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[inwave_heading preview_style_1=““ title=“Der Generationenvergleich – Erwartungen & Charakteristika der Generationen Y & Z an den Arbeitsmarkt“ color_title=“#00366d“]
generationenvergleich

Wie tickt die neue Generation der Millenials?

So unterscheiden sich die Erwartungen von Generation Y und Generation Z in der Arbeitswelt

Der Wertewandel hat stattgefunden. Dies lässt sich jeden Tag im öffentlichen Raum und besonders am Arbeitsplatz erfahren. Was früher Priorität hatte, steht heute auf dem Kopf. Spielten in der Vergangenheit Sicherheit, Status und soziale Anerkennung eine zentrale Rolle im Leben eines Menschen, verdeutlicht das Verhalten junger Menschen heute, dass der Fokus nun auf anderen Dingen liegt. Und das benötigt ein Umdenken im Denken eines Personalers.

Welche neuen Werte vertreten die Digital Natives?

Demografischer Wandel und der Arbeitsmarkt – Junge Menschen trachten heute zielstrebig nach ihrer ganz eigenen Selbstverwirklichung. Privatleben, Selbstentfaltung und persönliche Erfüllung stehen ganz oben auf ihrer Prioritätenliste. An diese neuen Gesellschaftsformen wird sich auch der bestehende Arbeitsmarkt anpassen müssen, um Potential optimal nutzen zu können.

Merkmale der Generation Y: Wer sind sie und wie ticken sie?

Als Generation Y werden diejenigen Kohorten (soziale Gruppe) bezeichnet, die während des Zeitraums der frühen 1980er bis frühen 2000er Jahre geboren wurden.

Das Konzept trat erstmals 1993 in der Marketingzeitschrift ‚Advertising Age‘ auf und wird vom englischen Wort ‚why‘ (‚warum‘) abgeleitet. Die Tendenz alles zu hinterfragen ist eines der wesentlichen Merkmale der Generation Y. Da sie sich auf einer ständigen Sinnsuche befinden, birgt es besondere Herausforderungen, sie in Arbeitsmarkt und Gesellschaft zu integrieren.

Definition Generation Y – Was wollen sie?

Als überwiegend gut ausgebildet startet die Generation Y im Grunde unproblematischer ins Leben als die Vorgängergenerationen. Diese mussten sich Bildung noch hart erkämpfen, wo hingegen die Y’s direkt hineingeboren wurden. Bildung stellt eine zentrale Selbstverständlichkeit in ihrem Leben dar, für die man nichts weiter tun muss, als ins Internet zu gehen.

Digital Natives

Die Generation Y sind die ältesten Digital Natives. Aufgewachsen in einem technikaffinen, schnelllebigen Umfeld von Massenmedien, Innovation und Fortschrittlichkeit, sind sie es gewohnt, Internet und mobile, digitale Kommunikation effektiv zu nutzen.

Im Unterschied zu den Vorgänger-Generationen („Digital Immigrants“) stellt das aber eine solche Selbstverständlichkeit dar, die mitunter schon an Vereinsamung und Isolation grenzen kann. Dies erklärt das Bedürfnis der Generation Y, in Teams und flachen Hierarchien zu arbeiten.

Definition Generation Y – Risikobereitschaft und Tempo

Durch tagtägliche Nutzung von Technik – sei es in Form von Computerspielen, Messengern oder Facebook – bringt die Generation Y ein rasantes Arbeitstempo mit, zudem eine erhöhte Risikobereitschaft und zudem Mut sich nicht transparenten Prozessen und Hindernissen zu stellen.

Wo ist der Sinn? 

Alles kreist um Sinnhaftigkeit und Selbstverwirklichung. Nur, wenn sich Arbeit und persönliche Entwicklung in Balance befinden, laufen die Y’s zu Hochformen auf. Einengung und blinden Dogmatismus lehnen sie strikt ab. Arbeit wird zudem nicht mehr als Statussymbol angesehen geschweige denn als unabdingbare Notwendigkeit. Sicherheit und Lohn – ebenso der Wert des Geldes – haben sich umgekehrt zu einem minimalistischen Weltbild, welches auf immaterielle ausgerichtet ist.

