Bei den Suchergebnissen nach ganz oben

Welcher Unternehmer träumt nicht davon, bei Google auf der ersten Seite zu stehen? Seine Webseite wird öfter wahrgenommen und demzufolge häufiger aufgerufen. Das bringt der Firma Kunden und erhöht den Umsatz. Doch von allein wird sich in dieser Hinsicht nichts tun. Es braucht Erfahrung und Fachwissen, um dieses Ziel zu erreichen. Dazu hier ein paar Tipps.

Passende Keywords – Hauptbestandteil der SEO

Die wichtigste Rolle bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) spielen, wie der Name bereits erahnen lässt, die Suchbegriffe. Diese sogenannten Keywords können sowohl einzelne Wörter als auch Phrasen sein. Ausschlaggebend für die Suchmaschinenroboter ist, dass diese zum Thema der Webseite bzw. des Blogs passen müssen. Sie auszusuchen verlangt deshalb jede Menge Know-how und Gespür. Dem Hauptkeyword kommt dabei die größte Bedeutung zu. Es sollte sich gleichmäßig im Text verteilt und in den META-Tags sowie der META-Beschreibung wiederfinden. In diesem Zusammenhang darf der Autor gern Synonyme verwenden. Sie lockern den Text auf, werden von Google erkannt und positiv gewertet.

Guter Content macht Google glücklich

Essenziell für die Bewertung einer Webseite bei Google sind gute Inhalte (der Content). Dazu gehören schriftliche Beiträge, Videos, Bilder, Tabellen und Grafiken. Je passender und wertvoller sie für den Leser sind, desto besser wird das Ranking ausfallen. Insbesondere bei Texten sind die Suchmaschinenroboter heute dank künstlicher Intelligenz hervorragend in der Lage, gute von schlechten Artikeln zu unterscheiden. Das betrifft nicht nur die Rechtschreibung und Grammatik, sondern ebenso den Stil. Jeder Schreiber ist deshalb gut beraten, lässt er seinen Text durch Tools wie den Duden-Mentor prüfen.

Links und Backlinks als Qualitätsmerkmal

Beim Entwerfen des Contents sollte der Webmaster darauf achten, interne und externe Verlinkungen einzubauen. Wenn im Linktext ein Keyword steht – dann umso besser für die SEO der Webseite. Doch nicht nur diese Querverweise sind hinsichtlich der Optimierung wichtig. Genauso helfen Links, die von anderen URLs auf die Eigene führen. Bei diesen Backlinks handelt es sich um die sogenannte Offpage-SEO. Damit wird ebenfalls das Ranking verbessert, da Google diese Verweise als Empfehlung ansieht und die Seite höher bewertet. Jedoch gilt auch hier der Grundsatz: Qualität geht vor Masse!

Bilder – wichtiger Teil des Contents

Keine Frage, Bilder gehören auf eine Webseite. Sie machen den Content anschaulich und sind quasi die Ergänzung von Texten und Tabellen. Deshalb spielen sie bei Google hinsichtlich der SEO eine nicht unwesentliche Rolle. Webmaster sollten sie immer in ein HTML-Element einbetten und dort mit dem Attribut „lazy“ versehen. Das verkürzt ihre Ladezeit. Darüber hinaus dürfen Webpagegestalter nicht versäumen, die Fotos mit einer ALT-Beschreibung auszustatten. Dabei handelt es sich um alternative Texte. Sie sind dann hilfreich, wenn das Bild nicht geladen wird oder aus anderen Gründen nicht sichtbar ist.

Hoher Page Speed verbessert die SEO

Nicht zuletzt bewertet Google eine Webseite auch nach ihrer Ladezeit. Müssen Besucher beim Anklicken der URL zu lange auf Ihr Erscheinen warten, besteht Gefahr:
1. Dass der Besucher wieder abspringt und
2. dass Google die Seite im Ranking herabsetzt.
Jeder Webmaster bzw. SEO-Agentur kann diese Zeit durch gründliche Analyse verbessern. Diesbezüglich finden sie im Netz hilfreiche Tools wie experte.de.

Digitale Personalsuche im Trend – so finden Unternehmen neue Arbeitskräfte

Die Digitalisierung ist weiter im vollen Gange und hat die Möglichkeit für Unternehmen im Bereich Recruiting deutlich vergrößert. Die meisten Arbeitsverhältnisse werden demnach vor allem über den Online-Bereich hergestellt. Dabei haben Unternehmen gleich sehr vielseitige und weitreichende Möglichkeiten, um neue Verstärkungen für den eigenen Mitarbeiterstab zu gewinnen.

Die Personalsuche verläuft heutzutage vor allem im digitalen Bereich. Unternehmen können durch Jobportale, digitale Headhunter und den Aufbau eines virtuellen Netzwerks gut geschulte und geeignete Fachkräfte finden. Doch ist die Konkurrenz im Online-Bereich groß – fast alle Unternehmen, ob aus dem Mittelstand oder Big Player, nutzen mittlerweile die digitalen Möglichkeiten, um die Personalsuche erfolgreich zu gestalten. Viele Unternehmen nutzen hier jedoch nicht ihr volles Potenzial aus, so dass sich die Mitarbeitersuche entweder deutlich zeitaufwendiger gestaltet oder schlichtweg die falschen Bewerber erreicht werden. Damit die Personalsuche im Internet effektiv gelingt, gilt es daher für Unternehmen auf ein paar wesentliche Dinge zu achten.
Im folgenden Beitrag haben wir auf die Herausforderungen der digitalen Personalsuche aufmerksam gemacht und verraten Ihnen, wie sich deutlich einfacher und schneller geeignete Fachkräfte für das eigene Unternehmen finden lassen. Auch in Zeiten eines großen Fachkräftemangels auf dem Arbeitsmarkt wird so möglich qualifizierte Arbeitskräfte zu finden und das eigene Unternehmen weiter voranzubringen.

Jobbörsen im Internet bieten vielseitige Möglichkeiten

Die meisten Menschen nutzen eine Jobbörse im Internet, um einen neuen Job zu finden. So finden sich mit wenig Klicks aktuelle Stellenangebote im Internet, so dass Bewerber aus einer Vielzahl von Jobangeboten auswählen können. Damit Unternehmen aus der Vielzahl der Stelleninserate herausstechen, gilt es nicht nur den Jobtitel mit Bedacht zu wählen, sondern auch das eigene Unternehmen bestmöglich zu präsentieren. Konventionelle Stellenanzeigen sind häufig erfolglos, wenn man die Suche auf qualifizierte Fachkräfte einschränken möchte. Deshalb sollten Unternehmen sich vor allem an die Wünsche und Bedürfnisse von Fachkräften ausrichten. Bei der Personalsuche gilt es deshalb Bewerber vom eigenen Team zu überzeugen. Hierfür können ausführliche Beschreibungen sehr hilfreich. Die Tätigkeitsfelder in verschiedenen Berufsgruppen sollten genau beleuchtet werden. Ebenso sollten die Vorteile eines Unternehmens unbedingt hervorgehoben werden. Hier sollten für Arbeitnehmer besonders attraktive Arbeitsbedingungen wie ein Dienstwagen, Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld oder die gute Arbeitsatmosphäre im eigenen Unternehmen dringend erwähnt werden, um den Bewerberpool zu groß wie möglich zu gestalten.

Mitarbeitersuche durch soziale Medien

Auch auf sozialen Netzwerken gibt es einen regen Austausch von Arbeitnehmern hinsichtlich des Berufsalltags und Bedingungen im Job. Für Unternehmen können deshalb auch Kanäle der sozialen Netzwerke einen großen Vorteil versprechen. Mitarbeiter werben Mitarbeiter, wenn sie besonders vorteilhaft über den eigenen Job sprechen. Die direkte Erfahrung von Arbeitnehmern in einem Unternehmen haben für Arbeitssuchende einen hohen Stellenwert. Demnach sollten Personaler nichts ungenutzt lassen, wenn es darum geht qualifizierte Fachkräfte für das eigene Unternehmen zu finden.

Recruiting durch Headhunter

Gute Mitarbeiter gibt es nicht wie Sand am Meer – viele Fachkräfte stehen schon bei anderen Unternehmen unter Vertrag, so dass die Suche nach qualifizierten Personal häufig sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Hier können Headhunter im Internet eine große Unterstützung bei der Personalsuche leisten. Mithilfe eines passenden Anforderungsprofils machen sich Headhunter auf die Suche nach Verstärkungen für ein Unternehmen – unabhängig vom derzeitigen Jobverhältnis. Damit lassen sich sehr zielgenau Verstärkungen finden, die das eigene Unternehmen weiter voranbringen.

Anforderungen an Teamleiter – hast Du das Zeug dazu?

Eine Stelle als Teamleiter oder Abteilungsleiter ist häufig der erste größere Schritt auf der Karriereleiter. Denn immer noch gehört vor allem in großen Unternehmen Personalverantwortung zur klassischen Berufslaufbahn, die eventuell sogar ganz an die Spitze eines Unternehmens führt. Welche Anforderungen Arbeitgeber an eine künftige Teamleitung stellen, hängt teilweise natürlich vom Unternehmen und den konkreten Aufgaben für den Teamleiter ab.

Doch es gibt einige grundlegende Eigenschaften, die eine Teamleitung in jedem Fall erfüllen muss. Wir haben für Dich in diesem Artikel die zehn wichtigsten Anforderungen zusammengestellt, die Unternehmen an ihre Führungskräfte stellen. Außerdem geben wir Dir Tipps, wie Du diese Erwartungen am besten erfüllen kannst, sodass Du fit wirst für eine Stelle als Teamleiter oder Teamleiterin.

Die zehn wichtigsten Anforderungen an Teamleiter

1. Belastbarkeit

Eine Stelle als Teamleiter bezeichnet man oft auch als „Sandwich-Position“: Über Dir ist die Geschäftsführung oder die Bereichsleitung, unter Dir ist Dein Team, neben Dir sind die Verantwortlichen für andere Teams im Unternehmen – und alle haben ihre eigenen Anforderungen an den Teamleiter. Hinzu kommt häufig noch eine hohe fachliche Verantwortung in dieser Position und – das darf man nicht vergessen – überdurchschnittlich viel Arbeit. Gerade wenn Du neu an eine entsprechende Stelle kommst, werden Dich die vielfältigen Erwartungen sicher überraschen.

Wenn Du vorher selbst Mitglied des Teams warst, musst Du außerdem den Wechsel vom Kollegen zum Vorgesetzten meisten. Deine wichtigste Eigenschaft als Teamleitung ist daher Belastbarkeit. Denn nur, wenn Du mit Stress, Konflikten und Ärger souverän umzugehen weißt, kannst Dein Anforderungsprofil überzeugen. Der nächste Schritt zum Beispiel zum Abteilungsleiter hängt nämlich davon ab, wie gut Du Deinen Job von Anfang an machst und ob Du in der Lage scheinst, noch mehr Verantwortung zu übernehmen.

2. Mut

Wenn Du ein Team leitest, gehört es zu Deinen täglichen Aufgaben, Entscheidungen zu treffen – und das oft in kurzer Zeit und mit wichtigen Konsequenzen. Viele dieser Entscheidungen betreffen Dein Team direkt. Du musst zwischen verschiedenen Kandidaten und Kandidatinnen für eine Stelle in Deinem Team wählen, Du musst Aufgaben an die richtigen Mitarbeiter verteilen und Du musst sehr schnell reagieren, wenn jemand mit einer Frage oder Problemen auf Dich zukommt.

Gerade in kleinen und mittelständischen Unternehmen haben Teamleiter außerdem oft die fachliche Verantwortung für einen Bereich. Entscheidungen, die Du triffst, sind dann auch inhaltlicher Natur und können enorme Folgen für das Unternehmen haben. Um Dich hier nicht erschrecken zu lassen und mit klarem Blick Deinen Aufgaben nachkommen zu können, benötigst Du oft eine gehörige Menge Mut. Denn nur, wer als Teamleiter das Risiko eingeht, auch mal etwas falsch zu machen, hat die Chance, ganz viel Richtiges zu tun.

3. Berechenbarkeit

Deine wichtigste Aufgabe als Teamleiter ist es, Dein Team zu führen. Du musst für Deine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ein verlässlicher Ansprechpartner sein und mögliche Probleme aus dem Weg räumen oder zumindest erklären können, damit Dein Team sich auf die fachliche Arbeit konzentrieren kann. Die effizienteste Möglichkeit, dies zu erreichen, ist, wenn Dein Team Dir vertraut. Denn dann werden sie Deinem Weg auch dann folgen, wenn Du keine Zeit hast, jeden kleinen Schritt zu erklären.

Ein wichtiger Baustein für den Aufbau von Vertrauen ist Berechenbarkeit. Wenn Dein Team Deine Erwartungen kennt und weiß, wie Du reagierst, wenn etwas schiefgeht, können sie Dein Verhalten vorhersehen und sich danach richten. Lässt Du dagegen dienstags große Fehler durchgehen, während Du montags darüber noch wütend geworden bist, weiß Dein Team nicht, woran es bei Dir ist. Sie werden sich dann mehr Gedanken über Dich als Person als über ihre eigene Arbeit machen – und das wiederum macht Dir die Arbeit unnötig schwer.

4. Fachliche Kompetenz

Wenn Du Dich zum Teamleiter entwickeln möchtest, musst Du Dich durch irgendetwas von anderen Mitarbeitern im Unternehmen abheben. Meist ist dies die fachliche Kompetenz, weil man diese als erstes erwirbt und auch viel mehr Möglichkeiten hat, sie zu demonstrieren.

Auch in Deiner Funktion als Teamleiter ist fachliche Kompetenz weiterhin gefragt, auch wenn sie nur eine von vielen Anforderungen an Teamleiter ist. Doch zu Deinen Aufgaben in der Teamleitung zählt es eben auch, erster Ansprechpartner für fachliche Fragen zu sein und neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen fachlich auszubilden oder zumindest einzuarbeiten. Wenn Du das entsprechende Wissen nicht mitbringst, kannst Du auch nicht überprüfen, wie gut Deine Mitarbeiter ihre Aufgaben erfüllen.

Das kostet Dich auch Vertrauen und Respekt in Deinem Team. Da sich inhaltliche Gegebenheiten ändern können, bedeutet dies, dass Du auch dann auf einem aktuellen fachlichen Stand bleiben musst, wenn Du selbst nicht mehr im operativen Tagesgeschäft mitarbeitest. Du musst nicht mehr selbst alle Aufgaben erfüllen können, aber Du solltest zumindest nicht den fachlichen Anschluss verpassen.

5. Konfliktfähigkeit

Wo Menschen Zeit miteinander verbringen, entstehen Konflikte. Auf der Arbeit geht es für viele Menschen um sehr Wichtiges: Geld, Karriere, persönliche Beziehungen, teilweise sogar die (gefühlte) Existenz. Entsprechend groß, häufig und wichtig sind die Konflikte, die auf der Arbeit entstehen können. Wenn Du Personalverantwortung trägst, trägst Du damit automatisch die Verantwortung für Konflikte. Als Teamleiter musst Du Meinungsverschiedenheiten und Streitigkeiten zwischen Deinen Mitarbeitern schlichten und beenden können.

Du musst Dein Team im Unternehmen vertreten und auch für die Interessen einzelner Mitarbeiter der Firma gegenüber einstehen. Und Du musst in der Lage sein, Konfliktgespräche mit Mitarbeitern zu führen, die Deine Erwartungen nicht erfüllen. Solche Gespräche können sehr emotional aufgeladen sein, gerade weil es für den anderen oft sogar um mehr geht als für Dich. Dies darf jedoch nicht dazu führen, dass Du in Deiner Rolle als Teamleiter Konflikte vermeidest. Du musst sie stattdessen souverän und angemessen behandeln und eine Lösung für sie suchen.

6. Menschenkenntnis

Zu den Anforderungen an Teamleiter zählt häufig auch, ein bestehendes Team zu erweitern oder ein neues Team aufzubauen. Dafür musst Du neue Mitarbeiter für Dein Team rekrutieren. Es wird also zu Deinen Aufgaben als Teamleiter gehören, Bewerbungen zu lesen und Vorstellungsgespräche zu führen. Und in der kurzen Zeit, die Du dafür zur Verfügung hast, musst Du Dir ein Bild über den Menschen machen, der Dir gegenüber sitzt. Denn wenn Du neue Mitarbeiter einstellst, musst Du einschätzen können, ob derjenige die fachlichen Anforderungen erfüllt und welchen Einfluss er auf das Teamgefüge hast.

