Headhunter oder Inhouse-Recruiting: Was ist aus finanzieller Sicht sinnvoller?

Die Kosten eines professionellen Headhunters wirken auf den ersten Blick nicht selten abschreckend auf die meisten Unternehmen. So betragen die Headhunting-Kosten bei einer Vermittlung in vielen Fällen rund ein Drittel des Jahresgehalts, was von vielen Unternehmen als problematisch bewertet wird.

Dem gegenüber steht das sogenannte Inhouse-Recruiting, welches alternativ auch als internes Recruiting bezeichnet wird. Diese Form des Recruitings scheint bei oberflächlicher Betrachtung die deutlich günstigere Variante zu sein. Doch wie schlagen sich die Kosten für Recruiting im direkten Vergleich und welche Form ist letztendlich die bessere Wahl? Der folgende Text liefert die Antwort.

Headhunting-Kosten: Sind die Headhunter-Kosten wirklich immer höher als beim internen Recruiting?

In vielen Unternehmen herrscht die feste Meinung vor, dass die internen Recruiting-Kosten im Hinblick auf die Gesamtkosten immer niedriger sind, als die Headhunting-Kosten. Wer sich jedoch genau mit dem Thema auseinandersetzt, wird schnell feststellen, dass diese pauschale Aussage nicht immer mit der Realität übereinstimmt. So zeigt die Praxis, dass die Einschaltung eines professionellen Personalberaters im Endeffekt durchaus die günstigere Wahl sein kann.

Vor allem auf lange Sicht kann sich ein Headhunter durchaus bezahlt machen. Zwar mögen die Recruiting-Kosten pro Mitarbeiter beim Inhouse-Recruiting anfangs deutlich geringer erscheinen, langfristig zahlen Unternehmen hier allerdings nicht selten drauf. So entsteht häufig ein hoher Schaden durch Fehlbesetzungen, welcher sich mit der Hilfe eines richtigen Personalberaters effektiv vermeiden lässt.

Insbesondere bei der Besetzung von Stellen mit besonderen Anforderungen wie beispielsweise Führungspositionen geraten die Ressourcen des internen Recruitings schnell an ihre Belastungsgrenze. Hier stellt die Beanspruchung einer externen Unterstützung im Hinblick auf die Nachhaltigkeit der Stellenbesetzung oftmals die bessere Lösung dar.

Was genau macht eigentlich ein Headhunter für Unternehmen?

Der Begriff des Headhunters mag zwar im ersten Moment etwas bedrohlich klingen, allerdings versteckt sich hinter der Stellenbezeichnung nichts anderes als ein professioneller Personalberater. Alternativ werden Headhunter auch Executive Search Berater genannt. Die grundlegende Aufgabe von Personalberatern ist es, eine offene Stelle im Unternehmen mit einem bestimmten Kandidaten zu besetzen.

Zwar lassen sich zahlreiche Stellen in einem Unternehmen auch mit der Hilfe von klassischen Stellenanzeigen effektiv besetzen, deutlich schwieriger wird es allerdings, wenn die entsprechende Stelle ein spezielles Profil voraussetzt. Vor allem bei der Suche nach Spezialisten reicht die konventionelle Personalsuche in der Regel nicht mehr aus.

Dies liegt in erster Linie an der stark begrenzten Verfügbarkeit von hochgradig spezialisierten Fachkräften. Damit kein hoher Schaden durch Fehlbesetzungen entsteht, finden Headhunter in Beratungsgesprächen exakt heraus, welche Anforderungen ein Kunde an einen passenden Mitarbeiter stellt. Der Personalberater erstellt auf diese Weise ein ausführliches Profil, welches unter anderem Faktoren wie Persönlichkeit, Fähigkeiten und Erfahrung enthält und anschließend als Grundlage für die spätere Personalsuche fungiert.

Headhunting-Kosten vs. Kosten für Inhouse-Recruiting: Wie teuer ist internes Recruiting in der Praxis?

Zwar schrecken die hohen Honorare der Headhunting-Kosten viele Unternehmen ab, allerdings zeigt eine genaue Analyse der Kosten für Recruiting auf eigene Faust, dass die Headhunting-Kosten in der Realität gar nicht so hoch sind wie anfangs angenommen. So generiert internes Recruiting eine Vielzahl an Kostenfaktoren, die sich schnell entsprechend aufsummieren. Am Anfang stehen dabei die Marketingkosten für das Anzeigendesign in Online- und Printmedien.

