Spotify im Personalmarketing – Recruiting, das durch die Ohren geht

Im hart umkämpften Markt für Talente müssen Unternehmen und Recruiter neue Wege finden, Kandidaten zu erreichen. Eine bislang nur von wenigen Unternehmen genutzte Möglichkeit hierzu ist Spotify im Personalmarketing. Anstatt Datenbanken zu durchsuchen, das eigene Netzwerk abzutelefonieren und einfache Display-Werbung für die Suche nach Talenten zu nutzen, kann das Spotify Recruiting den Aufwand abkürzen.

Dies ist vor allem dann eine Option, wenn die Personal Marketing Zielgruppe junge Leute, die typischen Nutzer von Spotify, sind. In diesem Beitrag zeigen wir, wie Spotify im Personalmarketing genutzt werden kann und warum sich die Spotify Werbung schalten Kosten rentieren.

Spotify im Personalmarketing nutzen

Seit 2014 hat sich das Spektrum der Marketingmöglichkeiten, die Spotify Unternehmen bietet, dramatisch erweitert. Spotify im Personalmarketing sollte auf dem Radar jeder Personalabteilung stehen, vor allem dann, wenn die Marketing Zielgruppe junge Leute sind. Die Plattform umfasst 60 Millionen aktive Nutzer, die durchschnittlich 148 Minuten täglich mit dem Hören von Musik und Zusammenstellung ihrer Playlisten verbringen.

Spotify im Personalmarketing kann zwar nur die Freemium-Nutzer erreichen – aber sie machen ohnehin 80 % der Spotify-User aus. Spotify im Personalmarketing hat also Zugang zu einem Markt von 48 Millionen aktiven Nutzern. Wie bringt man diese Zielgruppe dazu, sich mit seiner Marke und seinen Kampagnen zu beschäftigen und somit Spotify im Personalmarketing zu nutzen und Spotify Recruiting zu betreiben?

1. Soziale Wiedergabelisten für das Spotify Recruiting

Versierte Marketingspezialisten verwenden Spotify’s Overlay im Audioclip seit einigen Jahren. Umso verwunderlicher ist es, dass bislang Spotify im Personalmarketing nur selten genutzt wird. Die Plattform bietet eine großartige Möglichkeit, Marken mit den Künstlern zu assoziieren, die ihre Zielgruppe liebt und die Vertrautheit, Sympathie und vor allem Vertrauen wecken.

Sobald Arbeitgeber ihr Profil erstellt, verifiziert und aktiviert haben, können Sie einfach eine Playlist erstellen und teilen, die mit der Zielgruppe übereinstimmt. Wenn der digitale Mix mit dem Publikum an den Punkt kommt, werden Sie mit Spotify im Personalmarketing Menschen erreichen, die sowohl der Playlist als auch Ihrem Profil folgen. Es entsteht eine Mini-Community von engagierten Nutzern, die Ihre Marke als Kanal für den Zugriff auf ihre Lieblingsmusik nutzen.

Spotify ist stark in Facebook und Twitter integriert und bietet unzählige Möglichkeiten für plattformübergreifende Kampagnen. Damit ist Spotify im Personalmarketing ein mächtiges Werkzeug. Machen Sie Ihre Wiedergabelisten anpassbar, motivieren Sie die Benutzerinteraktion, remixen Sie die Branded Playlist und teilen Sie sie über die sozialen Statuspunkte, die Sie gewinnen, indem Hörer „ihre“ Wiedergabeliste Freunden zeigen.

Das Beste daran? Spotify im Personalmarketing kostet Sie auf diese Weise keinen Cent. Die Spotify Werbung schalten Kosten sind Null! Eine Branded Playlist bietet ein ausgezeichnetes Potenzial zu keinerlei direkten Spotify Werbung schalten Kosten. Denken Sie einfach daran, Ihre Wiedergabeliste genau zu beschriften und sie auf dem neuesten Stand zu halten. Sobald ein Benutzer Ihrer Wiedergabeliste folgt, erhält er eine Benachrichtigung, wenn Sie einen neuen Audioclip hinzufügen.

2. Gezielte Wiedergabelisten

Gezielte Wiedergabelisten machen Spotify im Personalmarketing intelligenter. Seit dem Kauf des Musikdatenunternehmens Echo Nest im März 2014 analysiert Spotify seine Datenbanken, um die Benutzer- und Markenerfahrung zu verbessern.

