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[inwave_heading preview_style_1=““ title=“Der Dresscode – Gut gekleidet sicher auftreten“ color_title=“#00366d“]

Was soll ich anziehen? Eine Frage, die sich die meisten Bewerber vor einem Vorstellungsgespräch stellen. Und das zu recht. Denn es braucht nur rund 150 Millisekunden, um einen ersten Eindruck von seinem Gesprächspartner zu erlangen. Gerade deswegen ist es entscheidend, dass man bei einem Bewerbungsgespräch ein passendes Outfit wählt.

Tatsächlich bestimmt das Outfit auch maßgeblich den ersten Eindruck, den man seinem Gegenüber vermittelt. Denn Kleidung kommuniziert unterschwellig auch. Ein knittriges Hemd, abgewätzte Schuhe, unpassende Accessoires oder auch der zu kurze Rock können ein negatives Bild erzeugen.

Die wichtigsten Tipps für den Vorstellungsgespräch Dresscode: Kleide Dich angemessen für den Posten, auf den Du Dich bewirbst und versuche authentisch zu sein.

Was soll ich anziehen im Vorstellungsgespräch?

Natürlich spielen in erster Linie Fachkenntnisse, Persönlichkeit und die Sozialkompetenz eine entscheidende Rolle bei einem Vorstellungsgespräch. Dennoch sollte man im Vorstellungsgespräch Kleidung anziehen, welche die Professionalität unterstreichen, den Charakter gezielt unterstützen und für ein passendes Erscheinungsbild sorgen.

Das bedeutet nicht, dass man nicht mutig sein darf, Stilbrüche sind durchaus erlaubt. Denn, wer auffällt kann einen vergleichbar qualifizierten Bewerber mit dem Dresscode im Business ausstechen.

Persönlichkeit widerspiegeln

Es darf nicht so wirken als wäre man verkleidet. Vielmehr gilt es, Kleidung zu wählen, die die Persönlichkeit und dem eigenen Typen gerecht wird. Gute Personaler, die regelmäßig Vorstellungsgespräche führen, erkennen oftmals auf dem ersten Blick, ob sich ein Bewerber verstellt, verkleidet und in dem Outfit wohl fühlt oder auch nicht.

In dem Outfit für das Vorstellungsgespräch sollte man sich also wohlfühlen. Dennoch solltest Du nun nicht die abgewetzte Jeans und das Lieblings-Shirt überstreifen. Schließlich gehst Du nicht auf eine Party, sondern bewirbst Dich auf einen Job und daher ist ein adäquates Business Outfit auch Pflicht.

Nicht zu overdressed

Trotzdem sollte man es im Vorstellungsgespräch mit der Kleidung auch nicht übertreiben. Grundsätzlich gilt natürlich, besser man zeigt sich overdressed, als vollkommen underdressed, aber es kann auch schnell zu viel des Guten werden.

Das Stichwort heißt angemessene Kleidung und das darf gern Business Casual sein. Denn es kann schon einen merkwürdigen Eindruck vermitteln, wenn man als Bewerber exklusiver und nobler gekleidet ist als der Geschäftsführer, der einem gegenüber sitzt. Du willst die Firma nicht übernehmen, sondern ein Teil davon werden. Daher merke Dir: übertreibe es nicht bei der Kleidungswahl.

Es ist ein schmaler Grat zwischen einem angemessenen Dressscode im Business und einem sympatischen authentischen Outfit. Dennoch solltest Du versuchen das Optimum zu erzielen, indem Du Kleidung wählst, die zum Unternehmen und zu der Position passen, denn so kannst Du von Anfang an wertvolle Sympathiepunkte sammeln. Unterschwellig kannst Du mit dem richtigen Business Outfit vermitteln, dass Du in das Team passt.

An die Branche anpassen

Bewirbst Du Dich in einer konservativen Branche, beispielsweise bei einer Versicherung oder einer Bank, dann darf es ein Business Outfit für Herren in Form von einem Anzug sein. Als Business Outfit für Damen können sich hier ein Kostüm oder ein Hosenanzug empfehlen.

In den Medien oder auch in Werbeagenturen – also in allen modernen Branchen, wird der Vorstellungsgespräch Dresscode ein wenig lockerer gesehen. Wer sich hier Business Casual kleidet, sollte damit punkten können.

Selbstverständlich gilt dies nicht für alle Unternehmen und es gibt auch ein paar Ausnahmen. Deswegen kann man Bewerbern nur empfehlen: Mache Dir vorab von der Firma ein Bild, sieh Dir die Webseite an, sowie Profile auf sozialen Netzwerken wie Facebook, Youtube oder auch Xing.