Hinzu kommen Kosten für interne Abstimmungsprozesse und entsprechende Briefings. Weitere Kosten werden durch die Bearbeitung und Auswertung der einzelnen Bewerbungen generiert. Auch die Durchführung von Vorstellungsgesprächen sowie die dazugehörige Terminkoordination kostet Unternehmen sehr viel Geld. Abgerundet wird die Kostenaufstellung von sonstigen Handlingkosten, welche im Rahmen des internen Recruitings entstehen.

Die totale Summe hängt dabei maßgeblich von der Art der Anzeigenschaltung ab. Während eine Anzeige mit einer Laufzeit zwischen 15 und 30 Tagen auf führenden Online-Portalen mit ca. 15.000 Euro zu Buche schlägt, kostet eine eintägige Anzeige in regionalen Printmedien rund 25.000 Euro. Bei Anzeigen in überregionalen Printmedien kommen hingegen ca. 31.000 Euro zusammen.

Versteckte Kosten beim internen Recruiting berücksichtigen

Die genannten Kosten stellen nicht zwangsläufig die endgültigen Kosten von internen Recruiting-Maßnahmen dar. So sind in der Rechnung keine Kosten enthalten, die durch eine Fehlbesetzung der Stelle entstehen können. Wie aktuelle Statistiken zeigen, verursacht in Deutschland jede dritte besetzte Stelle einen Schaden zwischen 30.000 und 700.000 Euro. Die Ursache ist hier in der Regel, dass beim internen Recruiting die falsche Wahl getroffen wurde.

So kristallisiert sich eine fehlerhaftes Matching von Kandidat und Job häufig erst nach einer längeren Zeitperiode heraus. Die genannten Summen beinhalten dabei nicht nur die Kosten für die anfänglichen Recruiting-Maßnahmen, sondern ebenfalls das bis zur Kündigung gezahlte Gehalt. Auch die Kosten für die Einarbeitung müssen hier miteinkalkuliert werden.

Besonders kritisch wird es, wenn die Fehlbesetzung einer Führungsposition vorliegt. Die tatsächlichen Verluste lassen sich hier nur sehr schwer in Zahlen ausdrücken, da Faktoren wie Image-Schäden und Produktivitätseinschränkungen nur schwer numerisch zu erfassen sind.

Headhunting-Kosten: Wie hoch sind die Gesamtkosten für einen professionellen Headhunter?

In Bezug auf die Headhunting-Kosten muss berücksichtigt werden, dass pauschale Aussagen hier sehr schwierig sind. So richten sich die Headhunter-Kosten im Normallfall nach der Höhe des Jahreszielgehalts des entsprechenden Kandidaten. Von dieser Summe wird im Vorfeld ein Prozentsatz festgelegt, welcher die Höhe der Headhunting-Kosten definiert.

Wie hoch der Prozentsatz der Headhunting-Kosten dabei im Detail ist, hängt in der Praxis von verschiedenen Faktoren ab. So fließen unter anderem der Schwierigkeitsgrad sowie der Umfang in die Headhunting-Kosten mit ein. Auch die Position, Branche und Karrierestufe beeinflussen den Prozentsatz. Im Durchschnitt betragen die Headhunting-Kosten zwischen 20 und 35 Prozent des Jahreszielgehaltes.

Zu beachten ist, dass nicht alle Personalberater ihre Headhunting-Kosten über einen Prozentsatz festlegen. So gibt es auch ebenfalls Modelle mit Fest- und Mindesthonoraren. Wird ein Headhunter für die Besetzung einer besonders hochrangingen Stelle beauftragt, so kann das Honorar durchaus auch über den genannten 35 Prozent liegen. Für die Besetzung einer Stelle im mittleren Management bzw. die Suche nach einem gleichwertigen Spezialisten liegen die Headhunting-Kosten im Schnitt zwischen 25.000 und 30.000 Euro.

Wie sehen die Einsatzbereiche von Headhuntern üblicherweise aus?