Krisenaffinität

Zudem frisst die ständige Überreizung des beschleunigten Lebensalltags viel ihrer Energie und Verarbeitung, weshalb sich auch der Umgang der Y’s mit Krisen sehr von den Vorgängergenerationen unterscheidet. Immer fragend nach der Essenz der Dinge taumeln sie daher öfter in depressive Zustände hinein und sind zudem auch völlig daran gewöhnt. Krisen, Überforderungsphasen und Orientierungslosigkeit zählen bei ihnen zur Selbstverständlichkeit und bedürfen keinerlei Tabuisierung mehr.

Die ewig fragenden, minimalistischen und oft depressiven Individualisten-Y’s werden auch zu den frühen Millenials gezählt. Die darauf folgende Generation Z jedoch noch viel mehr.

Vergleich – Wie tickt die Generation Z?

Die von etwa 1995 bis 2010 geborenen Generation Z tritt mit noch größerer Selbstverständlichkeit an Massenmedien heran. Sie hinterfragen hingegen gar nicht mehr, im Vergleich zur Generation Y wird ihnen nachgesagt, dass Inhalte aus dem Netz oft gar nicht mehr gefiltert werden können. Wahrheit und Hörensagen verschwimmen so und sie wurden so nachhaltig digital umsozialisiert, dass ihr ganzer Lebensschwerpunkt hier liegt und sie dem analogen Leben öfter fernbleiben. Daher werden sie auch langsamer erwachsen und bräuchten vor allem im Arbeitsprozess Anleitung.

Bei der Generation Z scheint es jedoch wieder zu einem Rückschritt zu traditionelleren Werten zu kommen. Sie schätzen einen ehrlichen, aufrichtigen Chef eines mittelständischen Unternehmens bald mehr als den kreativen Visionär, der ein Start-Up leitet (wie die Y’s). Nur 6 Prozent der Z’s machen sich selbstständig, bei den Y’s sind es 44 Prozent. Diese wollen sich eben nicht anpassen, unabhängig sein und eine flexible Life-Work-Balance leben.

Wo die Y’s in vorgegebenen Strukturen schnell in Überforderungsmomente und Arbeitsverweigerung (Krankenstand und Burnout) geraten, haben es die Z’s durch eine strikte Trennung von Privat und Arbeit geschafft, Belastungsmomente gar nicht so sehr an sich heran zu lassen. Die Z’s haben auch nichts gegen Anpassung. Ihnen ist es eigentlich ganz recht, Strukturen vorgegeben zu bekommen. Im Gegensatz zu den Y’s darf es gern geregelt zugehen, je starrer organisiert, desto besser. Ist es nämlich Feierabend, verlassen sie Punkt 17 Uhr den Arbeitsplatz, um sich Freizeit und Privatleben zu widmen. Dieses ist ihnen heilig!

Intrinsische Motivation und Loyalität gegenüber der Arbeitsstelle sollte also nicht erwartet werden. Die Z’s sind dafür viel weniger krank, lässt man sie in ihrem System agieren, bringen sie doppelte Leistung als die unangepassten Y’s.

Die Z’s sind auch grundsätzlich auf Vernetzung und sozialen Austausch aus. Studien ergaben, dass sie kaum eine Kaufentscheidung tätigen, ohne sich vorher mit Freunden darüber ausgetauscht zu haben. Ihre Entscheidungsfähigkeit unterscheidet sich gravierend von den selbstständigen Y’s.
Nach Dienstschluss wollen die unbedarften Z’s mit keinerlei Firmen-Verantwortung und Problemen mehr belästigt werden. Ihnen gelingt diese Abgrenzung auch um ein vielfaches leichter als den Y’s.

Fazit Demografischer Wandel und der Arbeitsmarkt

Anhand soziologischer Untersuchungen der beiden Kohorten unterscheiden sich die Z’s in Auftreten und Arbeitsweise sehr voneinander. Wo hingegen Y’s zu Innovation, Führung, Organisation und Eigenintiative neigen, lassen sich Z’s unkomplizierter auf vorgegebene Strukturen ein, erfüllen Dienst nach Vorschrift, verknüpfen dies aber nicht sehr mit ihrer eigenen Existenz.

Z’s brauchen klare Anleitung, Y’s Offenheit und Raum für durchdachte Selbstentfaltung.

Nutzt ein Personaler die Stärken der jeweiligen Kohorte und positioniert junge Menschen an geeignete Stellen, kann von ihrer Leidenschaft, Einsatz und persönlichen Fähigkeiten profitiert werden.

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