Das kürzlich vorgestellte Playlist Targeting ist das faszinierendste der neuen Features, die aus der Echo-Fusion hervorgehen. Es gibt Marken die Möglichkeit, die Stimmung, Bedürfnisse und Aktivitäten der Nutzer in ihre geräteübergreifend gesponserten Inhalte einzubeziehen.

Das bedeutet, dass Sie jetzt mit Spotify im Personalmarketing die Vorteile einer relativ ausgefeilten Zielgruppensegmentierung nutzen können, indem Sie die Namen von benutzergenerierten und von Spotify kuratierten Wiedergabelisten verwenden, um Nachrichten basierend auf der Benutzeraktivität zu platzieren. Vor allem wenn die Marketing Zielgruppe junge Leute sind, bietet Spotify mehr Möglichkeiten, als einfache Display-Werbung.

3. Video-Takeover & Sponsored Session

Spotify hat diese Funktionen eingeführt, um Nutzer durch Werbung, die ihre Musik unterbricht, nicht zu verärgern. Die Sponsored Session bietet die Möglichkeit, einen von der Marke gesponserten 15-30-Sekunden-Videospot im Overlay zu sehen, der im Gegenzug für 30 Minuten ununterbrochene Musik sorgt.

Die verändert die Benutzerpsychologie: Anstatt die Werbung auf Spotify als unerwünschtes Hindernis zu betrachten, besteht die Idee darin, Werbung auf Spotify als Teil eines Belohnungssystems zu gestalten.

Marken können auch Videoanzeigen, sogenannte Video-Takeover, in die herkömmlichen Werbepausen von Spotify integrieren. Diese Videos werden automatisch innerhalb der Spotify-Benutzeroberfläche abgespielt und geben Marken die Möglichkeit, ihre Inhalte über die Grenzen des Audios hinaus zu erweitern.

Eine weitere Option sind Homepage Takeover, bei denen Benutzer auf die Advertiser Page geleitet werden. Allerdings sind Homepage Takeover mit Vorsicht zu verwenden, da die Nutzer hierbei eben (ungewollt) die Plattform verlassen.

4. Sequentielles Messaging

Spotify versteht, dass Kontext und Relevanz Schlüsselfaktoren für das Marketing auf der Plattform sind. Die Plattform bietet nun spannende Möglichkeiten im Bereich des sequentiellen Messaging, die für Spotify im Personalmarketing besonders interessant sind. Anzeigen können auf bestimmte Momente im Alltag eines Benutzers zugeschnitten und verknüpft werden, um eine größere, zielgerichtete Markengeschichte zu erzählen, die sich über den ganzen Tag erstreckt.

So können Sie Spotify im Personalmarketing beispielsweise dann nutzen, wenn die Zielgruppe auf dem Weg zur Arbeit oder in den Feierabend ist. Dies macht die Werbung auf Spotify nochmals attraktiver und effizienter und senkt zugleich die Spotify Werbung schalten Kosten.

Stabiles Geschäftsmodell von Spotify im Personalmarketing

Der durchschnittliche Kunde verbringt 25 Stunden im Monat damit, Musik auf Spotify zu streamen. Auf 65 Märkten hat das Publikum von Spotify bisher zwei Milliarden Playlists aus einer Bibliothek mit mehr als 35 Millionen Songs erstellt.

Europa ist der dabei der größte Markt des Unternehmens mit 58 Millionen aktiven Nutzern pro Monat, was 37 % der gesamten Zielgruppe ausmacht. Spotify behauptete 2016 einen Anteil von 42% am globalen Streaming-Markt, mit einem Anteil von 95 % in Schweden, 59 % in Großbritannien und 41 % in den USA.

Der Streaming-Service verfügt über ein doppeltes Abonnement und ein werbendes Geschäftsmodell. Premium-Abonnements machten 90 % der Gesamteinnahmen von Spotify aus.

Im vergangenen Jahr lieferten Premium-Abonnements einen Umsatz von 3,7 Mrd. EUR, was die werbegestützte Seite des Unternehmens, die 416 Mio. EUR generierte, in den Schatten stellte. Das Anzeigengeschäft erzielte im vergangenen Jahr erstmals einen Gewinn von 43 Mio. EUR, nach einem Verlust von 35 Mio. EUR im Vorjahr.

Spotify verfügt über ca. 90 Millionen werbegestützte Benutzer im Alter von typischerweise 18 bis 34 Jahren, die nur begrenzten Zugriff auf den Gesamtkatalog der Plattform haben. Marken dienen diesen Zuhörern als Display, Audio- und Videowerbung, die durch Impressionen vermittelt wird.