Im Normalfall sind Headhunter in einer Agentur für Personalvermittlung oder einer Personalberatung eingestellt, bei denen Executive Search zur Angebotspalette gehört. Alternativ können Headhunter ebenfalls selbstständig tätig sein, insofern genügend Berufserfahrung vorhanden ist. Weiterhin arbeiten Headhunter ebenfalls bei Zeitarbeitsfirmen oder Arbeitsvermittlungen. Auch Dienstleistungsfirmen, die sich auf den Bereich der Unternehmensberatung spezialisiert haben, beschäftigen in vielen Fällen Headhunter. Manche Unternehmen verfügen darüber hinaus über eigene Personalberater. Hier sind die Headhunter in aller Regel ein Teil der HR-Abteilung.

Aus welchen Tätigkeiten setzen sich die Headhunter-Kosten in der modernen Zeit zusammen?

Das Arbeitsfeld von Headhuntern wird heute maßgeblich von der Digitalisierung beeinflusst. So nutzen Personalberater mittlerweile hauptsächlich einschlägige Online-Portale für die Suche nach passenden Kandidaten. Vor allem Seiten wie Linkedln, YPO und XING werden hier übermäßig häufig für die Suche nach Mitarbeitern genutzt. Auch soziale Netzwerke wie Facebook sind in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus von Headhuntern gerückt. Neben den genannten Plattformen verfügen viele Headhunter ebenfalls über ein eigenes Netzwerk.

Die Online-Portale bzw. Netzwerke werden dabei hauptsächlich für die Herstellung eines Erstkontaktes genutzt. Wurde ein potenzieller Kandidat gefunden, so kommt es im nächsten Schritt zu einem persönlichen Kontakt. Die gesamte Prozedur wird dabei unter dem Term Executive Search zusammengefasst. In vielen Fällen handelt es sich bei den Kandidaten nicht um Personen, die sich gerade auf Arbeitssuche befinden. Ganz im Gegenteil: Die meisten Kandidaten weisen ein festes Arbeitsverhältnis auf und müssen vom Headhunter von einem Arbeitsplatzwechsel überzeugt werden.

Diese Überzeugungsarbeit erfordert neben Erfahrung ebenfalls eine Menge an Fingerspitzengefühl. Auch die Einhaltung der Diskretion gehört dabei zu den Aufgaben eines Headhunters.

Aufgrund der hohen Schwierigkeit im Hinblick auf die Suche von qualifiziertem Personal, nimmt die Arbeit nicht selten viel Zeit in Anspruch. So benötigen die meisten Headhunter mehrere Anläufe, bis ein passender Mitarbeiter gefunden wird. Neben der reinen Suche nach potenziellen Fachkräften, gehört auch die Zusammenführung von Kandidaten und Kunden zu den essentiellen Aufgaben eines Headhunters. So müssen unter anderem Vorstellungsgespräche vom Personalberater koordiniert werden.

Weiterhin nehmen Headhunter eine beratende Funktion ein, von der sowohl die Kandidaten als auch die Kunden Gebrauch machen. Die hohe Komplexität der Arbeit rechtfertigt dabei die Headhunting-Kosten.

Headhunting-Kosten vs. Kosten für Recruiting auf eigene Faust: Welche Vorteile bieten Headhunter?

Im Vergleich zu internen Recruiting-Kosten sind die Headhunting-Kosten nicht nur häufig günstiger, sondern gehen ebenfalls mit einem verringerten Risiko einher. Vor allem die große Erfahrung in Bezug auf die Personalsuche ist hier ein wesentlicher Vorteil von Headhuntern. Dieser Erfahrungsschatz sorgt in der Praxis dafür, dass die Qualität der vorgestellten Kandidaten in der Regel deutlich höher ausfällt, als es beim Inhouse-Recruiting der Fall ist.

Zusätzlich zur Qualität fällt auch die Passgenauigkeit auf die entsprechende Stelle bei der Beauftragung von Headhuntern wesentlich besser aus. Dass die Recruiting Kosten pro Mitarbeiter beim internen Recruiting im Schnitt höher ausfallen, liegt nicht zuletzt daran, dass konventionelle Suchmethoden für die Besetzung von spezialisierten Stellen häufig nicht geeignet sind. Die ausgefeilten Maßnahmen zur Mitarbeitergewinnung von professionellen Personalberatern sind hier ebenfalls ein Vorteil von Headhuntern.