Anhand von Bildern, Videos und auch der verwendeten Sprache, kann man die jeweilige Businesskultur analysieren. So kann man auch Rückschlüsse auf den idealen Dresscode für das Vorstellungsgespräch ziehen.

Der richtige Dresscode für das Bewerbungsgespräch

Beim Vorstellungsgespräch Dresscode gilt: Lege auch Wert auf die Details, wenn du mit der Kleidung überzeugen willst. Eine schöne Bluse oder ein schicker Anzug reichen hierbei oftmals nicht aus.

Denn ist der Ausschnitt unpassend oder harmonieren beispielsweise die Socken nicht mit dem Business Outfit, kann dies schon den Gesamteindruck ruinieren. Tatsächlich kann man bei der Zusammenstellung der Kleidung für das Vorstellungsgespräch einige Fehler begehen.

Business Kleidung für Herren: Kleidungstipps für den Mann

Nicht nur mit der Kleidungswahl kann man schnell einen Fauxpas begehen, sondern auch wie man die Kleidung richtig trägt. Beispielsweise werden nicht selten die Knöpfe von einem Jackett nicht richtig geschlossen.

Die Knöpfe

Wer sich für einen Zweireiher entscheidet, der sollte sich merken: ein Zweireiher wird immer komplett geschlossen getragen – unabhängig von den Temperaturen. Wenn man ein Sakko mit zwei Knöpfen wählt, wird nur ein Knopf geschlossen. Egal ist dabei, ob man den oberen oder den unteren Knopf schließt.

Bei einem Sakko mit drei Knöpfen schließt man entweder den mittleren Knopf oder die beiden oberen Knöpfe. Fällt die Wahl auf ein Vier-Knopf-Sakko, dann verschließt man die oberen drei Knöpfe oder die zwei in der Mitte liegenden Knöpfe. Bei einem Sakko mit fünf Knöpfen werden bis auf den unteren Knopf alle Knöpfe geschlossen.

Kombiniert man noch eine Weste dazu, dann gilt es auch hier bis auf den untersten Knopf alle anderen zu verschließen.

Erst, wenn man sich schließlich im Vorstellungsgespräch hinsetzt, dürfen die Knöpfe geöffnet werden. Dies gilt allerdings nicht für den Zweireiher – der bleibt komplett geschlossen.

Wenn Du jemanden begrüßt und dafür wieder aufstehen musst, dann denke  daran, dass Du die Knöpfe vor der Begrüßung wieder schließt. Diese Regel gilt nicht nur für Herren, sondern auch für den Blazer bei Frauen.

Das richtige Hemd

Außerdem trägt man unter einem Sakko niemals Hemden mit kurzen Armen. Wer stilsicher auftreten will, der achtet darauf, dass die Hemdmanschette leicht aus dem Ärmel herausschaut. Ideal ist es, wenn die Sakkoärmel leicht über den Handrücken hinausragen während die Hemdmanschette etwa einen Zentimeter hervorschaut.

Außerdem sollte der Hemdkragen sehr eng am Hals anliegen. Perfekt ist es, wenn der Hemdkragen leicht aus dem Kragen von dem Anzug herausragt – auch hier etwa einen Zentimeter.

Vorsicht bei der Sockenwahl

Meist wird den Socken keine bedeutende Rolle bei der Business Kleidung für Herren eingeräumt. Das kann sich als fataler Fehler herausstellen. Denn, sobald Du im Vorstellungsgespräch Platz genommen hast, kommen auch die Socken zum Vorschein – und können selbst das schönste Erscheinungsbild kräftig trüben.

Auch, wenn die Kniestrümpfe heute nicht mehr modern und angesagt sind, wer einen Anzug trägt, der sollte Kniestrümpfe tragen. In der Freizeit oder beim Sport sind Socken vollkommen okay – nicht beim Outfit für das Vorstellungsgespräch. Wenn Du Dich für schwarze Strümpfe entscheidest, kannst Du nichts falsch machen.

Aber, wenn Du besonders viel Stil zum Ausdruck bringen möchtest, dann solltest Du die Strümpfe farblich auf die Hose beziehungsweise die komplette Kleidung abstimmen.

