IT Jobs – eine ausführliche Übersicht

Die Digitalisierung schreitet immer schneller voran und schafft dadurch auch neue Berufsbilder für die Industrie oder den Handel. Spezialisten aus der IT-Branche sind momentan gefragt wie nie zuvor. Der Fachkräftemangel, der auch durch die Bundesagentur für Arbeit schon bestätigt wurde, ist besonders in dieser Branche sehr groß. Viele Arbeitgeber bieten IT Jobsfür Experten aus allen Bereichen an, egal ob im Software Development, Web Development, Consulting oder im UX/ UI Design.

Bewerber mit entsprechenden Fähigkeiten haben beste Aussichten auf attraktive IT Jobs und auf ein hohes Gehalt. Ein besonders attraktiver Standort für allgemeine IT Jobs ist aufgrund der vielen Start-Ups derzeit Berlin. Im folgenden Artikel geben wir dir einen ausführlichen Überblick über die Zukunft der IT Jobs. Anschließend werden die wichtigsten IT Jobsvorgestellt im Hinblick auf die Aufgaben, Qualifikationen und mögliche Gehälter.

Entwicklung von IT Jobs und Zukunftschancen

Neue Trends wie Cloud Computing oder Web Development sorgen dafür, dass sich die Anforderungen von Unternehmen hin zu digitalen Lösungen verändern, die sie mit dem höheren Angebot an IT Jobs decken wollen. Hochqualifizierte IT-Fachkräfte sind so stark nachgefragt, dass sie sich ihren Job aussuchen können. Eine der wichtigsten Aufgabenfelder für die Zukunft ist das Aufbereiten von komplexen Daten, die anschließend dem Management gut verständlich präsentiert werden können. Dies sind die sogenannten Data Artists. Eine ähnlich wichtige Aufgabe haben die Data Scientists.

Diese Berufsgruppe wertet ebenfalls mit Hilfe von verschiedenen Tools große Datenmengen eines Unternehmens aus, um daraus eventuell neue Strategien für die Zukunft entwicklen zu können. Einige dieser IT-Jobs erfordern aber nicht mal ausgeprägte Programmierkenntnisse. Oft arbeiten Data Artists und Data Scientists zusammen mit dem Marketing oder dem Vertrieb zusammen, um gemeinsam kreative Lösungen für digitale Herausforderungen zu finden.

Ein IT-Spezialist muss auch wichtige Kompetenzen wie Anpassungsfähigkeit und Kreativität besitzen. Ein Security Manager beispielsweise ist für die Sicherheit der IT-Infrastruktur zuständig, um gefährliche Angriffe von Hackern zu verhindern, die die gesamte IT-Infrastruktur eines Unternehmens bedrohen. Mitarbeiter, die im Bereich UX/ UI Design arbeiten, müssen dafür sorgen, dass ein Nutzer sich auf einer Website zurechtfindet und gezielt Aktionen ausführen kann.

In den nächsten Jahren werden zudem auch Fachkräfte aus dem betriebswirtschaftlichen Bereich mit digitalen Aufgaben zu tun haben, weshalb es sich auch für diese Berufsgruppe lohnt, sich zumindest Grundkenntnisse für IT Jobs anzueignen. Einige Unternehmen haben sogar schon die Position eines Chief Digital Officers geschaffen. Dieser ist für die Strategie und die Entwicklung bezüglich des digitalen Wandels in einem Unternehmen verantwortlich.

Es gibt jedoch auch IT Jobs, deren Bedeutung aufgrund der Automatisierung in den kommenden Jahren deutlich sinken wird. Dazu gehört zum Beispiel der Beruf des Service-Technikers. Insgesamt nimmt jedoch die Bedeutung von IT Jobs stark zu, weshalb sich ein Blick auf die zahlreichen Tätigkeit lohnt, um sich einen zukunftssicheren Beruf in einer immer komplexer werdenden Welt sichern zu können. Im Folgenden wird nun ausführlich auf verschiedene IT Jobs, die wichtig für die Zukunft sind, eingegangen, damit du bei Interesse für einen dieser Jobs genau weißt, was auf dich zukommt.

Softwareentwicklung

Die Softwareentwicklung (Software Development) ist ein relativ abstrakt bezeichneter Bereich. Die genaue Tätigkeit wird in einer Anzeige meist konkretisiert. Die Hauptaufgabe bei diesen IT Jobs ist das Entwickeln von Software, was je nach Branche durch unterschiedliche Tätigkeiten erfolgen kann. Die häufigste und bekannteste Aufgabe in der Softwareentwicklung ist die Programmierung. Weitere Aufgaben von einem Softwareentwickler können sein:

  • Frontend-Entwickler: Entwicklung des Layouts einer Website
  • Backend-Entwickler: Entwicklung der Funktionsweise einer Website durch eine Programmiersprache wie Java oder C++
  • Desktop-Entwickler: Erstellung von Anwendungen für einen Desktop-PC
  • Grafikprogrammierer: Zuständigkeit für das Farbraummanagement oder das Rendering zum Beispiel bei einer Videoproduktion
  • Datenbank-Entwickler: Verantwortlichkeit für die Planung, Entwicklung und Leistung von großen und komplexen Datenbanken
  • Mobil-Entwickler: Entwicklung von Applikationen für mobile Geräte wie Smartphones

Eine sehr wichtige Rolle in IT Jobs allgemein sowie speziell in der Softwareentwicklung hat der Data Scientist. Wie schon erwähnt, befasst sich dieser mit großen Datensätzen (Big Data), die ausführlich analysiert und für das Unternehmen ausgewertet werden. Zudem müssen die Ergebnisse auch Kunden und Mitarbeitern gegenüber kommuniziert werden.

Da die Ergebnisse der Datenanlayse für ein Unternehmen sehr wichtig sind, trägt der Data Scientist eine hohe Verantwortung. Somit ist eine ständige Prüfung auf Vollständigkeit und Korrektheit der ausgewerteten Daten erforderlich. In den meisten Stellenanzeigen wird die Notwendigkeit eines abgeschlossenen Studiums angegeben. Aber auch Mathematiker oder Ingenieure können sich durch Schulungen das erforderliche Wissen aneignen. Die Einsatzmöglichkeiten bei diesen IT Jobs sind vor allem in der sogenannten Industrie 4.0, aber auch für Marketing-Maßnahmen vorgesehen.

Allgemein ist es empfehlenswert, sich auf ein bestimmtes Themengebiet zu spezialisieren. In vielen Stellenanzeigen wird auch die Spezialisierung auf eine oder mehrere Programmiersprachen gefordert.

Softwareentwickler als Job

Um speziell als Softwareentwickler zu arbeiten, ist in der Regel ein abgeschlossenes Studium der Informatik oder auch in einem naturwissenschaftlichen Fach an einer Hochschule notwendig. Zudem besteht die Möglichkeit der Ausbildung zu einem Fachinformatiker beispielsweise bei der IHK. Auch für Quereinsteiger mit Interesse für IT Jobs bietet sich die Tätigkeit des Softwareentwicklers an, wenn durch Schulungen die entsprechenden Fähigkeiten erworben werden.

Als Softwareentwickler muss man außerdem über eine große Geduld verfügen, da manche Probleme, die beispielsweise durch einen Bug verursacht werden, auf den ersten Blick sehr kompliziert erscheinen. Überstunden können auftreten, besonders wenn ein bestimmtes Problem noch am selben Tag gelöst werden muss, damit die Kundenbeziehungen nicht geschädigt werden. Die Herausforderung und Verantwortung ist in diesem Berufsfeld also hoch.

Voraussetzungen

Die wichtigste Voraussetzung ist allerdings, dass du dich laufend weiterbildest und bereit bist, neues Wissen auch direkt umzusetzen. Das Programmieren in der Freizeit ist äußerst empfehlenswert, da du hierdurch schon einen Großteil der Weiterbildung übernehmen kannst. Die grundlegenden Programmiersprachen wie Java, Javascript oder C++ sollten auf jeden Fall gut beherrscht werden.

Auch eine gute Kenntnis mit Datenbankensprachen wie SQL wird in einer Anzeige für IT Jobs oft gefordert. Ein sicherer Umgang mit der englischen Sprache in Wort und Schrift ist dabei vor allem in internationalen Unternehmen ebenfalls sehr wichtig, wenn bestimmte Ergebnisse mit Kunden geteilt werden.

Gehaltsvorstellungen

Wenn du Softwareentwickler werden willst, ist es notwendig, dass du viel Praxiserfahrung in IT Jobs (zum Beispiel durch ein Praktikum) sammelst und dich stetig weiterbildest. Ein Studium ist dabei sehr hilfreich, was aber nicht heißt, dass nicht auch als Quereinsteiger die Chance auf eine Einstellung als Softwareentwickler hast. Das durchschnittliche Einstiegsgehalt hängt davon ab, ob man als Junior oder Senior-Entwickler einsteigt. Bei einem Junior-Entwickler liegt es meist bei ca. 40.000 € und kann nach ein paar Jahren Berufserfahrung bis auf 50.000 bis 60.000 € ansteigen.

Business Analysis

Als Business Analyst bist du das Bindeglied zwischen der IT-Abteilung und anderen Fachabteilungen. Du bist also ständig im Austausch mit Kollegen und Kunden, um anschießend im Rahmen einer Business-Analyse die Herausforderungen im Unternehmen zu ermitteln. So ist es zum Beispiel nötig, den Bedarf der Stakeholder herauszufinden, dabei eventuell auftretende Problem zu identifizieren und mögliche Lösungen auszuarbeiten. Es ist somit auch der Gesamtzustand des Unternehmens zu ermitteln. Am Ende werden diese neuen Ideen dann in Absprache mit der IT-Abteilung im Hinblick auf die unterschiedlichen Wünsche der Abteilungen und Kunden auf die Wirtschaftlichkeit überprüft und eventuell in die Tat umgesetzt.

Voraussetzungen

Um IT Jobs im Business Analysis zu ergreifen, ist ein Studium in einem wirtschaftswissenschaftlichen oder technischen Studiengang erforderlich, zum Beispiel Wirtschaftsinformatik oder Ingenieurwesen. Auch für einen ausgebildeten Informatiker ist der Einstieg möglich. Eine wichtige Fähigkeit im Business Analysis ist das Analytische Denken, um die unterschiedlichen Ansprüche und Wünsche aller Beteiligten erfassen zu können. Zudem werden in einer Anzeige oft auch Kenntnisse in Datenbanksprachen wie SQL, in Kundensystemen wie SAP sowie in den klassischen Office-Programmen wie Word, Excel und Powerpoint gefordert. Als Business Analyst bist du zum Beispiel in der Logistik, in der Finanzbranche oder in Online-Unternehmen unterwegs.

Gehaltsvorstellungen

Auch bei der Tätigkeit im Business Analysis ist eine Spezialisierung sehr hilfreich. Mögliche Themengebiete, die für die Zukunft relevant sind, können zum Beispiel Data Mining (Herausfiltern wichtiger Informationen aus eine Datenbank) oder die Kundenbetreuung sein. Allgemein hast du im Business Analysis ein sehr großes Aufgabengebiet. Du hilfst vorrangig deinen Kollegen bei wichtigen Entscheidungen und bei deren Umsetzung. Dadurch bestimmst den Erfolg des Unternehmens indirekt mit. Auch finanziell lohnt sich die Tätigkeit im Business Analysis. Das Einstiegsgehalt eines Junior Business Analysten liegt bei ca. 40.000 bis 45.000 €. Das Einstiegsgehalt eines Senior Business Analysten hingegen kann schon bei ca. 50.000 bis 80.000 €liegen.

Consulting

Wer auf der Suche nach IT Jobs ist, wird auch auf den Bereich Consulting treffen. Hier berät man als sogenannter IT-Consultantandere Unternehmen bei allen Projekten, die mit der IT-Branche verwandt sind. Die Hauptaufgabe eines Consultant ist es, Lösungen zu analysieren, zu planen und zu entwickeln. IT-Projekte müssen im Hinblick auf die wirtschaftliche Realisierung ausführlich analysiert werden. So kann der Consultant Qualitätskontrollen durchführen, um eventuelle Mängel in der IT-Infrastruktur zu erkennen und Vorschläge für die Behebung eines Problems machen. Ein IT-Consultant arbeitet an der Strategie im IT-Sektor mit und überprüft neben der Realisierung eines Projektes auch die anfallenden Kosten. Außerdem ist er auch oft bei der Installation neuer Systeme beteiligt, indem er als Schnittstelle zu den Herstellern der Systeme dient. Das Gleiche gilt für neue Hard- und Software. Oft ist er auch bei der Schulung der Mitarbeiter zu neuen Projekten beteiligt.

Voraussetzungen

Meist benötigen IT-Consultants ausgeprägte Fachkenntnisse, um den hohen Anforderungen zu genügen. Daher spezialisieren sich viele Consultants auf bestimmte Branchen wie zum Beispiel die Automobilindustrie. Wenn du als Consultant tätig sein willst, musst du über eine hohe Belastbarkeit verfügen, da viele Projekte bis zu einer gewissen Deadline realisiert werden müssen. Im Consulting hast du keine klassische Arbeitszeit wie 9 to 5.

Vielmehr ist eine gewisse Flexibilität gefordert, um den Kontakt mit den Kunden aufrechtzuerhalten. Weitere wichtige Fähigkeiten sind fortgeschrittene PC-Kenntnisse, wie die Kenntnis von den wichtigsten Programmiersprachen oder der Umgang mit Datenbanken. Idealerweise verfügt ein IT-Consultant auch über Kenntnisse der betriebswirtschaftlichen Abläufe in einem Unternehmen.

Da häufig Präsentationen mit Kunden anstehen, müssen Consultants über eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit und auch über einen sicheren Umgang mit der englischen Sprache verfügen. Neben der Fähigkeit, in einem Team zu arbeiten, muss sich ein Consultant auch laufend weiterbilden, um dem Kunden stets eine passgenaue Lösung für Probleme bieten zu können. Er kann in den unterschiedlichsten Branchen tätig sein, zum Beispiel in der Industrie, im Handel oder auch in öffentlichen Einrichtungen.

Da es sich beim IT-Consultant um keine geschützte Berufsbezeichnung wie manche andere IT Jobs handelt, sind in Stellenangeboten auch keine konkreten Wege vorgeschrieben, um diesen Beruf zu ergreifen. Daher haben viele Mitarbeiter im Consulting unterschiedliche Lebensläufe. In der Regel wird in einer Anzeige aber ein abgeschlossenes Studium in den Bereichen Informatik oder Wirtschaftsinformatik verlangt. Zudem sind meistens mehrere Jahre Erfahrung in der IT-Branche notwendig.

Ausgebildete Informatiker bzw. Fachinformatiker oder Fachkräfte aus dem Einzelhandel haben als Quereinsteiger ebenfalls eine gute Möglichkeit, als Consultant zu arbeiten. Ein beliebtes Zertifikat, das ein Arbeitgeber sehen möchte, ist unter anderem die Qualifikation zu einem geprüften IT-Berater.

Gehaltsvorstellungen

Die Nachfrage im Consulting ist, wie in vielen IT-Jobs, sehr hoch, besonders für SAP-Berater. Je nach Größe des Unternehmens liegt das Einstiegsgehalt zwischen 40.000 und 60.000 €. Neben einem fixen Anteil gibt es häufig auch einen sogenannten Erfolgsbonus. Das höchste Gehalt ist dabei in großen Beratungsfirmen möglich. Der klassische Karriereweg beginnt als Junior Consultant. Wer zu einem Senior Consultant aufsteigen will, benötigt meistens eine spezielle Weiterbildung. Dadurch sind Gehälter weit über 60.000 € möglich. Wer es zu einem IT-Projektleiter schafft, kann ein noch höheres Gehalt erreichen, was allerdings die Verantwortung erhöht.

Datenbankentwicklung

In fast allen Unternehmen haben es Mitarbeiter mit großen Datenmengen zu tun, welche sinnvoll sortiert werden und für die richtigen Menschen verfügbar sein müssen. Datenbankentwickler sind auf die sogenannte Anwendungsentwicklung spezialisiert. Das heißt, sie erstellen Datenbanksysteme, die konkret auf das jeweilige Unternehmen zugeschnitten sind.

Die ersten Aufgaben in der Datenbankentwicklung sind vor allem die Analyse der Anforderungen und die Schätzung des benötigten Aufwandes, um das Projekt überhaupt realisieren zu können. Anschließend erstellen sie einen Plan, welcher Kriterien wie das Kosten-Nutzen-Verhältnis und auch die Beachtung des Datenschutzes enthält. Die Unternehmensdaten werden geordnet, in bestimmte Kategorien eingeteilt und anschließend in das System eingefügt. Neben dem Schema der Datenbank muss sich ein Datenbankentwickler auch um die Struktur und die Logik der Datenbank kümmern. Ständige Rücksprachen mit den Nutzern der Datenbank sind besonders anfangs häufig nötig, um die Entwicklung optimieren zu können.

Ein Datenbankentwickler muss also dafür sorgen, dass die Informationen problemlos abgerufen und weiterverarbeitet werden können, auch wenn die Flut an Informationen sehr komplex ist. Er trägt also zur Optimierung der Effizienz bei alltäglichen Geschäften der Mitarbeiter bei. Weitere Aufgaben bei der Datenbankentwicklung liegen in der Schulung der Mitarbeiter, in der Dokumentation der Anwendung sowie in der Erstellung von Richtlinien für die Benutzung des Systems.

Falls du dich für IT Jobs in der Datenbankentwicklung interessierst, kannst du in den unterschiedlichsten Branchen einsteigen, egal ob im Bankensektor, im Einzelhandel oder in der Verwaltung. Auch die Logistik ist ein spannendes Einsatzgebiet, da hier in Zukunft viele Prozesse automatisiert werden, wodurch die Implementierung eines guten Datenbanksystems erforderlich ist. Es gibt kaum ein Unternehmen, das heutzutage ohne große Datenbanken auskommt.

Du kannst dich in diesen IT Jobs dabei auf unterschiedliche Bereiche spezialisieren. Wenn du als Data-Miner arbeitest, entwickelst du durch die Auswertung von Daten gezielt neue Strategien, zum Beispiel für die Kundengewinnung. Bei der Tätigkeit als Data-Warehouse-Spezialist hast du die Aufgabe, den Informationszugriff aus ERP-System, welche zu Geschäftsressourcen-Planung dienen, zu erleichtern. Wenn du als Business Intelligence Spezialist arbeitest, analysierst du die bereits aufgearbeiteten Daten und wertest sie aus, damit das Management passende Geschäftsentscheidungen treffen kann.

Voraussetzungen

Es gibt viele Voraussetzungen, um in der Datenbankentwicklung arbeiten zu können. Einerseits ist der sichere Umgang mit der Datenbanksprache SQL sehr wichtig, andererseits müssen verschiedene Programmiersprachen beherrscht werden. Außerdem sollte man ein abgeschlossenes Studium aus der Informatik, der Wirtschaftsinformatik oder im IT-Management vorweisen und die Prozesse in einem Unternehmen verstehen können. Ähnlich wie im Consulting müssen auch hier Ergebnisse oft in einem internationalen Team präsentiert werden, weshalb in einer Anzeige oftmals sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift verlangt werden.

Gehaltsvorstellungen

Das Gehalt in der Datenbankentwicklung hängt von deinem Abschluss, von der Branche und der Größe des Unternehmens und den Anforderungen in Stellenanzeigen ab. Durchschnittlich sind in diesen IT Jobs ca. 40.000 bis 45.000 € als Einstiegsgehalt möglich, abhängig davon, ob man als Junior oder Senior einsteigt.