Falsche Personalentscheidungen können ein Unternehmen viel Geld kosten. Das Recruiting kostet Geld, Einarbeitung und Gehalt für den falsch ausgewählten Mitarbeiter verursachen Kosten und häufig sinkt sogar die Produktivität eines gesamten Teams. Solche Fehlentscheidungen sind außerdem ungerecht dem neu eingestellten Mitarbeiter gegenüber, der für diese Stelle wahrscheinlich eine andere aufgibt. Eine gute Menschenkenntnis hilft Dir dabei, gar nicht erst die falschen Mitarbeiter einzustellen.

7. Zahlenverständnis

Egal in welchem Bereich Du arbeitest, egal wie sehr Du denkst, dass Deine Aufgaben nichts mit Zahlen und Daten zu tun haben – als Teamleiter wird sich das ändern. Wenn Du für ein Team oder sogar einen Bereich verantwortlich bist, musst Du ein grundlegendes Zahlenverständnis mitbringen. Du musst verstehen, wie Kosten in Deinem Team entstehen, welchen Beitrag ihr als Team und jeder Einzelne zum Unternehmenserfolg leistet und wie man das Ganze misst.

Zu den Anforderungen an Teamleiter gehört nämlich auch, den Erfolg des Teams quantifizieren zu können. Deinen eigenen Vorgesetzten musst Du als Teamleiter häufig darüber Bericht erstatten, wie die Zahlen für Dein Team aussehen. Für einzelne Mitarbeiter musst Du Dir außerdem quantifizierbare Ziele überlegen, um sie am Ende eines Jahres beurteilen zu können. Ein grundlegendes Verständnis für Zahlen und Zusammenhänge benötigt daher jeder Teamleiter.

8. Überzeugungskraft

Als Teamleitung wirst Du häufig andere Menschen dazu bringen müssen, etwas zu tun, was sie vielleicht lieber nicht tun würden. Du musst Mitarbeiter motivieren, auch dann ihr Bestes zu geben, wenn sie schon Überstunden gemacht haben. Du musst Deinen Vorgesetzten dazu bringen, Dir eine neue Stelle zu genehmigen, obwohl Du schon über dem Budget liegst. Und Du musst Deinem Team zeigen können, dass Ihr gemeinsam auch Durststrecken überwindet.

Daher gehört es zum Anforderungsprofil an einen Teamleiter oder eine Teamleiterin, dass Du Menschen überzeugen kannst. Dazu musst Du Dich in verschiedene Menschen und ihre Motivation hineinversetzen können. Und Du musst Dir die Zeit nehmen, auf die Bedürfnisse Einzelner einzugehen und zu zeigen, inwiefern die Erfüllung Deiner Erwartungen auch ihnen nützt. Dafür schadet auch eine gewisse Eloquenz als Teamleiter nicht.

9. Organisatorische Fähigkeiten

Als Teamleiter hast Du ein Team und musst nie wieder etwas selbst organisieren? Falls Du das hoffst, müssen wir Dich leider enttäuschen. Denn gerade als Teamleiter musst Du viele Dinge organisieren. Du musst Deine Abteilung aufbauen und die Zusammenarbeit vieler Menschen miteinander strukturieren. Du musst den Tagesablauf Deines Teams planen. Du musst Wochen-, Monats- und Jahrespläne erstellen, damit Dein Team die Vorgaben, die im Unternehmen gestellt werden, erfüllen kann. Dies können Deine Mitarbeiter nicht abnehmen. Denn nur als Team- oder Abteilungsleiter hast Du den Überblick über Zusammenhänge im Unternehmen, den man braucht, um das gesamte Team zu organisieren.

Zum Anforderungsprofil an die Teamleitung zählt daher auch ein gewisses organisatorisches Talent. Du musst strukturiert denken und planen können. Und Du musst – was gerade neue Teamleiter überrascht und manchmal überfordert – überprüfen, ob Deine Pläne eingehalten werden bzw. ob Du gut geplant hast. Und meistens musst Du Deine Pläne anpassen, weil die Realität sie eingeholt hat.

10. Humor

Der Alltag einer Teamleitung ist geprägt von Stress, ständigem Wechsel zwischen verschiedensten Aufgaben und auch häufigen Fehlschlägen und gefühlten Niederlagen. Damit Du diese Dinge leichter verarbeiten kannst, hilft Dir eine gute Portion Humor. Dadurch nimmst Du nicht jede Kleinigkeit ernst, sondern kannst auch die witzigen Seiten an schwierigen Situationen entdecken. Ein Teamleiter mit Humor ist außerdem für das Team sehr wertvoll, denn Humor verbindet und schafft eine gute Arbeitsatmosphäre. Das bedeutet natürlich nicht, dass Du jeden Tag witzereißend von Tisch zu Tisch laufen musst.

Aber wenn eine Situation absurd ist, kannst Du dazu auch eine lustige – natürlich immer respektvolle – Bemerkung machen. So fühlen sich die Mitarbeiter, für die Du die Personalverantwortung trägst, auch direkt zu einer Gruppe zugehörig. Dies stärkt den Teamgeist und sorgt dafür, dass Dein Team gerne für Dich als Abteilungsleiter arbeitet. Denn gute Teamleiter sind nicht nur fachlich und sozial kompetent, sondern sie sind – zumindest ihrem Team – auch sympathisch. Und dabei hilft Humor.

Wenn Dein Anforderungsprofil (noch) nicht perfekt passt

Wenn Du aktuell noch eine Stelle als Teamleiter anstrebst oder gerade zum Teamleiter ernannt worden bist, ist es ganz normal, dass Du noch nicht alle Anforderungen an Teamleiter erfüllst. Schließlich wird man in jeder Aufgabe durch Erfahrung besser, und das gilt natürlich auch für Team- und Abteilungsleiter. Um Dich dem Idealbild eines Teamleiters in Deinem Unternehmen anzunäher, solltest Du die beiden folgenden Punkte tun:

1. Mache eine Bestandsanalyse

Trage die Anforderungen an Teamleiter aus diesem Artikel und ggfs. zusätzliche Anforderungen Deines Unternehmens zusammen. Schätze Dich dann selbst ein, wie weit Du dieses Anforderungsprofil erfüllst. Am besten fragst Du auch Kollegen oder Deinen Vorgesetzten, Dich zu bewerten, damit Du ein Bild von außen hältst. Eine gute Gelegenheit, mit Deinem eigenen Abteilungsleiter diese Themen zu besprechen, ist ein offizielles Mitarbeitergespräch. Identifiziere Deine Stärken und Schwächen, damit Du weißt, woran Du arbeiten solltest.

2. Stärken stärken, Schwächen managen

Wenn Du Deine Stärken und Schwächen kennst, fängst Du nicht etwa damit an, an Deinen Schwächen zu arbeiten. Dies würde Dich maximal in allen Bereichen auf ein durchschnittliches Niveau bringen. Wenn Du dagegen bereits jetzt überzeugend bist, aber ein sehr schlechtes Zahlenverständnis besitzt, solltest Du Dir überlegen, wie Du Deine Überzeugungskraft noch ausbauen kannst und welche Strategien Du nutzen kannst, um Deine Schwäche im Zahlenverständnis auszugleichen. Würdest Du stattdessen versuchen, Dein Zahlenverständnis zu verbessern, würdest Du ein wichtiges Talent, das Du mitbringst, einfach liegen lassen.

Fazit

Eine Stelle als Teamleiter ist für viele gerade deswegen so interessant, weil die Aufgaben vielfältig und nicht vorhersehbar sind. Dies führt jedoch auch dazu, dass das Anforderungsprofil an Teamleiter besonders komplex ist. Wenn Du planst, Personalverantwortung zu übernehmen, hast Du täglich mit vielen verschiedenen Menschen zu tun, die Unterschiedliches von Dir wollen und die unterschiedlichste Fähigkeiten von Dir beanspruchen.

Die meisten davon kannst Du jedoch lernen, und für die anderen kannst Du Dir Hilfsmittel und Unterstützung suchen. Wichtig ist, dass Dir von Anfang an klar ist, dass die Anforderungen an Teamleiter überdurchschnittlich hoch ist. Wenn Du das weißt, wirst Du von Deinen neuen Aufgaben nicht überfordert, sondern kannst Dich darauf konzentrieren, nicht nur ein Teamleiter, sondern ein guter Teamleiter zu werden.

Recruiting von Softwareentwicklern: Darauf müssen Sie achten!

Recruiting von Softwareentwicklern – Geeignete Talente finden

In einer sich rasch wandelnden Welt haben sich die Fähigkeiten und Anforderungen, die an einen modernen Personalmanager gestellt werden, grundlegend verändert. Technische Rekrutierer und Beschaffer müssen sich nicht nur mit dem notwendigen technologischen Wissen ausstatten, um sich abzuheben, sondern auch Beharrlichkeit und Antrieb zeigen. Dabei ist es auch wichtig, die Neugier aufrechtzuerhalten und ständig zu lernen, damit Sie Ihrem Unternehmen oder Partnern zum Erfolg verhelfen können.

Beim Recruiting von Softwareentwicklern wird erwartet, dass Sie intensiv nach dem stärksten Kandidaten suchen, der zur ausgeschriebenen Position passen würde. Sie müssen langfristige Rekrutierungsstrategien für Positionen entwickeln, die spezielle Fähigkeiten, Erfahrung oder spezielle Talente erfordern.

Bei der Rekrutierung von Top-Talenten bieten nur perfekte Ansätze und überzeugenden Angebote den Weg zum Erfolg. Die meisten Personalmanager sind zufrieden mit einem stetigen Mitarbeiterfluss. Wenn Sie jedoch an einer schwierigsten Aufgaben in einem hart umkämpften Markt arbeiten, kann dieser Strom leicht ein Rinnsal werden. Es erfordert Disziplin und Ausdauer, um das Spiel zu spielen und die geeignetsten Talente zu gewinnen.

Die Herausforderungen beim Recruiting von Softwareentwicklern

Die Einstellung von Talenten für die Softwareentwicklung ist eine vielseitige Fähigkeit, die technischen Scharfsinn, die Nutzung sozialer Netzwerke, Prozessmanagement und Intuition erfordert. Wenn Sie schon einmal die Verantwortung beim Recruiting von Softwareentwicklern hatten, kennen Sie die Herausforderungen sehr gut.

Besonders herausfordernd ist die Tatsache, dass die herausragenden Qualitäten der geeigneten Kandidaten für das Software-Engineering äußerst schwer zu bewerten sind. Wie erkunden Sie die Fähigkeit eines Kandidaten, innovativ zu sein und kreativ zu denken? Wie stellen Sie fest, ob er ein Teamspieler ist? Wie können Sie ein konstruktives Feedback erhalten? Wie untersuchen Sie die moralische Eignung eines Menschen?

Auch die Bewertung der Soft Skills ist keine leichte Aufgabe, aber für die Suche nach dem Besten unerlässlich. Allzu oft bestehen Versuche, diese entscheidenden, aber schwer fassbaren Eigenschaften zu bewerten, aus Fragen oder Herausforderungen, die so transparent sind, dass die „richtigen“ Antworten für die meisten Kandidaten offensichtlich sind. Durch diese Fragen wird meistens nichts Substanzielles erreicht.

Eine häufige Folge ist, sich zu sehr auf technische Aspekte zu konzentrieren, anstatt die Fähigkeit des Kandidaten zu prüfen, Probleme zu lösen, kreativ zu denken und mit dem Rest des Teams kompatibel zu arbeiten. Die effektive Befragung und Einstellung von talentierten Software-Entwicklern ist gleichermaßen eine Kunst wie eine Wissenschaft. Trotzdem gibt es Ansätze und subtile Methoden, um beim Recruiting von Softwareentwicklern die Fähigkeiten eines Bewerbers zu bewerten.

Erste Schritte beim Recruiting von Softwareentwicklern – geeignete Talente finden

Das Finden der besten Softwareentwickler beginnt lange vor dem Bewerbungsgespräch. Tatsächlich kann ein systematischer Ansatz zur richtigen Identifizierung potenziell qualifizierter Kandidaten den gesamten Rekrutierungsprozess erheblich rationalisieren und steigern.

Zweifellos ist die beste Quelle qualifizierter Kandidaten das persönliche Networking, da sich gute Mitarbeiter tendenziell mit anderen guten Entwicklern verbinden. Persönliche Empfehlungen sind deshalb häufig die produktivste Quelle für erfolgreiche Neueinstellungen. Andere wertvolle Quellen für Talente sind:

Entwickler-Blogs

Blogs von Softwareentwicklern können eine gute Quelle für geeignete Kandidaten sein. Technische Postings liefern oft wertvolle Einblicke in den technischen Scharfsinn eines Entwicklers, den Ansatz zur Problemlösung und die Schreibfähigkeiten. Dies alles sind wichtige Kriterien für die Identifizierung von wertvollen Kandidaten.

Entwickler von Open Source Code

Durch den Einsatz von Open Source-Projekten auf Sites wie GitHub und SourceForge können Sie das Wirken von hoch qualifizierten Kandidaten verfolgen. Ein weiterer Vorteil dieses Ansatzes ist, dass Sie die Code-Beispiele eines Kandidaten sehen und bewerten können, bevor Sie sich für eine Kontaktaufnahme entscheiden.

Konferenzen

Referenten oder Besucher auf/von technisch relevanten Konferenzen sind oft eine wertvolle Quelle für qualifizierte Kandidaten. Wenn Sie nicht teilnehmen können, überprüfen Sie das Online-Programm und nehmen Sie Kontakt mit den Moderatoren auf. Diese können Sie „zur richtigen Zeit“ kontaktieren oder sie können Sie an die Person verweisen, die über eine hohe Qualifikation verfügt.

Das Schöne an diesen Ressourcen ist, dass sie Kandidaten offenbaren, die Sie auf die eine oder andere Weise überprüfen können, bevor sie sich überhaupt beworben haben.

Bewertung des technischen Know-hows beim Recruiting von Softwareentwicklern

Eine effektive Bestimmung der technischen Fähigkeiten geht weit über das Beherrschen einer bestimmten Programmiersprache oder Technologie hinaus. Es ist von grundlegender technischer Stärke und Verständnis des Kandidaten, kreativem Denken und das Lösen von Problemen, die kritisch zu bewerten sind.

Die besten Softwareentwickler verschwenden keine Zeit damit, sich das anzueignen, was leicht in einer Sprachspezifikation oder einem API-Dokument zu finden ist. Darüber hinaus ist das Erlernen einer neuen Sprache, Technologie oder Standards für einen guten Softwareentwickler eine relativ leichte Übung.

Angesichts der schnelleren Einführung neuer Technologien und der Erlangung von Marktanteilen ist das eine unverzichtbare Fähigkeit. Daher sind die fundamentale technische Stärke und das Verständnis des Kandidaten, das kreative Denken und das Lösen von Problemen von entscheidender Bedeutung für die Beurteilung.

Tests einbauen

Es gibt zahlreiche Online-Ressourcen, aus denen Sie Herausforderungen für Programmierer auswählen und in den Bewerbungsprozess integrieren können. Kandidaten, die sich auf Algorithmen konzentrieren (und nicht auf das Wissen einer bestimmten Programmiersprache), erleichtern die Bewertung der Informatikgrundlagen und der Fähigkeit Probleme zu lösen. Solche Tests können eine wertvolle zusätzliche Komponente des Bewerbungsprozesses sein.

Bei der Verwendung dieser Online-Testdiensten ist es jedoch wichtig zu vermeiden, sich ausschließlich auf die vom Bewerber erreichte Punktzahl zu konzentrieren und nicht auf die Besonderheit seiner Lösung zu achten. Bei besonders effektiven oder eleganten Lösungen kann auf die automatisierte Auswertung völlig verzichten werden.

Tests lieber persönlich durchführen

In der Regel ist ein persönlich durchgeführter Test zuverlässiger als Online-Tests, da diese das Täuschungspotenzial verringern. Darüber hinaus bieten persönliche Tests die Möglichkeit, zu beobachten, wie ein Kandidat unter Druck arbeitet. Trotzdem kann die Nutzung von Online-Testdiensten ein wirksamer Bestandteil des hier vorgeschlagenen umfassenderen Screening-Prozesses sein, der andere Techniken einschließt, um unterqualifizierte Kandidaten auszusortieren.