Du darfst auch mal Farbe bekennen, wenn Du beispielsweise einen dezenten Anzug trägst und Du Dich für einen kreativen Beruf bewirbst, dann dürfen die Strümpfe auch gern bunt sein. Optimal ist es, wenn sich die Strumpffarbe in einem anderen Kleidungsstück wiederfinden lässt. Ein absolutes No-Go beim Vorstellungsgespräch Dresscode: Weiße Sportsocken!

Schlimme Stilsünden der Männer

Die Farbe der Socken sollte mit der Hose, den Schuhen oder auch der Krawatte zusammenpassen. Die Krawattenlänge sollte man auch nicht außer Acht lassen. Denn die Krawatte sollte in der Länge direkt über dem Gürtel enden – nicht davor und auch nicht darunter.

Hochwasserhosen sollte man natürlich auch nicht in einem Vorstellungsgespräch tragen. Die Beinlänge sollte schon passen. Das Hosenende sollte sich in etwa einen Zentimeter vor dem oberen Rand des Schuhs befinden – im Stehen.

Schuhe und Gürtel sollten farblich zusammenspielen. Trägst Du schwarze Schuhe, dann gehört auch ein schwarzer Gürtel dazu und bei braunen Schuhen eben ein brauner Gürtel.

Unter einem weißen Hemd sollte man normalerweise kein Unterhemd tragen. Ist Dir zu kalt, dann nimm ein weißes Unterhemd. Durchscheinende Schriftzeichen und Bilder sind eine absolut peinliche Stilsünde.

Möchtest Du das Hemd offen tragen und hast Du ein Shirt untergezogen, dann auf jeden Fall einen V-Ausschnitt wählen, denn so kann das Shirt unsichtbar bleiben.

Schuhe können die Business Kleidung für Herren adeln – oder auch zerstören. Sind die Schuhe fleckig, abgewetzt oder gar kaputt, dann macht dies sofort den Gesamteindruck kaputt. Schuhe sollten in einem Top-Zustand sein und natürlich geputzt!

Business Outfit Damen: Kleidungstipps für Frauen

Wenn es um Mode geht, sind die meisten Frauen deutlich stilsicher als die Herren. Aber natürlich können auch Damen Fehler beim Dresscode im Business machen – insbesondere bei der Feinstupfhose, die zu jedem Kostüm dazu gehört.

Entscheidend bei der Wahl der Feinstrumpfhose ist die Dichte. Leichtigkeit kann man ausstrahlen – insbesondere auch im Sommer, wenn man eine Strumpfhose mit bis zu 10 Den wählt. Makel an den Beinen kann man mit einer Strumpfhose mit 50 Den verstecken. Derartige Strumpfhosen bieten sich auch bei kalten Temperaturen an.

Farblich sollte man eher zu einer hellen Feinstrumpfhose greifen. Schwarze blickdichte Strumpfhosen sind besser für Abendveranstaltungen geeignet. Die durchsichtige schwarze Strumpfhose kombiniert man auch nur mit einem schwarzen Kostüm und mit schwarzen Schuhen.

Bei einer glänzenden Strumpfhose ist Vorsicht geboten, denn diese muss dann wirklich mit der restlichen Kleidung fein abgestimmt werden – ansonsten lieber in der Freizeit tragen.

Damit die Feinstrumpfhose nicht ungewollt während des Vorstellungsgesprächs einreißt, sollte man auf Nummer sicher gehen, und eine Strumpfhose in ein, zwei Nummern größer wählen. Strumpfhosen sind elastisch und passen sich an die Figur an.

Schlimmer Stilsünden der Frauen

Auch, wenn Du besonders schöne Beine hast und gern Bein zeigst, der Minirock sollte der Freizeit vorbehalten sein. Im Business gilt: Ein Rock endet frühestens eine Handbreite über dem Knie und niemals davor.

Genauso sollten Frauen auch beim Dekollete zurückhaltend sein. Es sollte auf keinen Fall so wirken als würde der Busen gleich herausfallen. Kleide Dich dezent.

Hohe Schuhe, Pumps und Stiefel sind heute absolut okay in der Bürowelt. Aber die High-Heels sollten Zuhause im Schuhschrank verweilen. Bei einem Vorstellungsgespräch sollte die Absatzhöhe bei etwa fünf bis sechs Zentimetern liegen – alles andere ist zu viel und zu sexy und aufdringlich.

Nackte Beine solltest Du auch im Sommer nur am Strand oder im Freibad zeigen und nicht im Büro. Strümpfe gehören auf jeden Fall zu einem Business Outfit für Damen. Wenn Du die Nylons übergezogen hast, packe Dir ein Ersatzpaar ein. Eine Laufmasche hat man schneller als einem lieb ist und das ist wirklich unpassend in einem Bewerbungsgespräch.

