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[inwave_heading preview_style_1=““ title=“Werkstudenten vs duale Studenten – Worin unterscheiden sie sich?“ color_title=“#00366d“]
studenten

Will sich ein Student etwas dazuverdienen, steht ihm dafür die Rolle des Werkstudenten zur Verfügung. In den letzten Jahren ist das Engagement der Studierenden in dieser Rolle immer häufiger anzutreffen. Das hat oft ganz einfache Gründe: Eine Wohnung und die Nebenkosten decken sich nicht von selbst, weshalb zusätzlich Geld verdient werden muss. Die Studenten suchen sich dann unabhängig vom Studium einen Arbeitgeber. Auch für die Unternehmen, die diese Angebote stellen, ist das interessant. Es werden oft kompetente Arbeitskräfte zu niedrigen Preisen gefunden, die dann anfallende Aufgaben übernehmen.

Eine weitere Form der studentischen Beschäftigung ist der duale Student, der neben dem Studium durch dieses selbst einen Arbeitgeber hat und so Geld verdient. Hier werden die Studenten oft mehr ins Unternehmen eingebunden und es kann die Basis für eine künftige Vollzeiteinstellung geschaffen werden.

Doch was genau unterscheidet die beiden Begriffe voneinander und welche Vorteile und Nachteile bieten die Beschäftigungsformen?

Was ist ein Werkstudent?

Studenten haben viele Kosten, die das erste Mal in ihrem Leben auf sie zukommen. Ziehen sie in eine neue Stadt, weg von den Eltern, müssen sie das erste Mal selbst einen Haushalt führen, mit all den verbundenen Kosten. Miete, Nebenkosten, Lebensmittel oder Tickets für die öffentlichen Verkehrsmittel, Studenten müssen alle diese Kosten decken. Natürlich werden finanziell schwach aufgestellte Studenten vom Staat in Form von BAföG unterstützt und besonders begabte oder talentierte Studenten können zudem Stipendien erhalten.

Doch das BAföG muss nach dem Studium zumindest in Teilen zurückgezahlt werden und nur eine sehr kleine Gruppe hat die Möglichkeit, ein Stipendium zu genießen.

Deshalb werden Werkstudentenjobs in der Zeit steigender Wohnungskosten in großen Städten immer beliebter. Hier suchen sich die betroffenen Studenten einen Arbeitgeber, der einen entsprechenden Job anbietet. Oft werden diese Jobangebote an den Universitäten selbst, über das Internet oder durch Flyer bekannt gemacht.

Der Job muss dabei nicht mit dem Studium in einer thematischen Verbindung stehen, doch die Studenten werden sich natürlich vorzugsweise auf einen Job bewerben, der auch inhaltlich etwas mit ihrem Studienfach zu tun hat.

Bei der Einstellung eines Studenten müssen Sie beachten, dass per Gesetz vorgeschrieben ist, dass dessen wöchentliche Arbeitszeit 20 Stunden nicht überschreiten darf. Das verhindert, dass der Nebenjob die Hauptrolle im Leben des Studenten einnimmt. Dieser sollte nach wie vor genug Zeit haben, um ein ordentliches Studium zu führen. Auch wenn der Student bereit wäre, mehr als 20 Stunden zu arbeiten, ist das laut Gesetz nicht möglich.

Semesterferien

Einen Sonderfall stellen hier die Semesterferien dar. In diesen darf mehr gearbeitet werden, solange die wöchentliche Arbeitszeit im Jahresschnitt weiterhin nicht 20 Stunden überschreitet.

Geht der Student einen Vollzeitjob in den Ferien ein, so gilt die 26-Wochen Regel. Diese besagt, dass dieses Arbeitsverhältnis maximal 26 Wochen lang andauern darf. Während dieser Zeit dürfen die 20 Stunden pro Woche überschritten werden.

Voraussetzungen

Um einen solchen Job wahrnehmen zu können muss die Person an einer Hochschule oder Universität immatrikuliert sein und ihre Zeit und Arbeitskraft in erster Linie für das Studium nutzen. Als Arbeitgeber sollten Sie daher eine Immatrikulationsbescheinigung von den Bewerbern anfordern. Auch Auskunft darüber, ob der Student noch einen anderen Nebenjob hat, ist nützlich.