Online-Entwicklungstests können auch als wertvoller Filter dienen, um den erstaunlich hohen Prozentsatz der Bewerber zu beseitigen, deren technische Fähigkeiten weit unter dem Nennwert liegen. Interessanterweise geben viele dieser Kandidaten den Prozess auf, ohne auch nur die Tests ablegen zu müssen, da ihnen das Vertrauen fehlt.

Kandidaten herausfordern

Eine weitere äußerst wertvolle Technik zur Bewertung des technischen Scharfsinns besteht darin, den Kandidaten aufzufordern, eine Liste der Open-Source-Projekte bereitzustellen, die er auf Websites wie GitHub und SourceForge verfasst oder zumindest dazu beigetragen hat.

Vor dem Bewerbungsgespräch können Sie den Code überprüfen lassen und den Kandidaten nach Designentscheidungen, Codierungsstilen oder verwendeten Mustern fragen. Eine solche Diskussion kann wesentlich wertvoller sein, als den Kandidaten einfach über die technischen Aspekte einer Programmiersprache zu befragen.

Die wenigen fachlich überragenden Kandidaten sind vollendete Experten, die sich mündlich und schriftlich klar, effektiv und knapp ausdrücken können. Schriftliche Kommunikationsfähigkeiten können Sie am besten bewerten, indem Sie den Kandidat bitten, Schreibmuster zur Verfügung zu stellen. Technische Texte sollten Sie stark bevorzugen, da sie nicht nur das Schreiben, sondern auch auf die technische Klarheit hinweisen.

Das Anfordern dieser Proben vor dem Bewerbungsgespräch kann besonders nützlich sein, denn es bietet die Möglichkeit, den Text vorab zu überprüfen und zu analysieren. Darüber hinaus werden einige der Kandidaten von der Aufforderung zum Schreiben von Mustertexten abgeschreckt, was wiederum als wertvoller Filter dienen kann.

Die fünf häufigsten Fehler beim Recruiting von Softwareentwicklern

Softwareentwickler sind stolz auf ihre Fähigkeiten Probleme zu lösen und neue Technologien zu beherrschen. Die Einstellung von Entwicklern hat bei vielen Unternehmen jeder Größenordnung eine hohe Priorität. Unabhängig davon, ob Sie für ein kleines oder multinationales Unternehmen arbeiten, Ihre Fähigkeit, Entwickler zu rekrutieren und zu binden, wird die Zukunft des Unternehmens erheblich beeinflussen. Hier sind die fünf häufigsten Fehler, die dabei gemacht werden.

1. Erfahrung wird überbewertet

Es ist riskant, zu stark auf die bestimmten Sprachen und Technologien zu setzen, die ein Kandidat bereits kennt. Programmiersprachen entwickeln sich schnell und der Entwickler muss Zeit in das Erlernen neuer Techniken und Technologien investieren. Sprachen werden ständig optimiert und verbessert.

Facebook hat Hack entwickelt, um PHP zu verbessern. Google hat Dart als eine aktualisierte Form von Javascript vorgestellt. Programmiersprachen wie C, C++ oder C# bringen alle paar Jahre eine neue Inkarnationen hervor. Es entstehen auch laufend neue Programmiersprachen, wie das Beispiel von Go zeigt.

2. Zertifikate werden mit Eignung verwechselt

Zeugnisse von Bildungseinrichtungen, die unterschiedliche Zugangsvoraussetzungen bieten, sind in Deutschland schlechte Vermittler von Informationen über eine bestehende Eignung. Es gibt nur wenige Gründe, sich darauf sie zu verlassen, wenn es eine Fülle von Tools und Tests gibt, um die kognitiven Fähigkeiten eines Kandidaten genau abzuschätzen.

Angesichts der Tatsache, dass Entwickler ihre Fähigkeiten ständig anpassen und verbessern müssen, ist es wichtiger zu wissen, ob Kandidaten die nötige Motivation und geistige Leistungsfähigkeit besitzen, bevor sie einem Team beitreten. Eine Handvoll gesammelter Nachweise sollte dabei keine Rolle spielen.

3. Auf großen Jobbörsen nach geeigneten Kandidaten suchen

Mit diesen Diensten können Sie schnell einen Stapel Lebensläufe erhalten. Bei diesem Ansatz musst jedoch eine Menge Austern probieren, um einen wirklich großartigen Perl-Programmierer zu finden. Viele professionelle Personalmanager haben die Jobbörsen zum Suchen qualifizierter Bewerber nach Jobtitel aufgegeben. Damit lassen sich höchstens Einstiegspositionen wie Helpdesks und Telefon-Support-Jobs besetzen. Die Chancen, den sprichwörtlichen Rockstar-Programmierer bei großen Jobbörsen zu finden, werden immer geringer.

4. Die Dynamik des Teams wird nicht berücksichtigt

Bei der Suche nach einem Entwickler sollten Sie nicht nur eine Person mit dem richtigen Jobtitel einstellen, sondern ein zusätzliches Mitglied des Teams. Natürlich ist es wichtig zu erfahren, was der Kandidat über Java oder Ruby weiß und welches Gehalt ihm vorschwebt. Aber genauso wichtig ist es festzustellen, ob die Persönlichkeit des neuen Entwicklers andere Teammitglieder ergänzt und sich in die Unternehmenskultur einfügt.

5. Einschränkung der Suche innerhalb geografischer Grenzen

Talent ist reichlich vorhanden. Intelligente Personalchefs werden überall nach den talentiertesten Kandidaten suchen, nicht einfach nach dem besten Talent, das 10 Blocks entfernt lebt. Ein großer Teil der Softwareentwickler interagiert bereits mit Kollegen aus verschiedenen Standorten, und einige Unternehmen arbeiten mit vollständig verteilten Mitarbeitern.

Tipps zum Recruiting von Softwareentwicklern

Auch der erste Kontakt zu einem potenziellen Bewerber mit dem richtigen Jobtitel in vielen Fällen noch über Stellenanzeigen zustande kommt, spielen die Karriere-Seiten eines Unternehmens zukünftig eine immer größere Rolle. Hier können Sie den potenziellen Mitarbeitern ihre Stelle, ihre zukünftigen Kollegen und Kolleginnen vorstellen und authentische Einblicke in die Unternehmenskultur vermitteln. Alle Besucher dieser Seiten sind potenzielle Multiplikatoren. Hier sind noch ein paar weitere Tipps zum Recruiting von Softwareentwicklern:

Nutzen Sie Xing oder LinkedIn strategisch

Netzwerke zur beruflichen Weiterentwicklung sind in Deutschland eine gute Quelle von Kandidaten die noch beschäftigt sind und eher passiv suchen. Nach ein paar schnellen Suchen, die den Namen anderer Unternehmen in Ihrer Branche enthalten, werden normalerweise Entwickler mit entsprechenden Erfahrungen in der Branche aufgedeckt. Diese Websites werden von Menschen auch als heimliche Suche nach einem anderen Job genutzt, die nicht möchten, dass ihr Arbeitgeber sie auf einer Jobbörse erwischt.

Die besten Kandidaten werden nicht an Ihre Tür klopfen

Wenn Sie nicht den Luxus haben, einen Job bei einem Top-Ten-Unternehmen anzubieten, werden eine Reihe durchschnittlicher Kandidaten zu Ihnen kommen. In den meisten Fällen gibt es einen Grund dafür, warum ein anderer Personaler Ihnen den Kandidaten nicht vor der Nase weggeschnappt hat. Wahrscheinlich wirst Du ihn auch nicht einstellen wollen. Wenn Sie nicht bereit sind, bei der Suche proaktiv zu sein und ein attraktives Gehalt anzubieten, sind Sie gezwungen aus diesem Pool der Mittelmäßigen zu rekrutieren.

Top-Kandidaten sind nur sehr kurze Zeit auf dem Markt, sie bekommen ihren neuen Job durch aktives Networking. Was uns zum nächsten Punkt bringt.

Vernetzung ist für Dich genauso wichtig wie für den Bewerber

Ein vorhandenes Entwicklerteam ist oft ein guter Einstieg in das ziemlich umfangreiche Netzwerk von Entwicklern. Empfehlungsboni sind der bewährte Weg, um Hilfe für Mitarbeiter im Rekrutierungsprozess zu gewinnen, aber oft ist die Aussicht, mit einem begünstigten Kollegen zu arbeiten, eine stärkere Motivation.

Andere Vorteile dieses Ansatzes sind:

  • Die Person, die die Vermittlung vorgenommen hat, wird ebenfalls in den Erfolg des Mitarbeiters investieren und wahrscheinlich eine aktive Rolle dabei spielen, die neue Person auf den aktuellen Stand zu bringen.
  • Die Akzeptanzbarrieren für das Team werden reduziert, da die neue Person bereits mit mindestens einer Person in Beziehung steht.
  • Es ist wahrscheinlicher, dass Sie ein wahres Bild über den Kandidaten erhalten, ohne lange Bewerbungsgespräche durchzuführen.

Erwarte nicht Durchschnittsgehälter für Top-Talente zu zahlen

Viele Unternehmen in Deutschland versuchen oft nur die Besten einzustellen, aber nur ein durchschnittliches Gehalt zu zahlen. Das funktioniert nicht, Top-Kandidaten wissen, was sie Wert sind. Wenn Sie die besten Entwickler wollen, sollten Sie mit einem Gehalt von 25 Prozent über dem Durchschnitt rechnen. Top-Entwickler bekommen Sie nur dann preiswert, wenn Sie ihnen neben einem ordentlichen Gehalt andere Vorteile wie ein cooles Projekt, private Büros oder andere Vorteile bieten können.

Fazit

Gute Softwareentwickler fallen nicht vom Himmel. Aber um beim Recruiting von Programmierern Spitzenkräfte zu umwerben und zu rekrutieren gibt es viele Wege. Die sind nicht immer ganz einfach und es gibt auch ein paar Stolperfallen, die es zu umgehen gilt. Aber mit dem entsprechenden Engagement und durchdachten Maßnahmen steigen Ihre Chancen deutlich, die gesuchten Fachkräfte für Ihr Unternehmen zu begeistern.

 

Bewerbung auf eine Stellenanzeige – wann solltest Du durchstarten?

Mit dem Jahreswechsel und allen guten Vorsätzen kommt manchen Arbeitnehmern auch der Gedanke über einen neuen Weg in Sachen Karriere. Wenn das neue Jahr beginnt, machen sich daher viele Arbeitnehmer daran, eine Bewerbung auf eine Stellenanzeige abzugeben. Doch ist der Jahresanfang wirklich der optimale Zeitpunkt , um eine Bewerbung sofort abzuschicken?

Haben die Arbeitgeber nicht schon alle Projekte für das neue Jahr geplant und alle Stellen besetzt, um sofort loslegen zu können? Studien haben gezeigt, dass Moment zu dem die Bewerbung auf eine Stellenanzeige eingeht, Einfluss auf den Erfolg der Bewerbung haben kann. So hat sich gezeigt, dass einige Monate für eine Bewerbung günstiger ausfallen, als andere.

Doch nicht nur die Jahreszeit und der Monat können Einfluss auf die Erfolgschancen einer Bewerbung nehmen. Studien zufolge kommt es sogar auf den Wochentag, an dem die Bewerbung eingereicht wurde an. Welche Faktoren für den Zeitpunkt einer Bewerbung ausschlaggebend sind und welche Wartezeit zwischen Bewerbung und Vorstellungsgespräch kalkuliert werden muss, erfährst Du in diesem Artikel.

Wartezeit – Bewerbung lieber später einreichen?

In der Regel entscheiden sich Arbeitnehmer sehr individuell und häufig auch spontan zu einem Stellenwechsel. Dabei spielen persönliche Gefühle natürlich eine große Rolle. Wann es Zeit für einen neuen beruflichen Weg ist, muss natürlich auch jeder selbst entscheiden.

Natürlich kommt es aber auch darauf an, welche Stellenangebote auf dem Markt sind. Wenn ein vielversprechendes Angebot an die Tür klopft, dann schlagen die meisten Jobsuchenden natürlich instinktiv zu. In diesen Momenten denken viele Leute allerdings nicht darüber nach, ob es wirklich der passende Zeitpunkt für eine Bewerbung auf die Stellenanzeige ist.

Wartezeit zwischen Bewerbung und Arbeitsantritt

Idealerweise sollte zwischen dem Arbeitsantritt für eine Stelle und der Bewerbung ein gewisser Zeitabstand liegen. Wer noch in Arbeit steht, der benötigt im Normalfall drei bis vier Monate Zeit, da Kündigungsfristen eingehalten werden und eventuell auch ein Umzug geplant werden muss.

Wenn in der Stellenausschreibung ein konkretes Eintrittsdatum genannt wurde, dann muss der Arbeitnehmer auch zu diesem Termin verfügbar sein. Ansonsten können sich nur Leute bewerben, die sich gerade nicht in einer festen Anstellung befinden oder deren derzeitiges Arbeitsverhältnis in Kürze beendet wird.

Jahresbeginn – geeigneter Zeitpunkt für eine Bewerbung auf eine Stellenanzeige?

In vielen Unternehmen läuft der Alltag kurz nach dem Jahreswechsel noch etwas langsamer. Insbesondere die erste Woche des Jahres, wird von vielen Mitarbeitern noch für den verlängerten Feiertagsurlaub genutzt. Die meisten Projekt kommen also erst nach der Rückkehr aller Mitarbeiter richtig in Schwung. Dann wird geplant und um das Budget gekämpft. In vielen Fällen ist es durchaus sinnvoll, in der Zeit von Mitte Januar bis Ende Februar eine Bewerbung sofort einzureichen.

Häufig suchen Unternehmen dann nach neuen Mitarbeitern, da es sich um einen sehr dynamischen Abschnitt im Unternehmensjahr handelt. Dies kann vorteilhaft sein, muss es aber nicht. Schließlich muss bedacht werden, dass sich zum Jahresbeginn viele Leute auf die Suche nach einem neuen Arbeitsumfeld begeben. Die Konkurrenz ist in diesen Wochen entsprechend groß.

Frühjahr – für manche Branchen Bewerbungsmarathon

Du suchst nach einer Stelle in der Gastronomie oder in der Tourismusbranche? Dann solltest Du Deine Bewerbungen in den Monaten März und April losschicken. Diese Frühjahrsmonate sind die optimale Zeit, um in dieser Branche Fuß zu fassen. Der Grund ist leicht erklärt – die Hochsaison im Sommer steht kurz bevor und dann wird dringend Personal benötigt. Da in dieser Branche zudem die Fluktration recht hoch ist, finden sich immer Stellenangebote, auf die Du Dich bewerben kannst.

Während im Tourismus das Frühjahr mit freien Stellen boomt, ist es in anderen Branchen in diesen Monaten eher mühsam, sich zu bewerben. In vielen Branchen steht das Sommerloch vor der Tür, was die Unternehmen davon abhält, Stellen auszuschreiben und neu zu besetzen.

Sommer – Flaute für eine Bewerbung auf eine Stellenanzeige

Das bereits erwähnte Sommerloch sorgt auf dem Arbeitsmarkt zumindest in manchen Bereichen für einen Bewerbungsstillstand. Von der Hitze geplagte Mitarbeiter, zurückgehende Auftragslage und Urlaubszeit machen den Sommer zur denkbar schlechtesten Zeit für eine Bewerbung auf eine Stellenanzeige. Mit dem sogenannten Sommerloch sinken die Chancen auf einen neuen Job drastisch. Die einizigen Chancen bieten dann saisonale Engpässe, bei denen eine Stelle schnellstens besetzt werden muss.

Herbst – neuer Schwung für Deine Bewerbung auf eine Stellenanzeige

Wenn das Sommerloch überstanden ist, stehen viele Unternehmen vor neuen Projekten und haben Personalbedarf. Zudem sind die Entscheider gut erholt aus dem Urlaub zurück und sind bereit sich aktiv mit den Bewerbungsunterlagen auseinanderzusetzen. In den Monaten September, Oktober und November solltest Du für Bewerbungen auf eine Stellenanzeige gerüstet sein. Dies ist die beste Zeit, um in einem neuen Unternehmen einen Job anzutreten.