Obwohl der Werbearm von Spotify ein weitaus kleinerer Teil des Geschäfts ist, hat er den Umsatz seit 2016 um 41 % gesteigert, was den Streaming-Giganten veranlasst hat, ihn als „starken und lebensfähigen“ Teil des Geschäfts mit „beträchtlichen langfristigen Wachstumschancen“ zu bezeichnen. Spotify im Personalmarketing ist eine der Möglichkeiten.

Suche nach neuen Formaten

Um die Möglichkeiten zur Steigerung der Werbeeinnahmen zu erforschen, arbeitet Spotify an einer Reihe verschiedener Formate, darunter Podcast-Partnerschaften, gesponserte Playlists und Self-Service-Werbeplattformen, sowie die Erprobung von überspringbaren Audioanzeigen und die Suche nach neuen Wegen zur Nutzung der Programmatik. Die Nutzung von Spotify im Personalmarketing von Unternehmen erweitert dabei das Potenzial der Plattform für Werbung mit Spotify.

Kürzlich führte der Streaming-Gigant auch sein Self-Service-Feature Ad Studio ein, mit dem Marken ihre eigenen Anzeigen auf der Plattform schalten können.

Sie wählen Ihr Publikum nach Alter, Geschlecht, Standort, Aktivität und Musikgeschmack aus und entscheiden, ob die Werbung auf Spotify auf dem Handy, Desktop oder beides erscheint. Dann legen Sie das Budget und die Kampagnendaten fest und nutzen die Erkenntnisse von Spotify, um den Erfolg der Kampagne im Spotify Recruiting zu verfolgen.

Ad Studio ermöglicht auch kleineren Werbetreibenden die Möglichkeit, sich auf der Plattform zu engagieren und Spotify im Personalmarketing zu nutzen. Ad Studio wird es Unternehmen ermöglichen, eine ganze Reihe neuer, potenziell kleinerer Kampagnen zu erstellen.

Spotify ist auch bestrebt, sich mit dem Mainstream-Radio zu beschäftigen. Der Streamer glaubt, sich vom linearen Modell des Radios unterscheiden zu können, indem er personalisierte Erlebnisse bietet, die auf Echtzeit-Einblicken in das Verhalten der Zuhörer auf einer Vielzahl von Geräten, von Smartphones und Desktops bis hin zu Car-Audio, Spielkonsolen und Heimgeräten, basieren.

Unternehmen müssen den Klang ihrer Marke definieren

Unternehmen werden darüber nachdenken müssen, wie ihre Marke klingt und welche Position sie in der weiteren Kulturlandschaft einnimmt. Damit geht Spotify im Personalmarketing über das eigentliche Recruiting hinaus und spielt eine zunehmend wichtige Rolle im gesamten Marketing-Mix des Unternehmens.

In den letzten Jahren haben Personaler viel Zeit damit verbracht, über Erzählungen rund um Bild und Text nachzudenken. Zugleich wurde die Verwendung von Sound in der Art und Weise, wie Verbraucher und Mitarbeiter über die Marke kommunizieren, weitgehend ignoriert.

Eine Personalagentur kann sagen: „Lasst uns Spotify im Personalmarketing nutzen“. Aber bevor es soweit ist, sollte sich das Unternehmen fragen, ob es einen einen Sound für seine Marke besitzt. Versteht Ihr Unternehmen tatsächlich das Musik-Ökosystem der Kultur, in der Ihre Marke spielen soll, damit die Kandidaten diesen Klang mit der Marke identifizieren können?

Daten, die einen Unterschied machen

Streaming Intelligence-Daten, die über die Stimmungen, Vorlieben und Hörgewohnheiten der 157 Millionen aktiven Benutzer von Spotify gesammelt wurden, werden von Marken genutzt, um ansprechende Kampagnen im Spotify Recruiting zu erstellen. Die höchste Priorität des Unternehmens besteht dabei darin, die Daten seiner Zuhörer zu respektieren.

Spotify besitzt ein einzigartiges Geschäftsmodell. Die Plattform hat 100 % eingeloggte Benutzer, so dass eine direkte Beziehung zu ihnen möglich ist. Alle Medien befinden sich auf der Plattform, so dass diese Beziehungen streng kontrolliert werden.

Spotify im Personalmarketing bietet viele großartige Möglichkeiten, diese Streaming-Intelligenz zu nutzen.