Embedded Systems

Ein sehr interessante Tätigkeit der IT Jobs stellen die eingebetteten Systeme dar. Diese begegnen uns im Alltag sehr häufig, beispielsweise in einem Auto, in einer Waschmaschine oder in einem Fernseher. Eine in der Hardware eingebaute Software verarbeitet Daten und stellt sicher, dass das Gerät ordnungsgemäß funktioniert. Das eingebettete System ist für den Nutzer dabei so gut wie nicht sichtbar. In einem modernen Auto sind bis zu 70 dieser Systeme eingebaut.

Die heutigen Systeme sind in drei Kategorien eingeteilt:

  • Transformationelle Systeme wandeln nur die Eingaben in Ausgaben um, die zum Anfang der Systemverarbeitung komplett vorliegen.
  • Interaktive Systeme sind in stetiger Interaktion mit der Umgebung.
  • Reaktive Systeme reagieren nur noch auf äußere Einflüsse. Die Umgebung wird dabei vom Computer definiert.

Embedded Systems Engineer als Job

Die spezielle Tätigkeit nennt sich Embedded Systems Engineer. Seine Aufgabe ist es, die Bedürfnisse von Privat- und Geschäftskunden zu ermitteln und dafür Lösungen anzubieten. Er begleitet die Kunden von der ersten Idee über die Prüfung der Rentabilität bis zur Produktion. Ein Embedded Systems Engineer entwirft mikromechanische Bauteile, arbeitet an Komponenten, die für die Software wichtig sind und integriert das System in die Hardware.

Schließlich muss er darauf achten, dass die Software bezüglich den Kosten und der Geschwindigkeit optimiert werden. Zudem sollten sie möglichst effizient sein. Da viele Systeme fehlerfrei funktionieren müssen, ist also eine regelmäßige Qualitätskontrolle eine weitere Aufgabe eines Embedded Systems Engineer.

Voraussetzungen

Stellenangebote, die sich auf diese IT Jobs beziehen, sehen in der Regel ein abgeschlossenes Studium vor. Mögliche Studiengänge sind dabei Informatik, Mechatronik oder Elektrotechnik. Einzelne Hochschulen, wie zum Beispiel die Universität Freiburg, bieten sogar den speziellen Studiengang Embedded Systems Engineering an. Dieser Bachelor-Studiengang ist für diejenigen geeignet, die ein großes technisches Interesse haben.

Wenn du ein Embedded System Engineer werden willst, musst du über ein umfangreiches Wissen bezüglich Hardware- und Softwareentwicklung verfügen sowie auch über die Kenntnis von einer oder mehreren Programmiersprachen. Auch ein Verständnis für viele technische Abläufe wie Elektrotechnik, Simulation oder Konstruktion wird in einer Anzeige häufig gefordert.

Gehaltsvorstellungen

Die Berufsaussichten sind, ähnlich wie bei den zuvor angesprochenen IT Jobs sehr gut, da viele Arbeitgeber händerringend nach Fachkräften für Embedded Systems suchen. Diese Systeme werden unter anderem in der Fahrzeugtechnik, in der Medizin oder in der Unterhaltungselektronik eingesetzt, also in allen Branchen, die mit der Industrie 4.0 in Verbindung stehen.

Vor allem die Automobilindustrie ist ein sehr wichtiger Bereich. Somit bieten sich für Absolventen sehr vielfältige Möglichkeiten für den Berufseinstieg und auch für die weitere Karriere. Das Einstiegsgehalt ist mit ca. 50.000 bis 60.000 € ebenfalls sehr attraktiv.

IT Security

Unter IT-Security versteht man die Absicherung der gesamten IT-Infrastruktur. Es müssen also einzelne Dateien ebenso wie große Rechenzentren geschützt werden. IT Security ist eine der wichtigsten IT Jobs im Hinblick auf die Compliance-Richtlinien, also die Verantwortung von Unternehmen. Die IT Security hat drei große Aufgaben: Der Schutz der Vertraulichkeit von Informationen, die Sicherung der Verfügbarkeit von Informationen sowie die Aufrechterhaltung der Integrität der Informationen.

Insbesondere der Schutz des gesamten IT-Systems vor einem Totalausfall steht im Vordergrund, um die täglichen Geschäftsabläufe aufrecht erhalten zu können. Somit muss das System in Testphasen regelmäßig belastet werden, um zu sehen, wie gut es auch bei Schwierigkeiten funktioniert.

IT Security bedeutet also den Schutz von IT-Systemen und deren Informationen. Bekannte IT-Systeme sind PCs, Tablets und Smartphones. Aber auch Betriebssysteme und Applikationen, die in den Geräten installiert sind, müssen für den Schutz berücksichtigt werden. Da in der heutigen digitalen Zeit viele Geräte miteinander verknüpft sind, spielt auch die Sicherheit im Hinblick auf Cloud-Dienste eine große Rolle. Wenn Geräte mit dem Internet verbunden sind, kommen zudem viele Gefahren in Betracht wie zum Beispiel Hackerangriffe, die das komplette IT-System eines Unternehmens bedrohen können.

IT-Sicherheitsberater als Job

Der IT-Sicherheitsspezialist, der für den Schutz zuständig ist, muss schließlich selbst geschützt werden. Dies geschieht meist über eine eigene Identität, mit der nur er bestimmte Berechtigungen erteilt bekommt, damit niemand anderes Zugriff auf die Steuerung der IT-Sicherheit hat.

Ein beliebter Beruf innerhalb der IT Jobs ist der IT-Sicherheitsberater. Hier muss eine umfangreiche Strategie für die Sicherheit des Unternehmens entwickelt werden. Hierbei muss nicht nur der Schutz vor Hackerangriffen oder Ähnlichem sichergestellt werden. Vielmehr müssen auch die Mitarbeiter so geschult werden, dass sie eine sichere Kommunikation beherrschen und kein unnötiges Risiko bei der Nutzung von Programmen eingehen. IT-Sicherheitsberater sind stark nachgefragt, weshalb hier IT Jobs in den unterschiedlichsten Branchen angeboten werden. Vor allem Banken und große Unternehmen bieten sich hier an, da meist eine sehr hohe Menge an vertraulichen Daten verwaltet werden muss. Dort erfolgt meist auch eine Spezialisierung auf ein bestimmtes IT-Gebiet, während bei kleineren Unternehmen meist die komplette IT-Infrastruktur verwaltet wird.

Voraussetzungen

Um IT Jobs in der Security zu ergreifen, wird in Stellenanzeigen ebenfalls ein abgeschlossenes Studium, beispielsweise in der Informatik, verlangt. Auch ein Studium der Informationssicherheit ist eine Möglichkeit als IT-Sicherheitsberater zu starten. Außerdem kann man, wenn man zuvor bereits in der IT-Branche gearbeitet hat, sich über entsprechende Weiterbildungen in der IT-Security für die Tätigkeit qualifizieren. Diese Weiterbildungen sind sehr wichtig, da sich die Anforderungen in der IT-Security laufend verändern.

Um als IT-Sicherheitsberater für die Sicherheit des Unternehmens sorgen zu können, ist ein sicherer Umgang mit verschiedenen Datenbanksystemen sowie die Beherrschung von Programmiersprachen essentiell. Außerdem ist eine gute Kommunikationsfähigkeit für eine Beratungstätigkeit ausschlaggebend.

Gehaltsvorstellungen

Das Einstiegsgehalt hängt unter anderem von der Branche und der Größe des Unternehmens und auch von dem Einstieg als Junior oder Senior ab. Überlicherweise beträgt das Einstiegsgehalt zwischen 44.000 und 50.000 €. Die Berufsaussichten sind angesichts der hohen Bedrohung von Hackern und Viren, vor allem bei großen, bekannten Unternehmen, sehr gut.

UX/ UI Design

Es gibt IT Jobs, bei denen die Tätigkeit trotz scheinbar gleichen Anforderungen unterschieden werden muss. Beim UX/ UI Designsteht das Design beziehungsweise das Interface einer Website im Vordergrund. Jedoch werden UX und UI häufig verwechselt.

Beim UX-Design stehen die Bedürfnisse des Nutzers im Mittelpunkt, die beispielsweise durch Befragungen ermittelt werden müssen. Es umfasst also Erwartungen, die während der Nutzung einer Website auftreten können. Die Zufriedenheit der Nutzer mit der Struktur und Organisation einer Website muss hierbei im Hinblick auf eine bessere User Experience, also auf eine bessere Nutzererfahrung, optimiert werden. Das Ziel muss es sein, Nutzer möglichst einfach die Navigation auf einer Website zu ermöglichen, damit diese ihre beabsichtigten Handlungen ohne Probleme ausführen können.

Das UI-Design (User Interface) ist eine Benutzerschnittstelle, die als Interaktion zwischen Mensch und Maschine dient. Die Darstellung des Layouts, der Bilder, der Farben oder der Buttons einer Website muss hierbei optimiert werden, damit der Nutzer beabsichtigte Aktionen schnell und unkompliziert durchführen kann. Hierbei setzen Stellenangebote eine hohe Kreativität voraus.

Voraussetzungen

Wer sich für IT Jobs im UX/ UI Design interessiert, muss ein grundlegendes technisches Verständnis haben. Dazu gehören Kreativität, analytisches Denken, gute Kommunikationsfähigkeiten und auch Neugier, da durch die Digitalisierung stetig neue Methoden angeeignet werden müssen. Viele Unternehmen suchen Designer, die sich mit der User Experience beziehungsweise mit dem User Interface sehr gut auskennen. Ein möglicher Weg ist das Absolvieren eines Studiums oder einer Ausbildung im Bereich digitale Gestaltung und digitale Medien. Auch für Quereinsteiger bietet es sich an, die Kenntnisse durch entsprechende Weiterbildungen oder auch durch Selbststudium zu erwerben. Viele Arbeitgeber bevorzugen Kandidaten, die die entsprechenden Fähigkeiten haben und achten nicht so stark auf den bisherigen Werdegang.

Gehaltsvorstellungen

Das durchschnittliche Einstiegsgehalt im UX/ UI Design liegt zwischen 30.000 und 45.000 €.

Webentwicklung

Ein weiteres beliebtes Berufsbild in den IT Jobs ist die Tätigkeit in der Webentwicklung (Web Development). Diese sogenannten Anwendungsentwickler müssen Softwarelösungen entwickeln, die webbasiert sind. Die Webanwendungen müssen geplant, entwickelt und gepflegt werden. Außerdem ist eine Optimierung dieser Anwendungen in Bezug auf neue Anforderungen notwendig. Web Development ist durch das Zusammenwirken unterschiedlicher Sprachen wie Javascript, CCS, HTML, SQL etc. gekennzeichnet.

Anwendungsentwickler als Job

In der Webentwicklung müssen Schnittstellen zwischen Systemen programmiert werden, es muss also eine sogenannte Systemintegration sichergestellt werden. Außerdem müssen Datenbanken entwickelt und an die Systeme angebunden werden. Weitere Aufgaben sind zum Beispiel Anforderungsanalysen, Lokalisierungsprozesse bei international ausgerichteten Unternehmen, die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit und die Verbesserung der Geschwindigkeit. Außerdem gehören die Verknüpfung mit Datenbanken sowie die Dokumentation der Technik zum Aufgabengebiet. Häufig erfolgt auch eine Zusammenarbeit mit Fachkräften aus dem Marketing oder mit Webdesignern, damit auch die optische Erscheinung der Webanwendungen ansprechend ist.

Webentwickler können in allen Branchen, in denen eine IT-Abteilung vorhanden ist, Stellenangebote finden. Vor allem große Unternehmen aus dem E-Commerce oder auch Plattformen, die ein großes Forum anbieten, benötigen häufig komplexe und gut funktionierende Webanwendungen. Eine Spezialisierung ist, ähnlich wie in der Softwareentwicklung, auf Datenbanken, Programmierung oder Architektur möglich. Außerdem kann der Bereich der Backend- oder Frontendentwicklung gewählt werden. Manche Webentwickler sind sogar für beides zuständig. Was für fast alle IT Jobs gilt, ist auch für den Webentwickler wichtig: Wenn ein Bewerber ein größeres Unternehmen wählt, findet er dort spezifischere Aufgaben als ein Bewerber, der sich für eine kleinere Firma entscheidet. Dort sehen Stellenangebote nämlich oft auch viele weitere Aufgaben wie die Suchmaschinenoptimierung vor.

Voraussetzungen

Für IT Jobs in der Webentwicklung ist es wichtig, dass alle Programme, die für die Softwareentwicklung relevant sind, beherrscht werden. Zudem sind Kenntnisse der wichtigsten Programmiersprachen wie Java, C++ oder PHP sowie Kenntnisse von Datenbanksprachen wie SQL erforderlich. Auch sollte man ein Begabung für Designs bzw. Layouts haben. Neben diese Fähigkeiten sind außerdem methodische Kompetenzen wie die Anforderungsanalyse und die Fähigkeit, im Team arbeiten zu können, sehr wichtig.

Gehaltsvorstellungen

Das durchschnittliche Einstiegsgehalt in der Webentwicklung liegt bei ca. 40.000 €. Je nach erzieltem Abschluss, der Größe und der Branche des Unternehmens variiert dieser Betrag. Anders als in vielen IT Jobs ist es in der Webentwicklung jedoch nicht wirklich relevant, welchen Hochschulabschluss ein Bewerber hat. Wichtig ist nur, dass er überhaupt ein abgeschlossenes Studium oder alternativ eine Ausbildung zu einem Fachinformatiker nachweisen kann.

E-Commerce

Einige der wohl beliebtesten IT Jobs stellen die Tätigkeiten im E-Commerce dar. Dieses Gebiet ist sehr weitläufig und bietet die unterschiedlichsten Möglichkeiten. Die Anzahl der Online-Shops nimmt immer mehr zu, so dass die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften sehr hoch ist. Einen umfangreichen Online-Shop aufzubauen und zu pflegen, erfordert viel Fachwissen in Bezug auf das Sortiment, die Produktbeschreibungen und das Marketing. Zudem müssen Käufe unkompliziert und fehlerfrei möglich sein. Programmierfehler können schwerwiegende Folgen haben. Vor allem zahlreiche Start-Ups in Berlin oder im Umfeld von Berlin sind häufig auf der Suche nach Fachkräften im E-Commerce.

Ein mögliches Berufsbild ist der Produkt-Manager. Dieser sammelt verschiedene Ideen für neue Produkte, bestimmt die Auswahl an Produkten und sorgt dafür, dass das Sortiment kontinuierlich ausgebaut wird. Oft helfen sie auch beim Einkauf mit, indem sie den Kontakt mit den Herstellern pflegen. Außerdem können sie an der Gestaltung von Produkten mitwirken, zum Beispiel am Design der Verpackung. Sie sind auch an Strategien für die Markteinführung sowie an Marketingstrategien beteiligt, damit die neuen Produkte entsprechend gut positioniert sind.

Eine regelmäßige Überprüfung des Sortiments ist dabei genauso wichtig wie eine laufende Analyse des Marktes und des Wettbewerbs. Um ein Produktmanager zu werden, wird in der Regel ein abgeschlossenes Studium in BWL oder eine kaufmännische Ausbildung benötigt.

Ein anderer wichtiger Beruf im E-Commerce ist natürlich der Informatiker. Wie bei vielen anderen IT Jobs ist auch im E-Commerce eine reibungslos funktionierende Website wichtig. Ein Informatiker im E-Commerce programmiert verschiedene Anwendungen und sorgt dafür, dass der Bestellvorgang ohne Probleme abläuft. Zu den weiteren Aufgaben gehören die Verwaltung von Datenbanken und die Behebung von Fehlern. Eine notwendige Qualifikation ist ein abgeschlossenes Studium als Informatiker oder eine Ausbildung als Fachinformatiker. Natürlich ist auch hier eine umfassende Kenntnis gängiger Programmiersprachen sowie ein technisches und mathematisches Grundverständnis sehr wichtig.

Ein neues Berufsbild wurde erst vor wenigen Monaten geschaffen, nämlich der E-Commerce Kaufmann bzw. die E-Commerce Kauffrau. Diese Tätigkeit wird sowohl im Handel als auch in vielen anderen Branchen angeboten. Der Schwerpunkt in diesem Beruf liegt im Führen eines Onlineshops. Ein Kaufmann oder eine Kauffrau im E-Commerce hat vielseitige Aufgaben. Zum einen werden Webanalysen erstellt, die das Kaufverhalten von Shopbesuchern untersuchen. Die Kenntnis des Datenschutzes (DSGVO), und des Wettbewerbsrechts gehörte ebenso dazu wie die Mitgestaltung des Sortiments und die Auswahl von geeigneten Vertriebskanälen.

Wer sich für die Vermarktung des Online-Shops interessiert, kann sich über den Beruf des Online-Marketing-Managers Gedanken machen. Hierzu gehört auch die Suchmaschinenoptimierung, damit der Shop im Netz besser gefunden wird. Weitere Tätigkeiten sind die Markt- und Wettbewerbsanalyse oder Social-Media-Marketing.

Voraussetzungen

Für diesen Beruf ist ein BWL-Studium mit Schwerpunkt E-Commerce oder ein Online-Marketing-Studium empfehlenswert. Allerdings können auch Quereinsteiger mit entsprechenden Fortbildungen die wichtigsten Fähigkeiten lernen.

Gehaltsvorstellungen

Der Bereich E-Commerce bietet daher vielseitige IT Jobs, die auch gehaltsmäßig attraktiv erscheinen. Wer es zu einem E-Commerce-Manager schafft, kann durchschnittlich zwischen 50.000 und 80.000 € verdienen, abhängig vom Einstieg als Junior oder Senior.

Systemadministration

Ein Systemadministrator ist einer der verantwortungsvollsten IT Jobs. Dieser muss die IT-Struktur eines Unternehmens verwalten, überwachen und stetig weiterentwickeln. Hierbei sind sehr gute Computerkenntnisse erforderlich, um auf spezifische Probleme eine Lösung finden zu können. Da die meisten Firmen in der Zeit der Digitalisierung Netzwerke benutzen, spielt die Systemadministration eine wichtige Rolle. Ein Administrator sorgt dafür, dass diese Netzwerke problemlos funktionieren.

Dazu nutzen sie meist spezielle Tools, die für die Überwachung der Netzwerke sorgen. Oft werden sehr viele Server und Clients (Arbeitsplatzrechner) gleichzeitig überwacht. Er ist für eine stabile Internetverbindung, egal ob über LAN oder WLAN, verantwortlich. Zudem muss er sich regelmäßig um die Updates für Software und Hardware kümmern. Durch regelmäßiges Aktualisierungen von Programmen wie die Sicherheitssoftware und Geräten wird die Sicherheit der IT-Infrastruktur hergestellt. Hier überschneidet sich die Systemadministration mit der IT-Security.

Ein weiteres Anwendungsgebiet in der Systemadministration ist das Anlegen und die Organisation von Nutzerkonten der Mitarbeiter. Diese werden auch oft von einem Administrator in Bezug auf Sicherheit geschult. In der Systemadministration kann es oft vorkommen, dass bestimmte Probleme durch Wartungen gelöst werden müssen. Diese finden oft in den Abend- oder Nachtstunden statt, so dass Menschen, die eine geregelte Arbeitszeit als sehr wichtig erachten, eventuell einen anderen Beruf wählen sollten.

