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[inwave_heading preview_style_1=““ title=“Welche verschiedenen Bewerbungsarten gibt es?“ color_title=“#00366d“]

Jahrzehnte lang galt die schriftliche Bewerbung als Maß aller Dinge. Inzwischen gibt es aber eine Vielzahl an Möglichkeiten, sich für seinen Traumberuf zu bewerben. Eben mit diesen verschiedenen Bewerbungsarten ist jeder von uns mindestens einmal in seinem Leben konfrontiert.

Sei es direkt nach dem Schulabschluss, nach einer Kündigung oder im Zuge einer Umorientierung. Bevor ohne weiteres Nachdenken eine klassische Bewerbung abgeschickt wird, solltest du dich daher über die anderen Bewerbungsarten informieren.

Der Klassiker: die schriftliche Bewerbung

Die klassische Version der Bewerbungsarten ist und bleibt natürlich die schriftliche Bewerbung in Papierform. Allerdings haben heutzutage nicht mehr viele Personalleiter Zeit und Muße, durch aufwändig erstellte Bewerbungsschreiben zu blättern und bitten deshalb immer öfter um Online Bewerbungen. Das heißt aber noch lange nicht, dass auf die klassische Bewerbung verzichtet werden kann – zumindest noch nicht zum jetzigen Zeitpunkt.

Familienbetriebe und kleine Unternehmen legen auch heute noch häufig gesteigerten Wert auf eine gewisse persönliche Note, die sich nur in einer schriftlichen Bewerbung einbringen lässt. So ist in eben diesen Unternehmen das Interesse an den charakterlichen Eigenschaften des Bewerbers sehr groß. Schließlich soll er auch zu 100 Prozent in das Unternehmen und zu dem ausgeschrieben Job passen.

Neben dem bekannten Inhalt der Bewerbungsmappe (Anschreiben, tabellarischer Lebenslauf, Bewerbungsfoto, Zeugnisse / Zertifikate), gibt es bei der schriftlichen Bewerbung aber noch ein paar andere grundlegende Aspekte, die der Bewerber zu beachten hat.

Grundsätzlich sollte die Bewerbungsmappe vollständig sein. Neben dem Anschreiben, einem Deckblatt und dem Lebenslauf sind hier natürlich auch die verschiedenen Arten von Zeugnissen aufzuführen. Auch die „Verpackung“ der Bewerbung spielt hier eine Rolle. So verdeckt manche Bewerbungsmappe bei der Öffnung etwa das Foto des Bewerbers. Solche Dinge sollten unbedingt vermieden werden.

Des weiteren spielt der Aufbau der Bewerbung eine Rolle. So gehört das Bewerbungsfoto etwa in die Mitte oder in die rechte Ecke auf dem Deckblatt, auf dem Anschreiben wird ein gewisser Abstand zwischen Betreff und Grußformel gehalten und der Lebenslauf wird in chronologischer Reihenfolge geführt.

Oft lassen sich auch Pluspunkte beim Unternehmen sammeln, wenn die Bewerbung persönlich eingereicht wird. Das vermittelt den Eindruck, dass der Bewerber großes Engagement für die Stelle und natürlich auch für den Betrieb zeigt.

Neue Medien nutzen: die Online Bewerbung

Das Internet ist längst im Berufsleben angelangt. Das spielt natürlich auch bei der Bewerbung für eine neue Anstellung eine Rolle. So bestehen führende Unternehmen heutzutage meist auf die Online Bewerbung. Oft steht dem Bewerber dafür direkt auf der Website des Unternehmens ein Kontaktformular bereit. Der Inhalt der Online Bewerbung unterscheidet sich dabei kaum oder gar nicht von dem einer schriftlichen Bewerbung.

Natürlich fällt der Einsatz der physischen Bewerbungsmappe weg. Dafür müssen die verschiedenen Bewerbungsunterlagen digitalisiert, zusammengestellt und in das PDF-Format umgewandelt werden. Dazu gehört natürlich auch die Einstellung des Layouts für die Unterlagen. Der Bewerber hat zudem viel Wert auf eine leserliche Signatur zu achten, die dann auf die jeweiligen Unterlagen gesetzt wird.

Insgesamt sollte der Anhang ein Datenvolumen von 20 Megabyte allerdings nicht überschreiten. Schließlich stellen Online-Nachrichtendienste kein unbegrenztes Volumen zur Verfügung. Oft wird das Datenvolumen aber auch vom Unternehmen selbst begrenzt. Eckpunkte sind hier 3,5 Megabyte und fünf Megabyte. Wie groß die Bewerbungsunterlagen sein dürfen, lässt sich beim Empfänger erfragen.

Zusätzlich ist vor dem Abschicken der Unterlagen darauf zu achten, das die Dateien korrekt benannt wurden und der Anhang chronologisch angeordnet ist.

In Eigenregie: die Initiativbewerbung

Bei der Initiativbewerbung handelt es sich eigentlich nicht um eine andere Art der Bewerbung. Hier ist eher die Ausführung eine etwas andere. So werden initiative Bewerbungsformen dann genutzt, wenn der Traumjob des Bewerbers von dem Unternehmen nicht ausgeschrieben wurde – der Bewerber aber dennoch die Chance ergreifen möchte, sich initiativ für die betreffende Anstellung zu bewerben.