Vergütung

Der Mindestlohn von 8,50 € ist zu zahlen, eine Deckelung nach oben gibt es nicht.

Krankenversicherung

Der Werkstudentenvertrag unterscheidet sich von denen normaler Arbeitnehmer. Die Krankenversicherung bei dem Werkstudent läuft weiter über die entsprechende Familien- oder Studentenversicherung.

Auch müssen weniger Steuern bezahlt werden, nur die Rentenversicherung wird fällig.

Was ist ein duales Studium und wie wird hier gearbeitet?

Beim dualen Studium hat die Praxis einen größeren Anteil als bei einem gewöhnlichen Studium. Duale Studiengänge werden nur von bestimmten Hochschulen angeboten und haben einen hohen Praxisbezug.

Theorie & Praxis vereint

Im Gegensatz zu einer Bewerbung für einen normalen Studienplatz muss sich der Student hier sowohl bei der Hochschule der Wahl, als auch bei einem entsprechenden Unternehmen bewerben.

Diese Studienplätze sind begehrt, da so neben dem Studium ein hohes Einkommen möglich ist. Deshalb ist es nicht ungewöhnlich, dass auf eine Handvoll Plätze über 100 Bewerber konkurrieren. Es werden also nur sehr gute Bewerber die Chance haben, dual zu studieren, was die Qualifikation dieser Studenten unterstreicht.

Das gewählte Unternehmen bleibt dann während des gesamten Studiums das gleiche. Die Unternehmen, die ein duales Studium in Kooperation mit einer Hochschule anbieten, stehen meistens dann auch in Partnerschaft mit dieser Hochschule, was eine bessere Kommunikation und Absprache bei den Regeln des Studiums verspricht.

Die theoretischen Vorlesungen, die an der Hochschule stattfinden, wechseln sich hier mit einer Beschäftigung im Unternehmen ab. Der Teil des Studiums im Unternehmen hat dabei viele Ähnlichkeiten mit einer Ausbildung.

Semesterferien oder Urlaub?

Im Gegensatz zu normalen Studenten gibt es hier keine Semesterferien. Dem Studenten stehen hier in der Regel 24 Urlaubstage pro Jahr zu, die dieser wie im Beruf später selbst einteilen kann.

Vergütung

Die Gehälter sind hier unterschiedlich, sie können von 400 bis über 1.000 € pro Monat reichen, je nach Branche und Studienfach. Das Gehalt ist auch in theoretischen Phasen zu bezahlen, obwohl der Student hier keine Arbeit für das Unternehmen verrichtet.

Krankenversicherung

Diese wird im Vergleich zum Werkstudentenjob hier fällig, auch ein größerer Teil des Lohnes muss versteuert werden.

Die Vor- und Nachteile der beiden Modelle im Vergleich

Vorteile Duales Studium

Eine bessere Integration in das Unternehmen ist möglich, die Bewerber sind qualifizierter und dem Beruf angepasst, eine höhere Arbeitszeit ist möglich und duale Studenten werden oft zu wichtigen Mitarbeitern.

Nachteile Duales Studium

Höhere Steuern, Versicherung nötig, Gehalt muss auch in Theorie-Phasen gezahlt werden.

Vorteile Werkstudenten

Oft billiger, weniger Steuern, es muss nur gezahlt werden, wenn auch wirklich gearbeitet wird, Arbeitsvertrag Werkstudentohnek zusätzliche Versicherung.

Nachteile Werkstudent

Weniger gut qualifiziert, oft nicht dem Studium angepasst, Arbeitszeit muss beschränkt werden.

Fazit

Wenn Sie sich entscheiden müssen, für Ihr Unternehmen einen dualen Studenten oder einen Werkstudenten einzustellen, müssen Sie die Vor- und Nachteile der Modelle abwägen. Für eine engere Zusammenarbeit mit Zukunft ist der duale Student die richtige Wahl, für weniger wichtige Aufgaben, die trotzdem erledigt werden müssen, ist ein Werkstudent besser geeignet.

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