Wie bei vielen IT Jobs sind auch hier umfangreiche Programmier-Kenntnisse nötig, vor allen Dingen Javascript, PHP oder Python. Auch Datenbanksysteme wie MySQL sollten sicher beherrscht werden. Kenntnisse über Clients und Server sind dabei wohl die wichtigste Voraussetzung. Wünschenswert ist es auch, wenn ein Bewerber Kenntnisse über die Architektur von Netzwerken wie TCP/IP vorweisen kann. Nicht zuletzt sind auch die Eigenschaften Teamfähigkeit, Selbstständigkeit und Lernbereitschaft sehr hilfreich bei der Ausübung dieses komplexen Berufs.

Obwohl die Tätigkeit einer der herausfordernsten IT Jobs ist und sehr viele Qualifikationen erfordert, gibt es in Stellenanzeigen keinen vorgeschriebenen Weg, um in der Systemadministration arbeiten zu können. Es gibt nur wenige Institute, die eine Ausbildung zum Systemadministrator anbieten. Bewerber haben oft eine Ausbildung zum Fachinformatiker, Informatik-Kaufmann oder Betriebs-Informatiker vorzuweisen. Ein Studium der Informatik kann dabei ebenso die Tür zu diesem Beruf öffnen, wenngleich ein Studium nicht unbedingt notwendig ist. Auch viele Quereinsteiger, etwa aus dem naturwissenschaftlichen Bereich, sind in der Systemadministration zu finden.

Der Einsatz eines Administators ist in der Regel ab 20 Arbeitsplätzen sinnvoll, weshalb in sehr kleinen Startups, zum Beispiel in Berlin, oft keine Systemadministration benötigt wird. In größeren Unternehmen werden jedoch oft Administratoren eingesetzt. Dabei finden Bewerber Stellenangebote aus allen Branchen wie in der Medizintechnik, im öffentlichen Dienst oder in Versicherungen.

Gehaltsvorstellungen

Da die IT von großen Unternehmen häufig sehr kompliziert ist, kümmern sich Administratoren dort um unterschiedliche Aufgaben. Entsprechend groß ist die Nachfrage von Arbeitgebern. Durch die hohen Anforderungen und die geforderte Flexibilität, auch hinsichtlich der Arbeitszeiten, ist ein hohes Gehalt möglich. Auch hier hängt das Gehalt von der Branche und der Unternehmensgröße ab. In der Regel liegt das Einstiegsgehalt zwischen 35.000 und 45.000 EUR. Nach einigen Jahren Beruferfahrung sind Gehälter jenseits von 60.000 EUR möglich.

Fazit

Die Technologiebranche bietet also extrem viele Möglichkeiten an IT Jobs, die je nach Branche und Größe eines Unternehmens unterschiedlich hohe Anforderungen haben. In kleineren Unternehmen ist es oft so, dass ein Mitarbeiter für verschiedene Aufgaben gleichzeitig zuständig ist, während die IT-Abteilung in Konzernen sehr groß ist. Hier kann sich ein Mitarbeiter meist auf eine bestimmte Tätigkeit spezialisieren und sie perfektionieren. Vor allem in Berlin und im Umfeld von Berlin lassen sich durch die hohe Dichte an Start-Ups viele allgemeine IT Jobs finden.

Für die meisten Berufe setzen Stellenangebote in der Regel ein abgeschlossenes Studium der Informatik, Wirtschaftsinformatik oder Ähnlichem voraus. Auch eine Ausbildung zum Fachinformatiker schafft viele Möglichkeiten für Bewerber. Zudem können auch Quereinsteiger die notwendigen Qualifikationen für IT Jobs erwerben, wenn auch nicht so schnell wie ein hochqualifizierter Absolvent.

Die Kenntnis von Programmiersprachen und Datenbanksprachen sind in den meisten IT Jobs unabdingbar, um die häufig komplexen Anforderungen in Unternehmen bewältigen zu können. In manchen IT Jobs, wie zum Beispiel im Bereich der IT Security, hat man jedoch eine extrem hohe Verantwortung. Wenn eine Sicherheitslücke entsteht und dadurch Hackerangriffe ermöglicht werden können, kann das schwerwiegende Folgen für das Unternehmen und dessen Reputation haben. Dies sollten angehende Bewerber auf jeden Fall berücksichtigen, wenn sie nach Stellenanzeigen von IT Jobs suchen.

In Hinblick auf die Zukunftsaussichten kann man festhalten, dass das Angebot an IT Jobs in den nächsten Jahren wohl unverändert hoch sein wird. Die weiter zunehmende Digitalisierung sorgt dafür, dass Unternehmen mit immer größeren Anforderungen konfrontiert werden, für die entsprechende Fachkräfte notwendig sind. Häufig zahlen Unternehmen dafür hohe Gehälter, dabei sind in Positionen mit hoher Verantwortung auch Spitzengehälter bis zu 100.000 € möglich. Wer die erforderlichen Qualifikationen besitzt oder sie noch im Rahmen von Weiterbildungen nachholen möchte, hat auf dem Arbeitsmarkt für IT Jobs also die besten Voraussetzungen.

Arbeiten als IT Projektmanager – Das erwartet Dich!

Im IT Projektmanagement wird die relativ alte Tradition der genauen Projektplanung mit den neuen Disziplinen der IT verbunden. Seit dem Beginn des neuen Millenniums hat die Informationstechnologie (IT) stark an Bedeutung gewonnen.

IT war lange Zeit notwendig, um Kommunikation zu erleichtern oder bestimmte Dokumente besser darzustellen und dabei sehr häufig nur auf einzelne Branchen, wie die Computer Industrie oder die Softwareentwicklung beschränkt. Diese sind selbst mit der Zeit stark gewachsen, jedoch hat sich die Informationstechnologie mittlerweile in allen Branchen ausgebreitet und somit auch das IT Projektmanagement.

Jedes Unternehmen wird im Laufe seines Daseins einige Projekte in Angriff nehmen müssen, seien diese klein, oder regelrechte Großprojekte. Für all diese Projekte wird jedoch immer, unabhängig von der Größe, ein IT Projektleiter benötigt, der das Projekt führt und die einzelnen Aspekte koordiniert.

Das Verhandeln mit dem Auftraggeber wird genauso Dein Auftrag sein, wie das Lösen von Konflikten innerhalb Deines eigenen Projektteams. Im folgenden Text erfährst Du, was Du vom Beruf IT Projektmanagement erwarten kannst.

Welche Ausbildung oder Studium bieten sich an?

Nicht jeder ist dafür geeignet, IT Projektmanagement als Beruf zu verfolgen. Der Job verlangt von Dir, Kenntnisse über komplexe Themen der IT mit menschlichen Qualitäten zu verbinden. Hierbei werden keine Genies in einer Kategorie gesucht, sondern ein Gesamtpaket, das alle Ansprüche des Berufs erfüllen kann.

Um IT Projektmanagement erfolgreich ausüben zu können, benötigst Du zunächst ein Studium.
Es gibt zahlreiche Hochschulen und Universitäten, die dieses Fach in verschiedenen Form als Studiengang anbieten. Nicht alle haben Direkt IT Projektmanagement als Name, es ist jedoch ein wesentlicher Bestandteil vieler Studiengänge.

Wirtschaftsinformatik wäre einer dieser Studiengänge, da hier die komplexen IT Themen, wie die Programmiertechnik und Kommunikationstechnik, mit Management-Themen und klassischen BWL-Modulen verbunden werden. Hier bekommst Du neben einer guten Ausbildung im IT Projektmanagement noch weitere, für den Bereich interessante Themen, vermittelt. Viele Unternehmen unterscheiden bei der Mitarbeitersuche oft nach diesen Kriterien. Unternehmensführungs-Qualitäten, IT Recht, Controlling und ein tieferes Verständnis für die IT werden hier zusätzlich vermittelt, was Dir später nur helfen kann.

Es gibt auch Studiengänge, die sich explizit IT Projektmanagement auf die Fahne geschrieben haben. Hier erwartet Dich dann die volle Konzentration auf das Thema und Du wirst genau für diesen Beruf ausgebildet. Willst Du noch ein bisschen mehr Spielraum bei der Berufswahl, wäre Wirtschaftsinformatik das Richtige.

Dieser und ähnliche Studiengänge sind klassische Bachelorstudiengänge und dauern daher in der Regel sieben Semester. Anschließend besteht natürlich die Möglichkeit, einen Master Abschluss anzuhängen, sollte es Dir als lohnenswert erscheinen. Du selbst musst natürlich auch einige Qualitäten besitzen, eine gute Ausbildung bedeutet hier nicht alles.

Diese Kompetenzen solltest Du mitbringen

Zu den wichtigen Soft-Skills gehören hier eine hohe Kommunikationsfähigkeit, um Dich mit allen Projektmitarbeitern ausreichend austauschen zu können und so den Erfolg des Projekts zu garantieren. Auch Einfühlsamkeit und Menschenkenntnis ist im IT Projektmanagement sehr wichtig, um die eigenen Mitarbeiter immer wieder zu motivieren und die nötigen Impulse zu geben, um das Projekt wie geplant zu beenden.

Du solltest zusätzlich eine gute Verhandlungsfähigkeit haben, da oft mit einem IT Dienstleister gearbeitet werden muss. Hier kommt es auf gute Vereinbarungen an, um das Budget nicht zu sehr zu belasten.

Deine Aufgaben als IT Projektleiter

Solltest Du Dein Studium erfolgreich abgeschlossen haben und beim Vorstellungsgespräch durch Deine eigenen Qualitäten überzeugt haben (oder Dich selbstständig gemacht haben), kannst Du nun im IT Projektmanagement tätig.

Es erwartet Dich ein abwechslungsreicher Arbeitsalltag, in dem Du jederzeit für neue Entwicklungen bereit sein musst. Gerade in der IT bewegt sich der Markt sehr schnell, weshalb Nachlässigkeiten, vor allem in den Führungspositionen, nicht akzeptiert werden können.

Du wirst ein eigenes Team führen das, weitgehend unabhängig vom Rest des Unternehmens, an einem Projekt arbeiten wird. Dieses Projekt kann entweder ein großer Kundenauftrag sein, oder etwas Unternehmensinternes, was die Struktur verbessern soll.

Am gleichen Strang ziehen

Egal, welcher Natur Dein Projekt sein wird, Du musst mit den Auftraggebern viele ausführliche Gespräche über die Projektziele führen. Denn es wäre fatal, hätte der Auftraggeber eine andere Vorstellung von den Projektzielen, als der IT Projektleiter. Eine Projektmanagement Software kann hier durchaus hilfreich sein. Mit ihrer Hilfe, legt der Kunde anfangs genau fest, welche Ergebnisse er erwartet.

Anschließend musst Du anhand der Größe und der Komplexität des Projektes entscheiden, wie Du Dein Team zusammenstellst. Hierbei ist ein ausgewogener Mix verschiedener Persönlichkeiten genauso wichtig, wie die fachlichen Kompetenzen der Mitarbeiter. Es ist schön und gut, fachlich kompetente Mitarbeiter einzustellen, doch falls diese nicht miteinander zusammenarbeiten können, würde das Projekt trotzdem in einem Fehlschlag enden.

Das perfekte Team zusammenstellen

Deine Aufgabe wird es also auch sein, die Projekt-Mitarbeiter vor dem Projektstart genauer kennen zu lernen, um ihre Persönlichkeiten zu verstehen. Die Zusammenarbeit kann so immens erleichtert werden, da jeder Mensch eine unterschiedliche Motivation für gute Arbeit hat. Wer diese Motivationen kennt, hat fast schon gewonnen. Steht das Team, musst Du das Projekt an sich planen.

Bei IT Projekten, wie Du sie im IT Projektmanagement oft sehen wirst, ist die Projektplanung dabei sehr wichtig. Softwares oder Computerhardwares sind fragile Projekte, die bei den kleinsten Fehlplanungen nach hinten losgehen können. Zum Einen wegen den komplexen Programmierstrukturen, zum Anderen wegen den präzisen Voraussetzungen für diese Bauteile.
Auch hier kann eine Projektmanagement Software helfen. Lege den Plan dafür genau fest, um unangenehme Überraschungen auszuschließen.

Finde die richtigen Dienstleister

Wichtig ist es auch, kompetente IT Dienstleister zu finden. Bei diesen Projekten muss jedes Teil perfekt ineinander greifen. Externe Dienstleister können Dein Projekt behindern, weshalb eine ausführliche Analyse der IT Dienstleister auch Deine Aufgabe sein wird.

Ist das Projekt einmal fertiggestellt, erfolgt noch die Abnahme durch den Auftraggeber. Ein Großteil der Zufriedenheit der Kunden im IT Projektmanagement kommt Durch eine reibungslose Einbindung des neuen Produktes in die bestehenden Strukturen.

Hilf deshalb bei der Installation tatkräftig mit, um Unklarheiten sofort beseitigen zu können.

IT Projektmanagement Gehalt

Das IT Projektmanagement Gehalt ist im Vergleich zu anderen Berufen mit bereits 50.000 € zum Berufseinstieg sehr hoch. Hier wirst Du Junior Projektleiter genannt. Mit etwas Berufserfahrung kann das Einstiegsgehalt sogar bei bis zu 67.000 € liegen und als Senior Projektleiter liegt Dein Gehalt bei knapp 100.000 €.

Fazit

Das IT Projektmanagement ist vielseitig und anspruchsvoll. Wenn Du meinst, Du bringst die benötigten Eigenschaften mit, warten spannende Projekte und komplexe IT Themen auf Dich, die Du gemeinsam mit Deinem Team erledigen musst.

Spieleentwickler

Spieleentwickler

Du interessierst Dich für den Beruf Spieleentwickler? Für viele Menschen klingt das nach einem Traum. Dieser Job gewinnt in unserer heutigen Zeit immer mehr an Bedeutung. Nicht zuletzt deshalb, weil sich diese Branche schnell weiter entwickelt. Auch die Spiele werden immer großartiger und komplexer. Deshalb handelt es sich dabei nicht um eine einfache Aufgabe, denn der Anspruch an Softwareentwickler wird stetig größer und fordert mehr Leistung.

Du möchtest Spieleentwickler werden? Was Du dafür können und tun musst, erfährst Du hier in unserem Ratgeber. Als Game Developer bist Du für Computerspiele und das Game Design verantwortlich. Wir informieren Dich außerdem über die Spieleentwickler Ausbildung und was Du in diesem Beruf verdienen kannst. Des Weiteren erklären wir Dir auch, welche Aufgaben Du übernehmen musst und wie Deine Chancen stehen, tatsächlich einen Job in diesem Metier zu finden.

Als Spieleentwickler benötigst Du zum Beispiel ein hohes Maß an C/C++ Kenntnissen und musst Dich in C#-Anwendungen auskennen.

Spiele entwickeln – Aufgaben, die Du in diesem Beruf bewältigen musst

Du möchtest Spieleentwickler werden? Wir möchten Dir helfen, Dich besser mit diesem Berufsbild auseinandersetzen zu können. Ein Spiel setzt sich aus verschiedenen Elementen zusammen. Dazu gehören künstliche Intelligenz, ein Programmcode, die Grafik, der Sound, die Steuerung und das Design. Diese verschiedenen Komponenten werden von Experten erstellt, die sich in einem Team befinden, damit eine Zusammenarbeit gewährleistet ist.

Als ein solcher Entwickler beschäftigst Du Dich in erster Linie damit, die Spiele zu programmieren. Deshalb ist es unerlässlich, dass Du die unterschiedlichen Algorithmen und Programmiersprachen beherrschst. Du beziehst Deine Kenntnisse aus verschiedenen Teilgebieten, nämlich aus der Mathematik und der Informatik. Je nachdem, wie aufwendig das Spiel ist, dass Du entwickeln musst, kommen noch weitere Aufgaben dazu, die Du als Spieleentwickler erfüllen musst, nämlich die Basis von Computergrafiken oder Softwaredesign.

Eine große Herausforderung für Dich ist es als Spieleentwickler die vorhandenen Hardwareanforderungen mit technischen Innovationen zu verknüpfen. Denn es ist unbedingt erforderlich, dass die Spiele ein perfektes Bild ergeben und die Anforderungen selbst neuer Computer umgesetzt werden können. Andererseits müssen sie aber auch auf älteren Rechnern und Spielkonsolen laufen können. Du wirst mit einer spannenden Tätigkeit belohnt, denn als Spieleentwickler warten große Aufgaben auf Dich.

Die Figuren eines Spiels und die Geschichte darum herum musst Du meistens nicht gestalten. Dafür gibt es andere Experten, die jedoch eng mit Dir zusammenarbeiten werden, da alles gut aufeinander abgestimmt werden muss. Diese Kollegen müssen im Vergleich zu Dir als Spieleentwickler einen Studiengang belegen, in dem Sie alles über die Programmierung erlernen. Darüber hinaus geht es um ihre kreativen und grafischen Fähigkeiten.

Welche Voraussetzungen musst Du erfüllen, um erfolgreich als Spieleentwickler tätig zu sein?

Du musst ebenfalls immer auf dem Laufenden sein, wenn es darum geht, neue Aufgaben zu bewältigen. Deshalb musst Du von vornherein bereit sein, Neues zu lernen und Dich während Deiner gesamten Laufzeit als Spieleentwickler weiterzubilden. Deine hauptsächlichen Aufgaben, die Du erledigen musst, liegen im Programmieren von Grafik und Sound. Außerdem musst Du auch als Spieleentwickler Games auch testen. Es gibt außerdem Spieleentwickler, die als Projektmanager arbeiten. Sie begleiten ein Game von der Entstehung bis hin zu seiner Vermarktung.

Am Anfang dieser Branche gab es nur solche Entwickler, die ihre Fähigkeiten im Zuge von Selbstversuchen erlernt haben. Ihre Qualifikationen haben sie sich also autodidaktisch angeeignet. Auch heute noch gibt es keine besonderen Voraussetzungen, wenn Du den Beruf eines Spieleentwicklers ergreifen möchtest.

Zunächst einmal beschäftigt sich ein Game Designer mit der gesamten Basis des Spiels. Er überlegt, welche Regeln und wie viele Level vorhanden sein müssen. Auch das Ziel des Spiels definiert er. Es ist eine große Herausforderung Spiele zu entwerfen, denn schon winzige Änderungen am Design können für den Verlauf des Spiels oder die Schwierigkeit oder Level folgenschwer sein. Daher musst Du immer konzentriert arbeiten.

Deshalb gibt es einige entscheidende Eigenschaften und Fähigkeiten, die Du zwingend haben musst. Dazu gehört natürlich Kreativität. Von Deiner Vorstellungskraft hängt vieles ab, wenn Du im Game Design als Softwareentwickler erfolgreich sein möchtest. Wenn Du Spieleentwickler werden möchtest, musst Du Dich immer wieder persönlich engagieren und bereits in der Spieleentwickler Ausbildung alles geben.

Wenn Du Computerspiele entwickelst, solltest Du Dir immer vor Augen halten, was Du selbst als Kunde von einem guten Game erwarten würdest. Grafiker erstellen während des Programmierens Entwürfe, die bereits erahnen lassen, wie das Spiel aussehen wird. Für 3D-Spiele sind Modeller für die Gestaltung der Grafik verantwortlich. Als Programmierer musst Du auf der Grundlage der Entwürfe und Vorgaben eine spezielle virtuelle Welt kreieren.

Du möchtest beruflich Spiele entwickeln? Dann solltest Du verschiedene Eigenschaften oder Skills schon von Haus aus mitbringen. Sehr viel Kreativität und Fantasie sind ein Muss in diesem Beruf. Schließlich möchtest Du ja, dass die Menschen Spaß und Freude an Deinen Spielen haben. Du solltest Dich persönlich für dieses Thema begeistern und Dich kontinuierlich damit auseinandersetzen, um immer auf dem neuesten Stand zu sein.