Bewerbung auf eine Stellenanzeige – im Dezember erstaunlich gute Chancen

Viele Arbeitssuchende gehen von der falschen Annahme aus, dass die Unternehmen Bewerbungen kaum noch Beachtung schenken, wenn es auf das Jahresende zugeht. Entsprechend wenige Bewerbungen gehen bei den Firmen überhaupt noch ein. Darin kann für Dich allerdings eine Chance liegen, denn die Konkurrenz ist relativ gering.

Selbst wenn viele Arbeitgeber im Dezember nicht einstellen, kann eine Bewerbung sinnvoll sein. Schließlich beginnt bald das neue Jahr und Bewerber aus Dezember haben dann bei den Neueinstellungen häufig die Nase vorn. Schließlich liegt Deine Bewerbungsmappe bereits auf dem Schreibtisch des Personalchefs, während die Konkurrenz erst noch Bewerbungsunterlagen verfassen muss.

Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung auf eine Stellenanzeige

Grundsätzlich ist der richtige Zeitpunkt für eine Bewerbung immer dann gekommen, wenn die Zahl der Stellenangebote über der Anzahl der Bewerber liegt. Denn nur dann ist die Konkurrenz überschaubar und die Chancen steigen. Zudem ist es immer empfehlenswert, sich den Schritt zu einer neuen Anstellung gut zu überlegen und den Weg selbstbestimmt und bewusst zu gehen.

Schließlich sind Personalchefs angenehm berührt, wenn sich der Bewerber nicht aufgrund einer vorherigen Kündigung, sondern aus einem bestehenden Arbeitsverhältnis heraus für die Stelle interessiert.

Wartezeit für Bewerbung – nicht auf den perfekten Zeitpunkt versteifen

Die Qualität der Bewerbung auf eine Stellenanzeige ist immer wichtiger, als der Zeitpunkt der Einreichung. Zudem weiß niemand, wann eine Stelle ausgeschrieben wird, die genau den eigenen Qualifikationen, dem persönlichen Fachwissen und den eigenen Fähigkeiten entspricht. Wann immer eine solche Stelle angeboten wird, muss der Bewerber natürlich zuschlagen – Sommerloch hin oder her. Der Stellenmarkt ist daher die eigentliche Richtlinie, die den perfekten Termin für Bewerbungen vorgibt.

Wovon wird die Bewerbung auf eine Stellenanzeige beeinflusst?

Grundsätzlich wird der Stellenmarkt, übers Jahr gesehen, und damit auch der Zeitpunkt für erfolgreiche Bewerbungen von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Dazu zählen unter anderem:

Urlaubszeiten

Wenn die Personalabteilung unterbesetzt ist, weil die Mitarbeiter und Entscheider im Urlaub sind, verlangsamt sich der gesamte Bewerbungsapparat. Die eingereichten Bewerbungsunterlagen werden in den meisten Unternehmen erst bearbeitet, wenn die zuständigen Personen wieder im Haus sind.

Saisonale Auftragslage

In jeder Branche herrscht ein ganz individueller Rhythmus vor. In der Regel wird immer kurz vor der Saison, in der mit dem größten Auftragsvolumen zu rechnen ist, nach neuem Personal gesucht.

Budgetvergaben

In vielen Unternehmen wird der Firmenhaushalt jedes Jahr neu aufgestellt. Auch für Personalausgaben gibt es feste Budgets. Wenn das Budget neu festgelegt wird, ist die Bereitschaft neue Bewerber einzustellen, tendenziell höher einzuschätzen.

Konkurrenz

Eine Bewerbung auf eine Stellenanzeige hat natürlich die meisten Chancen auf Erfolg, wenn möglichst wenig andere Bewerber sich auf die gleiche Stelle melden. Im Umkehrschluß hat Deine Bewerbung zu einem Zeitpunkt im Jahr, an dem besonders viele Leute eine Stellung suchen, weniger Chancen.

Bewerbung auf eine Stellenanzeige – lohnt sich die Hilfe eines Personaldienstleisters?

Wie bei vielen Dingen im Leben, haben sich auch im Bereich Bewerbungen Dienstleister entwickelt, die Arbeitnehmer bei der Suche nach einem neuen Job helfen wollen. Falls Du fürchtest, zu viel Aufwand in eine Bewerbung stecken zu müssen, obwohl sie wenig Aussicht auf Erfolg hat, dann lohnt sich die Zusammenarbeit mit einem solchen Personaldienstleister gelegentlich.

Schließlich kennt der Personaldienstleister in der Regel den Personalbedarf vieler Unternehmen recht genau und kann auch einen Zeitpunkt bestimmen, zu dem Deine Bewerbung die besten Chancen haben wird. Häufig ist der Service der Personaldienstleister für den Arbeitsuchenden einfach und kostenlos. Die Unternehmen, die sich an den Personaldienstleister wenden, um einen passenden Bewerber für bestimmte Stellen zu finden, übernehmen die Kosten.

Beim Personaldienstleister musst Du nur den aktuellen Lebenslauf und alle Bewerbungsunterlagen einreichen, damit dieser nach passenden Jobs suchen kann. Der Personaldienstleister vermittelt dann den Kontakt zu den Firmen, die ein passendes Stellenangebot führen.

Bewerbung auf eine Stellenanzeige am Montag einreichen?

Ja, denn so verrückt es klingt, es ist statistisch erwiesen, dass Bewerbungen vom Montag mehr Aussicht auf Erfolg haben. Warum ausgerechnet Bewerbungen vom Montag am häufigsten zu einem Vorstellungsgespräch führen, kann allerdings niemand genau erklären. Es könnte daran liegen, dass die Personalchefs nach dem Wochenende besonders motiviert an die Arbeit gehen und einzelnen Bewerbungen mehr Aufmerksamkeit schenken. Entsprechend bekommt man auch eher eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch.

Im Verlauf der Woche wird die Liste der eingeladenen Bewerber natürlich immer länger, so dass die Chancen sinken. Die Personalchefs scheinen zumindest keinen Montagsblues zu kennen, im Verlauf der Woche sinkt allerdings die Frustationstoleranz, so dass am Ende der Woche der Blick auf die Bewerber kritischer wird. Wen wundert es, schließlich sind auch Personalchefs nur Menschen, die mit der Wartezeit zwischen Bewerbung und Vorstellungsgespräch so ihre Schwierigkeiten haben können.

Grundsätzlich fängt also auch in der Woche der „frühe Vogel den Wurm“, so dass der Montag als geeigneter Tag für Bewerbungen anzusehen ist.

Fazit zur Bewerbung auf eine Stellenanzeige

Grundsätzlich kann also gesagt werden, dass es den perfekten Zeitpunkt für eine Bewerbung eigentlich nicht gibt. Es lohnt sich zu jeder Zeit, eine Bewerbung abzugeben. Dank guter Konjunktur gibt es viele Branchen, in denen der Personalbedarf recht hoch ist. Der allseits bekannte Fachkräftemangel macht den Personalabteilungen derzeit eigentlich große Schwierigkeiten, wenn ein passender Mitarbeiter für eine Stelle gesucht wird. Damit steigen die Chancen für Arbeitssuchende mit entsprechenden Kenntnissen von Natur aus an.

Für Dich bedeutet dies, dass Initiativbewerbungen große Chancen bergen. Wenn Du Interesse am Unternehmen zeigst, zahlt sich das in der Regel aus. Selbst wenn derzeit keine vakante Stelle besetzt werden muss, wird das Engagement eines Bewerbers häufig nicht vergessen und die Bewerbung auf eine Stellenanzeige landet im „Talentpool“, auf den das Unternehmen zu einem späteren Zeitpunkt zurückgreifen wird.

Selbst wenn Deine Bewerbung auf eine Stellenanzeige also nicht zeitnah beantwortet wird, kann sich daraus zu einem späteren Zeitpunkt durchaus noch ein lukratives Angebot entwickeln. Also einfach am Ball bleiben und lieber einmal eine Bewerbung auf eine Stellenanzeige mehr als zuwenig schicken. Die Wartezeit zwischen Bewerbung und Antwort kann durchaus einmal länger sein, was nichts über die Qualität der Bewerbung aussagt.

Die interne Bewerbung – was Du beachten solltest

Eine interne Bewerbung ist eine Bewerbung innerhalb eines Unternehmens auf eine interne Stellenausschreibung. Du kannst Dich für einen Job in einer anderen Abteilung oder für einen Job in einer höheren Hierarchiestufe bewerben, ohne das Unternehmen zu wechseln. Eine interne Bewerbung erfolgt meist auf eine interne Stellenausschreibung. Dies ist für viele auch schon die erste Falle.

Der Gedanke, das Unternehmen kennt mich und die Bewerbung ist ein Selbstläufer, liegt nahe, ist jedoch leider falsch und führt unter Umständen zu einer Absage. Wirklich bekannt bist Du meist nur Deinem direkten Vorgesetzten und selbst hier, kannst Du nicht davon ausgehen, dass er alle Details Deines beruflichen Werdegangs kennt. Er ist auch meist nicht der alleinige Entscheider.

Du solltest Dir für eine interne Bewerbung also genauso viel Mühe geben, wie für jede externe Bewerbung. Dann hast Du gute Aussichten auf Erfolg. Prüfe, ob die interne Stellenausschreibung sich auf einen für Dich passenden Job bezieht.

Interne Stellenausschreibungen für eine interne Bewerbung

Wo und wie findest Du eine interne Stellenausschreibung? Das ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich und hängt auch mit der Unternehmenskultur zusammen. In einigen Unternehmen wird damit sehr offen umgegangen, andere agieren in diesem Bereich eher weniger offensichtlich. Zu finden ist eine interne Stellenausschreibung am Schwarzen Brett, sofern das Unternehmen noch so eine Mitteilungstafel besitzt.

Häufig wissen Kollegen, dass eine Stelle neu besetzt werden soll. Größere und moderne Unternehmen setzen auf das Intranet und Jobbörsen. Ein Unternehmen muss eine Stelle nicht zwingend intern ausschreiben, das bedeutet, eine interne Stellenausschreibung ist nicht zwingend erforderlich. Existiert ein Betriebsrat, kann dieser die interne Stellenausschreibung unter Umständen verlangen.

Wenn Du das Unternehmen nicht verlassen möchtest, sondern innerhalb des Unternehmens wechseln möchtest, solltest Du Dich auf diesen Kanälen informieren. In einigen Fällen kann auch ein persönliches Gespräch mit dem eigenen Vorgesetzten oder der Personalabteilung hilfreich sein.

Die interne Bewerbung – wie soll sie aussehen?

Die Chance, sich im Unternehmen weiterzuentwickeln, sieht im ersten Moment aus wie ein Spiel mit Heimvorteil. Weit gefehlt und meist mit Misserfolg gekrönt. Du bewirbst Dich bei einer internen Bewerbung bei einem neuen Vorgesetzten und dieser kennt Dich und Deine Fähigkeiten vermutlich nicht. Selbst wenn Du ihm bekannt bist, hat er sicher nicht sämtliche Details im Kopf. Du bist jedoch vermutlich nicht der einzige Bewerber.

Deine innerbetriebliche Bewerbung sollte mit genauso viel Aufwand und Sorgfalt zusammengestellt werden, wie jede externe Bewerbung. Häufig gibt es mehrere Entscheider und Du kannst in keinem Fall davon ausgehen, dass Dich jeder Einzelne kennt. Deine interne Bewerbung muss ein Anschreiben, einen Lebenslauf und auch Deine Zeugnisse enthalten.

Nur so können die Entscheider tatsächlich mit anderen Bewerbungen vergleichen und Deine Vorzüge erkennen. Wenn möglich solltest Du ein Zwischenzeugnis Deiner Tätigkeit im Unternehmen hinzufügen.

Interne Bewerbung – welche Fehler gibt es?

Internes Bewerbungsschreiben – den künftigen Vorgesetzten duzen

Auch ein internes Bewerbungsschreiben verbietet das Duzen des künftigen Vorgesetzten, dies ist ein schwerwiegender Fehler. Dies gilt auch, wenn Du Deinen zukünftigen Vorgesetzten gut kennst und ihr normalerweise per du seid. Einzige Ausnahme, Du arbeitest in einem Unternehmen, in dem sich alle duzen und die der Umgangston des Unternehmens ist. Ansonsten immer beim Sie bleiben.

Du weißt nie, wer Deine Bewerbung liest und wer mit entscheidet bei der Besetzung der Stelle. Deine Bewerbung landet auf jeden Fall in Deiner Personalakte und ein internes Bewerbungsschreiben, in dem geduzt wird, erweckt sehr schnell den Eindruck einer Vetternwirtschaft.

Interne Bewerbung – Mitbewerber vergessen

In dem Moment, in dem es mehrere Bewerber auf eine interne Stellenausschreibung gibt, ist Überzeugungsarbeit wichtig. Schließlich möchtest Du den Entscheider davon überzeugen, dass Du die geeignete Person für diesen Job bist. Qualifikation und Motivation sollten im Anschreiben deutlich zum Ausdruck kommen. Lücken im Lebenslauf solltest Du erklären und Deine Vorzüge herausstellen, ohne Dich negativ über Kollegen und Mitbewerber zu äußern.

Sparsam mit Informationen umgehen, ein zu knappes internes Bewerbungsschreiben

Informiere Dich im Vorfeld genau über die Anforderungen der zu besetzenden Stelle. Qualifikationen, Führungserfahrung oder erfolgreich abgeschlossene Projekte sollten unbedingt erwähnt werden. Das würdest Du bei jeder externen Bewerbung machen und bei einer internen Bewerbung ist dies auch sehr wichtig. Lass Deinen neuen Vorgesetzten im Vorfeld wissen, dass Du Dich weiterentwickelt hast und die entsprechende Bereitschaft mitbringst. Engagement und Einsatz sollten ebenfalls erkennbar sein.

Eine interne Bewerbung – ein Heimspiel?

Allein der Gedanke ist schon ein Fehler. Selbst wenn Du schon jahrelang in diesem Unternehmen arbeitest und auch tatsächlich auf Erfolge zurückblicken kannst, solltest Du nicht davon ausgehen, dass dies jedem bekannt ist. Höchstens Dein direkter Vorgesetzter kennt Deine Fähigkeiten und weiß diese zu schätzen und selbst das ist nicht immer der Fall.

Verlass Dich nicht auf Deine Personalakte, nicht alle Fortbildungsnachweise, Zwischenzeugnisse und Beurteilungen sind dort vorhanden. Oft existieren auch gar keine Zwischenzeugnisse und Beurteilungen. Du musst also selbst dafür sorgen, dass die Entscheider einen Überblick über Deine Fähigkeiten und Erfolge erhalten.

Adressat für Deine interne Bewerbung

Bei der Besetzung einer Stelle haben in Unternehmen meist mehrere Personen ein Mitspracherecht. Informiere Dich im Vorfeld, wer dies in dem Unternehmen ist, in dem Du arbeitest. Meist handelt es sich um den zukünftigen Vorgesetzten, Deinen momentanen Vorgesetzten, die Personalabteilung und in manchen Fällen hat der Betriebsrat ein Mitspracherecht.

Du solltest Deine Bewerbung also nicht nur an eine einzige Person adressieren. Die anderen Beteiligten könnten sich übergangen fühlen und das ist nicht förderlich für das Wohlwollen und die Objektivität bei der Besetzung der Stelle.

Die innerbetriebliche Bewerbung – worauf solltest Du noch achten?

Bei einer innerbetrieblichen Bewerbung solltest Du auf bestimmte Dinge achten und daran denken. Mitarbeiter, die qualifiziert sind und eine gute Arbeit abliefern, lässt man nicht gerne gehen. Das geht Deinem derzeitigen Vorgesetzten genauso. Er muss die Lücke, die durch Deinen Wechsel entsteht füllen. Dies ist häufig nicht einfach, zeitintensiv und kostenintensiv. Er wird also nicht unbedingt begeistert sein.

Du solltest stets im Blickwinkel haben, dass Dein aktueller Vorgesetzter Dein Weiterkommen durchaus blockieren kann. Er kann Dich jedoch auch fördern. Das hängt von den jeweiligen Charakteren ab. Nach Möglichkeit solltest Du das Gespräch mit Deinem Vorgesetzten suchen und Dich nicht hinter seinem Rücken auf eine andere Stelle bewerben. Er erfährt es auf jeden Fall.

