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[inwave_heading preview_style_1=““ title=“Gesprächsführung – So führt man gute Vorstellungsgespräche“ color_title=“#00366d“]

Ein Vorstellungsgespräch, oder Bewerbungsgespräch zu führen, ist für einen Arbeitgeber wohl einer der wichtigsten Geschäftsprozesse.

Natürlich ist es aber nicht selbstverständlich, dass Sie als Führungskraft auch von vorneherein wissen, wie Sie ein solches Vorstellungsgespräch zu führen haben. Dies ist eine Fähigkeit, die oft sehr mit der Erfahrung in der Situation wächst.
Im Bewerbungsgespräch ist eine gute Leistung Ihrerseits aber sehr wichtig. Neue Arbeitskräfte werden nur durch diese Gespräche eingestellt. Diese sind in vielen Firmen des Informationszeitalters einer der wesentlichen Kostenpunkte.

Eine falsche Einstellung kann also ernsthafte Folgen für Ihren Erfolg innerhalb des Unternehmens, aber auch für das Unternehmen an sich im Konkurrenzkampf mit anderen Firmen haben. Eine gute Vorbereitung und eine aktive Führung des Gesprächs kann dem entgegenwirken.

Was gilt es also zu beachten, wenn ein solches Gespräch bevorsteht? Muss der Bewerber eher herausgefordert oder beruhigt werden und haben Sie im Vorstellungsgespräch Fragen zu stellen, auch wenn das Gespräch aus Ihrer Sicht perfekt verlief?

Im folgenden Text sollen diese Fragen geklärt werden.

Das Bewerbungsgespräch als zentrale Aufgabe

Als Führungskraft gehören gute menschliche Fähigkeiten wahrscheinlich zu Ihrem Repertoire, da diese Qualitäten oft für den Aufstieg in einer Hierarchie entscheidend sind. Die andere Seite des Arguments zu verstehen und die eigene Position zu hinterfragen sind Eigenschaften, die einen guten Chef ausmachen, zumindest aus der Sicht vieler Mitarbeiter.

Im Grunde genommen geht es hier um nichts anderes. Ein weiterer Mitarbeiter soll der Prüfung unterzogen werden, ob er für Ihr Unternehmen arbeiten kann und mit Ihnen und anderen Mitarbeitern gut zusammenarbeiten kann.

Dafür wird hier eventuell der Grundstein gelegt. Der erste Eindruck entsteht eben im Bewerbungsgespräch und für den gibt es bekanntlich keine zweite Chance. Ebenso wie der Bewerber versuchen wird, einen guten Eindruck zu machen, sollten Sie das auch, um diesen zu motivieren, bei Ihnen zu arbeiten.

Wie erwähnt ist die Fähigkeit, ein Vorstellungsgespräch zu führen, oft für den Unternehmenserfolg entscheidend. Der richtige Bewerber muss angenommen werden, dann bringt das Ihrer Firma eventuell für Jahrzehnte Vorteile gegenüber der Konkurrenz. Anders herum kann es allerdings auch funktionieren.

Vorbereitung für das Vorstellungsgespräch

Bevor das eigentliche Gespräch beginnt gibt es schon einige Dinge, die Sie erledigen können, um dessen Ausgang positiv für Sie und den Bewerber zu gestalten, in der Vorbereitung für das Vorstellungsgespräch.

Zunächst werden Sie die Auswahl zwischen vielen verschiedenen schriftlichen Bewerbungen haben. Hier ist die Möglichkeit nicht so groß, eine persönliche Note zu hinterlassen, als beim Bewerbungsgespräch, doch auch hier können Sie schon Unterschiede erkennen.

Qualifikationen, Erfahrungen und Eigenschaften sind hier natürlich ausschlaggebend. Aber auch der Eindruck der Bewerbung. Durch Schreibstil kann hier zum Beispiel schon erkannt werden, welche Kandidaten sich wirklich für den Job interessieren.
Hier sehen Sie dann zum ersten Mal schon Fotos der Personen, die Sie zum Bewerbungsgespräch einladen.

Je nach Abteilung oder Position, die zu haben ist, sollten Sie auch mit Ihren Kollegen abklären, wer noch beim Gespräch anwesend ist, um deren Segen ebenfalls zu bekommen.Um das Vorstellungsgespräch vorbereiten zu können, sollten auch die Räumlichkeit und Uhrzeit frühzeitig festgelegt werden, um diese dem Kandidaten und den Kollegen rechtzeitig mitzuteilen. Das wirkt professionell.

Eine Checkliste im Vorstellungsgespräch kann für Arbeitgeber auch sinnvoll sein. Erstellen Sie vor dem Gespräch Kategorien, welche der Kandidat erfüllen soll und haken Sie diese beim Erfüllen ab, um bei mehreren Kandidaten einen guten Überblick zu behalten und ein gutes Vorstellungsgespräch zu führen. So können Sie ein Vorstellungsgespräch vorbereiten.