Natürlich, auf seine Figur darf man stolz sein, aber im Vorstellungsgespräch sollte man auf extrem eng anliegende und körperbetonte Kleidung verzichten. Unbedingt zu vermeiden ist es, dass die Unterwäsche sich abzeichnet oder sogar herausblitzt – das geht gar nicht im Vorstellungsgespräch bei der Kleidung.

Parfüm darf man natürlich auflegen, aber bitte dezent. Es kann sehr unangenehm wirken, wenn Sie von einer Parfümwolke umhüllt sind – das gehört auch zum Dresscode im Business.

Liebe Frauen und Männer: Vorsicht bei der Farbwahl im Vorstellungsgespräch

Farben können einen psychologischen Effekt ausüben, der nicht zu unterschätzen ist. Deswegen sollte man die Farbe auch immer ganz bewusst wählen. Denn die Farbe kann den ersten Eindruck, den man macht, enorm beeinflussen. Grundsätzlich sollten die Farben, die man wählt, gut miteinander harmonieren. Zu bunt wie ein Paradiesvogel sollte man nicht aussehen.

Auch Muster und Designs wollen mit Bedacht ausgesucht werden. Ein kariertes Hemd funktioniert einfach nicht mit einer gestreiften Krawatte. Du willst die Personaler mit Deiner Ausstrahlung, Deinem Fachwissen und Deiner Persönlichkeit überzeugen – und nicht mit einem besonders extravaganten Modestil.

Mit den Farben Dunkelblau, Grau, Schwarz oder auch Braun kannst Du bei einem Bewerbungsgespräch nichts verkehrt machen. All diese Farben kann man hervorragend mit einer weißen Bluse oder einem weißen Hemd kombinieren.

Selbstverständlich können das Kostüm oder den Anzug auch mit anderen Farbtönen zusammentragen. Hierbei können sich insbesondere leichte Pastellfarben empfehlen. Zu kräftige Farben sollte man vermeiden.

Die Farbe rot kann sehr leidenschaftlich, aber auch aufdringlich und aggressiv wirken. Wenn Du rot wählst, dann eher als kleines Accessoire, um Akzente zu setzen. Denn mit einem roten Outfit ziehst Du sofort die komplette Aufmerksamkeit auf Dich. Nur, wenn der Job dies verlangt, solltest Du ein rotes Kleid oder Kostüm wählen.

Denn mit einem roten Outfit stichst Du hervor und gleichzeitig vermittelt Rot auch einen Hauch Erotik, so dass man immer bedenken muss, ob dies gerade angemessen ist. Herren sollten übrigens keine rote Kleidung überstreifen – wenn schon rot, dann bitte nur als Farbe der Krawatte.

Deutlich besser kommt die Farbe blau an, die für Seriosität, Vertrauen und Gelassenheit steht. Dazu kann man Autorität mit einem blauen Anzug ausstrahlen – optimal als Farbe für das Outfit für das Vorstellungsgespräch.

Wer solide und bodenständig auftreten möchte, der kann zu Kleidung in der Farbe braun greifen. Schlichte Eleganz kann man mit einem grauen Outfit vermitteln. Schwarz ist sehr kraftvoll und kann auch für Autorität stehen – eventuell ein bisschen zu viel für ein Vorstellungsgespräch, immer abhängig von Position und Branche.

Fazit

Wenn nun also demnächst ein Vorstellungsgespräch bei Dir ansteht, dann versuche diese Regeln und Tipps zu beherzigen. Mit dem richtigen Outfit kannst Du den Gesamteindruck bestehend aus Persönlichkeit, Fachkenntnissen und sozialer Kompetenz perfekt abrunden. Mit der falschen Kleidung kannst Du allerdings auch alles zunichte machen.

Versuche das Outfit auf Deine Persönlichkeit, auf die Position und auf das Unternehmen abzustimmen. So kannst Du einen optimalen Eindruck vermitteln und sofort zeigen, dass Du zu dem neuen Arbeitgeber passt. Die aufgelisteten Stilsünden solltest Du unbedingt vermeiden, denn ansonsten kannst Du Dir das Bewerbungsgespräch auch direkt sparen.

Möchtest Du einen Job unbedingt haben, dann kannst Du mit dem Outfit wertvolle Pluspunkte sammeln – Business Casual ist besser als es zu übertreiben.

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