So wird bei dieser initiativen Bewerbung keine genaue Position angegeben, der gewünschte Tätigkeitsbereich wird aber dennoch genannt. Ein Beispiel wäre hier etwa ein Bewerber, der sich bei einem Pharmakonzern für eine nicht ausgeschriebene Position als Pharmareferent bewerben möchte.

Zu beachten ist in diesem Fall natürlich, dass der Bewerber die Anforderungen, die das Unternehmen an den Bewerber stellt, nicht kennt. Im Zusammenhang mit anderen existierenden Stellenanzeigen kann der Aspirant aber durchaus feststellen, welche Anforderungen andere Betriebe an ihre Pharmareferenten stellen. An welchen Betrieben sich der Bewerber besonders orientieren sollte, erkennt er besonders an der Website der betreffenden Unternehmen.

So finden sich hier Informationen über das betriebliche Umfeld, in dem das Unternehmen tätig ist – dieses sollte möglichst genau mit dem angestrebten Unternehmen übereinstimmen. So lässt sich eine spezifisch auf das Unternehmen abgestimmte und angepasste Bewerbung verfassen.

Nicht zu verwechseln ist die Initiativbewerbung mit einer Bewerbung, die an beliebig viele Unternehmen versendet werden kann. Die initiative Bewerbung und insbesondere das Bewerbungsschreiben, wird ganz individuell an ein Unternehmen angepasst. Die Bewerbung muss unbedingt spezifischen Bezug auf das Unternehmen haben, eine enge Verbindung zwischen Bewerber und Unternehmen herstellen und höchst aussagekräftig sein, da das Unternehmen ja eigentlich überhaupt keine neuen Mitarbeiter sucht.

Für Schüler und Studenten: die telefonische Bewerbung

Die telefonische Bewerbung wird besonders häufig von Schülern und Studenten genutzt. Hier wird auf ein Bewerbungsschreiben verzichtet und der Personalleiter kann seine Fragen an den Bewerber direkt am Telefon stellen. So etwa Fragen über die bisherigen beruflichen Erfahrungen, über die angestrebte berufliche Laufbahn und über die verschiedenen Motivationen.

Der Bewerber erhält hierdurch die Möglichkeit, direkt und ohne Umwege gesagt zu bekommen, ob er für die Stelle und das Unternehmen geeignet ist und ob er zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen wird. Genutzt wird diese Methode jedoch eher selten und dann meist nur im Fall von Teilzeitjobs, von Anbietern von Nebentätigkeiten oder von relativ jungen Unternehmen und Start-ups.

Eine Voraussetzung für die telefonische Bewerbung ist ohne Zweifel ein selbstbewusstes Auftreten und das Hinterlassen eines sympathischen Eindrucks. So sollte sich der Bewerber bereits vor dem Gespräch über seinen Standpunkt bewusst sein und diesen auch entsprechend vertreten können. Während des Telefonats sollten Aussagen oder Fragen des potenziellen Arbeitgebers schließlich zu keiner Verunsicherung führen.

Natürlich ist eine telefonische Bewerbung aufregender, als eine schriftliche Bewerbung – das ist auch dem Gesprächspartner am anderen Ende der Leitung bewusst. Nervosität ist daher völlig in Ordnung und kann sogar hilfreich sein, da Nervosität dem Personalleiter durchaus auch vermitteln kann, dass dem Bewerber der Job wichtig ist.

Auf den Punkt gebracht: die Kurzbewerbung

Die Kurzbewerbung ist unter den Bewerbungsarten mit einer Art Visitenkarte zu vergleichen. Hier werden nämlich lediglich ein Anschreiben und ein tabellarischer Lebenslauf sowie ein Bewerbungsfoto eingereicht. Das Anschreiben wird dabei relativ kurz gehalten. So kommt es, dass die Kurzbewerbung der initiaten Bewerbungsformen etwas ähnlich ist und oftmals auch als solche genutzt wird.

Diese Form der Bewerbung kann als eine Art Teaser für die eigentliche Bewerbung verstanden werden. So wird sie an den Personalleiter versendet, um dessen Interesse zu wecken. Ist das gelungen, kann der Personaler weitere Unterlagen anfordern – was mit einem Zusatz wie „Weitere Unterlagen werden auf Nachfrage gerne eingereicht.“ noch einmal gestützt wird.

Versendet wird die Kurzbewerbung heutzutage gerne als E-Mail. Manche Firmen geben ihren Bewerbern aber auch die Möglichkeit, direkt über die Internetpräsenz in einem extra eingerichteten Kontaktformular eine kurze Bewerbung abzugeben.

Fazit

Die Bewerbungsformen sind sehr vielfältig. Grundsätzlich lassen sie sich auf die schriftliche, die telefonische und die Online-Bewerbung reduzieren. Die Kurz- und die Initiativbewerbung können sowohl online, als auch postalisch versendet werden und stellen daher eher verschiedene Bewerbungsausführungen dar. Letztendlich sollte sich ein Bewerber immer an den Vorlieben des Betriebs orientieren, bei dem er sich bewerben möchte. So nehmen manche Unternehmen keine schriftlichen Bewerbungen mehr an, während andere Betriebe sich über ein per Post versendetes Schreiben durchaus freuen.

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