Außerdem brauchst Du als Spieleentwickler ein gutes Auge für Details und das nicht nur grafisch, sondern auch inhaltlich. Des Weiteren benötigst Du Kenntnisse im Bereich der Programmierung. Behilflich dabei ist Dir technisches Verständnis, denn diese beiden Dinge gehen Hand in Hand miteinander. Du musst außerdem teamfähig sein, denn um Spiele zu entwickeln, arbeitest Du täglich mit vielen anderen Kollegen zusammen. Last but not least musst Du deshalb kommunikationsfähig sein, da Du auch Deine Kunden beraten und viel Organisationstalent besitzen musst. Das alles sind gute Voraussetzungen für den Beruf als Spieleentwickler.

Die Spieleentwickler Ausbildung – was Du bereits können musst und was Dich erwartet

Damit Du später in Deinem Traumberuf als Spieleentwickler arbeiten kannst, gilt es einige Voraussetzungen zu erfüllen. Du benötigst nicht nur einen guten Schulabschluss, sondern musst auch eine Leidenschaft für PC Spiele an sich haben. Vor allem benötigst Du aber Kreativität, wenn Du Game Developer werden möchtest. Es gibt aktuell keine spezielle Ausbildung als Spieleentwickler. Vielmehr musst Du ein Studium für Game Design absolvieren. Allerdings gibt es einige private Institutionen, von denen Du nach einer gewissen Ausbildung ein Zertifikat erhältst. Die Gams Academy in Berlin ist in Deutschland die bekannteste Institution, in der Du eine Spieleentwickler Ausbildung genießen darfst.

Wenn es um das Studium geht, wirst Du dabei alles lernen, was ein Softwareentwickler wissen muss, um Spiele entwickeln zu können. Du nimmst als zukünftiger Spieleentwickler allerdings an einem Studiengang teil, der einen direkten Bezug zu dieser speziellen Branche hat. Es gibt aktuell viele Fachhochschulen und Universitäten, an denen ein solches Studium angeboten wird und sehr renommiert sind, weil dieser Beruf immer noch auf dem Vormarsch ist.

Es gibt nicht nur zahlreiche staatliche Universitäten, sondern auch private Fachhochschulen, an denen Du studieren kannst, um später im Job eines Spieleentwicklers arbeiten zu können. Einige davon befinden sich in München, Berlin, Trier, Darmstadt, Koblenz, Köln, Heilbronn oder Stuttgart. Du kannst Dich auf den Seiten der jeweiligen Hochschulen genauer über die exakten Voraussetzungen informieren.

Doch es gibt noch eine weitere Möglichkeit, später in diesem Beruf arbeiten zu können. Du kannst zunächst Informatik studieren. Wenn Du dann noch genug Kreativität und Leidenschaft mitbringst, kannst Du einen der Arbeitgeber dieser Branche davon überzeugen, dass Du ein guter Spieleentwickler sein wirst und unbedingt das Zeug dazu hast. Vielleicht kannst Du ihm dann mit einer Arbeitsprobe zeigen, was Du wirklich kannst.

Der Job eines Spieleentwicklers hat sich erst in den letzten Jahrzehnten wie Phönix aus der Asche erhoben. Um genauer zu sein, war es erst ab den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts richtig möglich, Spieleentwickler werden zu können. Seit dieser Zeit wird eine Spieleentwickler Ausbildung angeboten. Die Spieleindustrie war also geboren. Je mehr sich die Technologie in der kommenden Zeit entwickelte, stiegen auch die Anforderungen an einen Softwareentwickler für Computerspiele.

Die verantwortlichen Game Developer in Deutschland lernten immer mehr darüber, wie sie Spiele entwickeln konnten, doch die Konkurrenz aus den USA und Asien sorgte dafür, dass auch in Deutschland ein Studium für Game Design erforderlich ist, um überhaupt in diesem Beruf arbeiten zu können. Daher solltest Du gut auf Deine schulischen Leistungen achten, wenn Du als sehr junger Mensch vorhast, in späteren Jahren als Spieleentwickler zu arbeiten. Ansonsten wirst Du es sehr schwer haben.

Was Du in einem Studium zum Spieleentwickler alles beachten musst

Wenn es darum geht, Spiele zu entwickeln, musst Du eine Kombination bewältigen, die sich aus Theorie und Praxis zusammensetzt. Wie es in den meisten Fällen so ist, erlernst Du zuerst die Theorie und musst sie dann später in die Praxis umsetzen. In den meisten Studien der Universitäten in Deutschland darfst Du schon während Deines Studiums Spiele programmieren, was eine sehr spannende Aufgabe für Dich sein wird. Die Art der Spiele variiert natürlich. Dabei ist es möglich, diese Spiele alleine oder in Teams zu entwickeln.

Gibt es auch für Quereinsteiger in der Branche eine Chance?

Hast Du auch schon davon gehört, dass es als Spieleentwickler gar nicht notwendig ist, eine klassische Ausbildung zu machen? Dass es ausreichen würde, die erforderlichen Fähigkeiten zu haben, um in diesem Beruf arbeiten zu können? Es ist in der Tat so, dass es viele Quereinsteiger gibt, wenn es um die Entwicklung von Spielen geht. Doch dieser Umstand ist der Situation geschuldet, dass es bis vor einigen Jahren noch gar keine Studiengänge gab, die einen Absolventen zum Spieleentwickler machten.

Doch heute ist es so, dass die Ansprüche an Computerspiele ins Immense angestiegen sind. Deshalb erwarten die Größten der Branche einen Bachelor Abschluss, der auch noch auf das Fach bezogen ist. Zu den bekanntesten Riesen gehören Blizzard, EA Sports und Daedalic. Wir gehen später noch genauer auf das Studium mit den Abschlüssen Bachelor und Master ein.

Du hast es als Quereinsteiger also schwer, in diesem Beruf arbeiten zu dürfen. Die Chancen sind gering, denn es gibt mittlerweile sehr gut ausgebildete Kandidaten, die diesen Beruf studiert haben. Du wirst Dich kaum durchsetzen können bei dieser Konkurrenz, wenn Du keinen Studiengang belegt und mit Erfolg abgeschlossen hast.

Wie sind die Verdienstmöglichkeiten, wenn Du als Spieleentwickler arbeitest?

Es lässt sich selbstverständlich keine pauschale Aussage darüber machen, wie hoch das Gehalt eines Spieleentwicklers ist. Die genaue Höhe hängt davon ab, wie gut Du als Spieleentwickler arbeitest, welche Erfahrungen Du bereits gesammelt hast, in welchem Unternehmen Du arbeitest, in welcher Position Du dort tätig bist und in welchem Bundesland Du arbeitest. Die durchschnittliche Höhe des Gehalts liegt in Deutschland bei circa 47.000 Euro pro Jahr.

Wenn Du als führender Mitarbeiter tätig bist, ist es sogar möglich, bis zu 60.000 Euro jährlich verdienen zu können. Als Spiele Designer, zu denen beispielsweise Animators und Artisten gehören, kannst Du mit einem Einstiegsgehalt von etwa 35.000 Euro rechnen. Wer in einem kleinen Studio arbeitet, verdient dementsprechend auch etwas weniger. Diese Stellen sind außerdem oft nur befristet. Es ist auch möglich, dass Du in solchen Studios freiberuflich beschäftigt wirst.

Dass gerade Freiberufler und Kurzzeitangestellte für diese Studios so attraktiv sind, liegt auf der Hand. Das ist ganz einfach so, weil für dieselbe Arbeitskraft, die ein Angestellter leisten würde, weniger für einen Spieleentwickler bezahlt werden muss. Es heißt, dass etwa zehn bis fünfzehn Prozent aller Mitarbeiter, die in mittleren und großen Unternehmen arbeiten, nicht in Vollzeit angestellt sind. Die Arbeitsverträge sind leider deutlich befristet.

Sobald dann die jeweiligen Aufgaben an den Spielen fertiggestellt wurden, werden solche Mitarbeiter wieder entlassen. Zu diesen Aufgaben können das Befüllen einer Open World, das Gestalten separater Quests oder das Designen des Sounds sein. Diese Mitarbeiter arbeiten in der Regel nur einige Monate, höchstens ein Jahr für diese Unternehmen. Danach sind sie gezwungen, sich nach einem anderen Job umzusehen.

Nochmals zurück zur Spieleentwickler Ausbildung – genauere Informationen zum Studium

Wie Du schon weißt, wachsen die Anforderungen an Soft- und Hardware permanent. Die Technik wird immer komplexer. So ist es auch mit den Anforderungen für einen Spieleentwickler. Wenn Du Spieleentwickler werden möchtest, musst Du als eine der Voraussetzungen ein abgeschlossenes Studium vorweisen können. Du musst also einen Bachelor oder Master Studiengang in Informatik belegen, was zwingend zu Deiner Spieleentwickler Ausbildung dazu gehören muss. In Deinem Studium erlernst Du, welche System- und Programmierkenntnisse Du als Game Developer für Computerspiele benötigst. Des Weiteren werden Dir als Softwareentwickler Kenntnisse in Marketing, Produkt- und Grafik Design vermittelt.

Wie wir eben bereits berichtet haben, ist es für Quereinsteiger nur minimal möglich, als Spieleentwickler arbeiten zu können. Lediglich dann, wenn Du bereits jahrelange Erfahrung in diesem Beruf hast, hast Du vielleicht Gelegenheit, von einem solchen Unternehmen angestellt zu werden. Wenn Du Dich für ein passendes Studium entscheiden möchtest, ist speziell die Praxisnähe sehr wichtig. Als zukünftiger Spieleentwickler bringt Dir eine ausgezeichnete theoretische Ausbildung nichts, wenn sie praktisch nicht angewendet werden kann. Achte deshalb auf die richtige Spieleentwickler Ausbildung.

Es spielt keine Rolle, ob Du den Studiengang Game Design, Games Engineering, Medieninformatik oder Softwareentwicklung belegst, Du musst immer fit in Mathematik sein, denn darum dreht sich vieles in diesem Studium. Es muss Dich jedoch nicht zwingend davon ausschließen, wenn Du in der Schule jetzt nicht so besonders herausragend in diesem Fach warst. Das liegt daran, dass es in vielen Hochschulen Kurse gibt, in denen Du Dich auf das Studium vorbereiten kannst.

Dort holst Du dann den notwendigen Stoff einfach nach. Viel Raum in Deinem Studium wird zudem vom Programmieren ausgefüllt. Wenn Du Dich darin bereits auskennst, ist Dir das sehr behilflich. Falls Du jetzt denkst, dass Du diesen Beruf aufgrund mangelnden Kenntnisse nun doch nicht ergreifen kannst, sei beruhigt, denn fast keine Universität setzt Programmierkenntnisse voraus. Du kannst also aufatmen.

Im Vergleich zu herkömmlichen Studien der Informatik gibt es einen großen Unterschied zum Studium des Spieleentwicklers. Der größte Teil des Studiengangs dreht sich um Medienwissenschaften. Das bedeutet für Dich, dass Du Dich mit Fächern wie Ansteuern von virtuellen Charakteren, Level Design, Game Design, Gestaltung und Zeichnen oder Computergrafik und Animation befassen musst. Du wirst also bestens vorbereitet, wenn es um die Technik zur Game Erstellung geht. Darüber hinaus erlernst Du auch sämtliche Aspekte der Gestaltung und Konzeption kennen, damit Du später ausgezeichnet in Deinem Beruf arbeiten kannst.

Haben wir Dir nun Lust auf Dein Studium der Spieleentwicklung gemacht? Dann solltest Du Dich an der gewünschten Universität bewerben und diese Herausforderung annehmen. Schau Dir dazu am besten alle Universitäten und Hochschulen an, die solche Studiengänge anbieten, damit Du die passende findest.

Wie sind die Perspektiven für Spieleentwickler?

Du möchtest unbedingt Spieleentwickler werden? Dann interessierst Du Dich auch für die zukünftige Perspektive, die Dich beruflich erwartet. Es lässt sich sagen, dass Softwareentwickler in diesem Bereich zwar sehr begehrt sind, doch dementsprechend gibt es nur vergleichsweise wenige Stellen für Spieleentwickler. Deshalb solltest Du im Idealfall bereits in Deiner Spieleentwickler Ausbildung als eine Art Koryphäe gelten.

Wenn Du für den Rest Deines Lebens Computerspiele entwickeln möchtest, solltest Du Dich generell in den verschiedenen Entwicklerstudios bewerben, denn dort findest Du mit etwas Glück einen guten Job, bei dem Du auch die Karriereleiter empor klettern kannst. Es gibt sogenannten Indie Game Entwickler, die in der Regel eher kleine Spiele kreieren. Diese Studios arbeiten unabhängig und sind nicht auf große Unternehmen angewiesen.

Dort kannst Du als Spielentwickler kreativ tätig sein, doch wir haben bereits die Nachteile dieser kleinen Studios erwähnt. Außerdem gibt es Unternehmen und Studios, die unabhängig arbeiten, jedoch trotzdem Aufträge für einige Hersteller annehmen, die Spielekonsolen anbieten.

Großkonzern oder Entwicklungsstudios

Die größten Unternehmen in der Branche, die viele Spieleentwickler beschäftigen, sind Microsoft, Sony und Nintendo. Doch es gibt außerdem noch viele weitere Unternehmen und Entwicklungsstudios, die Game Developer beschäftigen. Dort kannst Du ebenfalls Spiele entwickeln, denn die Chancen, dort angestellt zu werden, sind für Spieleentwickler sehr hoch. Immer vorausgesetzt natürlich, dass Du gute Expertisen vorweisen kannst.

Deine Kenntnisse und Fähigkeiten werden darüber hinaus auch in anderen Branchen begrüßt, hast Du das gewusst? Das klassische Industriewesen und die Gesundheitsbranche haben in den letzten Jahren gezeigt, dass sie ein großes Interesse am Beruf Spieleentwickler haben. Genauer gesagt, interessieren sie sich für das Fachwissen, wenn es um Bedienoberflächen geht. Diese sollen für alle Anwender optimiert werden. Deshalb hast Du auch dort die Möglichkeit, Dich zu bewerben. Schau Dich dazu nach Stellenangeboten dieser Unternehmen um.

Du siehst also, dass die zukünftigen Perspektiven für Spieleentwickler etwas eingeschränkt sind, doch es gibt noch zusätzliche Jobangebote aus anderen Branchen, in denen Du in Deinem Beruf arbeiten kannst. Du solltest Dich jedoch regelmäßig weiterbilden, wenn es um neue Technologien geht, um Deine beruflichen Chancen als Game Developer zu erhöhen.

Fazit zum Beruf des Spieleentwicklers

Du möchtest den Beruf des Spieleentwicklers ergreifen? Die Chancen stehen am besten für Dich, wenn Du vorher ein Informatikstudium absolvierst, denn die Konkurrenz in dieser Branche ist groß. Doch immer noch haben Quereinsteiger die Chance, angestellt zu werden. Speziell dann, wenn sie bereits viel Erfahrung gesammelt haben. Die Verdienstmöglichkeiten variieren und sind von verschiedenen Faktoren abhängig. Es kommt darauf an, wo Du arbeitest, also in welchem Bundesland oder Land und wie groß das Unternehmen ist, in dem Du arbeitest. Das sind die Indikatoren für Deinen Verdienst.

IT Berater

IT Berater

Ein IT Berater (oder IT Consulter) beschäftigt sich mit der Informationstechnologie von Unternehmen. Er übernimmt die Verbindung zwischen Management und IT Abteilung. In den letzten Jahren wurde ein stetiger Fortschritt technischer Prozesse erreicht. Dies beeinflusste auch das Wachstum der IT-Abteilungen von Betrieben und begründet die Notwendigkeit von professionellem IT Consulting. Die verantwortlichen Mitarbeiter und das Management im Allgemeinen sind häufig nicht auf dem aktuellen Stand der Dinge, was Möglichkeiten zu Soft- und Hardwareoptimierungen betrifft. Der IT Berater klärt darüber auf und unterrichtet sie.

Dadurch können Betriebsabläufe optimiert und letztendlich eine Effizienzsteigerung erreicht werden. Da das Berufsbild sehr weit gefasst ist, kann keine allgemein gültige Definition getroffen werden. Im Normalfall spezialisiert sich ein Berater auf einen Teilbereich und tritt in diesem als Experte auf. Die IT Unternehmensberatung hat sehr gute Zukunftsperspektiven.

Die Aufgabenbereiche eines IT Beraters

Grundsätzlich ist zu bemerken, dass das Berufsbild des IT Beraters sehr vielfältig ist. Zu Beginn der Karriere empfiehlt es sich, unterschiedliche Projekte durchzuführen. Im Lauf der Zeit und mit wachsenden Erfahrungswerten sollte sich ein IT Berater dann eine gewisse Spezialisierung vornehmen. Gewöhnlich dauern Projekte mindestens drei Monate an, können aber unter Umständen auch mehrere Jahre in Anspruch nehmen.

Die Hauptaufgaben sind Unterrichtung der Mitarbeiter eines Unternehmens und Support in Bezug auf neu eingeführte oder weiterentwickelte IT Systeme. Von besonderer Bedeutung ist, dass sich der Berater im Voraus ausgiebig mit der jeweiligen Branche auseinandergesetzt hat. Nur so kann der IT Support zielführend umgesetzt werden. Häufig sind die Berater nicht ausschließlich für ein einziges Unternehmen aktiv, sondern realisieren mehrere Projekte gleichzeitig. Sehr große Unternehmen beschäftigen Teilweise einen eigenen IT Consulter.

Ein großer Teil im Arbeitsalltag nehmen Aufbau und Optimierung von Anwendungssoftware und IT Infrastruktur ein. Sieht ein IT Berater Möglichkeiten zur Prozessoptimierung, entwirft er Strategien, um diese umzusetzen. Von besonderer Bedeutung ist die enge Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Unternehmens. Diese Zusammenarbeit findet häufig in Form von Schulungen statt. Das Hauptaugenmerk der Schulungen liegt primär darin, eine Effizienzsteigerung zu erreichen.

Obendrein ist die grundsätzliche Analyse geschäftlicher Prozesse Untersuchungsgegenstand der Arbeit eines IT Beraters. Durch seine Fähigkeiten im Programmieren (eine Grundvoraussetzung) ist er auch an der Entwicklung neuer Software beteiligt. Der IT Berater kann als Bindeglied zwischen den einzelnen Fachbereichen eines Unternehmens und der IT Abteilung verstanden werden, zwischen welchen er als Vermittler fungiert. Weitere Tätigkeitsfelder sind Verbesserungen in der IT Sicherheit und Qualitätskontrollen. Da häufig in größeren Teams gearbeitet wird, ist die Tätigkeit sehr herausfordernd, aber auch spannend und zufriedenstellend.

Welche Ausbildung benötigt ein IT Berater?

„IT Berater“ ist kein rechtlich geschützter Begriff. Somit gibt es formal keine Voraussetzungen, die eine angehender Berater erfüllen muss. Dennoch sind umfassende Qualifikationen mitzubringen, wenn Sie in der Branche erfolgreich tätig sein möchten. Grundsätzlich sind ausgiebige Kenntnisse in den Bereichen Betriebswirtschaftslehre und Informatik erforderlich. Ein gängiger Zugangsweg zum Beruf ist ein erfolgreich abgeschlossenes Studium der Informatik oder Wirtschaftsinformatik.