Fühlt er sich hintergangen, trägt das sicher nicht zu Deiner Beförderung bei. Unabhängig davon ist es von Vorteil um ein Zwischenzeugnis zu bitten, das Du Deiner Bewerbung beilegen kannst. Spätestens jetzt wird jeder Vorgesetzte nachfragen. Spätestens jetzt solltest Du über Deine innerbetriebliche Bewerbung sprechen.

Innerbetriebliche Bewerbung – Vorteile, die Du mitbringst

Eine interne Bewerbung ist zwar kein Selbstläufer und auch kein Heimspiel, aber Du kennst die Abläufe, die Mitarbeiter, die Abteilungen und die Strukturen des Unternehmens bereits recht gut. Kenntnisse der internen Abläufe und der richtigen Ansprechpartner sorgen für deutlich kürzere Bearbeitungszeiten in vielen Bereichen. Deine Einarbeitung ist kürzer und geht schneller vonstatten, da Du die Abläufe kennst. Du musst nicht in allen Punkten bei null anfangen.

Legst Du nun eine ordentliche, aussagekräftige und sorgfältig zusammengestellte Bewerbungsmappe vor, hast Du schon einen kleinen Vorteil. Diesen Vorteil wissen Unternehmen meist zu schätzen. Die meisten Unternehmen sind sich auch darüber im Klaren, dass sie unter Umständen einen guten Mitarbeiter verlieren, wenn er keine Chance zur Weiterentwicklung erhält.

Betrachtest Du diese Fakten, hast Du durchaus einen leichten Vorteil gegenüber externen Bewerbern. Die macht eine innerbetriebliche Bewerbung jedoch nicht zum Selbstläufer.

Interne Bewerbung – was ist im Vorfeld wichtig?

Deine innerbetriebliche Bewerbung solltest Du sorgfältig planen und auch umsetzen. Es ist Deine Visitenkarte innerhalb des Unternehmens. Achte darauf, dass Du alle Unterlagen zur Verfügung hast. Sprich rechtzeitig mit Deinem derzeitigen Vorgesetzten und bitte um ein qualifiziertes Zwischenzeugnis. Ein Zwischenzeugnis ist grundsätzlich sinnvoll. Spätere Beurteilungen können normalerweise nicht deutlich schlechter ausfallen.

Falls Du Dich extern bewerben möchtest, kannst Du dieses Zwischenzeugnis dann auch verwenden. Mach Dir vor allem Gedanken darüber, ob der Job für Dich geeignet ist. Umgekehrt ist dies natürlich genauso, eine innerbetriebliche Bewerbung ist sinnlos, wenn Du die Voraussetzungen für den Job nicht annähernd mitbringst. Eine sinnvolle Möglichkeit herauszufinden, ob der Job für Dich geeignet ist und umgekehrt kann ein Gespräch mit dem neuen Vorgesetzten sein.

In einigen Unternehmen bietet sich auch ein Gespräch mit Mitarbeitern der Personalabteilung an. Diskretion ist eigentlich selbstverständlich. Du solltest nicht das gesamte Unternehmen von Deiner internen Bewerbung in Kenntnis setzen.

Die Bewerbungsunterlagen für eine interne Bewerbung

Ein internes Bewerbungsschreiben sollte ein ausführliches Anschreiben sein. Die Bewerbungsunterlagen enthalten einen aktuellen Lebenslauf, Deine Zeugnisse und nach Möglichkeit ein Zwischenzeugnis. Ein internes Bewerbungsschreiben sollte einigen formalen Ansprüchen genügen. Adresse, Absender, Datum und Betreff sollten vorhanden sein und selbstverständlich auch eine persönliche Unterschrift. Ein internes Bewerbungsanschreiben soll zwar Deine Fähigkeiten und Dein Können zum Ausdruck bringen, diese sind jedoch auch im Lebenslauf zu finden.

Ein internes Bewerbungsanschreiben dient in erster Linie dazu die Neugier zu wecken, Motivation zu zeigen und zu überzeugen. Zahlreiche Bücher, Zeitschriften und Artikel geben Einblick in die möglichen Formulierungen, die Erfolg versprechen. Mach Dir Gedanken und denke daran, Du bewirbst Dich um die Stelle, nicht Schiller, Goethe oder Hemingway. Zitat können gut und sinnvoll sein, müssen allerdings auch als solche gekennzeichnet sein. Verfasse ein internes Bewerbungsanschreiben so, dass es gut zu lesen, interessant und überzeugend klingt.

Es sollte nicht erkennbar sein, dass Dir Dein derzeitiger Job keinen Spaß macht und Du flüchten möchtest. Erkläre Deine Motivation für die interne Bewerbung und begründe diese. Beachtest Du diese Hinweise und hast Du den passenden Job gewählt, steht dem Erfolg eigentlich nichts im Weg, außer natürlich unter Umständen Deine Mitbewerber.

Die Bewerbungsunterlagen für eine interne Stellenausschreibung

Achte bei Bewerbungsunterlagen besonders auf die Einhaltung existierender DIN-Vorschriften. Schreibfehler und Flüchtigkeitsfehler sollten sich in den Bewerbungsunterlagen keine finden lassen, auch und insbesondere nicht bei der internen Bewerbung. Lass die Unterlagen gegebenenfalls gegenlesen, Dritten fallen oft Dinge auf, die Du nicht siehst. Größere Lücken im Lebenslauf solltest Du erklären. Wecke Interesse mit Deinem Anschreiben und sorge dafür, dass das Gelesene einen positiven Eindruck hinterlässt.

Auch optisch sollten Deine Bewerbungsunterlagen einwandfrei sein. Du weißt ja, für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Für das Bewerbungsfoto empfiehlt es sich, einen Fotografen aufzusuchen. Einige Fotografen haben sich darauf spezialisiert und wissen genau, auf was es ankommt und mit welchem Effekt sich etwas erreichen lässt. Ein Foto aus dem letzten Urlaub, möglichst noch in Badekleidung, ist ein absolutes No-Go und für Deine Karriere mit Sicherheit nicht förderlich.

Interne Bewerbung – Risiken

Eine interne Bewerbung bietet nicht nur Chancen, sie beinhaltet auch Risiken. Mach Dir wirklich ausreichend Gedanken, ob der Job für Dich geeignet ist, und ob Du für den Job geeignet bist. Klappt es mit der internen Bewerbung nicht, so kann dies Deinen Ruf im Unternehmen auch schädigen. Vor allem jedoch wird die Zusammenarbeit mit Deinem derzeitigen Vorgesetzten belastet. Schließlich weiß er, dass Du wechseln wolltest, und zwar im Idealfall von Dir.

Hat es nun nicht geklappt, wirst Du weiterhin mit ihm arbeiten müssen. Das hinterlässt auf beiden Seiten ein eher ungutes Gefühl. Du solltest also die Erfolgsaussichten der innerbetrieblichen Bewerbung und die Risiken gegeneinander abwägen. Du musst auch damit rechnen, dass Kollegen von Deiner Bewerbung erfahren. Sie werden neidisch oder schadenfroh sein, je nachdem, welches Ergebnis Deine Bewerbung bringt.

Solltest Du eine Absage erhalten, musst Du Dich auf einige Kommentare von Kollegen einstellen. Im schlimmsten Fall wird sich Deine interne Bewerbung negativ auf das Arbeitsklima auswirken. Dieser Schritt sollte daher gut überlegt werden.

Was solltest Du bei einer Zusage auf eine interne Bewerbung beachten?

In erster Linie solltest Du in Deinem jetzigen Job nach wie vor Dein bestes geben und Dich nicht auf Deinen Lorbeeren ausruhen, wenn Du eine Zusage für den neuen Job erhalten hast. Das hinterlässt einen schlechten Eindruck und Du musst damit rechnen, dass sich das auch an Deinem neuen Arbeitsplatz herumspricht. Machst Du Deine Arbeit nicht mehr, bleibt vieles an den Kollegen hängen und auch das erfahren die neuen Kollegen meist sehr schnell.

Du arbeitest nach einer Zusage für eine neue Position nicht mehr wirklich für Deinen Vorgesetzten, sondern in erster Linie für Deinen Ruf. Sobald ein Nachfolger für Deinen Job feststeht, solltest Du ihn gründlich und gewissenhaft einarbeiten. Eine ordentliche Übergabe versteht sich eigentlich von selbst. Gib Deinen Kollegen nicht das Gefühl, dass Du etwas Besseres bist, weil Du einen Job in einer höheren Position erhalten hast.

Es ist durchaus möglich, dass auch in Zukunft hin und wieder auf die Hilfe und Unterstützung Deiner jetzigen Kollegen angewiesen bist. Diese wirst Du jedoch nicht mehr erhalten, wenn Du Deine Kollegen heute wie Menschen zweiter Klasse behandelst. Vor allem weißt Du nie so genau, wer mit wem zu tun hat oder befreundet ist. Sei also vorsichtig mit den Dingen, die Du erzählst und achte darauf, wem Du was erzählst.

Hältst Du Dich an diese Grundregeln, werden Dein aktueller Vorgesetzter und Deine Kollegen Dich als fairen Mitarbeiter und Kollegen sehen. Dieser Ruf eilt Dir dann an Deinen neuen Arbeitsplatz voraus.

Fazit

Eine interne Stellenausschreibung ermöglicht es Mitarbeitern eines Unternehmens, sich innerhalb des Unternehmens weiterzuentwickeln. Eine interne Bewerbung ist eine Chance eine höhere Position zu erreichen. Jedoch davon auszugehen, dass die interne Bewerbung ein Spiel mit Heimvorteil ist, ist ein fataler Fehler. Denke daran, es gibt mit Sicherheit Mitbewerber, aus dem Unternehmen und auch externe Bewerbungen werden vorliegen.

Du solltest Dich von der Masse abheben und dies bereits mit Deinen Bewerbungsunterlagen deutlich machen. Zeige Deinem potenziell zukünftigen Vorgesetzten Deine Motivation, Deine Qualifikation und Deine Fähigkeiten. Gehe nicht davon aus, dass er Dich kennt und Du dadurch im Vorteil bist. Stelle die Unterlagen genauso sorgfältig und gewissenhaft zusammen, wie Du es für eine externe Bewerbung machen würdest. Halte Dich an vorgeschriebene Formalien und die gegebenen Hierarchiestufen.

Übergehe Deinen aktuellen Vorgesetzten nicht, er erfährt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von Deiner Bewerbung auf eine andere Position. Im Übrigen ist es sehr vorteilhaft, wenn Du ein Zwischenzeugnis beilegen kannst. Halte Dich an die üblichen Abläufe in dem Unternehmen, wenn Du Erfolg haben möchtest.

Eine interne Bewerbung ist kein Selbstläufer und erfordert einiges an Vorbereitung. Eine interne Bewerbung bietet jedoch auch eine Chance auf eine höhere Position, ohne das Unternehmen wechseln zu müssen.

 

10 Tipps für den perfekten online Auftritt als Bewerber

Der online Auftritt für Bewerber ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Für manche passiert das eher ungewollt, denn die privaten Posts bei Facebook oder dem Google Profile tauchen bei den Suchergebnissen zum eigenen Namen auf. Über das Netzwerk Xing sagt man, es würde rasch von Linkedin abgelöst werden. Aber ist das auch so? Was bringt ein Auftritt für Bewerber online wirklich?

Wir wollen Licht in das Wirrwarr zum online Auftritt für Bewerber schaffen. Mit den folgenden online Profil Tipps kannst Du Deine Bewerbung ergänzen und netzwerken. Nutze Deine Kontakte für einen Karrieresprung oder finde Deinen Traumjob noch bevor er ausgeschrieben wurde.

Facebook, Xing, Linkedin oder Google Profile – was soll ich denn nun nehmen?

Die Plattformen unterscheiden sich nicht nur in ihrer Nutzung, sondern auch im Publikum. Facebook und Google Profile eignen sich eher zur privaten Kommunikation. Linkedin und Xing gelten als ausgewiesene Netzwerke für Berufstätige und dienen als Kommunikationsplattform. Sie sind wichtig als ein professioneller Internet Auftritt.

Trotzdem kann auch ganz auf die Netzwerke verzichtet werden. Dies empfiehlt sich aber nur bei Selbstständigen und Freiberuflern. Der online Auftritt für Bewerber kann um die eigene Webseite ergänzt werden. Das kann auch nachgeholt werden nachdem man die Profile auf sozialen Netzwerken angelegt hat. Für Berufsanfänger wirkt die eigene Webseite eher übertrieben.

1. Sicherheitseinstellungen unbedingt beachten

Gerade bei Facebook und dem Google Profile solltest Du auf deine Privatsphäre achten. Der Auftritt für Bewerber online muss seriös wirken. Personaler wollen keine Partyfotos oder Meinungsmache bei ihrer Googlesuche sehen. Deshalb mache dich mit den Privatsphäreeinstellungen der Plattformen vertraut.

Am Besten legst du ein Profil mit deinem vollen Namen nur für Bewerbungszwecke an. Dein privates Profil kann einen Fantasienamen oder eine Abkürzung haben. Dies ist nicht gegen die AGBs der sozialen Netzwerke. So bleibt der online Auftritt für Bewerber seriös und ihr fallt auch nicht durch komplette Internetabstinenz auf.

Bitte achte auch auf die folgenden online Profil Tipps. Auf jeden Fall solltest du den Überblick über deinen Auftritt als Bewerber online behalten. Bei mehreren Profilen kannst Du dir auch eine Liste zur Übersicht anfertigen.

2. Bilder sagen mehr als tausend Worte

Wie in Deinem Lebenslauf sollte auch dein online Auftritt als Bewerber über ein gutes Foto verfügen. Aber was ist das? Es sollte seriös, vertrauensvoll und sympathisch wirken. Ein Bild auf dem Du lachst ist immer gut.

Aber Vorsicht: Greife jetzt bitte nicht zum Selfie! Das Bild sollte von einem Fotografen gemacht worden sein.

Wenn Du in der Kreativbranche arbeitest, darf deine Kleidung bunt oder casual sein. Als Bankkaufmann oder Steuerberater zählt eher die Seriösität. Greife daher lieber zum klassischen Anzug. Um Verwechslungen zu vermeiden sollten dein professioneller Internet Auftritt immer dasselbe Bild aufweisen.

Absolut Tabu sind Aufnahmen von Partys oder aus dem Urlaub. Mit einem guten Bild macht dein online Auftritt als Bewerber gleich einen professionellen Eindruck. Du hast dir Gedanken gemacht. Außerdem ist für den Personaler nun Verwechslungsgefahr ausgeschlossen.

3. Anstellung als Visitenkarte

Bei Xing und Linkedin erscheint neben Deinem Namen auch der Name des Unternehmens für das du gerade arbeitest. Wenn du auf den Plattformen aktiv nach neuen Kontakten und Angeboten scoutest , kann sie erste Kontakte und Gesprächsstoff bereitstellen.

Was machst Du wenn du gerade erst in den Beruf startest oder arbeitslos bist? Kein Problem, du führst deinen Beruf an und wann du einsatzfähig bist. Das kann dann so aussehen.

„Marketing Manager in Düsseldorf ab Februar verfügbar“.

Bitte nimm aber hier keine Fantasiebezeichnungen oder trenne die einzelnen Worte mit Gedankenstrichen ab. Sonst wirkt dein professioneller Internet Auftritt schnell unseriös.

4. Wer bist du und was kannst du?

Oft gibt es in den Netzwerken einen „Über mich“ Text, den Du individuell ausfüllen kannst. Dein online Auftritt als Bewerber muss hier nicht steif sein. Schreibe am Besten so wie Du es auch in einem Gespräch formuliert hättest. Hier geht es besonders darum Deine Fähigkeiten, Erfahrungen und Wünsche zu formulieren. Hier kann auch die Frage:

„Wo sehe ich mich beruflich in der Zukunft?“

beantwortet werden.

Personaler wollen Dich als Person näher kennenlernen. Beschränke Dich trotzdem nur auf deine beruflichen Ziele. Auf gar keinen Fall sollten Risikosportarten oder politische Meinungen geäußert werden. Mit den online Profil Tipps auf dieser Seite wirst du eine überzeugende Beschreibung verfassen können.

