Dich für Deine Art schätzen zu lassen. Oft ist der Introvertierte auch der gute Beobachter.

d) Die Vorteile des Networking erntest Du bitte erst nachdem Du gegeben hast. Niemand fragt am Anfang nach einem konkreten gefallen. Bringe bitte niemanden in die Bredouille ablehnen zu müssen oder ein versprechen geben zu müssen.

e) Berufliche Netzwerke im Internet verlangen auch nach persönlichen Kontakten. Da reicht eventuell schon ein Anruf im Vierteljahr oder das obligatorische Treffen, wenn Du mal wieder in der Stadt bist. Ganz im Notfall tut es auch eine persönliche Email. Aber nur über öffentliche Kommunikation Netzwerk Vorteil zu erzielen, ist auf Dauer schwer, weil furchtbar unpersönlich. Wer keinen Kontakt zu Dir hat, warum sollte er Dir einen Gefallen tun, wenn es drauf ankommt?

Stell Dich Sympathisch da. Suche aktiv nach Gemeinsamkeiten und interessiere Dich aufrichtig für die Projekte und Probleme des anderen. Löse seine Probleme mit. Auf diese Weise wirst Du als wertvolles Mitglied wahrgenommen, das weiterempfohlen wird und dem auch gerne unter die Arme gegriffen wird.

Denke daran, dass Netzwerke ineinandergreifen. Der Kontakt zweiten und dritten Grades ist oftmals erst der entscheidende, der Dein Karriereschiff herumreißen kann.

Karrieren ohne Networking? Ist das noch möglich?

Wo wir da beim Thema sind. Geht es auch ohne berufliches Netzwerk? Reicht es, intern erfolgreich zu netzwerken? Nein, die Antwort lautetet ganz klar Nein. Und noch schlimmer ist die Erkenntnisse, das Karriere Netzwerken auch danebengehen kann. Du kannst nämlich – ähnlich wie an falsche Freunde zu Schulzeiten, auch an das falsche Network gelangen. Die Vorteile vom Networking lassen sich dann vermissen.

Unter Frauennetzwerken ist das verbreitet. Es gibt zwar sehr viele solcher femininen berufliche Netzwerke online, doch sind das eher Sackkassen denn Sprungbretter. Woran das liegt? Vielleicht an der Stuten Bissigkeit? Vielleicht daran, dass die Kommunikation im Netzwerk Vorteil eher zum Lästern genutzt wird? Auf jeden Fall haben Studien festgestellt, dass Frauen sich unterirdisch selten gegenseitig weiterempfehlen.

Traurig aber erkenntnissreich: Frauen sollten sich in normalen, gemischten Netzwerken tummeln und nicht darauf bauen, dass ihnen die schwesterliche Loyalität zum Ruhm verhilft.
Ohne Networking kannst Du nur weit kommen, wenn Du bereit bist, viel Geld in die Hand zu nehmen. Aber auch dann stößt Du irgendwann an Deine Grenzen: Empfehlungen und Sympathie lassen sich nur begrenzt kaufen. Zudem. Anfangs wirst Du wohl kaum so viel Geld haben, oder?