Leitfaden Bewerbungsgespräch – die fünf Phasen

Ein Leitfaden im Bewerbungsgespräch ist notwendig, um das Gespräch auf dem richtigen Kurs zu halten und ein gutes Bewerbungsgespräch zu führen. Das Gespräch kann hier in fünf Phasen unterteilt werden, welche sich ergänzen und insgesamt ein rundes Bild vom Kandidaten vermitteln können. Die Gesprächsführung liegt dabei bei Ihnen.

Die erste Phase: Smalltalk

Diese Phase geht um die fünf Minuten lang und kann als erstes Abtasten gesehen werden.
Gerade bei großen Unternehmen, bei denen sich oft viele Arbeitnehmer auf eine Stelle bewerben, werden wohl mehrere Kandidaten gleichzeitig in einem Warteraum sitzen müssen.

Wichtig ist hier, alle Kandidaten zunächst zu begrüßen, auch wenn Sie nur den ersten von diesen benötigen. Das Bereitstellen von Getränken oder Snacks wirkt vorbereitet und die Bewerber werden sich wohler fühlen.

Haben Sie nun einen Kandidaten abgeholt, steht der Weg in den Raum oder die kurze Vorbereitung von Technik oder Ähnlichem an. Gehen Sie auf die Anreise ein, stellen Sie alle weiteren Personen im Raum mit Namen und Position in der Firma vor und wirken Sie dabei freundlich.

Die zweite Phase: Kennenlernen

Phase zwei ist das Kennenlernen. Diese geht etwa fünfzehn Minuten und stellt den Übergang von persönlichen Themen zu Geschäftsthemen dar. Zunächst können Sie noch über persönlichere Dinge reden. Von dort aus können Sie dann mit Fragen, wie „Warum haben Sie sich bei uns beworben?“, einen Übergang schaffen. Wenn Sie in dieser Phase Punkte aus dem Smalltalk wieder aufgreifen geben Sie dem Kandidaten das Gefühl, dass Sie sich wirklich für ihn interessieren.

Darauf folgt die Selbstpräsentation, die diese Phase beendet, wo der Kandidat seine Qualitäten vorträgt, die Gesprächsführung wechselt hier.

Die dritte Phase: Unternehmensvorstellung

Daraufhin folgt in der dritten Phase Ihre Selbstvorstellung, welche ungefähr zehn Minuten in Anspruch nehmen sollte. Wie der Bewerber zuvor, stellen Sie nun Ihre Firma vor, natürlich eher die positiven Aspekte. Welche Vorteile bietet die Firma den Arbeitsnehmern, welches Betriebsklima herrscht, viele Gebiete sind zu berücksichtigen. Seien Sie hier auch für Rückfragen bereit.

Die vierte Phase: Rückfragen

Nun folgen in der vierten Phase die Rückfragen. Der Bewerber stellt alle restlichen Fragen, die über den Lauf des Gesprächs entstanden sind. Seien Sie ehrlich und achten Sie genau auf die Qualität dieser Fragen, da diese oft am meisten über die Kompetenz des Kandidaten aussagen. Ungefähr zehn Minuten sind hier einzuplanen.

Die fünfte Phase: Abschluss

Abgeschlossen wird mit der fünften Phase, dem passend benannten Abschluss.
Informieren Sie den Bewerber über eventuelle weiter Interviews, die voraussichtliche bis zu einer Antwort des Unternehmens, oder teilen Sie ihm noch weitere Kontaktdaten mit. Verabschieden Sie den Kandidaten freundlich.

Insgesamt brauchen Sie also, um ein Bewerbungsgespräch zu führen, um die 45 Minuten.

Fragen stellen im Vorstellungsgespräch

Die Fragen sollten natürlich professionell bleiben und dem Kandidaten zeigen, dass Sie Interesse haben. Fragen zur Sexualität oder Religionsangehörigkeit sind hier zum Beispiel meiden. Ihre Fragen repräsentieren das Unternehmen und so sollten Sie auch klingen.

Häufige Fehler

Fehlendes Interesse auf Ihrer Seite, sowie Unehrlichkeit, sind für viele Bewerber unerträglich. Schlechte Fragen und eine fehlende Vorbereitung lassen ein Bewerbungsgespräch ebenfalls entgleisen.

Fazit

Zusammenfassend sollten Sie sich vor allem ausreichend auf das Vorstellungsgespräch vorbereiten, um es zu einem kalkulierbaren Risiko zu machen. Treten Sie sicher und freundlich auf. Ein echtes Interesse auf Ihrer Seite sollte ebenfalls vorhanden sein. Für den Arbeitgeber kann das Fünf-Phasen-Modell, ein Leitfaden oder eine Checkliste im Vorstellungsgespräch  unterstützend sein und Orientierung geben.

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