Wenn Du beim Verfassen Schwierigkeiten hast, kannst Du deine Kollegen fragen, wie sie Dich beschreiben würden. Oft kann Dir das den Einstieg erleichtern. Ist erstmal ein roter Faden gefunden, kann losgelegt werden. Deine Beschreibung richtet sich immer nach der Stelle, die Du anstrebst.

5. Lebenslauf hinterlegen

Wie bei einer Bewerbung offline sollte auch ein online Auftritt für Bewerber einen Lebenslauf aufweisen. Dieser wird vom Personaler oft auf Fehler mit der analogen Bewerbung abgeglichen. Daher sollte auch der online Lebenslauf immer aktuell und frei von Fehlern sein.

Ehrlichkeit zahlt sich hier besonders aus. Lügen fallen gerade online sofort auf. Oft sorgt das für eine sofortige Absage. Auch wenn Du den Job mit vollständigen und richtigen Angaben nicht bekommen solltest, bist du eventuell um einen Kontakt reicher. Gerade das zeichnet die Business Netzwerke aus.

6. Erfolge und Referenzen

Selbstständige und Freiberufler greifen bei ihrem online Auftritt als Bewerber häufig auf Referenzen glücklicher Kunden zurück. Auch Du als Angestellter kannst dir das zunutzen machen. Referenzen machen immer einen guten Eindruck. Außerdem tragen sie zur Verifizierung deiner Fähigkeiten und Arbeitshistorie bei. Genau das erleichtert Personalern das Abeiten. Trotzdem solltest du dir gerade am Anfang Deiner Karriere keine Fake Referenzen von Freunden oder Familie holen. Das fällt sofort negativ auf und zerstört deinen Auftritt als Bewerber online in wenigen Minuten.

Gerne kannst Du auch Erfolge in Deinem Profil angeben. Vielleicht hast du auch einen Workshop oder Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen? All das kann gerne in einer seperaten Kategorie genannt werden. Bitte schreibe es nicht direkt in den „Über mich“ Text, denn das kann angeberisch wirken. Richtig eingeordnet überzeugen Erfolge Personaler von deinem online Auftritt als Bewerber.

7. Gefunden werden

Viele Stellen werden durch Headhunter gescoutet oder die Personalabteilung sucht direkt im Internet nach einem geeigneten Kanditaten. All das ist keine Seltenheit mehr. Dies geschieht grundsätzlich auf zwei Wegen: Du wirst gefunden oder Du machst auf dich Aufmerksam.

Methode 1: Du wirst gefunden.

Dies ist eher passiv und kann je nach Branche besser oder schlechter funktionieren. Jede Plattform arbeitet mit einem Algorithmus, der es erlaubt nach Profilen zu suchen. Wenn Du also Deinen online Auftritt als Bewerber planst, solltest du auf Keyword-Optimierung achten.

Was ist das?

Im Grunde beschreibt es die Wörter für die Du gefunden werden möchtest. Hier ein Beispiel: Du kümmerst dich um Suchmaschinenoptimierung. So sollte der Begriff Suchmaschinenoptimierung und die Abkürzung SEO in Deinem Profil vorkommen. Trotzdem werden mit diesen Keywords in deinem online Auftritt als Bewerber tausende Ergebnisse erscheinen. Es ist also noch zu ungenau. Vielleicht hast du dich auf E-Commerce Kunden spezialisiert oder du arbeitest nur mit Seiten auf WordPress Basis? Dann sollte auch das in dein Profil. Mache es so genau wie du kannst.

Ein professioneller Internetauftritt kann zu Einladungen zu Bewerbungsgesprächen führen ohne, dass Du direkt etwas dafür tun musst.

Methode 2: Du machst auf dich aufmerksam.

Gerade Linkedin bietet die Möglichkeit eigenen Content zu veröffentlichen. Dies können Podcasts, Blogposts oder Grafiken sein. Es lohnt sich oft eigenen Inhalt zu veröffentlichen und mit dem eigenen Netzwerk zu teilen. Zeige hier besonders Deine Expertise und was Dich gerade beruflich beschäftigt. So können Unternehmen auf dich aufmerksam werden. Ein professioneller Internet Auftritt sorgt im Anschluss für Vertrauen und eine Kontaktaufnahme.

Außerdem kannst Du über deinen online Auftritt als Bewerber aktiv Kontakt zu anderen aufnehmen. Schließlich handelt es sich hier um ein Netzwerk von Menschen, die alle Kontakte suchen. Vielleicht lädst du Menschen, die dich interessieren in dein Netzwerk ein. Vielleicht verabredet ihr euch auf einen Kaffee oder eine After Work Party. Alle diese Dinge können zu einem neuen Kontakt führen. Dein Auftritt als Bewerber online ist nur der Startpunkt für Kontakte im realen Leben.

Gerade wenn du eine sehr umkämpfte Position anstrebst, kann diese Strategie für Vitamin B sorgen ohne Vorteilsnahme zu sein. Denn Du bist einfach ein guter Netzwerker und möchtest Deine neuen Kollegen vorab kennenlernen.

8. Bitte weiterlesen

Nicht jeder ist der geborenen Werbetexter, aber trotzdem muss dein online Auftritt als Bewerber gerne gelesen werden. Ansonsten verlieren Personaler die Interesse. Schließlich lesen sie jeden Tag die Profile von hunderten Bewerbern. Wenn an die kein Texter verloren gegangen ist, dann lohnt sich ein Blick auf die Profile deine Konkurrenz. Schließlich sind diese öffentlich verfügbar.

Trotzdem gilt auch hier: Lasse Dich inspirieren, aber schreibe nicht ab! Vielleicht bekommst du so Ideen, die dich zu deinem ganz eigenen Text bringen. Online darfst du schreiben wie du sprichst. Es darf also etwas lockerer ausfallen. Natürlich sind Profanitäten und Schimpfwörter Tabu.

9. Struktur ist alles

Der online Auftritt für Bewerber macht keine Ausnahme zur Bewerbung in Papierform. Sicher kannst Du es schon gar nicht mehr hören, denn unsere Ratgeber sind voll davon. Das liegt daran, dass es einfach wichtig ist: Die Struktur.

Bei einer laufenden Bewerbung muss die Struktur Deinem Anschreiben und Deinem Lebenslauf folgen. Dies gilt auch für Initiativbewerbungen. Mit einer guten Struktur wird Deine Information, zum Beispiel auf Xing und Facebook, übersichtlich. Man liest gerne weiter. Dazu sieh dir bitte auch Punkt 8 an.

10. Immer Korrektur lesen

Dein online Auftritt als Bewerber ist fertig. Du bist stolz und das kannst du auch sein. Trotzdem solltest du dein Profil nicht sofort veröffentlichen. Oft werden Rechtschreibfehler übersehen oder es fehlt irgendwo ein Komma. Meistens lesen wir unsere Texte so als ob es drin wäre.

Das ist fatal, denn der Personalchef wird es merken. Meistens führt das sogar dazu, dass Du aussortiert wirst. Dass muss nicht sein. Lasse lieber nochmal einen Freund oder Familienmitglied drüber lesen. Viele Augen sehen mehr als zwei.

Fazit

Mit diesen online Profil Tipps sollte dir ein gelungenes Profil in Berufsnetzwerken gelingen. Der online Auftritt für Bewerber ist bei den meisten Angestellten mittlerweile Pflicht. Bei Freiberuflern und Selbstständigen ist er das schon länger.

Verwende viel Zeit auf dein erstes Profil. Ist erstmal eines eingerichtet, finden sich auch die Anderen. Übung macht den Meister. Oft lohnt es sich auch das Feedback von Kollegen aus der Branchen einzuholen. Die haben schon mehr Erfahrung und könne weitere berufsbedingte Tipps geben.

Die Zukunft der Bewerbung ist digital. Die Papierform stirbt immer mehr aus. Schon jetzt wollen viele Unternehmen die Bewerbung per E-Mail zugesandt bekommen. Demnächst wird es wohl nur noch der Link zum online Auftritt des Bewerber sein.

Der Auftritt für Bewerber online bietet aber nicht nur die Möglichkeit neue Jobs zu bekommen, sondern der Kontakt mit Gleichgesinnten steht im Vordergrund. Die Plattformen fördern den Austausch und die Gemeinschaft. So können auch Berufseinsteiger vom Wissen der „alten Hasen“ profitieren. Wer früher eher in seiner Firma vernetzt war, kann sich heute mit der ganzen Welt vernetzen.

Dadurch bietet der online Auftritt für Bewerber ungeahnte Möglichkeiten zur weltweiten Jobsuche. Profile und Blogs machen die Bewerber sichtbar und lassen sie nicht in einer grauen Masse verschwinden. Es lohnt sich also viel Zeit in sein Profil zu investieren.

Vorstellungsgespräch absagen – so verhältst Du Dich richtig

Während der Jobsuche verschicken viele Bewerber unzählige Bewerbungsschreiben. Denn eines ist klar: je mehr Bewerbungsschreiben der Bewerber für eine für sich passende Arbeitsstelle in verschiedenen Unternehmen verschickt, um so höher ist die Chance, den gewünschten Job zu ergattern.

Ziel der unzähligen Bewerbungsschreiben ist auch, die Chance auf ein persönliches Vorstellungsgespräch zu erhalten. Nur im persönlichen Vorstellungsgespräch kann man seinen zukünftigen neuen Vorgesetzten von seinen Qualifikationen überzeugen.

Viele Bewerbungen und die daraus resultierenden Vorstellungsgespräche bedeuten aber auch, dass man das eine oder andere Vorstellungsgespräch wieder absagen muss. Doch wie kann man eine freundliche Absage formulieren, ohne einen schlechten Eindruck zu hinterlassen? Der gute Eindruck, der überhaupt erst zu einem Vorstellungsgespräch geführt hat, sollte auf jeden Fall erhalten bleiben, denn vielleicht muss das Bewerbungsgespräch später doch noch geführt werden.

Wie Du ein Vorstellungsgespräch absagen kannst und wie eine professionelle Absage ausschauen muss, dazu mehr in diesem Blog.

Vorstellungsgespräch absagen – warum eine professionelle Absage unbedingt erforderlich ist

Manch einem, der in die Situation gerät, ein Vorstellungsgespräch absagen zu müssen, fällt es nicht leicht. Man fühlt sich schnell unwohl dabei. Oft hat man das ungute Gefühl, dass es von dem Unternehmen nicht gut aufgenommen wird und wer weiß, ob man sich nicht doch noch bei diesem Unternehmen bewerben möchte.
Die Absage vom Bewerber zum Arbeitgeber, beziehungsweise die Absage der Initiativbewerbung ist aus vielen Gründen allerdings sehr wichtig.

Fairness gegenüber anderen Bewerbern

Gute Stellen sind gefragt, es gibt sie nicht wie Sand am Meer. Entsprechend viele Bewerber für den Job gibt es. Da Vorstellungsgespräche für das Unternehmen recht zeitintensiv sind, werden die Termine nur an Personen vergeben, die erfolgversprechend sind. Das heißt, für jeden Termin für ein Vorstellungsgespräch, den Du erhältst, bekommt ein Mitbewerber eine Absage. Es ist ein Zeichen der Fairness anderen Bewerbern gegenüber, das Gespräch so früh wie möglich abzusagen, wenn Du kein Interesse mehr daran hast.

Respekt zeigen

Auch wenn Du Dich nicht gerade behaglich dabei fühlst, es ist einfach ein Zeichen des Respektes gegenüber dem Personalchef und dem Unternehmen, bei dem Du Dich beworben haben. Sag den Gesprächstermin deshalb mit einem guten Grund frühzeitig ab, das Unternehmen wird es Dir danken.

Stell Dir bitte folgende Situation vor: Deine Zeit ist begrenzt. Du hast einen freien Termin gefunden, ihn vergeben. Du hast Dich auf das Gespräch gut vorbereitet. Nun sitzt Du in Erwartung eines eventuell neuen Mitarbeiters in Deinem Büro und wartest – und keiner kommt! Kein Anruf, keine E-Mail, kein Brief – Dein Gesprächspartner lässt sich einfach nicht blicken. Du wärst verärgert? Richtig und dazu hättest Du alles recht der Welt.

Genau so ergeht es vielen Personalchefs, deren geladener Gesprächspartner einfach seinen Termin unter den Tisch fallen lässt. Eine erneute Bewerbung bei diesem Unternehmen wird damit so gut wie unmöglich. Also bitte immer ein Vorstellungsgespräch absagen.

Kein Interesse vortäuschen

Um ein Vorstellungsgespräch nicht absagen zu müssen, nehmen einige den Termin wahr, obwohl längst kein Interesse mehr besteht. Das ist ebenso reine Zeitverschwendung für Dich und das Unternehmen. Der Personalchef wird auch schnell merken, dass sein Gegenüber keinerlei Verlangen mehr an der Stelle hat, auch wenn er Rede und Antwort steht. Auch hier besteht die Gefahr, den Personalchef zu verärgern und sich alle Chancen für eine zukünftige Bewerbung zu verbauen.

Initiativbewerbung

Die Absage einer Initiativbewerbung ist besonders wichtig. Hier sucht das Unternehmen nicht im klassischen Sinn nach einem neuen Mitarbeiter, sondern Du hast Dich einfach auf „gut Glück“ auf einen Job in diesem Unternehmen beworben. Somit ist es für das Unternehmen besonders ärgerlich, wenn er eine Absage der Initiativbewerbung erhält. Am besten gestaltet sich die Absage einer Initiativbewerbung mit Vorlage. Muster für eine „Absage für Initiativbewerbung – Vorlage“ findest Du im Internet auf verschiedenen Webseiten. Auch für eine normale Absage findest Du unter den Stichpunkten“ Bewerber, Absagen und Vorlage“ im Internet etliche Muster.

Kleiner Tipp: Hast Du von verschiedenen Unternehmen noch keine Rückmeldung auf Deine Bewerbung erhalten, jedoch eine neue Stelle gefunden, ziehe Deine Bewerbung sofort zurück. Du sparst den Unternehmen damit viel Zeit und Arbeitsaufwand.

Das Vorstellungsgespräch absagen – die Gründe

Ein neuer Job wurde gefunden und angenommen

Ein Vorstellungsgespräch absagen – das passiert nicht einfach so. Der Hauptgrund ist in der Regel, dass der Bewerber eine neue Stelle gefunden hat. Da man nicht nur eine, sondern gleich mehrere Bewerbungen über einen längeren Zeitraum verschickt, ist es durchaus möglich, dass eine passende Stelle angeboten wird, bevor die restlichen Bewerbungen bearbeitet wurden. Sinnvoll ist es allerdings, wenn alle anderen Bewerbungen erst nach der Unterzeichnung eines neuen Arbeitsvertrages abgesagt werden.

Krankheit

Eine Krankheit kommt meist unverhofft und meist auch zum schlechtesten Zeitpunkt. Sollte es Dich kurz vor einem angesetzten Vorstellungsgespräch „erwischen“ und Du überlegst, trotz Husten, Schnupfen und vielleicht mit Fieber den Termin wahrzunehmen, lass es bitte. Wenn Du krank bist, solltest Du das Vorstellungsgespräch absagen.

Auch wenn Du die Befürchtung hast, dass es vielleicht bei dem Personalchef nicht so gut ankommt, oder Du die Befürchtung hast, ungeeignet und nicht belastbar zu wirken. Wenn Du krank bist, kannst Du Dich einfach nicht von Deiner besten Seite zeigen, Dich nicht positiv und konzentriert präsentieren. Ganz zu schweigen von dem Risiko, Dein Gegenüber noch anzustecken.

Halte Deine Absage Bewerber-Arbeitgeber so knapp wie möglich und gehe nicht ausführlich auf Deine Krankheit ein. Erwähne lediglich, dass Du kurzfristig erkrankt bist und deshalb den Termin nicht wahrnehmen kannst. Erwähne, dass Du jedoch immer noch stark an der Stelle interessiert bist und bitte um einen neuen Termin. Eine kurze Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten und die Bitte um eine positive Rückantwort sollten folgen. Wer ein wenig Hilfe beim Erstellen einer professionellen Absage braucht, kann sich im Internet nach einer Absage Bewerber – Arbeitgeber um schauen.