Das Studium der Wirtschaftsinformatik ist tendenziell die bessere Alternative, da dieser Studiengang die beiden wichtigen Bereiche Informatik und Betriebswirtschaft miteinander kombiniert. Um einen zügigen und besser vergüteten Berufseinstieg zu erreichen, sind Erfahrungen in Form von Praktika während des Studiums sehr zu empfehlen. Diese können beispielsweise bei IT Beratungsunternehmen durchgeführt werden. Wenn Sie als Werksstudent in der IT Unternehmensberatung tätig waren, erleichtert Ihnen das auch den Einstieg in den Beruf. Viele Unternehmen setzen voraus, dass erste Kenntnisse in einem IT Beratungsunternehmen gesammelt wurden.

Da die Dienstleistungen eines Beraters sehr gefragt sind, besteht eine dementsprechend gute Chance, hohe Vergütungen zu erreichen. Der erste Studiengang, der sich explizit auf das Berufsbild des IT Beraters spezialisiert hat, wurde 2010 an der Universität Hamburg eingeführt (Masterstudiengang „IT-Management und Consulting“). Seit 2002 gibt es auch die Möglichkeit der Weiterbildung zum geprüften IT Berater. Um dieses Zertifikat zu erlangen, ist eine Prüfung bei der Industrie- und Handelskammer abzulegen.

Nachdem die Grundvoraussetzungen, die ein IT Berater erfüllen muss, erklärt wurden, werden im folgenden weitere Kompetenzen erläutert, die er mitbringen sollte. Zum einen muss er sich sehr gut im Personalmanagement auskennen. Dies schließt gute Mitarbeiterführung und Personalbedarfsplanung mit ein. Auch sollte er dazu in der Lage sein, die Mitarbeiter zu motivieren. Ferner ist es von Nöten, umfassende Kenntnisse im Arbeitsrecht zu besitzen. Dazu gehören Arbeitsplatzsicherheit, Gestaltung der Arbeitszeit, korrekter Umgang mit Schwerbehinderten und vielen weiteren rechtlichen Gegebenheiten.

Des weiteren spielt das Produktmarketing eine große Rolle. Ein IT Berater sollte wissen, welche Zielgruppe ein Produkt anspricht und wie es dieser auf beste Art und Weise zugänglich gemacht werden kann. Dies schließt auch Präsentationen und Vermarkten der Produkte im Kundenumfeld mit ein. Zu Beginn wurde erklärt, dass es keinen festen Qualifikationsweg gibt, um als IT Berater tätig sein zu können. Jedoch können Sie sehen, dass diverse Voraussetzungen erfüllt werden müssen, um als Berater einen guten IT Support durchführen zu können.

Der Einstieg ins IT Consulting

Nach Abschluss des Studiums stehen viele IT Berater vor der Aufgabe, einen erfolgreichen Einstieg zu schaffen. Um zuverlässigen IT Support garantieren zu können, muss die IT Sicherheit gewährleistet sein. Achten Sie darauf, dass diese immer gegeben ist! Auch sollten Sie sich dessen bewusst sein, dass Sie nicht als klassischer Programmierer tätig sein werden.

Einige machen den Fehler, dass sie zwar die informationstechnische Komponente erfüllen, aber in betriebswirtschaftlichen Bereichen unterdurchschnittlich qualifiziert sind. Angehende IT Berater sollten auch die Bedeutung von Praktika während des Studiums nicht unterschätzen. Natürlich ist ein Studium an sich schon sehr zeitintensiv und beansprucht kognitve und monetäre Ressourcen. Fakt ist aber, dass Unternehmen häufig einen Nachweis über praktische Erfahrungen anfordern, bevor sie einen Berater einstellen.

Spezialisierung als Chance für größeren Erfolg

Möchten Sie als Berater tätig sein und benötigen einige Tipps, wie sie ein Alleinstellungsmerkmal erreichen können? Dann sind die nächsten Zeilen für Sie von besonderer Bedeutung. Eine umfangreiche Ausbildung ist grundsätzlich wichtig für das Verständnis aller Prozesse. Häufig suchen Unternehmen jedoch nach einer Lösung für einen ganz speziellen Bereich. Diesem können Sie dann eventuell nicht gerecht werden. Spezialisieren Sie sich doch zum Beispiel auf die Vermögensverwaltung.

Wenn bekannt ist, dass Sie sich mit dieser Thematik besonders gut auskennen, werden Unternehmen Ihre Dienste bevorzugt in Anspruch nehmen. Weitere Bereiche zur Spezialisierung sind IT Sicherheit, betriebliche Informationssysteme oder Anforderungsanalysen.

Das IT Berater Gehalt

Die IT Unternehmensberatung ist für Betriebe heutzutage von enormer Bedeutung. Dementsprechend gesucht sind die Dienstleistungen eines IT Beraters. Dies führt dazu, dass gute Möglichkeiten bestehen, ein hohes IT Berater Gehalt zu erreichen. Wie in den meisten Berufsklassen, ist auch das IT Berater Gehalt flexibel und von mehreren Faktoren, wie beispielsweise Berufserfahrung oder Firmengröße abhängig.

Mit wachsender Mitarbeiterzahl verfügen Unternehmen in der Regel über bessere monetäre Ressourcen und können damit auch die Berater besser vergüten. Fernen sollte Ihnen klar sein, dass auch im IT Consulting eine entsprechende Berufserfahrung geschätzt wird. Da immer mehr Unternehmen auf ausgereifte Technologien und Systeme zurückgreifen, hat das IT Consulting eine ausgezeichnete Zukunftsperspektive.

Es ist nicht einfach, genaue Zahlen zu nennen. Jedoch existieren Statistiken, an denen Sie sich orientieren können. Der Einfachheit halber wird in der folgenden Darstellung nur zwischen Junior IT Consultant, IT Consultant mit Berufserfahrung und Senior IT Consultant unterschieden. Als Junior IT Consultant, der das Studium frisch abgeschlossen hat, kann abhängig von der Unternehmensgröße mit einem durchschnittlichen Gehalt von 40.000 € (bei Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern) bis 51.000 € (bei Unternehmen über 1000 Mitarbeiter) gerechnet werden.

Analog dazu verdient ein IT Consultant mit erster Berufserfahrung zwischen 60.000 Euro und 98.000 € (gleiche Betriebsgrößen wie bei Junior IT Consultant). Ein Senior IT Consultant verfügt über langjährige Berufserfahrung und verdient unter den gleichen Voraussetzungen zwischen 79.000 Euro und 160.000 €.

Für oder mit wem möchten Sie Arbeiten?

Die Frage, wie und wo ein IT Berater seine Tätigkeit am besten ausüben sollte, wird durch mehrere Faktoren beeinflusst. Im Allgemeinen gibt es drei sinnvolle Möglichkeiten:

  1.  In einem IT-Beratungsunternehmen
  2. Freiberuflich
  3. Als Angestellter eines Unternehmens.

IT Beratungsunternehmen ( oder auch Systemhäuser) sind auf den IT Support von Unternehmen spezialisiert. Sie bieten vollständige IT Pakete, bestehend aus Software- und Hardwarekomponenten. Unternehmen einer beliebigen Branche können Ihre Dienste in Anspruch nehmen. Dabei haben IT Beratungsunternehmen die Aufgabe, den EDV-Prozess des Unternehmens reibungslos zu ermöglichen. Sie dienen als Verbindung zwischen den Herstellern und Nutzern von IT-Systemen.

Für IT Berater bedeutet die Festanstellung bei einem IT Beratungsunternehmen vor allem, dass sie ein fixes Einkommen generieren können. Für viele Menschen ist dies ein großer Vorteil, da dadurch eine Planungssicherheit besteht. Folglich sind allerdings Abstriche in der Flexibilität in Kauf zu nehmen. Als Angestellter eines Systemhauses sind Sie angewiesen, die Vorgaben Ihrer Vorgesetzten zu befolgen. Eine zweite Möglichkeit ist die selbstständige Arbeit als IT Berater.

Da sie prinzipiell von zu Hause aus arbeiten können und keine größeren Gerätschaften benötigen, sind keine große Investitionen von Nöten, um die Selbstständigkeit zu ermöglichen. Im Gegensatz zur Arbeit bei einem Beratungsunternehmen generieren sie als Selbstständiger kein Fixgehalt, sind jedoch flexibel und haben keine Vorgesetzten. Die Selbstständigkeit erfordert aber noch einige weitere Überlegungen.

So ist zu erörtern, ob Sie freiberuflich tätig sein möchten oder doch eher ein Gewerbe anmelden sollten. Grundsätzlich ist es besser, als Freiberufler tätig zu sein. Dazu sind aber zwei Voraussetzungen unabdingbar. Die erste ist, dass sie eine dementsprechend akzeptierte wissenschaftliche Qualifikation nachweisen können. Die zweite Voraussetzung liegt darin, dass sie die Aufgaben in eigener Verantwortung übernehmen und keine gewerblichen Tätigkeiten verfolgen.

Vereinfacht kann gesagt werden, dass eine gewerbliche Tätigkeit vorliegt, wenn der IT Berater die Soft- und Hardware nicht nur entwickelt, sondern auch damit handelt. Als Freiberufler haben Sie den Vorteil, dass Sie keine Gewerbesteuer zahlen müssen, eine Ist-Besteuerung beantragen können und nur eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung erstellen müssen.

Als letzter Punkt ist die Arbeit in einem Unternehmen zu erwähnen, das Sie speziell für seine Vorhaben einstellt. Die Vor- und Nachteile sind analog zu denen eines IT Beratungsunternehmens.

Fazit – Berufsbild mit Potenzial und Gestaltungsfreiheit

Das Berufsfeld des IT Beraters ist sehr unterschiedlich und abwechslungsreich. Da jedes moderne Unternehmen auf irgendeine Art und Weise Informationstechniken benutzt, hat der Beruf eine dementsprechend positive zukünftige Perspektive. Es gibt keinen festgelegten Qualifikationsweg, um als IT Berater tätig zu sein. Ein Hochschulstudium der (Wirtschafts-)Informatik und allgemein sehr gute betriebswirtschaftliche Kenntnisse werden aber vorausgesetzt.

Dabei ist es von übergeordneter Bedeutung, sich in diesen Bereichen nicht nur oberflächlich auszukennen, sondern über umfassende Kenntnisse zu verfügen. Sich auf gewisse Bereiche zu spezialisieren hilft dabei, Aufträge für anspruchsvolle Projekte zu bekommen. Das IT Berater Gehalt ist sehr flexibel, jedoch bestehen nach oben offene Verdienstmöglichkeiten.

Frontend Entwickler

Frontend Entwickler

Der Job von einem Frontend Entwickler ist in der heutigen Zeit ein sehr vielfältiger und gefragter Beruf. Frontend Entwickler sind sowohl an der Webentwicklung beteiligt als auch als Softwareentwickler tätig und haben dementsprechend sehr viele Möglichkeiten zur Mitarbeit an verschiedensten Projekten. Die Arbeit ist dabei meistens projektorientiert und kann sehr flexibel gestaltet werden, weswegen viele Frontend Entwickler auch ortsunabhängig arbeiten.

Im Mittelpunkt der Arbeit steht dabei das Schreiben des Programmcodes für visuelle Komponenten und Bedienelemente einer Website oder Software. Das Frontend ist nämlich der Bereich, der für die Endnutzer sichtbar ist und mit dem diese interagieren können, während das Backend die Datenbanken und Applikationen enthält, die für das Funktionieren der Seite notwendig sind.

Aufgrund der schnellen Expansion und Entwicklung des Internets und von Technologie generell, gibt es weltweit einen großen Bedarf an Fachkräften für Frontend Entwicklung, denn das Frontend ist für den Erfolg eines Projekts in der Webentwicklung entscheidend. Das Internet ist zentraler Bestandteil des Lebens von fast jedem Menschen auf der Welt und dementsprechend wichtig sind Leute, die wissen wie man es verbessert, damit arbeitet und dessen Entwicklung generell vorantreibt.

Die Aufgaben von einem Frontend Entwickler

Das Programmieren ist zentrale Tätigkeit im Aufgabengebiet dieses Berufs. Die Arbeit von dem Frontend Entwickler dreht sich hauptsächlich um das Schreiben von Code in verschiedenen Programmiersprachen. Dateien und Designs, die von Personen im Bereich Webdesign erstellt werden, bieten dabei meist die Vorlage, die der Entwickler dann entsprechend umsetzen muss. Für die Umsetzung werden dann Layouts, Formulare, Schaltflächen und Typographie eingebaut, die die Seite anschaulich und benutzbar machen.
Eine weitere wichtige Aufgabe ist außerdem die richtige Verknüpfung von Frontend und Backend einer Website oder Software, denn ansonsten würde es auf Seite der Nutzer zu Verwirrungen und Problemen kommen. Des weiteren muss auf die fehlerfreie Darstellung auf allen Endgeräten geachtet werden, das heißt sowohl Laptops und PCs als auch Smartphones und Tablets.

Die Arbeitsmöglichkeiten von einem Frontend Entwickler

Wie bereits erwähnt sind die Arbeitsmöglichkeiten in diesem Beruf sehr vielfältig. Große Werbeagenturen sind ständig auf der Suche nach Entwicklern und sind ein wichtiger Arbeitgeber in der Branche. Internetwerbung ist ein lukrativer Geschäftssektor und dementsprechend wichtig ist die korrekte Implementierung und Darstellung der Werbung.
Auch Start-Up Unternehmen, gerade in der Technologiebranche, benötigen immer Fachpersonal für ihre Projekte. In Unternehmen dieser Art sind die Teams oft sehr klein und bieten eine angenehme Arbeitsatmosphäre.
Eine weitere Möglichkeit ist es als Freelancer zu arbeiten. Viele Arbeitgeber haben nur kleine Entwicklerteams, die fest beschäftigt sind, und heuern bei Bedarf selbstständige Freelancer an, die diese Teams dann unterstützen. Der Vorteil bei dieser Arbeitform ist, dass man seine Arbeit sehr flexibel einteilen und meist auch von zu Hause oder gar einem anderen Land aus erledigen kann.

Andere Arbeitgeber sind generell Unternehmen jeder Art, die einen Bedarf an Web- oder Softwareentwicklern haben. Viele Unternehmen haben für solche Arbeiten lieber eigenes Personal, anstatt die Aufgaben auszulagern. Es ist also auch möglich in einer eigene Abteilung für den Webauftritt einer Firma zu arbeiten, obwohl das Unternehmen eine ganz andere Ausrichtung hat. Das Internet ist zentraler Bestandteil des Lebens von fast jedem Menschen auf der Welt und dementsprechend wichtig sind Leute, die wissen wie man es verbessert, damit arbeitet und die Entwicklung generell vorantreibt.

Der Weg zum Beruf Frontend Entwickler

Es gibt keine klassische Ausbildung die zu dem Beruf führt, denn es ist möglich die nötigen Qualifikationen auf verschiedene Weise zu erlangen. Frontend Entwickler ist nämlich ein Überbegriff, der auch auf die Berufe Webdeveloper und Softwareentwickler zutreffen kann.

Um Programmieren zu lernen, gibt es verschiedene Internetseiten auf denen es möglich ist kostenlos verschiedene Programmiersprachen zu erlernen. Zwei Beispiele dafür sind W3schools oder Codeacademy. Mit der nötigen Disziplin und Motivation ist es auf diese Weise möglich sich das nötige Wissen zum Programmieren selbst und ohne weitere Kosten anzueignen. Natürlich ist es auch möglich entsprechende Kurse zu belegen, entweder an einer Universität oder einer anderen Einrichtung, die ein entsprechendes Bildungsangebot hat. Der Vorteil ist hierbei, dass meist ein Zertifikat ausgestellt wird, um den Lernfortschritt zu bescheinigen und dass Lehrer mit eigener Erfahrung unterrichten, sodass bei Bedarf Fragen gestellt werden können.

Für Personen, die jedoch lieber einen klassischen Studienabschluss oder eine klassische Ausbildung machen möchten, gibt es auch einige Empfehlungen. Ein klassisches Informatikstudium ist im Technologiebereich immer von Vorteil, denn hier wird logisches Denken und das Bearbeiten von komplexen Problem gelehrt, was Kompetenzen sind, die später im Beruf sehr hilfreich sind. Ein Studium im Bereich Software Engineering bereitet ebenfalls gut auf die Berufswelt vor, denn es baut auf Bereiche der Informatik auf und vermittelt dazu Kompetenzen im Bereich Teamarbeit, Management und Betriebswirtschaft.

Generell wichtige Fertigkeiten, die jeder unabhängig von der Ausbildung haben sollte, sind Neugier und eine Bereitschaft zum Lernen, da die Technologiebranche sich stetig verändert und weiterentwickelt.

Es ist also möglich auf viele verschiedene Weise zum Beruf des Frontend Entwicklers zu kommen, denn Leute mit verschiedenen Laufbahnen können in dieser Position Erfolg haben. Die Arbeit kann für jeden in einem anderen Arbeitsumfeld besser funktionieren und in dieser Hinsicht wird in diesem Beruf viel Flexibilität und Möglichkeit zum Ausprobieren geboten. Es ist möglich sich ständig weiterzuentwickeln und neue Dinge anzugehen, denn die Einsatzmöglichkeiten sind, wie erwähnt, fast unbegrenzt. Auch die Arbeit an sich ist nie immer gleich, denn jeder Kunde und jedes Projekt hat seine eigenen Anforderungen und Eigenheiten, die berücksichtigt werden müssen und somit für eine gute Abwechslung im Arbeitsleben sorgen.

SAP Berater

SAP Berater

Berufsbeschreibung SAP Berater

IT Fachkräfte werden aktuell stark nachgefragt. Heutzutage kommt schließlich kaum noch ein Unternehmen ohne digitales Netzwerk aus. Dabei stellt der SAP Berater eine Spezialisierung unter den IT Consultants dar. Für diese Sparte werden Fachkräfte gesucht, die Erfahrungen im Umgang mit dem Betriebswirtschaftsprogramm SAP haben.

Denn Kunden, die das System verwenden, haben einen hohen Bedarf an Beratung. SAP Berater arbeiten entweder in einem Softwareunternehmen, das Beratungsdienste anbietet oder in der freien Wirtschaft innerhalb eines Unternehmens, welches das Computerprogramm SAP verwendet.

Die Aufgaben als SAP Berater

SAP Berater arbeiten vor allem projektorientiert. Zu den Projekten gehören vor allem die Einführung neuer SAP Module. Firmen, die Komponenten verwenden, die gerade frisch auf den Markt gekommen sind, benötigen in der Regel eine Mitarbeiterschulung. Dabei werden verschiedene Themen bearbeitet wie das Customizing der Programmkomponenten mit Eingriffen in die ABAP-Programmierung.

Daneben werden die Angleichung eingesetzter Module an Updates sowie weitere unternehmensspezifische Probleme geklärt. Projektarbeiten dieser Art nehmen etwa die Hälfte des Aufwands eines SAP Beraters in Anspruch. Die übrige Zeit verbringt der SAP Berater damit, Kunden oder Kollegen Support zu leisten. Das gilt insbesondere bei Fragen oder Problemen, die während der Anwendung auftreten.

SAP Berater sind Experten, die sich sowohl im Umgang mit der Software als auch mit den Zusatzmodulen bestens auskennen. Über auftauchende Probleme haben sie bereits im Vorfeld genügend Kenntnisse, um diese schnell und kompetent im Support weiterzugeben. Sie geben Handlungsempfehlungen oder Hinweise darauf, wie Einstellungen besser konfiguriert werden können.

SAP Berater werden: die Voraussetzungen

Wer SAP Berater werden möchte, sollte einige Praxiserfahrung im Umgang mit dem betriebswirtschaftlichen System vorweisen können. Bei der Einstellung mögen Abschlüsse oder Zertifikate weiterhelfen. Doch während der Arbeit ist ein hohes Maß an Kenntnissen gefragt. Daher sollten sich IT Fachleute, die in diesem Fachbereich arbeiten möchten, vor allem gut mit den einzelnen Modulen auskennen, da diese den Anwendern das Arbeiten in ihrem speziellen Gebiet ermöglichen.