Spotify richtig anwenden: Ein Beispiel

Ein aktuelles Beispiel für eine Marke, die Streaming-Intelligenz nutzt, um eine wichtige soziale Botschaft zu teilen, ist die Zusammenarbeit zwischen Spotify und der Wodka-Marke Smirnoff.

Basierend auf Spotify-Daten, die ergeben, dass keiner der 10 Top-Titel, die 2017 gestreamt wurden, von weiblichen Künstlern oder Bands gespielt wurde, beschloss Smirnoff, den Ausgleich rechtzeitig zum Internationalen Frauentag 2018 mit der Einführung des „Smirnoff Equalizer“ zu schaffen.

Das Tool bietet den Nutzern eine prozentuale Aufschlüsselung der Anzahl der Künstlerinnen und Künstler, die sie in den letzten sechs Monaten gehört haben, sodass sie sich für eine „ausgeglichene“ Playlist entscheiden können, die sie mit Künstlerinnen ausgleicht, die auf ihren musikalischen Geschmack zugeschnitten sind.

Die Kernkennzahlen der Kampagne waren, das Bewusstsein für die geschlechtsspezifische Verzerrung in der Musik zu schärfen und die Nutzer in die Lage zu versetzen, Maßnahmen zu ergreifen. Die Anzahl der Besuche auf der Smirnoff Equalizer-Plattform wurde gemessen und erzielte eine hohe Reichweite. Es wurde auch analysiert, ob die Zuhörer ihre eigenen Playlisten erstellen und teilen, und es wurde untersucht, wie sich die allgemeine Hörstatistik auf die Kampagne auswirkt.

Mit dem Aufstieg von Voice Search, Alexa und audio-basierten Plattformen wie Spotify müssen Arbeitgeber zunehmend über den Ton ihrer Marke nachdenken.

Bei Werbung auf Spotify besteht die Möglichkeit, mit Verbrauchern auf sinnvolle und personalisierte Weise zu interagieren. Dabei ist es für den Erfolg von Spotify im Personalmarketing wichtig, dass Sie etwas Relevantes und Interessantes zu sagen haben. Andernfalls werden Sie im Wesentlichen eine Marke sein, die das Hörerlebnis eines Benutzers unterbricht, anstatt es zu bereichern.

Künstlerische Zusammenarbeiten

Marken finden auch neue Wege, um sich mit den Zuhörern von Spotify zu verbinden, indem sie sich mit hochkarätigen Künstlern verbinden.

Spotify im Personalmarketing bietet die perfekte Gelegenheit, die Zielgruppe über die traditionellen Kanäle hinaus zu erreichen. Beziehungen zwischen Unternehmen, Künstlern und Hörern machen das Spotify Recruiting besonders interessant.

Künstler sind die einflussreichste Gruppe von Menschen auf der Welt, so dass sich mit Spotify im Personalmarketing enorme Möglichkeiten bieten. Dazu sind die Spotify Werbung schalten Kosten niedrig.

Das Beste daran ist, dass es mit den wachsenden Kanälen und Möglichkeiten ein großer Gewinn für alle Beteiligten ist – etwas, das in der Musikindustrie sehr selten ist. Am Ende des Tages muss man mit etwas beginnen, das für den Künstler wirklich authentisch ist und tief bei seinen Fans ankommt.

Fazit

Seien Sie offen für neue Möglichkeiten durch Spotify im Personalmarketing, aber beginnen Sie mit den Grundlagen. Standardkanäle haben sich als treibende Faktoren für erfolgreiches Personalmarketing erwiesen, daher ist es wichtig, sie optimal zu nutzen. Um mit Spotify Recruiting erfolgreich zu sein, müssen Sie die Inhalte fortlaufend anpassen. Kreatives sollte zu Menschen, Plattform und dem jeweiligen Moment passen.

Bevor Sie Benutzer auf Deine Advertiser Page umleiten, sollten Sie zunächst die Beziehung aufbauen und festigen. Sind die Grundlagen geschaffen und die Marketing Zielgruppe junge Leute, bietet Spotify Recruiting gute Chancen. Zudem sind die Spotify Werbung schalten Kosten noch vergleichsweise niedrig und machen die Plattform auch für kleine Unternehmen interessant.

2 Kommentare zu „Spotify im Personalmarketing – Recruiting, das durch die Ohren geht“

  1. Pingback: Recruiting von Softwareentwicklern: Darauf müssen Sie achten!

  2. Pingback: Was kostet eigentlich eine Neueinstellung? Was man wissen sollte

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.