Kein Wechsel der Arbeitsstelle

Wer in seinem Job unzufrieden ist, spielt schnell einmal mit dem Gedanken, die Stelle zu wechseln. Findet man dann noch eine passende Stellenanzeige, ist eine Bewerbung schnell geschrieben. Der Termin für ein Vorstellungsgespräch steht fest. Doch was soll man machen, wenn man plötzlich doch lieber in seinem alten Beruf bleiben möchte? Auch hier sollte man auf jeden Fall das Vorstellungsgespräch absagen und die Bewerbung vorerst zurückziehen. Vielleicht kommt der Tag, an dem Du Dich doch noch einmal bei diesem Unternehmen vorstellen möchtest. Du hast dann noch eine gute Chance, wenn Du jetzt eine freundliche Absage formulieren wirst.

Das Unternehmen kommt nicht mehr infrage – Absage Initiativbewerbung Vorlage

Anfangs klang sie noch richtig gut – die Stellenanzeige eines Unternehmens. Doch nachdem Du Deine Bewerbung losgeschickt und einen Termin für ein Vorstellungsgespräch bekommen hast, erhältst Du Informationen über das Unternehmen, die Dir nicht behagen. Sei es ein schlechter Umgang mit den Mitarbeitern oder dass unbezahlte Überstunden an der Tagesordnung sind. Auch wenn Du für dieses Unternehmen nicht mehr arbeiten willst, eine kurze, professionelle Absage ist von Vorteil.

Ein Vorstellungsgespräch absagen – wie macht man es am besten?

Ein Vorstellungsgespräch absagen, insbesondere die Absage der Initiativbewerbung – das ist manchmal leider nicht zu umgehen. Du hast dafür mehrere Möglichkeiten. Ein Vorstellungsgespräch absagen ist über E-Mail Kontakt möglich, durch telefonischen Kontakt, per Brief oder durch persönliches Vorsprechen.

Ein persönliches Vorsprechen wirkt im ersten Moment vielleicht sehr elegant und professionell, ist aber Zeitverschwendung. Du müsstest Dir einen Termin geben lassen, nur um persönlich den Termin für das Vorstellungsgespräch absagen zu können – das wäre unsinnig.

Den meisten fällt die Absage eines Termins per E-Mail am einfachsten, weil sie so nicht persönlich mit der zuständigen Person sprechen müssen. Ein Vorstellungsgespräch schriftlich absagen ist die richtige Methode für all jene, die befürchten, den Fragen des Personalchefs am Telefon hilflos ausgeliefert zu sein und dadurch einen schlechten Eindruck zu hinterlassen.

Je kürzer die Frist ist, in der Du Dein Vorstellungsgespräch absagen musst, umso schneller solltest Du jedoch handeln. Für welche Methode Du Dich am Ende entscheidest, liegt an Dir. Für Absagen per E-Mail solltest Du auf Bewerber Absagen mit Vorlage zurückgreifen.

Kurzfristig ein Vorstellungsgespräch absagen – was muss ich beachten?

Je näher der Termin gerückt ist, umso unangenehmer wird es, ein Vorstellungsgespräch absagen zu müssen. Es lässt sich aber leider nicht immer verhindern und eine Absage muss sein, wenn Du den guten Eindruck, den Du mit Deiner Bewerbung hinterlassen hast, aufrechterhalten möchtest.
Auch einen Termin, der schon am nächsten Tag oder gar am gleichen Tag auf dem Plan steht, kannst Du beruhigten Gewissens absagen. Es kommt immer auf das „wie“ an.

Sehr kurzfristige Termine solltest Du stets mittels eines persönlichen Anrufs absagen. Bitte auch nicht den Ehegatten oder einen „guten Bekannten“ anrufen lassen, denn das könnte für Verärgerung beim Personalchef sorgen.
Eine E-Mail ist zwar auch sehr schnell verschickt, Du kannst Dir aber nie sicher sein, wann ein in der Regel sehr beschäftigter Personalchef seine Nachrichten abruft und auch tatsächlich liest. Findet er Deine E-Mail, während er bereits in seinem Büro auf Dich wartet, ist dies ein negativer Punkt für Dich.

Bei einem Telefonat hörst Du auch gleich an der Reaktion, wie Dein Gegenüber die Absage aufnimmt. Du kannst Dich so noch einmal persönlich für die entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigen und einem negativen Eindruck entgegensteuern, in dem Du nochmals ganz klar Dein Interesse an der Stelle und dem Unternehmen bekundest.

Gänzlich ungeeignet, wenn Du kurzfristig ein Vorstellungsgespräch absagen möchtest, ist der Brief. Der Postweg dauert in der Regel zu lange und ist daher zu unsicher, wenn das Gespräch zum Beispiel schon zwei Tage später stattfinden soll.

Ein wichtiger Punkt, den Du bei Absage der Initiativbewerbung beachten solltest, ist die Begründung, die Du vorbringst. Natürlich kannst Du von jetzt auf gleich so erkranken, dass Du nicht in der Lage bist, einen Gesprächstermin wahrzunehmen.

Eine Begründung, dass Du beispielsweise einen anderen, wichtigen Termin hast und deshalb nicht zum Gespräch kommen kannst, zeugt nicht gerade von großem Interesse an der Stelle und lässt Dich unprofessionell erscheinen.

Das Vorstellungsgespräch nicht absagen, sondern verschieben

Der beste Eindruck bleibt, wenn Du ein Vorstellungsgespräch nicht einfach nur absagst, sondern gleich von Anfang an versuchst, es nur um ein paar Tage zu verschieben. Gerade bei kurzfristig abgesagten Terminen ist es sinnvoll, wenn möglich sofort um einen neuen Termin zu bitten. Also nicht:

“ Ich muss meinen Termin bei Ihnen heute leider absagen“

sondern

“ Ich würde mich sehr freuen, wenn wir den Termin um einige Tage verschieben könnten“.

Die Bitte, den Termin um ein paar Tage zu verschieben wird Deine Chancen, den Job zu erhalten, nicht verschlechtern. Richtig verpackt und mit einem guten Grund wie zum Beispiel Krankheit dürfte es kein Problem darstellen.

Absage Bewerber – Arbeitgeber : diese Punkte solltest Du beachten

1. Durch Deine Formulierungen während des Telefonates oder in der E-Mail darf der Personalchef nicht den Eindruck gewinnen, dass Du kein Interesse mehr an der Stelle hast. Das wäre fatal. Zeige während dieses Gesprächs oder in der Mail gleich zu Anfang ganz deutlich, dass Dir dieser Job weiterhin sehr wichtig ist und dass Du das Vorstellungsgespräch unbedingt bei nächst schnellsten Gelegenheit nachholen möchtest.

2. Begründe Deine Absage, beziehungsweise die Bitte, den Termin zu verschieben. Halte während des Gesprächs oder in der E- Mail schon einige alternative Termin bereit, um dem Personalchef die Arbeit zu erleichtern. Auf diese Art ist schnell ein für beide Parteien neuer, passender Termin gefunden.

3. Entschuldige Dich für die Unannehmlichkeiten, die durch Deine Absage entstehen. Nicht zu salopp, aber achte auch darauf, dass Du nicht zu „unterwürfig“ erscheinst.

Absage Initiativbewerbung , Absage Bewerber – Arbeitgeber: Vorlagen

Wenn Du ein Vorstellungsgespräch absagen musst und nicht genau weißt wie, hier ein Muster für die Absage Bewerber – Arbeitgeber.

Vorstellungsgespräch absagen wegen Krankheit:

Meine Bewerbung für „Stellenbezeichnung“
Ihr Schreiben / Ihre E-Mail vom „Datum“

Sehr geehrte/r Herr/Frau „Name“,

leider bin ich kurzfristig erkrankt und kann daher Ihren Terming für ein Vorstellungsgespräch am „Datum“ nicht wahrnehmen.

Wenn es Ihnen möglich ist, könnte ich das Gespräch mit Ihnen an einem der folgenden Terminen nachholen. „Daten einsetzen“

Ich würde mich freuen von Ihnen zu hören.

Mit freundlichen Grüßen

Dein Vorname und Zuname
Festnetznummer (optional)
Deine Postanschrift
Deine E-Mail-Adresse

Absage der Initiativbewerbung – Vorlage und andere Muster findest Du im Internet auf verschiedenen Karriere Webseiten als Download.

Headhunter oder Inhouse-Recruiting: Was ist aus finanzieller Sicht sinnvoller?

Die Kosten eines professionellen Headhunters wirken auf den ersten Blick nicht selten abschreckend auf die meisten Unternehmen. So betragen die Headhunting-Kosten bei einer Vermittlung in vielen Fällen rund ein Drittel des Jahresgehalts, was von vielen Unternehmen als problematisch bewertet wird.

Dem gegenüber steht das sogenannte Inhouse-Recruiting, welches alternativ auch als internes Recruiting bezeichnet wird. Diese Form des Recruitings scheint bei oberflächlicher Betrachtung die deutlich günstigere Variante zu sein. Doch wie schlagen sich die Kosten für Recruiting im direkten Vergleich und welche Form ist letztendlich die bessere Wahl? Der folgende Text liefert die Antwort.

Headhunting-Kosten: Sind die Headhunter-Kosten wirklich immer höher als beim internen Recruiting?

In vielen Unternehmen herrscht die feste Meinung vor, dass die internen Recruiting-Kosten im Hinblick auf die Gesamtkosten immer niedriger sind, als die Headhunting-Kosten. Wer sich jedoch genau mit dem Thema auseinandersetzt, wird schnell feststellen, dass diese pauschale Aussage nicht immer mit der Realität übereinstimmt. So zeigt die Praxis, dass die Einschaltung eines professionellen Personalberaters im Endeffekt durchaus die günstigere Wahl sein kann.

Vor allem auf lange Sicht kann sich ein Headhunter durchaus bezahlt machen. Zwar mögen die Recruiting-Kosten pro Mitarbeiter beim Inhouse-Recruiting anfangs deutlich geringer erscheinen, langfristig zahlen Unternehmen hier allerdings nicht selten drauf. So entsteht häufig ein hoher Schaden durch Fehlbesetzungen, welcher sich mit der Hilfe eines richtigen Personalberaters effektiv vermeiden lässt.

Insbesondere bei der Besetzung von Stellen mit besonderen Anforderungen wie beispielsweise Führungspositionen geraten die Ressourcen des internen Recruitings schnell an ihre Belastungsgrenze. Hier stellt die Beanspruchung einer externen Unterstützung im Hinblick auf die Nachhaltigkeit der Stellenbesetzung oftmals die bessere Lösung dar.

Was genau macht eigentlich ein Headhunter für Unternehmen?

Der Begriff des Headhunters mag zwar im ersten Moment etwas bedrohlich klingen, allerdings versteckt sich hinter der Stellenbezeichnung nichts anderes als ein professioneller Personalberater. Alternativ werden Headhunter auch Executive Search Berater genannt. Die grundlegende Aufgabe von Personalberatern ist es, eine offene Stelle im Unternehmen mit einem bestimmten Kandidaten zu besetzen.

Zwar lassen sich zahlreiche Stellen in einem Unternehmen auch mit der Hilfe von klassischen Stellenanzeigen effektiv besetzen, deutlich schwieriger wird es allerdings, wenn die entsprechende Stelle ein spezielles Profil voraussetzt. Vor allem bei der Suche nach Spezialisten reicht die konventionelle Personalsuche in der Regel nicht mehr aus.

Dies liegt in erster Linie an der stark begrenzten Verfügbarkeit von hochgradig spezialisierten Fachkräften. Damit kein hoher Schaden durch Fehlbesetzungen entsteht, finden Headhunter in Beratungsgesprächen exakt heraus, welche Anforderungen ein Kunde an einen passenden Mitarbeiter stellt. Der Personalberater erstellt auf diese Weise ein ausführliches Profil, welches unter anderem Faktoren wie Persönlichkeit, Fähigkeiten und Erfahrung enthält und anschließend als Grundlage für die spätere Personalsuche fungiert.

Headhunting-Kosten vs. Kosten für Inhouse-Recruiting: Wie teuer ist internes Recruiting in der Praxis?

Zwar schrecken die hohen Honorare der Headhunting-Kosten viele Unternehmen ab, allerdings zeigt eine genaue Analyse der Kosten für Recruiting auf eigene Faust, dass die Headhunting-Kosten in der Realität gar nicht so hoch sind wie anfangs angenommen. So generiert internes Recruiting eine Vielzahl an Kostenfaktoren, die sich schnell entsprechend aufsummieren. Am Anfang stehen dabei die Marketingkosten für das Anzeigendesign in Online- und Printmedien.

Hinzu kommen Kosten für interne Abstimmungsprozesse und entsprechende Briefings. Weitere Kosten werden durch die Bearbeitung und Auswertung der einzelnen Bewerbungen generiert. Auch die Durchführung von Vorstellungsgesprächen sowie die dazugehörige Terminkoordination kostet Unternehmen sehr viel Geld. Abgerundet wird die Kostenaufstellung von sonstigen Handlingkosten, welche im Rahmen des internen Recruitings entstehen.

Die totale Summe hängt dabei maßgeblich von der Art der Anzeigenschaltung ab. Während eine Anzeige mit einer Laufzeit zwischen 15 und 30 Tagen auf führenden Online-Portalen mit ca. 15.000 Euro zu Buche schlägt, kostet eine eintägige Anzeige in regionalen Printmedien rund 25.000 Euro. Bei Anzeigen in überregionalen Printmedien kommen hingegen ca. 31.000 Euro zusammen.

Versteckte Kosten beim internen Recruiting berücksichtigen

Die genannten Kosten stellen nicht zwangsläufig die endgültigen Kosten von internen Recruiting-Maßnahmen dar. So sind in der Rechnung keine Kosten enthalten, die durch eine Fehlbesetzung der Stelle entstehen können. Wie aktuelle Statistiken zeigen, verursacht in Deutschland jede dritte besetzte Stelle einen Schaden zwischen 30.000 und 700.000 Euro. Die Ursache ist hier in der Regel, dass beim internen Recruiting die falsche Wahl getroffen wurde.

So kristallisiert sich eine fehlerhaftes Matching von Kandidat und Job häufig erst nach einer längeren Zeitperiode heraus. Die genannten Summen beinhalten dabei nicht nur die Kosten für die anfänglichen Recruiting-Maßnahmen, sondern ebenfalls das bis zur Kündigung gezahlte Gehalt. Auch die Kosten für die Einarbeitung müssen hier miteinkalkuliert werden.

Besonders kritisch wird es, wenn die Fehlbesetzung einer Führungsposition vorliegt. Die tatsächlichen Verluste lassen sich hier nur sehr schwer in Zahlen ausdrücken, da Faktoren wie Image-Schäden und Produktivitätseinschränkungen nur schwer numerisch zu erfassen sind.

Headhunting-Kosten: Wie hoch sind die Gesamtkosten für einen professionellen Headhunter?

In Bezug auf die Headhunting-Kosten muss berücksichtigt werden, dass pauschale Aussagen hier sehr schwierig sind. So richten sich die Headhunter-Kosten im Normallfall nach der Höhe des Jahreszielgehalts des entsprechenden Kandidaten. Von dieser Summe wird im Vorfeld ein Prozentsatz festgelegt, welcher die Höhe der Headhunting-Kosten definiert.

Wie hoch der Prozentsatz der Headhunting-Kosten dabei im Detail ist, hängt in der Praxis von verschiedenen Faktoren ab. So fließen unter anderem der Schwierigkeitsgrad sowie der Umfang in die Headhunting-Kosten mit ein. Auch die Position, Branche und Karrierestufe beeinflussen den Prozentsatz. Im Durchschnitt betragen die Headhunting-Kosten zwischen 20 und 35 Prozent des Jahreszielgehaltes.

Zu beachten ist, dass nicht alle Personalberater ihre Headhunting-Kosten über einen Prozentsatz festlegen. So gibt es auch ebenfalls Modelle mit Fest- und Mindesthonoraren. Wird ein Headhunter für die Besetzung einer besonders hochrangingen Stelle beauftragt, so kann das Honorar durchaus auch über den genannten 35 Prozent liegen. Für die Besetzung einer Stelle im mittleren Management bzw. die Suche nach einem gleichwertigen Spezialisten liegen die Headhunting-Kosten im Schnitt zwischen 25.000 und 30.000 Euro.

Wie sehen die Einsatzbereiche von Headhuntern üblicherweise aus?