Networking für Anfänger: So baust Du Dir berufliche Netzwerke online auf

  1.  Gehe zu Networking Veranstaltungen, um Dir ein berufliches Netzwerk aufzubauen. Suche Dir Themen heraus und Events, die Dich interessieren. Versuche, jemanden mitzubringen und ansonsten mache Dich vor Ort auf die Suche nach Gleichgesinnten. Sicherlich bist Du nicht die einzige allein reisende Person dort.
  2. Erfolgreich Netzwerken bedarf etwas Hardware: Du solltest gepflegte Profile in den gängigen SM Netzwerken haben. Außerdem noch in mindestens einem Branchen bezogenen Netzwerk. Vielleicht hast Du aber auch einen eigenen Blog? Bringe zudem unbedingt Visitenkarten mit. Viele! Wirklich, es interessieren sich mehr Menschen für Deine Kontaktdaten, als Du jetzt glauben magst.
  3.  Karriere Netzwerken heißt: Trenne die Spreu vom Weizen. Wer bringt Dich weiter? Wer nicht? Wer hält Dich nur zurück und ist einfach zu hilfsbedürftig? Mit kleinen Smileys oder dem Hosentaschentrick sortierst Du direkt die Visitenkarten aus, um die Du Dich nie wieder kümmern musst.
  4. Vorteile vom Networking kannst Du direkt auf einem Event Erfahren. Jemand lädt Dich direkt in eine Gruppe ein? Prima, dann honoriere das, indem Du Dich sofort aktiv in das Gespräch einbringst. Hast Du nichts zu sagen, dann stelle doch einfach höflich interessierte Fragen. Lob und die Option, Wissen zu teilen, gehen bei jedem Herunter wie Öl und tragen nachgewiesener maßen dazu bei, dass wir Menschen sympathischer finden.
  5. Nutze auch deine eigenen Arbeitskollegen, um mit dem Aufbau eines berufliches Netzwerk zu beginnen.

Berufliches Netzwerk ohne Freunde? Geht das?

Wir haben also klargestellt, Karriere Networking ist essentiell. Du musst Dich zeigen und sehen lassen. Aber was, wenn es sich komisch anfühlt, zu einem Event zu gehen mit dem Wissen, dass man gegen Null Kontakte in den einzelnen Netzwerken hat. Einfach, weil vielleicht die eigenen Freunde nicht präsent sind oder es keine gibt.

Es ist wirklich leichter, zu networken, wenn das Umfeld schon in der Kindheit und während des ganzen Studiums auf Karriere ausgelegt war. Da sammeln sich Eltern von Freunden, die Unternehmen haben, da sind die Leute aus dem Tennisclub oder dem Golfclub und da sind die Leute aus dem Studium und vielleicht sogar dem Auslandsaufenthalt.
Jemand aus einfachen Verhältnissen, der vielleicht noch mit seinem alten Umfeld gebrochen hat, hat es erst einmal schwerer. Das Tolle ist aber, aber dafür gibt es Netzwerke. Was Du tun musst, ist ziemlich simple:

Online suchst Du Dir Geschichten von Personen heraus, die Deiner ähneln und nimmst Kontakt aus. Im realen Leben hältst Du Dich in der Nähe der Menschen auf, die das widerspiegeln, was Du gerne sein möchtest. Es wird sich die Gelegenheit ergeben, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und Kontakte zu knüpfen.

Es sollte Dir nicht peinlich sein, Networking bei null anzufangen, Siehe es als ein Problem, dass gelöst werden muss. Sei ehrlich. Du wirst Dich wundern, wie viel Anerkennung Dein mutiger Schritt Dir am Ende einbringt.

Networking ist im Grunde das Ausleben einer ureigenen menschlichen Eigenschaft: Die Suche nach Gleichgesinnten. Halte Dir das immer wieder vor Augen. Du suchst nach Menschen, die den gleichen Weg beschritten haben wie Du oder beschreiten wollen. Dabei kommt es immer wieder dazu, dass sich Dein Horizont erweitert und Du Netzwerke wechselst. Das ist okay so. Der Turbo bleibt trotzdem an. Manchmal kommt eben beim erfolgreich Netzwerken auch mal die NOS Einspritzung dazu.

Fazit

Networking ist extrem wichtig, wenn Du den Kontakt zu anderen Menschen suchst. Dabei muss es Dir nicht unangenehm sein, bei Null anzufangen. Wichtig ist, dass Du dich mit dem Thema beschäftigst und Dir mithilfe der oben genannten Tipps ein Netzwerk aufbauen kannst. Wenn Du erst einmal angefangen hast, ist es auch gar nicht mehr so schwer. Das wichtigste ist, überhaut angefangen zu haben, den Networking ist mittlerweile sehr wichtig, damit Du Karriere machen kannst.

6 Kommentare zu „Karriere Turbo Networking – was Du darüber wissen musst“

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