Ein wichtiger Faktor ist in diesem Zusammenhang, dass viele Spitzenkräfte wie Manager häufig gar nicht auf der aktiven Suche nach einem Job sind. Dies ist auch ein Grund dafür, warum internes Recruiting in Bezug auf die Effizienz im Durchschnitt eher schlecht abschneidet. Spezialisierte Fachkräfte in festen Arbeitsverhältnissen lassen sich demzufolge nur durch eine direkte Ansprache erreichen. Dies erfordert allerdings wiederum die Beauftragung eines professionellen Headhunters.

Vor allem im Hinblick auf das Abwerben von Fachkräften, die bei anderen Firmen angestellt sind, machen sich die Vorzüge von Headhuntern schnell bemerkbar. Insbesondere die persönlichen Karteien von Headhuntern sind in diesem Zusammenhang ein wesentlicher Vorteil. Neben den selbstaufgebauten Kontakten bewerben sich bei renommierten Headhunter ebenfalls regelmäßig Fachkräfte mit hohem Spezialisierungsgrad.

Anstatt sich durch zahlreiche Anzeigen zu blättern und Bewerbungen zu schreiben, stellen sich viele Menschen lieber direkt bei einem Headhunter ihres Vertrauens vor. Auf diese Weise entstehen Kontakte, die auf dem konventionellen Weg schlichtweg nicht zu Stande kommen würden. Dass sich die Headhunting-Kosten für Unternehmen lohnen zeigt allein die Tatsache, dass jedes Jahr rund 80.000 Stellen durch professionelle Personalberater besetzt werden.

Headhunting-Kosten geringhalten: Wie findet man einen seriösen Personalbereiter

Wie in fast allen Bereichen gibt es auch in Bezug auf Headhunter schwarze Schafe, welche die Kosten für Recruiting in die Höhe treiben können. Wer im Hinblick auf die Headhunting-Kosten nicht zu viel bezahlen will, sollte deshalb unbedingt auf die Seriosität eines Personalberaters achten. Vor allem bei fehlender Transparenz des Headhunters oder den Headhunting-Kosten sollten bei Unternehmen die Alarmglocken klingen.

Auch bei Headhuntern die Unternehmen mit einer Kaltakquise überfallen, ist prinzipiell Vorsicht geboten. Grundsätzlich sollten Unternehmen im Vorfeld die Reputation eines potenziellen Headhunters genauestens unter die Lupe nehmen. Wer hier nicht aufpasst, sieht sich unter Umständen mit horrenden Headhunter-Kosten konfrontiert.

Fazit

Summa summarum zeigt sich, dass die Headhunting-Kosten im Vergleich zum Inhouse-Recruiting in der Gesamtbetrachtung nicht wirklich höher ausfallen. Vor allem auf lange Sicht sind die Headhunting-Kosten in vielen Fällen sogar deutlich geringer. Insbesondere das verringerte Risiko von Fehlbesetzungen ist in diesem Zusammenhang ein starkes Argument für externes Recruiting. Wer bei der Auswahl des Headhunters akribisch vorgeht und nicht auf schwarze Schafe hereinfällt, zieht aus den Headhunting-Kosten langfristig in der Regel einen nachhaltigen Profit.

Headhunter – wann es Sinn macht, einen Kopfgeldjäger einzusetzen

Sie haben sicherlich schon mal den Begriff Headhunter gehört, wenn es um das Einstellen guter Mitarbeiter geht. Diese arbeiten in der Personalberatung und sind immer auf der Suche nach Mitarbeitern mit hervorragenden Eigenschaften für bestimmte Jobs.

Wir erklären Ihnen in diesem Artikel, was ein Headhunter eigentlich ist, welche Funktion er innehat und was das Ziel seiner Arbeit ist. Außerdem erfahren Sie, welche Qualitätsmerkmale darauf hinweisen, dass es sich um gute Recruiter handelt. Darüber hinaus informieren wir Sie, wie Sie einen Headhunter finden und was bei der Personalsuche wichtig ist.

Zudem schlüsseln wir auf, wann es sinnvoll ist, einen Headhunter für Führungskräfte zu beauftragen. Sie möchten etwas über die Kosten eines Headhunters wissen? Auch das erklären wir Ihnen selbstverständlich. Im folgenden Ratgeber erfahren Sie alles, was Sie über einen Recruiter wissen müssen.