Berufseinsteiger sollten während der Ausbildung bereits einige Praktika in diesem Bereich durchlaufen haben und einige Praxiserfahrung im Umgang mit den Modulen vorweisen können. Ansonsten ist es ratsam, speziell nach einer IT Stellenausschreibung für SAP zu suchen, die sich an Anfänger in diesem Bereich richtet. Denn dadurch erhältst Du die Möglichkeit, während Deiner Tätigkeit Erfahrungen als SAP Berater zu sammeln, sowie Dich intern weiterzubilden.

Als IT Fachkraft ist es überdies von Vorteil, wenn Du Dich neben SAP auch in anderen Formaten auskennst. Ein Beispiel sind Anwendungen, die auf SQL oder anderen Datenbanken basieren. Denn SAP arbeitet ebenfalls mit Datenbanken. Bei Weiterentwicklungen sind Kenntnisse darüber hilfreich.

Spezialisierungsmöglichkeiten: SAP Karriere

Während Deiner SAP Karriere wirst Du wahrscheinlich mit mehr als einer Programmkomponente dieses vielseitigen Systems zu tun haben. Dabei ist es unwahrscheinlich, dass Du mit dem kompletten Modulumfang arbeiten musst. Denn in jedem Unternehmen werden andere Module eingesetzt. Ein Beispiel ist das Tätigkeitsfeld innerhalb eines Kreditinstituts wie in einer Bank. Diese wird eher mit Komponenten der Module von SAP Financials arbeiten.

Andere Module wie die für die Instandsetzung oder Lagerverwaltung werden wahrscheinlich nicht zum Einsatz kommen. Dagegen wirst Du bei einer Agentur für Personalvermittlung wieder mit anderen speziellen Modulen zu tun haben. Daher ist es ein Vorteil für Deine SAP-Karriere, wenn Du Dich bereits während der Ausbildung oder im Studium für einen Bereich oder eine Branche entschieden hast.

Dein Wissen kannst Du in der Folgezeit weiter ausbauen sowie durch Deine Erfahrungen festigen. Das hat den Vorteil, dass Du Dich in dieser Sparte zu 100 Prozent mit den verwendeten Komponenten auskennst und bei Problemen schnell eine Lösung bieten kannst. Im Beruf als SAP Berater kannst Du somit zum Experten in Deinem Modulbereich aufstreben.

Ausbildung zum SAP Berater

IT Fachkräfte, die im Bereich SAP arbeiten möchten, haben in der Regel keine typische Ausbildung zum SAP Berater absolviert. Denn diese Fachkräfte sind in der Regel Quereinsteiger, die über einen akademischen Hintergrund verfügen.

SAP Berater kommen aus folgenden Bereichen:

  • Informatik
  • Wirtschaftsinformatik
  • Betriebswirtschaftslehre
  • Wirtschaftswissenschaften

Insbesondere Studenten der Informatik kommen häufig mit SAP in Berührung und erhalten während des Studiums einen Einblick in die Anwendung. Da es sich bei dem Programm um ein betriebswirtschaftliches System handelt, ist SAP auch vielen Wirtschaftswissenschaftler bekannt. Nicht selten werden an der Universität Kurse zum Thema SAP angeboten, sodass Studenten während des Studiums Gelegenheit haben, sich darauf zu spezialisieren.

Eine Ausbildung zum SAP Berater kann auch während eines Praktikums oder Studentenjobs bei einer entsprechenden Firma erworben werden. Dabei ist es keine Seltenheit, dass vielversprechende Neulinge in der Branche Kurse oder Schulungen erhalten, um im Betrieb besser einsetzbar zu sein. Die weitere SAP Karriere nach dem Studium ist damit schon vorbereitet.

Arbeitgeber: Welche SAP Jobs gibt es?

SAP Berater finden ein weites Betätigungsfeld vor. Denn nahezu alle Branchen, die mit Betriebswirtschaft zu tun haben, steuern ihre geschäftlichen Prozesse in der Produktion, Logistik sowie Materialwirtschaft mit einer betriebswirtschaftlichen Software wie einem ERP-System oder mit SAP. Daneben sind SAP Jobs im Personalwesen sowie im Rechnungswesen zu vergeben. Die Nachfrage nach Experten auf diesem Gebiet ist ebenfalls hoch.

SAP Berater Gehalt: Welche Verdienstmöglichkeiten gibt es?

Das Einkommen eines Beraters für SAP ist genauso wie in vielen anderen Bereichen von der Größe der Firma, dem Gebiet, in dem das Gewerbe ausgeübt wird sowie der Branche abhängig. Angehende IT Fachkräfte können jedoch von einem überdurchschnittlich guten SAP Berater Gehalt ausgehen.

Bereits beim Berufseinstieg können IT Berater, die sich auf SAP spezialisiert haben mit einem monatlichen Bruttoeinkommen rechnen, das zwischen 38.000 Euro und 43.000 Euro im Jahr liegt. Das Einkommen steigt mit den Jahren, in denen weitere Berufspraxis gesammelt wird stetig auf bis zu 60.000 Euro pro Jahr an. Top Verdiener, die auf der Managementebene tätig sind, können auf ein SAP Berater Gehalt von über 100.000 Euro Jahresgehalt kommen.

Einstiegschancen: SAP Stellenangebote

IT Berater im Bereich SAP haben gute Chancen eine entsprechende Stelle auf dem Arbeitsmarkt zu finden. Denn es gibt einige SAP Stellenangebote. Das liegt vor allem daran, dass viele Unternehmen IT Fachkräfte, die sich mit SAP auskennen suchen.

Teilweise werden Studenten aus IT Bereichen direkt von der Universität aus abgeworben. SAP Berater mit guten Noten sowie einige Praxiserfahrung haben also die besten Voraussetzungen, um eine SAP Stelle zu finden. Obwohl es viele SAP Stellenangebote gibt und die Einstellungsvoraussetzungen hervorragend sind, sollten Anfänger nicht zu enthusiastisch an die Sache herangehen. SAP Jobs können recht anstrengend sein und eine hohe Belastbarkeit bei Reisen erfordern. Denn SAP Berater müssen in vielen Fällen zu den Kundengesprächen anreisen.

SAP Bewerbung: damit können SAP Bewerber punkten

Bestimmte Fähigkeiten sollten angehende IT Fachkräfte bereits im Anschreiben hervorheben. Dazu zählen vor allem gute Studienergebnisse sowie fundierte Weiterbildungen auf dem Gebiet SAP. Wer über Praxiserfahrungen verfügt, sollte diese im Schreiben an das Unternehmen hervorheben. Denn auf die Erfahrungen in der Praxis kommt es an. Darüber hinaus sind gute SAP Kenntnisse in speziellen Sparten gefragt. Ihr Vorliegen sollte nicht unerwähnt bleiben.

Ebenso ist die Erwähnung eines weitergehenden Wissens bezüglich Datenbanken wie SQL oder anderer Systeme vorteilhaft. Des Weiteren sind Kompetenzen als Berater wichtig sowie das Vorliegen von Sozialkompetenzen. Denn die meisten Schulungen finden bei Kunden statt. SAP Berater sollten darüber hinaus die besten Voraussetzungen für lebenslanges Lernen mitbringen. Ein weiterer Vorteil ist ein hohes Maß an Stresstoleranz.

Fazit: gute Berufsaussichten für SAP Berater

Derzeit gibt es kaum eine so schnelllebige Branche wie der IT Bereich. Daher müssen IT Fachkräfte sich ständig weiterbilden. Andererseits haben vielversprechende Berater, die sich im Bereich SAP gut auskennen gute Chancen am Markt bei Eignung einen SAP Job zu ergattern, der hoch dotiert wird. Jedoch ist hierfür ein hohes Maß an Kenntnissen sowie Stressresistenz erforderlich. Denn die Berater müssen manchmal weite Wege zurücklegen, um zum Kunden zu kommen. Neben der Fähigkeit, andere kompetent zu beraten, ist auch die Bereitschaft gefragt, sich selber weiterzubilden.

ERP Berater

ERP Berater

Mithilfe der IT lassen sich innerhalb eines Unternehmens viele Geschäftsprozesse überwachen und steuern. Das machen sich viele Betriebe zunutzen und setzten daher vermehrt auf sogenannte ERP Software. Diese ermöglicht eine konstante Überwachung der Geschäftsprozesse und hilft dem Unternehmen alle Abteilungen in Echtzeit zu koordinieren. In den meisten Fällen wird dabei auf ERP-Anbieter wie Microsoft oder SAP gesetzt, die bereits vor einigen Jahren entsprechende Software entwickelt haben. Dabei versprechen sich die Unternehmen insbesondere Wettbewerbsvorteile. Dennoch müssen die Enterprise-Resource-Planning-Systeme kontinuierlich weiterentwickelt, überwacht und betreut werden. Genau hier kommt er ERP Berater ins Spiel. Letztendlich ist nämlich er es, der die effektive Planung und Steuerung der Unternehmensressourcen koordiniert.

Was ist ERP?

ERP Berater, ERP System, ERP Software – alles Begriffe, die aus der heutigen Berufswelt kaum mehr wegzudenken sind. Besonders Unternehmer, Menschen in Führungspositionen, der Unternehmensberatung und Abteilungsleiter kommen um diese Begriffe nur schwer herum. Da stellt sich für viele natürlich die Frage, was mit ERP eigentlich genau gemeint ist.

Grundsätzlich muss dafür einmal klargestellt werden, dass gewisse Aufgaben für den Erfolg eines Unternehmens notwendig sind. Dazu gehören neben den Finanzen, der Fertigung, der Beschaffung und dem Kundendienst natürlich auch das Human Resource Management und die Steuerung der Lieferkette, also das Supply Chain. Eben diese Aufgaben und Prozesse werden mit dem ERP in einem einzigen System zusammengeführt. Daher auch die Bezeichnung „ERP“ – also Enterprice-Resource-Planning, was in der deutschen Sprache so viel heißt wie Unternehmensberatung und –verwaltung.

Die Integration dieser Vielzahl an einzelnen Bereiche in ein einzelnes Warenwirtschaftssystem sorgt natürlich dafür, dass ERP Systeme nicht gerade über einen einfachen Aufbau verfügen. Schließlich muss hier die Effizienz, die Sichtbarkeit und die Analyse jedes einzelnen Aspekts innerhalb des Unternehmens zu jedem erdenklichen Zeitpunkt geboten werden können. Da das ERP System mit den neuesten Technologien ausgestattet ist, erleichtert es den ständigen Fluss und Austausch der einzelnen Informationen aus allen vorhandenen Abteilungen. Dies ermöglicht dem Unternehmen letztendlich, datengestützte Entscheidungen in Echtzeit zu treffen und die eigene Performance zu überwachen.

Normalerweise setzt sich ein ERP System aus verschiedenen Resource-Anwendungen zusammen, die in der Lage sind, miteinander zu kommunizieren und sich zugleich eine Datenbank teilen. So dient es unter anderem als Informationsquelle für das treffen grundlegender Entscheidungen im Unternehmen, da jede einzelne Abteilung erfasst ist und ein nötiges Gesamtbild geschaffen wird. Weiterhin kann das ERP System diverse Unternehmens- und Geschäftsprozesse automatisieren, für die Einhaltung festgelegter Vorgaben sorgen, eventuelle Risiken erkennen und gegebenenfalls auch reduzieren.

In der Regel handelt es sich bei modernen ERP Systemen um Hybrid-Systeme. Das bedeutet, dass sie sowohl auf unternehmenseigenen Servern laufen, als auch cloud-gestützt sind. In Einzelfällen kann das natürlich variieren.

ERP-Anbieter: diese Systeme sind besonders bekannt

ERP Systeme werden in der Regel von einem ERP-Anbieter gestellt. Mit einem Marktanteil von 26,8 Prozent stand SAP auf Platz Eins der weltweit größten Anbieter für ein Warenwirtschaftssystem. Dahinter finden sich Anbieter wie Oracle, Infor, Sage und Microsoft. In Deutschland hatte der ERP-Anbieter SAP im Jahr 2008 sogar einen Marktanteil von 51 Prozent, während Microsoft als Anbieter lediglich über sechs Prozent verfügte.

Das ist ein ERP Berater: ein Kurzprofil

Nachdem die Bedeutung von ERP nun geklärt ist, lässt sich nun relativ einfach erklären, worum es sich bei einem ERP Berater handelt. Ein solcher Berater ist kurz gesagt für die Betreuung der ERP Systeme verantwortlich. Er kümmert sich also mithilfe eines solchen Systems um die Analyse der Geschäftsprozesse.

Die konkreten Aufgaben

Die Aufgaben des ERP-Beraters lassen sich natürlich noch deutlich tiefgehender beschreiben. So ist der ERP-Berater Anfangs insbesondere an der Einführung des ERP Systems beteiligt und kümmert sich auch im Folgenden um eventuelle Erweiterungen des Enterprise Resource Planning Systems. Daneben arbeitet er aber auch direkt mit dem System. So gehört zu seinem Aufgabenbereich unter anderem die Überprüfung der unternehmerischen Geschäftsabläufe und die Optimierung dieser Abläufe, sodass diese für den Einsatz in dem ERP System geeignet sind. Gerade deshalb ist ein enger und direkter Kontakt zur Unternehmensleitung sowie zu den einzelnen Abteilungen und letztendlich auch zu den involvierten Kunden nötig. Häufig werden in diesen Prozess weitere IT-Fachkräfte eingebunden – was insbesondere in größeren Unternehmen der Fall ist.

Bevor der ERP Berater allerdings ein geeignetes System auswählt und entwickelt, führt er eine Analyse der verschiedenen Geschäftsabläufe durch. So entspricht das letztendliche System dann auch den individuellen Anforderungen, die das Unternehmen beziehungsweise der Auftraggeber an das ERP stellt und ist gleichzeitig auch unter den bestehenden Voraussetzungen realisierbar. Viel ERP-Berater widmen sich aber auch der Beratung des Kunden, wenn es um die Auswahl einer geeigneten ERP Software geht. Im Anschluss wird er dann auch die Einführung der ausgewählten Software begleiten, die ersten Testläufe absolvieren und die Funktionalität überprüfen. In diesem Zusammenhang führt der Berater außerdem Schulungen für die Mitarbeiter durch und macht die einzelnen Abteilungen des Unternehmens beziehungsweise des Auftraggebers mit der Systemnutzung vertraut.

Die Aufgaben nach Kategorien

Wenn von einem ERP-Berater die Rede ist, ist nicht automatisch ein und das selbe Berufsbild gemeint. So gibt es insgesamt drei verschiedene Kategorien, in die der Beruf des ERP-Consultant gegliedert werden kann.

Die erste Kategorie ist hier der ERP Berater in der Softwarebranche. Er ist insbesondere an der Verkaufsunterstützung in Form von Präsentationen beteiligt, die dem Kunden und anderen Interessenten vorgetragen werde. Er arbeitet direkt an der Entwicklung der Softwareprodukte und verfügt somit auch über ein umfangreiches Wissen, die ERP Software betreffend. Gerade dieser Aspekt macht ihn zum idealen Ansprechpartner für Kunden des Softwarehauses, in dem der ERP-Consultant in der Regel angestellt ist.

Als zweite Kategorie zählt der ERP Berater aus dem ERP Consulting. Er agiert meist als unabhängiger Berater und soll insbesondere sein Wissen in die ERP Software einfließen lassen. Normalerweise sind eben diese Berater auch in der Lage, Business Cases zu lösen, Präsentationstechniken zu nutzen und analytisch, nachvollziehbar sowie methodisch sauber zu arbeiten. Der große Unterschied zur ersten Kategorie ist allerdings, dass sie in der Regel nur einem Auftraggeber verpflichtet sind und daher keine Software-Lösungen verkaufen müssen.

In die letzte Kategorie fällt der ERP Berater im Kundenunternehmen. Er ist – je nach Größe des Unternehmens – auf Pakete und / oder Module geschult. Seine Hauptaufgabe ist es, vorhandene Fehler sofort zu beseitigen, neue Software-Versionen einzuführen, Testszenarien zu entwickeln und weitere entsprechende Tätigkeiten. So kann der ERP Berater oft auch als Sprachrohr zwischen Anwender und Lieferant dienen.

Die Zugangsvoraussetzungen

Für den Beruf des ERP-Beraters gibt es bis dato keinen klassischen Studiengang oder Ausbildungsberuf. Deshalb bieten sich besonders den Absolventen technischer Studiengänge – wie etwa der Informatik, der Informationstechnik oder der Wirtschaftsinformatik – gute Einstiegschancen. Daneben gibt es eine Vielzahl an Weiterbildungsmaßnahmen, die die notwendigen Qualifikationen vermitteln. Dazu gehören unter anderem (informations-)technische und betriebswirtschaftliche Grundlagen. Auch Praktika können häufig sinnvoll sein. Diese gewähren dem Absolventen bereits frühzeitig Einblicke in der Alltag eines ERP-Beraters. Während der Ausbildung sollte außerdem großer Wert auf den Erwerb guter Englischkenntnisse gesetzt werden, da die Branche über eine besonders starke internationale Ausrichtung verfügt.

Eine weitere Möglichkeit, sich als ERP-Berater zu qualifizieren, ist das Absolvieren eines Studiengangs wie technischer Informatik, Nachrichtentechnik, Anwendungsentwicklung, Kommunikationstechnik oder Elektrotechnik. Im Anschluss kann sich der Absolvent dann auf den Bereich des ERP-Beraters spezialisieren.

Die persönlichen Voraussetzungen

Das Know-how des ERP-Beraters sollte aufgrund der breit gefächerten Aufgabenbereiche natürlich entsprechend groß sein. Sinnvoll ist deshalb abgeschlossenes betriebswirtschaftliches Studium, dessen Schwerpunkt in der Wirtschaftsinformatik liegt. Fundierte Kenntnisse über die wichtigsten ERP Software, Erfahrungen im Projektmanagement und diverse Prozesskenntnisse sind allerdings ebenso wichtig. Auch Datenbanken wie etwa Microsoft Access oder MySQL sollten für den ERP-Berater kein Neuland sein.

Fähigkeiten, die ein potenzieller ERP-Berater grundsätzlich vorweisen können sollte, sind natürlich Teamfähigkeit, eine ausgeprägte soziale Kompetenz und entsprechende Service- und Kundenorientierung. Auch die Bereitschaft mit den Mitarbeitern anderer Unternehmen oder Abteilungen zusammenzuarbeiten ist eine wichtige Kernkompetenz. Dennoch muss der Berater durchaus auch in Eigenverantwortung arbeiten können.

Der Arbeitsort

Wer über die entsprechenden Qualifikationen verfügt, der kann als ERP Berater unter anderem in Großunternehmen, in einem Consulting-Unternehmen oder in einem IT-Unternehmen Fuß fassen. Abhängig vom Arbeitgeber, der Branche und der Position innerhalb des Unternehmens, wartet auf den Berater ein vielseitiges Aufgabenfeld.