Was ist ein Headhunter?

Die Personalberatung kann in etwa zwei Gruppen eingeteilt werden. Es gibt sowohl Recruiter, als auch Headhunter.

Wenn wir jetzt ganz genau sind, sind Headhunter eigentlich ebenso Recruiter Deutsch. Um die Frage, was ist ein Headhunter zu beantworten, werden wir Ihnen nun eine Headhunter Definition liefern. Die Bedeutung von Recruiting und die Headhunter-Definition gehen im Prinzip auf dasselbe hinaus: Beide suchen gute Mitarbeiter für ausgeschriebene Stellen.

In der speziellen Personalberatung werden Headhunter für Führungskräfte eingesetzt. Das heißt, sie begeben sich auf Personalsuche. Es gibt allerdings einen kleinen Unterschied: Zum Recruiting lässt sich sagen, dass sie zuerst mit der Personalsuche beauftragt werden. Ist diese nicht erfolgreich, muss das Unternehmen einen Headhunter finden, der die Personalberatung übernimmt.

Wie Sie einen guten Headhunter finden, den Sie zur Personalsuche beauftragen können, erklären wir später und gehen auch auf die Kosten für Headhunter ein.

Was ist seine Funktion?

Wenn Sie einen guten Headhunter finden möchten, sollten Sie sich über dessen Funktion bewusst sein. Er wird dann eingesetzt, wenn normale Recruiting-Maßnahmen nicht erfolgreich waren, um eine vakante Stelle zu besetzen. Um einen guten Headhunter zu finden, müssen Sie sich mit seinen Aufgaben bei der Personalsuche auskennen. Im Rahmen der Personalberatung unterstützen sie Unternehmen bei der Auswahl geeigneter Kandidaten.

Per Headhunter Definition lässt sich sagen, dass er seine Kunden bei Findungsprozessen begleitet. Wenn Sie sich immer noch fragen, was ist ein Headhunter, wird die Frage damit beantwortet, dass er auch die Direktsuche nach passenden Mitarbeitern in vorhandenen Positionen durchführt. Das Unternehmen arbeitet mit den Headhuntern zusammen und arbeiten Soft und Hard Skills heraus, die die Kandidaten haben sollten. Dazu werden Potenzialanalysen und Eignungstests verwendet.

Außerdem erfolgt bei der Personalsuche auch das Überprüfen von Referenzen und Zeugnissen vergangener Jobs. Zudem unterstützt der Headhunter Unternehmen immer mehr bei der Personalberatung.

Was ist ein Headhunter noch? Er führt Personalmarketing durch und ist Begleiter der Organisationsentwicklung. Er entwickelt Konzepte und Strategien, um alle Fragen der Personalberatung und Personalsuche beantworten zu können. Deshalb gleichen sich beide Berufe immer mehr.

Das Ziel

Headhunter sollen geeignete Kandidaten für Unternehmen finden. Wie bereits erwähnt, ist es erforderlich gute Headhunter zu finden. Zuvor sollten Sie sich mit einem Recruiter auseinandersetzen, der es sich ebenfalls zum Ziel gemacht hat, ausgezeichnete Mitarbeiter für Unternehmen zu finden. Beide Berufsgruppen haben also dasselbe Ziel, wobei Headhunter meistens für höhere Positionen im Unternehmen eingesetzt werden.

Was ist ein guter Headhunter und welche Qualitätsmerkmale hat er?

Ein guter Headhunter kennt sich hervorragend auf dem Arbeitsmarkt aus. Im Rahmen der Personalberatung und Personalsuche hat er eine spezifische Ausbildung gemacht und nimmt regelmäßig an Weiterbildungen teil. Er kennt sich in betriebswirtschaftlichen Handeln und Denken aus. Meist waren sie selbst Manager mit großem Erfolg und nutzen ihre Branchenkenntnisse, Insiderwissen und fachliche Kompetenz. Headhunter beraten Sie auch zu Vergütungsmodellen und zur Personalentwicklung. Einen Blick auf seine Referenzen zu werfen, ist ebenfalls keine schlechte Idee.