Der Stellenmarkt

Bevor die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen werden, um als ERP Berater arbeiten zu können, muss natürlich erst ein repräsentatives Bild des derzeitigen Stellenmarktes her. Schließlich würde es kaum Vorteile mit sich bringen, Zeit, Geld und Mühen in die benötigten Qualifizierungen zu stecken, wenn die Chancen auf eine Anstellung gleich Null sind. Im Fall des ERP-Consultant muss sich hier aber derzeit wohl kein Interessierter Sorgen machen. Schon allein die bekanntesten Jobbörsen bieten eine Vielzahl an Stellenangeboten für das Berufsbild. Diese sind meist sowohl an männliche, als auch an weibliche potenzielle ERP-Berater gerichtet. Häufig suchen Unternehmen nach einem ERP-Consultant, der sich in einem bestimmten Schwerpunkt besonders gut auskennt – etwa im Bereich Produktkonfiguration oder im Bereich der ERP-Cloud-Lösungen. Oft ist auch ein direkter Einstieg als ERP-Projektleiter möglich – was allerdings explizit in der Stellenanzeige angegeben wird. Der Stellenmarkt ist insbesondere für diejenigen groß, die bereit sind, für ihren Traumjob als ERP-Consultant in eine andere Stadt zu ziehen. Schließlich lassen sich insbesondere in und um Großstädte viele Stellenangebote finden.

Das ERP Berater Gehalt

ERP Berater sind in der heutigen Berufs- und Geschäftswelt sehr gefragt. So suchen viele Unternehmen nach fähigem Personal in diesem Bereich. Grundsätzlich lässt sich daher keine pauschale Angabe zum Gehalt machen, da dieses zusätzlich auch von anderen äußeren Faktoren, wie etwa dem Alter, der Unternehmensgröße, der Projektgröße und natürlich auch dem Verhandlungsgeschick des Bewerbers, ab. Außerdem gilt auch bei diesem Berufsbild, dass die Bezahlung in ländlichen Regionen etwas schlechter als in der Großstadt ist. Ein Berufseinsteiger kann in Anbetracht dieser vielfältigen Faktoren daher im Durchschnitt von einem ERP Berater Gehalt von etwa 3.000 Euro brutto monatlich ausgehen. Mit der Berufserfahrung steigt häufig auch das Einkommen, sodass das Bruttogehalt durchaus auch auf etwa 4.200 Euro im Monat steigen kann. Deutliche Gehaltserhöhungen lassen sich aber noch immer erzielen – etwa mit dem Aufstieg zum Projektleiter.

Fazit

Der ERP Berater spielt in der modernen Unternehmensführung eine wichtige Rolle. Er verknüpft die in den unterschiedlichen Abteilungen des Unternehmens entstandenen Daten innerhalb des ERP Systems miteinander und erleichtert so das Wirtschaften in einem wesentlichen Teil. Die komplexen Aufgaben, die er dabei übernimmt, bedürfen natürlich auch einer gewissen Qualifikation und Erfahrung. Diese wird am Ende allerdings auch gebührend entlohnt und eröffnet mit der Zeit auch immer weitere Karrierechancen.

IT Projektleiter

IT Projektleiter

IT Projektleiter sind heute wichtiger, als je zuvor.  Die IT Branche zählt zu den am schnellsten wachsenden Branchen der Welt. Vor allem in den Industrieländern wird die Branche immer wichtiger. Diese sollten so mittlerweile allerdings gar nicht mehr genannt werden, denn viel mehr handelt es sich bei den ihnen nun um Informationsländer.

Kaum ein Unternehmen kommt ohne IT aus. Sei es das kleine Buchgeschäft in der Innenstadt, das durch ein IT System die Bücher kategorisiert und die Zulieferungen überprüft, oder sei es das große Autounternehmen, das ganze Fabrikhallen von künstlicher Intelligenz steuern lässt und im Produkt, dem Auto, selbst einiges an Software verbaut.

Für all diese IT Projekte muss gewährleistet werden, dass sie richtig durchgeführt werden und hier kommt der IT Projektleiter ins Spiel.Er überwacht den Prozess der Entwicklung, Planung und Realisierung, kennt sich mit dem Thema aus und kann mit den einzelnen Mitarbeitern oder externen Personen gekonnt Lösungen finden.

Ausbildung und Voraussetzungen für das IT Projektmanagement

Wie du also erkennen kannst, ist der Job des IT Projektleiters durchaus kompliziert. Er muss fachspezifische Themen verstehen und zusätzlich die Eigenschaften eines Projektmanagers besitzen, welche oft gute Menschenkenntnis benötigen. Also muss erst eine entsprechende Ausbildung erfolgen, damit künftige Projektleiter auf die Schwierigkeiten und Besonderheiten ihres Jobs vorbereitet werden.

Auf der einen Seite gäbe es da das Studium „IT Projektmanagement“. Die Regelstudienzeit beträgt hier vier Jahre, oder acht Semester. Das Studium setzt sich hierbei aus verschiedenen Modulen zusammen, die Teilgebiete von der klassischen Betriebswirtschaftslehre bis IT Services beinhaltet. So lernst du Themen wie Kontenführung oder Marketing genauso kennen wie IT Recht oder Software Engineering.

Das Studium ist breit gefächert, genauso wie der Beruf selbst. Am Ende, nach erfolgreichem Abschluss, erhältst du deinen Bachelor of Science als IT Projektleiter. Aber auch über eine Ausbildung kannst du es schaffen, die zunächst nicht direkt als IT Projektleiter gestartet werden kann, sondern eine andere Ausbildung in der Richtung IT voraussetzt. Die IHK bietet ein Seminar an, das du als geprüfter IT Projektleiter wieder verlassen kannst.

Dieses wird oft berufsbegleitend angeboten und findet deshalb oft einmal die Woche halbtags statt. In zweieinhalb Jahren kann dieser Titel dann errungen werden. Vorgetragen werden die Themen von qualifizierten Fach- und Führungskräften, die selbst im gleichen Berufsfeld tätig sind. Hier werden dann die durch Berufserfahrung oder die bereits vorhandene Ausbildung erlangten Kenntnisse noch vertieft, gerade im Bereich Projektleitung und für kompliziertere IT Themen. Das IHK Seminar kostet je nach Veranstaltungsort unterschiedlich viel, meist jedoch knapp über 5.000 EUR.

Das war also die institutionelle Ausbildung, die für IT Projektmanagement benötigt wird. Doch was musst du von dir selbst aus mitbringen? Ein IT Projektleiter muss sein Projektteam leiten, wie es der Name verrät. Also muss dieser versuchen, die richtigen Aufgaben an die richtigen Mitarbeiter zu verteilen, um das beste Ergebnis rauszuholen. Das setzt gute Menschenkenntnis und Kommunikationsfreude voraus. Zudem muss ständig mit außenstehenden Personen über Budget oder den Zeitplan verhandelt werden, weshalb eine gute Durchsetzungskraft und Diskussionsstärke wichtig sind.

Gleichzeitig musst du als IT Projektleiter aber auch ein Auge auf das eigentliche Thema des Projekts haben, um das es gerade geht, musst also gut zwischen verschiedenen Aufgaben balancieren können und multi-tasking-fähig sein. Das ist längst nicht alles, aber bei einer allgemeinen Beschreibung des Berufs dürfte es klarer werden.

Was genau macht ein IT Projektleiter und wo arbeitet er?

Der IT Projektleiter wird oft auch System Engineer genannt und bildet die Schnittstelle zwischen den Anwendern und der Anwendungsentwicklung in einem Unternehmen, bezogen auf ein IT Projekt.

Grundsätzlich kann man dem IT Projektleiter die gleichen Kompetenzen, als einem normalen Projektleiter, zusagen.
Dieser muss dafür sorgen, dass die einzelnen Mitarbeiter im Projekt gut miteinander kooperieren. Die Grundlage dafür wird bei der Auswahl geschaffen. Der Projektleiter muss einen Überblick haben, welche Leute er für das anstehende Projekt braucht und muss dementsprechend Arbeiter aus dem Unternehmen finden. Diese müssen dann von ihren jeweiligen Abteilungsleitern noch für die Zeit freigestellt werden und der Mitarbeit im Projekt steht nichts im Weg.

Neben der Abdeckung aller benötigten Felder solltest du darauf achten, auch eine menschlich ausgewogene Truppe zusammenzustellen, denn viel in einem Projekt hängt auch von der Psychologie ab. In jedem Unternehmen gibt es Angsthasen, die sich nicht trauen, vor anderen Menschen viel zu reden und die nicht gerne positive Prognosen machen. Es gibt aber auch in jedem Unternehmen die Draufgänger, die am liebsten alles selbst übernehmen wollen würden und das gesamte Projekt schon morgen und unter dem Budget behaupten abzuschließen zu können. Beide Extreme sind nicht förderlich. Daher ist es auch wichtig, beim IT Projektmanagement jeden Projektmitarbeiter am Anfang besser kennenzulernen, um ihren Charakter so einzuschätzen, eine Art Scouting also. Natürlich ist dies bei großen Projekten nicht immer möglich, hier muss dann ein Fokus auf die wichtigsten Positionen gelegt werden.

Führungs- und Planungsqualitäten sind während des laufenden Projekts ebenfalls elementar. Als Leiter liegt die Verantwortung bei dir, also solltest du einen genauen Plan haben, um deinen Erfolg, wenn es geht, zu garantieren. Hier kann auch eine Projektmanagement Software helfen, in die der Zeitplan, oder Ähnliches, eingetragen werden kann.

Als IT Projektleiter musst du deine Mitarbeiter motivieren und antreiben, damit die ihre Ziele erreichen. Hier sind wir wieder beim Kennen der Mitarbeiter. Wenn du weißt, wie die Person tickt, kannst du auch richtig motivieren. Die Kommunikation mit dem Kunden ist im IT Projektmanagement zudem sehr wichtig. Jedes Projekt hat einen Abnehmer, sei es nun eine firmeninterne Software, für die du dich dann beim eigenen Chef verantworten musst, oder ein externer Kunde. Auch hier kann Projektmanagement Software helfen, um Ergebnisse festzuhalten.

Die Wünsche und Verbesserungen des Kunden zu verstehen sind für den Erfolg des Projektes ausschlaggebend.
IT Kenntnisse sind natürlich auch wichtig. Natürlich wird es in deinem Team ein paar Experten geben, aber selbst musst du auch etwas von der Materie verstehen. Grundlegende Kenntnisse der Programmiertechnik, der Serververwaltung, der Netzüberwachung und anderen IT Themen sind Pflicht, um ein guter IT Projektleiter zu sein.

Wie hoch ist das IT Projektleiter Gehalt?

Da fast jedes Unternehmen einen Mitarbeiter dieser Art gebrauchen kann, schwanken auch die Gehälter. Das durchschnittliche Einstiegsgehalt kann man aber auf 42.000 – 60.000 EUR schätzen. Das IT Projektleiter Gehalt steigt mit der Zeit aber auf teilweise über 100.000 EUR.

Fazit

Der Beruf des IT Projektleiters ist vielseitig, interessant und gefragt. Falls du dich für ihn entscheidest, brauchst du unbedingt IT Kenntnisse und viel Kommunikationsfreude. Eine Ausbildung als geprüfter IT Projektleiter ist oft der Weg der Wahl.

Medieninformatiker

Medieninformatiker

Medieninformatiker arbeiten in einem Teilbereich der Informatik. Dieser Berufszweig entstand zu Beginn der 1990er Jahre. Der Grund lag in der Digitalisierung von Texten, Bildern, Audio- sowie Videodateien. Die zu dieser Zeit entstandenen Technologien brachten neue Techniken, Anwendungen, Betätigungsfelder sowie Berufssparten mit sich. Zudem erlangte der Begriff Multimedia eine höhere Bedeutung als zuvor. Dieser Beruf weist einige Schnittpunkte zur Informatik auf, wobei der Schwerpunkt auf dem Bereich Multimedia liegt.

Weitere Kernpunkte sind Mediengestaltung, Medienpsychologie sowie viele weitere Fächer rund um das Thema Medienverarbeitung. Die Aufgaben eines Informatikers im Fachbereich Medien sind vielfältig. Der Medieninformatiker übernimmt Aufgaben, die durch die Informationsverarbeitung erforderlich werden. Absolventen aus diesem Berufszweig sind ebenso in der Werbe- sowie Medienbranche gefragt.

Tätigkeiten im Bereich Medien

Medieninformatiker arbeiten vorwiegend an der Planung sowie Realisierung von IT-Lösungen. Dabei geht es vor allem um die Erstellung elektronischer, gedruckter, interaktiver oder digitaler Kommunikationsmittel. Außerdem übernimmt der Medieninformatiker den IT Support für Medieninformationssysteme.

Typische Branchen im Bereich Medieninformatik:

  • Werbe-, Marketing- sowie PR-Agenturen
  • Hörfunk- sowie Fernsehanstalten oder Filmproduktionsfirmen
  • EDV-Dienstleister, Datenbank- oder Softwareanbieter
  • Verlage
  • Ingenieurbüros
  • Institutionen für Forschung und Entwicklung

Spezialisierung auf einen Aufgabenbereich

Gerade im Bereich Medien kommt es auf die Spezialisierung an. Die Weichen für den Berufsweg werden in der Regel bereits während der Ausbildung gestellt. Während der betrieblichen Ausbildung, an der Hochschule oder Fachhochschule setzen die Auszubildenden oder Studenten bereits ihre Schwerpunkte auf ein Thema ihrer Wahl. Das sind zum Beispiel Kernpunkte wie Web-Technologie oder -Gestaltung. Weitere interessante Themen für Hauptfächer innerhalb der Ausbildung sind Künstliche Intelligenz (KI) oder Software-Engineering. Das ist insbesondere für Studienanfänger wichtig, da die Wahl eines Schwerpunktthemas bereits ein Wegweiser für die spätere Berufsausübung sein kann. Dabei haben sich insbesondere drei Themengebiete als führende Zentren herausgestellt, das sind die Bereiche Software-Entwicklung, Projektleitung sowie Tätigkeitsbereiche in der Wirtschaft.

Klassische Berufsfelder für Medieninformatiker

Die meisten Medieninformatiker entscheiden sich später für eine Tätigkeit im Bereich Programmierung und Entwicklung. In diesem Berufsfeld gibt es mannigfaltige Möglichkeiten:

Tätigkeit mit dem Schwerpunkt: Software-Entwickler

Software-Entwickler sind gefragt wie nie zuvor. Denn beinahe jeder Bereich unseres täglichen Lebens wird von Programmen beherrscht. Das beginnt bereits morgens bei der Fahrt ins Büro, wenn der nächste Stau per Navigationssystem vorhergesagt wird. Weiter geht es bei der Geldüberweisung mittels Online-Auftrag bei der Bank bis hin zu der App, durch welche die Wohnraumtemperatur in der Wohnung bereits auf der Heimfahrt eingestellt wird. Alleine bei der Entwicklung von Apps gibt es einen hohen Bedarf an Fachkräften. Denn dieser Bereich ist genau genommen erst in der Entstehung begriffen. Zahlreiche Unternehmen sind dabei, ihre Internetpräsenz ebenfalls über eine App mobil erreichbar zu machen. Bei den Werbeagenturen werden Fachkräfte gesucht, welche die App-Programmierung beherrschen. Das sind in der Regel Medieninformatiker. Darüber hinaus werden zahlreiche Softwareentwickler für die Planung und Programmierung von Online-Anwendungen benötigt. Dabei wird der Medieninformatiker beratend beim Kunden tätig oder arbeitet in Übereinstimmung mit anderen Programmierern im Team. Er plant die Projekte nicht nur, sondern bestimmt auch das Budget, das für die Durchführung benötigt wird. Der Medieninformatiker muss in diesem Tätigkeitsbereich über Kenntnisse über einige Programmiersprachen verfügen, damit er vielseitig einsetzbar ist.

Diese Aufgaben hat ein Medieninformatiker im Bereich Software-Entwicklung:

  • Analyse: Planung der Software
  • Planung: Budget-Bestimmung
  • Teamarbeit: Absprache mit den anderen Programmierern sowie mit den Kunden
  • Implementierung unterschiedlicher Bausteine: Webanwendungen oder Datenbanken

Tätigkeit mit dem Schwerpunkt: Produktleiter

Produktmanager haben die Verantwortung für ein bestimmtes Fabrikat, eine Dienstleistung oder einen anderen Bereich, der mit dem Thema Medien zu tun hat. Die Produkte sind in den meisten Fällen entwickelte Software, diverse Applikationen oder die Implementierung von Templates. Der Produktleiter begleitet alle Prozesse, die mit dem Erzeugnis zu tun haben von der Konzeption über die Fertigstellung bis hin zum Verkauf. Der Produktmanager leitet und delegiert alle Aufgabenbereiche, die mit dem Fabrikat zusammenhängen. Er ist sozusagen die zentrale Anlaufstelle, von der aus die Entwicklung des Produktes gestartet sowie fortgeführt wird. Eine Stelle als Produktmanager wird vielfältig von Internetfirmen oder größeren Werbeagenturen vergeben. Auch größere Portale werden von Medienfachkräften geleitet. In dieser Sparte sind Programmierkenntnisse unabdingbar. Darüber hinaus gehört es dazu, den Umgang mit Applikationen zu kennen und für Anwender bedienbar zu machen. Zudem sollten leitende Angestellte gut mit Menschen umgehen können, da es häufig zu Gesprächen bei Kunden über Softwareprodukte kommen kann. Schließlich vertreiben viele Firmen die intern erstellten Erzeugnisse. Daher sich ebenso Kenntnisse im Bereich Marketing von Vorteil.

Aufgabenbereiche für Produktmanager:

  • Planung von Produkten oder Neuerungen bestehender Anwendungen
  • Kundenberatung
  • Koordination im Team
  • Marketing
  • Marktforschung und Kontrolle

Tätigkeit mit dem Schwerpunkt: Wirtschaft

Einige Absolventen, die in diesem Fachbereich studiert haben, arbeiten später im betriebswirtschaftlichen Fach. Dabei haben sich insbesondere Aufgaben aus den Sparten IT Berater sowie Onlinemarketing Manager als bevorzugte Sparten herausgestellt. IT Berater werden unterstützend sowie beratend in Firmen oder Teams tätig. Dabei geht es vor allem um die Einführung in IT-Systeme. Auch bei der Wartung oder Entwicklung bereits implementierter Systeme sind Fachkräfte aus dem Bereich Informatik oder Medieninformatik gefragt. Die meisten IT Consultants sind auf bestimmte Bereiche spezialisiert wie SAP, IT Security oder andere. IT Berater sind darüber hinaus in der Unternehmensberatung tätig. Dabei geht es hauptsächlich um die Rationalisierung von Betriebsabläufen.

Aufgabenbereiche für IT-Berater:

  • Erstellung projektbezogener Konzepte
  • Programmierung von Softwarelösungen
  • Qualitätskontrollen
  • Erarbeitung von Projektsujets mit den dazugehörigen Präsentationen sowie Dokumentationen

Aufgabenbereiche für Onlinemarketing Manager:

  • Konzeption von Internetauftritten im Hinblick auf das Onlinemarketing
  • Suchmaschinenoptimierung – Positionierung der Webseite in den Suchmaschinen
  • Werbung im Internet über andere Werbemaßnahmen

Wie verläuft die Ausbildung zum Medieninformatiker?

Der Beruf im Bereich Medien kann zum einen über eine schulische oder berufliche Ausbildung über ein duales System angestrebt werden. Dabei durchläufst Du einen berufsbezogenen Ausbildungsgang im Betrieb sowie in der Schule, der mit dem Abschluss Medieninformatiker endet. Zum anderen steht Dir die Möglichkeit offen, ein Medieninformatik Studium zu absolvieren.