Datenbanken und Netzwerke sind das Kapital der Headhunter. Bei der Personalberatung und Personalsuche bringen sie sich tief ein. Unternehmen möchten jemanden finden, der bei der Auswahl neuer Mitarbeiter objektiv vorgeht, um so Fehlentscheidungen vorzubeugen. Diskretion ist darüber hinaus ein wichtiges Merkmal, denn das ist sowohl für Mitarbeiter, als auch für Unternehmen wichtig: Ein Unternehmen möchte nämlich nicht, dass die Konkurrenz von ihrer Personalsuche erfährt, während potenzielle Kandidaten verhindern möchten, dass ihre Bereitschaft zu wechseln bekannt wird.

Was kostet ein Headhunter?

Meistens ist es so, dass die Headhunter Kosten auf Mandatsgrundlage beruhen. Was das für Sie bedeutet? Sie zahlen in der Regel 50 Prozent der Headhunter Kosten, wenn Sie den Auftrag vergeben. Die restlichen Kosten werden fällig, wenn der Headhunter erfolgreich war.

Es gibt noch ein weiteres Modell:. Dabei handelt es sich um das Windhundrennen. Es werden mehrere Headhunter beauftragt. Eine Vergütung erhält nur der, der erfolgreich ist. Dieses Modell wird bei der Executive Search nicht sehr gerne gesehen. Wenn Sie einen guten Headhunter finden möchten, sollten Sie sich im Vorfeld über das Kostenmodell informieren, bevor Sie ihn einstellen. In der Regel sind die Kosten sehr hoch, weshalb Headhunter eigentlich ausschließlich für Führungskräfte eingesetzt werden.

Wann ist es sinnvoll einen zu beauftragen?

Wann es sinnvoll ist, einen Headhunter  zu beauftragen, erklären wir jetzt. Der Headhunter dann beauftragt werden, wenn ein Kandidat gesucht wird, der aus einem Bereich stammt, der stark umworben wird, doch nur wenige geeignete Bewerber vorhanden sind.

Behalten Sie dabei immer die Headhunter Kosten im Auge, da sich Ihre Investition lohnen muss. Außerdem müssen Sie den passenden Headhunter finden. Auch wenn Sie bei der Personalsuche die Kandidaten nicht ansprechen möchten, die bei der Konkurrenz arbeiten, kann ein Headhunter hilfreich sein, denn  Sie möchten diskret vorgehen und nicht öffentlich agieren. Damit lassen sich auch Gerüchte zu Kündigungen vermeiden.

Sie suchen nach neuen Wegen, Kandidaten zu finden? Dann müssen Sie auch den geeigneten Headhunter finden. Falls in Ihrem Unternehmen die Personalsuche schon einige Male gescheitert ist, benötigen Sie ebenfalls die richtige Personalberatung. Denken Sie deshalb rechtzeitig darüber nach, wenn Sie den richtigen Headhunter finden möchten.

Wie Sie den richtigen Headhunter finden

Sein Netzwerk und seine Branchen-Expertise sind zwei Faktoren, auf die Sie unbedingt achten sollten. Auch an den Headhunter Kosten können Sie die Qualität erkennen. Wie groß die Personalberatung ist oder ob Sie sich in der Nähe befindet, sind nicht die wichtigsten Kriterien.

  • Langjähriger Erfahrung und hervorragende Expertise sind ebenfalls Aspekte,die ein Headhunter vorweisen sollte.
  • Hat er vielleicht selbst in der speziellen Branche gearbeitet? Sind die Bewertungen der Bestandskunden gut?
  • Kennt er sich gut in der Branche aus und ist ihm auch die Situation des Marktes bekannt?

Das erfahren Sie meist in einem ausführlichen Gespräch. Lassen Sie sich seine Vorgehensweise erklären- Zudem sollte auch die Chemie zwischen ihnen stimmen.

Fazit

Nun kennen Sie die Aufgaben eines Headhunters, Sie kennen seine Ziele, seine Aufgaben und wissen, welche Qualifikationen er besitzen sollte. Wann es sinnvoll ist, einen Headhunter zu beauftragen, haben Sie in diesem Ratgeber ebenfalls erfahren. Außerdem haben wir Sie darüber informiert, anhand welcher Kriterien Sie einen guten und fähigen Headhunter finden.