Das Medieninformatik Studium ist interdisziplinär angelegt. Du lernst Themen aus den Bereichen Informatik sowie Medien kennen. Dabei hast Du genauso gut klassische Informatikfächer, wie Datenbankstrukturen, Programmierung, Softwaretechnik oder IT-Sicherheit, wie auch spezielle Themenfächer wie Webdesign, Medienmanagement oder Mediengestaltung. Wie der Unterricht gestaltet wird, hängt stark von der Hochschule ab, bei der Du Dich eingeschrieben hast. Denn einige Universitäten haben Schwerpunkte wie Application Design, Computer Games oder Interface Design. Nach dem Medieninformatik Studium kannst Du bereits mit dem Bachelor Abschluss nach etwa drei bis vier Jahren als Game Developper, Software Entwickler oder Onlinemarketing Manager durchstarten.

Falls Du einen verantwortungsvollen Posten in der Medienbranche anstrebst und schnell in der Unternehmenshierarchie aufsteigen möchtest, solltest Du überlegen, noch den Master Studiengang Medieninformatik zu absolvieren. Hierbei ist eine weitere Spezialisierung möglich.

Wo arbeiten Medieninformatiker?

Medieninformatiker finden ein großes Betätigungsfeld als Software-Entwickler: Dabei arbeiten sie bei der Entwicklung eines Online-Shops oder Online-Magazins mit. In Unternehmen helfen sie dabei, eine Webseite sowie eine Community aufzubauen. Für diese Tätigkeit ist ein einschlägiges IT-Wissen Voraussetzung. Doch auch die Zusammenhänge in der Wirtschaft müssen bekannt sein. Absolventen des entsprechenden Fachbereichs oder nach der beruflichen Ausbildung sind innerhalb eines Unternehmens für die Planung und Einhaltung des Budgetrahmens für Onlineprojekte zuständig.

Des Weiteren arbeiten Medieninformatiker in Firmen, die sich mit der Entwicklung von Apps beschäftigen. Der Aufgabenbereich ist vielfältig, da mittlerweile jede Firma eine eigene App entwickelt. App-Entwickler sind für Prozesse bezüglich der Konzeption, Programmierung sowie Kundengespräche verantwortlich.

Außerdem bietet die Spielbranche einige Möglichkeiten für Medieninformatiker. Zum Beispiel ist der Bereich Game Design interessant, wobei es dabei hauptsächlich um die Spiele-Programmierung geht. Dieser Studienzweig ist derzeit begehrt wie kein anderer, daher wird er von einigen Universitäten sogar als separater Studiengang angeboten.

Arbeitgeber – Beispiel:

  • Softwarefirmen
  • Spiele-Entwickler
  • EDV-Dienstleister
  • Marketingabteilungen
  • Werbeagenturen
  • Film und Fernsehen

Medieninformatiker Gehalt

Das Einstiegsgehalt für Medieninformatiker nach der dualen Ausbildung oder dem Medieninformatik Studium variiert zwischen 30.000 Euro und 40.000 Euro pro Jahr. Dabei hängt das Medieninformatiker Gehalt stark davon ab, welche Position angestrebt wird. Zudem kommt es dabei ebenso auf das Spezialgebiet an. Falls Du nach der Ausbildung bei einer kleinen Firma anfängst, musst Du mit einem geringeren Verdienst rechnen, als wenn Du bei einer großen Firma anfängst. Das Medieninformatiker Gehalt steigt mit den Berufsjahren. Fachkräfte mit Berufserfahrung sowie Spezialwissen auf einem bestimmten Gebiet können mit einer hohen Bezahlung rechnen. Bei den Senioren der Branche liegt das Gehalt bei etwa 60.000 Euro pro Jahr. Wer das Medieninformatik Studium mit einem Master abgeschlossen hat, kann sogar noch mit einem höheren Gehalt rechnen.

Die Bewerbung im Bereich Medieninformatik

Medieninformatiker sollten ihr Fachwissen, das sie in bestimmten Bereichen erworben haben in einer Bewerbung hervorheben. Berufseinsteigern ist zu empfehlen, bereits im Anschreiben auf ihre bisherigen Erfahrungen einzugehen, die sie während praktischer Ausbildungs- oder Studienzeiten erlangt haben. Fähigkeiten wie Programmierkenntnisse, bereits abgeschlossene Projekte oder programmierte Apps dürfen ebenso im Bewerbungsschreiben erwähnt werden. Denn Programmiersprachen sind in jeder Branche erwünscht. Wichtig ist es, ferner auf soziale Skills wie Teamfähigkeit und dergleichen einzugehen. Initiativbewerbungen sollten nicht nur an große Firmen, sondern auch an erfolgsorientierte kleinere Unternehmen gerichtet werden, da der Bereich weit verbreitet ist.

Fazit: Medieninformatik – Beruf mit Zukunft

Medieninformatiker sind derzeit gefragt wie nie zuvor. Denn in beinahe jedem Betrieb werden Fachkräfte gesucht, die programmieren können und Erfahrungen in der Medienbranche vorweisen können. Dabei kann eine Spezialisierung dabei helfen, sich in der Branche zu etablieren. Denn der Bereich Medieninformatik hat viele Facetten. Dabei sind nicht nur Spieleprogrammierer gefragt, sondern auch Programmierer von Apps oder Online-Anwendungen. Darüber hinaus gibt es ein breites Betätigungsfeld beim Onlinemarketing Management sowie in der IT Beratung. Außerdem gibt es noch viele weitere Bereiche. Es lohnt sich, bereits während der Ausbildung im schulischen, beruflichen oder universitären Bereich nach interessanten Schwerpunkten Ausschau zu halten. Gerade an der Universität werden hierzu mannigfaltige Möglichkeiten geboten. Wobei einige Hochschulen dazu übergegangen sind, einzelne Bereiche als eigenen Studiengang anzubieten.

Wichtig ist es, vor der Auswahl der Universität auf inneruniversitäre Spezialisierungen zu achten. Diese sollten mit den eigenen Schwerpunkten übereinstimmen, um zu einem guten Ergebnis zu kommen. Falls Du schon weißt, in welchem Betrieb Du später tätig werden möchtest, ist es von Vorteil, den Studienschwerpunkt dementsprechend auszuwählen. Wichtig ist, bei den praktischen Arbeiten darauf zu achten, dass diese ebenfalls mit dem erwünschten Schwerpunkt übereinstimmen. Schließlich sind die Betätigungsfelder im Bereich Medieninformatik mannigfaltig. In vielen Unternehmen ist Spezialwissen gefragt. Bei einem gut nachvollziehbaren Ausbildungsverlauf haben Bewerber einen klaren Vorteil gegenüber anderen weniger nach Spezialgebiet erkennbaren Lebensläufen.

Systemadministrator

Systemadministrator

Berufsbeschreibung Systemadministrator

Der Systemadministrator, der auch häufig als Administrator, Admin, Operator oder Netzwerkadministrator bezeichnet wird, verwaltet unterschiedliche Computersysteme. Dabei legt er die Zugriffsrechte fest, welche die einzelnen Nutzer im Netzwerk haben. Der Netzwerkadministrator plant, installiert, konfiguriert und pflegt die Infrastruktur eines Unternehmens im Bereich Informationstechnik (IT). Beim Betrieb einer Computeranlage innerhalb einer Firma fallen einige wichtige Aufgaben an, die der Operator erledigt. Systemadministratoren sind derzeit gefragt wie nie zuvor. Denn beinahe jedes Unternehmen arbeitet mit Computersystemen. Diese müssen häufig gewartet werden. Als Systemadministrator lohnt es sich, über eine Spezialisierung in einem Bereich zu verfügen. Denn dadurch hast Du im Bewerbungsgespräch unter Umständen schnell die Nase vorne und kannst Dein Wissen für perfekte Lösungen während Deiner Arbeit optimal einsetzen.

Tätigkeiten eines Netzwerkadministrators

Als Systemadministrator hast Du vorwiegend mit der Verwaltung von Computersystemen sowie Netzwerken zu tun, wobei Du einige Zugriffsrechte besitzt, um auf das jeweilige System zuzugreifen. Du bist mit der Planung, Installation, Konfiguration, Pflege sowie Wartung der IT-Infrastrukturen des Betriebes betraut, für welchen Du tätig bist. Während Deiner Arbeit bist Du vorwiegend damit beschäftigt, alles Notwendige zu veranlassen, damit der laufende Betrieb der Computersysteme beziehungsweise -anlagen gewährleistet ist. Als Systemadministrator bekleidest Du einen verantwortungsvollen Posten. Denn die IT-Infrastruktur ist in zahlreichen Betrieben ein entscheidender Faktor, für den Ablauf der jeweiligen geschäftlichen Abläufe. Als Netzwerkadministrator hast Du mit Deiner Arbeit eine entscheidende Funktion, da der reibungslose Ablauf der informationstechnischen Infrastruktur eine wichtige Rolle in Unternehmen hat.

Betätigungsfelder eines Administrators

In den meisten Unternehmen stehen komplexe IT-Systeme bereit, die ständig verfügbar sein müssen. Der Systemadministrator analysiert und bewertet den Bedarf an Hard- und Software innerhalb einer Firma. Er plant deren Anschaffung, installiert die Software und konfiguriert Komponenten sowie Systeme. Falls Du in diesem Bereich tätig wirst, organisierst Du den gesamten Betrieb der Hard- und Software. Außerdem bist Du als IT Systemadministrator für die Organisation automatischer Updates sowie erforderlicher Back-ups zuständig.

Der Netzwerkadministrator ist ferner für den Benutzerdienst zuständig. Das betrifft vor allem den Support bei den Verwendern von Computern in einem Netzwerk. Zu den Systemadministrator Aufgaben gehört es überdies, den Server sowie die laufenden Anwendungen zu administrieren. Dazu gehören die Verwaltung der Benutzerkonten, die Festlegung der Zugriffsrechte sowie die Erstellung der Verzeichnisdienste. Während Deiner Tätigkeit als Systemadministrator analysierst Du Probleme, isolierst Störungen und behebst diese. Daneben bis dafür zuständig neue technische Konzepte für den Systembetrieb zu entwickeln. Der Systemadministrator entwickelt darüber hinaus Systeme, durch die Neuerungen in die IT-Struktur eingebracht werden können.

Systemadministrator Aufgaben: Sicherheit im Betrieb gewährleisten

Der IT Systemadministrator ist zudem für die Installation der Sicherheitssysteme verantwortlich. Diese werden so von ihm konfiguriert, dass sie einen wirksamen Schutz vor Angriffen von außen oder von innen bieten. Neue Sicherheitskonzepte werden ebenfalls vom Admin geprüft und bei Bedarf im Unternehmen umgesetzt. In einigen Fällen kann der Operator auch im Bereich der IT-Kundenberatung eingesetzt werden. Der Systemadministrator arbeitet stets lösungsorientiert. Falls es erforderlich ist, muss er in der Lage sein, zusätzlich benötigten Code zu programmieren, damit Lücken im System geschlossen werden können oder Programme optimiert werden.

Tätigkeiten eines Netzwerkadministrators im Überblick

Das Aufgabenfeld eines IT Systemadministrators ist breit gefächert.

Diese Schwerpunkttätigkeiten gibt es:

  • Systemverwaltung sowie die Verwaltung der Funktionalität der Arbeitsplatzrechner
  • Verwalten von Benutzerrechten
  • Serversysteme prüfen, messen, anpassen sowie konfigurieren
  • Beratende sowie betreuende Funktion gegenüber Nutzern und IT-Geschäftsführung – Unterrichtung über aktuelle Trends sowie Entwicklungen
  • Speichersysteme administrieren
  • Datensicherung sowie Wiederherstellung von Daten
  • Regelmäßige Pflege der Hard- sowie Software
  • Netzüberwachung sowie -planung

Spezialisierung auf einen Aufgabenbereich

Der Systemadministrator muss nicht zwingend ein umfassendes Know-how besitzen. Das bedeutet, dass er nicht unbedingt über tiefer gehende Kenntnisse in allen Bereichen verfügen muss. Falls Du in einem größeren Unternehmen arbeitest, kannst Du davon ausgehen, dass der IT-Bereich so strukturiert ist, dass unterschiedliche Arten der Spezialisierung möglich sind.

Diese Teilgebiete sowie Aufgabenbereiche sind für eine Fokussierung erdenklich:

  • Betriebssysteme: Das Tätigkeitsfeld konzentriert sich auf die Administration sowie Optimierung von Hard- und Software innerhalb eines bestimmten Betriebssystems. Dabei gehören zum einen die Benutzerbetreuung sowie -verwaltung, die Systemintegrationen, die Leistungsanpassungen sowie -analysen und zum anderen die Bereiche Back-up sowie Recovery zu den Aufgaben der Administratoren.
  • Speichersysteme (Storage): Wichtige Tätigkeiten sind hierbei das Management zentraler Back-up-Lösungen, die Administration des Speicherplatzes in zentralen Pools sowie das Steuern der Zugriffsrechte.
  • Netze beziehungsweise Infrastruktur: Hierbei konzeptionierst und überwachst Du die physikalische Struktur, die Netzstruktur sowie Netzwerkkomponenten. Typische Betätigungsfelder für den Admin sind die Einstellung der Druckdienste sowie die Verzeichnisdienste (DNS, LDAP und weitere).
  • Webserver oder Mailsysteme: Dabei werden vor allem Webserver sowie Mailsysteme konfiguriert und gewartet.
  • Datenbanken: Administratoren werden hier zu Datenbankadministratoren (DBA). Sie kümmern sich vorwiegend um die Installation, die Verwaltung sowie die Abstimmung von relationalen Datenbanken.

Wie verläuft die Ausbildung zum Netzwerkadministrator?

Die meisten Administratoren gehen den Weg über eine betriebliche Ausbildung. Darüber hinaus gibt es einige Einstiegsjobs in der Systemadministration für Hochschulabsolventen. Dabei bietet ein Informatikstudium oder eine verwandte Fachrichtung eine gute Basis für einen Berufseinstieg. Außerdem bietet sich für Ingenieure oder Naturwissenschaftler die Gelegenheit für einen Einstieg als Systemadministrator. Denn Systeme sowie Netzwerke gehören bei einigen Studienfächern wie Informatik oder Mathematik zu den Grundfächern. Informatik wird beinahe an jeder Hochschule in Deutschland als Studienfach angeboten. Außerdem lassen sich noch viele weitere Studiengänge finden, in denen Informatik eine Rolle spielt wie Medieninformatik oder Energieinformatik.

Die Studiendauer beträgt sechs bis sieben Semester für den Bachelor. Für den Master sind noch drei bis vier weitere Semester erforderlich. Wer sich auf bestimmte Systeme spezialisieren möchte, kann auch einen der vielen Lehrgänge belegen, die von den verschiedenen Herstellern angeboten werden. Die Firmen Microsoft, Apple, Linux sowie viele weitere Unternehmen bieten Schulungen an, bei denen sich angehende Systemadministratoren für das jeweilige System qualifizieren können. Des Weiteren gibt es ebenso vom Hersteller unabhängige Seminare.

Wo arbeiten Netzwerkadministratoren?

Netzwerkadministratoren finden in IT-Unternehmen ein breites Beschäftigungsfeld. Überdies arbeiten sie als IT-Experten in Unternehmen jeder Branche. Viele Firmen stellen einen Experten ein, da ein entsprechender Aufwand geboten ist, um das eigene Netzwerk zu warten und die jeweiligen Komponenten zu betreiben. Administratoren arbeiten in größeren Betrieben zumeist im Team. Diesem können neben dem Systemadministrator auch noch ein Fachinformatiker sowie ein IT-Systemelektroniker angehören. In kleineren Betrieben arbeiten Admins in der Regel alleine. Des Weiteren bieten sich gute Möglichkeiten für Systemadministratoren in der Hosting-Branche. Denn hier werden viele Stellen in vorhandenen Teams besetzt. Dabei obliegt den einzelnen Mitarbeiter eine hohe Verantwortung.

Systemadministrator Gehalt

Das Berufsbild des IT Systemadministrators hat eine hohe Bedeutung. Das liegt vor allem daran, dass der Operator für viele Betriebe nahezu unverzichtbar ist. Daher können IT-Fachleute bereits beim Einstiegsgehalt mit einem hohen Einkommen rechnen.

Dabei spielt es auch eine Rolle, welche Studienfächer belegt wurden, wie viel Berufserfahrung jemand hat und wie hoch die Verantwortung innerhalb der Firma ist. Im Durchschnitt liegt das Einstiegsgehalt bei ungefähr 32.000 Euro – 43.000 Euro. Tendenziell steigt dieser Betrag von Jahr zu Jahr an. Dabei sollten Berufseinsteiger beachten, dass das Gehalt bei einer größeren Firma in den meisten Fällen höher anzusiedeln ist, als bei einem kleinen Betrieb.

Wer als IT Systemadministrator eine verantwortungsvolle Position einnimmt, kann mit einem höheren Einstiegsgehalt rechnen. Ein IT-Projektleiter im Bereich Systemadministration kann bereits von einem Systemadministrator Gehalt von ungefähr 50.000 Euro bis 60.000 Euro ausgehen. Denn die Vergütung bezieht sich neben dem Fachwissen auch auf die Führungsqualitäten sowie die Kompetenzen als Führungskraft.

Die Bewerbung als IT Systemadministrator

Systemadministratoren sollten in ihrer Bewerbung vor allem ihre Kompetenz sowie ihr Fachwissen hervorheben. Falls bereits Erfahrungen in diesem Bereich vorliegen, ist es von Vorteil, darauf hinzuweisen. Auch bei besonderen Fähigkeiten, wie diese programmieren zu können, ist es wichtig, diese zu erwähnen. Denn Programmiersprachen werden im Beruf des Systemoperators häufiger verwendet. Des Weiteren sollten bestimmte soziale Skills hervorgehoben werden. Denn Teamfähigkeit ist in den meisten Unternehmen gefragt. Bei Initiativbewerbungen können Anschreiben an große oder kleine Firmen gleichermaßen Erfolg haben. Netzwerkadministratoren werden in beiden Betrieben gebraucht.

Fazit: Systemadministrator ist aktuell einer der gefragtesten Berufe

Wer sich heutzutage als Systemadministrator bewirbt, kann von einigen Vorteilen profitieren. Denn viele Betriebe sind auf der Suche nach fähigen Mitarbeitern, die sich gut mit den einzelnen Betriebssystemen, mit Netzwerken, mit Softwarekonfiguration sowie vielen weiteren Bereichen auskennen. Immerhin arbeiten fast alle Unternehmen, die derzeit am Markt agieren, mit Computern, sodass die Nachfrage nach einem Systemadministrator alleine deswegen groß ist. Dabei kann es dennoch ein Vorteil sein, sich auf ein bestimmtes Gebiet zu spezialisieren. Auf diesem kennst Du Dich nach einer Spezialisierung gut aus und kannst Deinem neuen Betrieb einen klaren Mehrwert bieten.

Insbesondere bei Bewerbungsgesprächen, bei denen mehrere Bewerber eingeladen werden, kann das die berühmte ‚Zünglein an der Waage‘ sein und über die Jobvergabe entscheiden. Außerdem bist Du dadurch auf Deinem Gebiet unschlagbar und profitierst bei der Erarbeitung praktischer Lösungen davon. Falls Du gerade auf der Suche nach einer Ausbildungsmöglichkeit bist, hast Du die Wahl. Du kannst Dich für die Ausbildung im Betrieb entscheiden oder einen Studienabschluss anstreben. Die meisten Bachelorstudiengänge schließen mit einem Praxissemester ab, sodass Du genügend Gelegenheit hast, in Deinen Beruf hineinzuschauen. Das bringt Dir den Vorteil, dass Du beim Berufseinstieg unter Umständen schon genau weißt, in welchem Betrieb Du arbeiten möchtest.