Im Normalfall sind Headhunter in einer Agentur für Personalvermittlung oder einer Personalberatung eingestellt, bei denen Executive Search zur Angebotspalette gehört. Alternativ können Headhunter ebenfalls selbstständig tätig sein, insofern genügend Berufserfahrung vorhanden ist. Weiterhin arbeiten Headhunter ebenfalls bei Zeitarbeitsfirmen oder Arbeitsvermittlungen. Auch Dienstleistungsfirmen, die sich auf den Bereich der Unternehmensberatung spezialisiert haben, beschäftigen in vielen Fällen Headhunter. Manche Unternehmen verfügen darüber hinaus über eigene Personalberater. Hier sind die Headhunter in aller Regel ein Teil der HR-Abteilung.

Aus welchen Tätigkeiten setzen sich die Headhunter-Kosten in der modernen Zeit zusammen?

Das Arbeitsfeld von Headhuntern wird heute maßgeblich von der Digitalisierung beeinflusst. So nutzen Personalberater mittlerweile hauptsächlich einschlägige Online-Portale für die Suche nach passenden Kandidaten. Vor allem Seiten wie Linkedln, YPO und XING werden hier übermäßig häufig für die Suche nach Mitarbeitern genutzt. Auch soziale Netzwerke wie Facebook sind in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus von Headhuntern gerückt. Neben den genannten Plattformen verfügen viele Headhunter ebenfalls über ein eigenes Netzwerk.

Die Online-Portale bzw. Netzwerke werden dabei hauptsächlich für die Herstellung eines Erstkontaktes genutzt. Wurde ein potenzieller Kandidat gefunden, so kommt es im nächsten Schritt zu einem persönlichen Kontakt. Die gesamte Prozedur wird dabei unter dem Term Executive Search zusammengefasst. In vielen Fällen handelt es sich bei den Kandidaten nicht um Personen, die sich gerade auf Arbeitssuche befinden. Ganz im Gegenteil: Die meisten Kandidaten weisen ein festes Arbeitsverhältnis auf und müssen vom Headhunter von einem Arbeitsplatzwechsel überzeugt werden.

Diese Überzeugungsarbeit erfordert neben Erfahrung ebenfalls eine Menge an Fingerspitzengefühl. Auch die Einhaltung der Diskretion gehört dabei zu den Aufgaben eines Headhunters.

Aufgrund der hohen Schwierigkeit im Hinblick auf die Suche von qualifiziertem Personal, nimmt die Arbeit nicht selten viel Zeit in Anspruch. So benötigen die meisten Headhunter mehrere Anläufe, bis ein passender Mitarbeiter gefunden wird. Neben der reinen Suche nach potenziellen Fachkräften, gehört auch die Zusammenführung von Kandidaten und Kunden zu den essentiellen Aufgaben eines Headhunters. So müssen unter anderem Vorstellungsgespräche vom Personalberater koordiniert werden.

Weiterhin nehmen Headhunter eine beratende Funktion ein, von der sowohl die Kandidaten als auch die Kunden Gebrauch machen. Die hohe Komplexität der Arbeit rechtfertigt dabei die Headhunting-Kosten.

Headhunting-Kosten vs. Kosten für Recruiting auf eigene Faust: Welche Vorteile bieten Headhunter?

Im Vergleich zu internen Recruiting-Kosten sind die Headhunting-Kosten nicht nur häufig günstiger, sondern gehen ebenfalls mit einem verringerten Risiko einher. Vor allem die große Erfahrung in Bezug auf die Personalsuche ist hier ein wesentlicher Vorteil von Headhuntern. Dieser Erfahrungsschatz sorgt in der Praxis dafür, dass die Qualität der vorgestellten Kandidaten in der Regel deutlich höher ausfällt, als es beim Inhouse-Recruiting der Fall ist.

Zusätzlich zur Qualität fällt auch die Passgenauigkeit auf die entsprechende Stelle bei der Beauftragung von Headhuntern wesentlich besser aus. Dass die Recruiting Kosten pro Mitarbeiter beim internen Recruiting im Schnitt höher ausfallen, liegt nicht zuletzt daran, dass konventionelle Suchmethoden für die Besetzung von spezialisierten Stellen häufig nicht geeignet sind. Die ausgefeilten Maßnahmen zur Mitarbeitergewinnung von professionellen Personalberatern sind hier ebenfalls ein Vorteil von Headhuntern.

Ein wichtiger Faktor ist in diesem Zusammenhang, dass viele Spitzenkräfte wie Manager häufig gar nicht auf der aktiven Suche nach einem Job sind. Dies ist auch ein Grund dafür, warum internes Recruiting in Bezug auf die Effizienz im Durchschnitt eher schlecht abschneidet. Spezialisierte Fachkräfte in festen Arbeitsverhältnissen lassen sich demzufolge nur durch eine direkte Ansprache erreichen. Dies erfordert allerdings wiederum die Beauftragung eines professionellen Headhunters.

Vor allem im Hinblick auf das Abwerben von Fachkräften, die bei anderen Firmen angestellt sind, machen sich die Vorzüge von Headhuntern schnell bemerkbar. Insbesondere die persönlichen Karteien von Headhuntern sind in diesem Zusammenhang ein wesentlicher Vorteil. Neben den selbstaufgebauten Kontakten bewerben sich bei renommierten Headhunter ebenfalls regelmäßig Fachkräfte mit hohem Spezialisierungsgrad.

Anstatt sich durch zahlreiche Anzeigen zu blättern und Bewerbungen zu schreiben, stellen sich viele Menschen lieber direkt bei einem Headhunter ihres Vertrauens vor. Auf diese Weise entstehen Kontakte, die auf dem konventionellen Weg schlichtweg nicht zu Stande kommen würden. Dass sich die Headhunting-Kosten für Unternehmen lohnen zeigt allein die Tatsache, dass jedes Jahr rund 80.000 Stellen durch professionelle Personalberater besetzt werden.

Headhunting-Kosten geringhalten: Wie findet man einen seriösen Personalbereiter

Wie in fast allen Bereichen gibt es auch in Bezug auf Headhunter schwarze Schafe, welche die Kosten für Recruiting in die Höhe treiben können. Wer im Hinblick auf die Headhunting-Kosten nicht zu viel bezahlen will, sollte deshalb unbedingt auf die Seriosität eines Personalberaters achten. Vor allem bei fehlender Transparenz des Headhunters oder den Headhunting-Kosten sollten bei Unternehmen die Alarmglocken klingen.

Auch bei Headhuntern die Unternehmen mit einer Kaltakquise überfallen, ist prinzipiell Vorsicht geboten. Grundsätzlich sollten Unternehmen im Vorfeld die Reputation eines potenziellen Headhunters genauestens unter die Lupe nehmen. Wer hier nicht aufpasst, sieht sich unter Umständen mit horrenden Headhunter-Kosten konfrontiert.

Fazit

Summa summarum zeigt sich, dass die Headhunting-Kosten im Vergleich zum Inhouse-Recruiting in der Gesamtbetrachtung nicht wirklich höher ausfallen. Vor allem auf lange Sicht sind die Headhunting-Kosten in vielen Fällen sogar deutlich geringer. Insbesondere das verringerte Risiko von Fehlbesetzungen ist in diesem Zusammenhang ein starkes Argument für externes Recruiting. Wer bei der Auswahl des Headhunters akribisch vorgeht und nicht auf schwarze Schafe hereinfällt, zieht aus den Headhunting-Kosten langfristig in der Regel einen nachhaltigen Profit.

Home Office – Regeln für einen erfolgreichen Arbeitstag in den eigenen vier Wänden

Unser Arbeitsalltag dezentralisiert sich zunehmend. Arbeiten ist von nahezu überall aus möglich, ob im Büro, unterwegs in Bus und Bahn oder eben in den eigenen vier Wänden im Home Office. Was vor einigen Jahrzehnten noch unmöglich schien, ist heute für Arbeitnehmer und Arbeitgeber eine interessante Alternative zum starren Büroalltag und wird in vielen Unternehmen bereits mit Erfolg umgesetzt.

Doch für die effektive Arbeit im Home Office brauchen beide Seiten klar definierte Regeln, damit diese zum Segen und nicht zum Fluch wird. Hier erfährst Du, was Arbeitnehmer tun können, um erfolgreich das Konzept Home Office umzusetzen und welche Veränderungen dadurch auf Arbeitgeber zukommen.

Was ist Home Office und für wen kommt es in Frage?

Unter dem Home Office, also dem Büro zu Hause, versteht man die Verlagerung des Arbeitsalltages in die eigenen vier Wände. Ob diese Verlagerung ganz oder nur teilweise geschieht, liegt in der Hand des jeweiligen Unternehmens. Es gibt hierzu viele Konzepte und Regeln für Home Office, die stark davon abhängen, welche Art von Arbeit und welche Branche jeweils betroffen ist. Einige verleben nahezu ihre gesamte Arbeitszeit im Home Office und sind eher selten in den Firmenräumen präsent, während anderen nur bestimmte Wochentage für die Heimarbeit nutzen und an den übrigen Tagen im Büro anzutreffen sind.

In der IT Branche ist durch die digitale Vernetzung das Home Office schon länger weit verbreitet. Hier ist es möglich, das Fachleute aus verschiedenen Regionen im Home Office gemeinsam an einem Projekt arbeiten, ohne sich je persönlich getroffen zu haben. Durch diese Methode werden Skills und Fachwissen gebündelt und so ein geballtes Know-How in einem Projekt zusammen geführt.

Die Konzepte und Regeln für Home Office finden aber auch zunehmend Einlass in anderen Branchen. Viele Unternehmen reagieren damit auf den Strukturwandel im Arbeitsalltag und die damit einhergehenden Möglichkeiten der Digitalisierung. In Zeiten von Fachkräftemangel bieten Unternehmen potenziellen Mitarbeitern mit dem Home Office einen zusätzlichen Mehrwert, der die Work-Life Balance deutlich positiv beeinflusst. In Branchen mit einem regelmäßigen Kundenverkehr vor Ort, ist es eher schwierig, eine dauerhafte Home Office Regelung einzuführen.

Je größer der Anteil der Arbeit am Computer in einer Tätigkeit ist, desto leichter ist auch die Umstellung auf das Home Office, denn durch die Digitalisierung ist es ein Leichtes, gemeinsame Server auch von zu Hause aus nutzen zu können oder via Chat, Mail oder Videokonferenz mit den Kollegen Kontakt zu halten.

Arbeitgeber Regeln für Home Office Konzepte

Nicht jeder Mitarbeiter ist geeignet für ein Arbeiten im Home Office, daher sollte dies niemals ein Zwang, sondern immer nur eine Option sein. Bevor ein solches Konzept startet, musst Du Dir darüber im Klaren sein, dass Du Deinen Arbeitnehmern zwangsläufig mehr Vertrauen entgegenbringen musst, als es bei einer ständigen Präsenz im Unternehmen der Fall wäre. Die Regeln für Home Office sollten transparent sein und einen klaren Vorteil für beide Seiten generieren.

Im Vorfeld gilt es, zu klären, was die Erwartungen des Arbeitnehmers und des Arbeitgebers sind, damit die Ziele und Rahmenbedingungen für die Arbeit zu Hause klar definiert sind. Regelmäßiger Kontakt hilft, die Arbeitsfortschritte zu verfolgen und die Wünsche und Bedürfnisse des Mitarbeiters nicht aus den Augen zu verlieren. Dieser ist ja nicht mehr jeden Tag in der Firma anwesend, benötigt aber trotzdem weiterhin Führung und Ansprache.

Für den Transport und Austausch von Materialien und die damit einhergehende Kommunikation kannst Du moderne Kommunikationskanäle nutzen. Via Telefonkonferenz, Videokonferenz oder über geschützte Bürochats sind Deine Mitarbeiter stets optimal involviert und verlieren nicht den Kontakt zum Unternehmen.

Hier findest Du die 10 wichtigsten Regeln, die Du als Arbeitgeber beachten solltest, damit Deine Mitarbeiter im Home Office optimal arbeiten können:

1. Den direkten und regelmäßigen Austausch fördern

2. Moderne Kommunikationswege zur Verjüngung der Unternehmensstruktur nutzen

3. Arbeitsabläufe standardisieren durch regelmäßige Meetings, Reviews und Briefings

4. Mitarbeiter in der Heimarbeit in das Firmengeschehen einbinden, Präsenzphase helfen dabei

5. Führen und fordern auch im Home Office, damit die Bindung an das Unternehmen nicht verloren geht

6.  Parameter zur Messung der direkten Arbeitsleistung einführen

7.  Vertrauen in das selbstständige Arbeiten der Mitarbeiter haben

8. Nutzung als freiwillige Option, denn nicht jeder Mitarbeiter ist für die Arbeit im Home Office geeignet

9. Klare Strukturen schaffen, Regeln und Ziele auf beiden Seiten definieren

10.  Einbindung der Mitarbeiter in Weiterbildungs- und Fortbildungsphasen

Nur wenn Du bereit bist, Deinen Mitarbeitern zu vertrauen, sie aber weiterhin führst und förderst, kann eine Home Office Regelung gelingen. Geschieht das nicht, fühlen sich diese Arbeitnehmer oft allein gelassen und unterfordert, die Arbeitsleistung sinkt und die Motivation, sich einzubinden, ebenfalls.

Home Office – Regeln für Arbeitnehmer

Für den Mitarbeiter kann eine Home Office Regelung mehr Freiheit bedeuten, ohne dass die Effizienz seiner Arbeitsleitung sinkt. Besonders, wenn der Weg zur Arbeit lang ist und häufig viel Verkehr herrscht, ist es ein großer Vorteil, wenn der Weg zur Arbeit nur ein paar Schritte in ein anderes Zimmer beträgt. Starre Bürozeiten sind oft besonders für Familien mit Kindern nur schwer umzusetzen. Mit einer Home Office Regelung bist Du flexibel in der Lage, kurzfristig auf Änderungen in Deinem privaten Umfeld zu reagieren, ohne dass die Arbeitsleistung dadurch sinken muss.

Die liegen gebliebene Arbeit kann in Ausnahmefällen, also wenn private Termine anstehen oder ein Kind plötzlich krank geworden ist, auch noch am Abend bequem von zu Hause aus erledigt werden, die Ausfalltage reduzieren sich dadurch. Damit die Arbeit jedoch genauso zuverlässig und schnell erledigt wird, wie im Büro, bedarf es Regeln für Home Office Mitarbeiter. Um diese auch jeden Tag aufs Neue einzuhalten, musst Du ein gewisses Maß an Selbstdisziplin aufbringen.

Hier findest Du die 10 wichtigsten Regeln, die Du als Arbeitnehmer beachten solltest, damit das Konzept Home Office für Dich langfristig erfolgreich wird:

1. Der Feierabend ist auch zu Hause einzuhalten – auch wenn Überstunden in den eigenen vier Wänden leichter fallen

2. Kritische Selbstreflexion im Vorfeld, ob Du für eine Home Office Regelung geeignet bist

3. Selbstständiges Arbeiten – hier kommt mehr Verantwortung auf Dich zu

4. Flexibilität nicht grenzenlos gestalten – auch im Home Office hast Du ein Recht auf Pausen

5. Karriereziele nicht aus den Augen verlieren – auch von zu Hause aus kannst Du Dich beruflich weiter entwickeln

6. Zeit nehmen für den persönlichen Austausch mit den Kollegen, denn das hast Du im Büro vorher auch getan

7. Kommunikation ernst nehmen – Ziele, Termine, Aufgaben regelmäßig mit Deinen Kollegen austauschen

8. Arbeitszeiten klar definieren und an die Bedürfnisse des Unternehmens anpassen

9. Genau und präzise arbeiten – professionelle Ablagesysteme sind im Home Office Pflicht

10. Kleidung und Auftreten dem Büroalltag anpassen, denn auch im Home Office bist Du nicht zu Hause, sondern bei der Arbeit

Da der Begriff der Heimarbeit bei Arbeitgebern nach wie vor negativ belegt ist, gilt es etwas Überzeugungsarbeit zu leisten. Eine Probephase hilft Deinem Arbeitgeber dabei, zu prüfen, ob Deine Arbeitsleistung im Home Office genau so hoch ist, wie im Büro, oder vielleicht sogar ansteigt. Ist Dein Arbeitgeber erst einmal davon überzeugt, steht einer flexiblen Home Office Regelung nichts mehr im Weg.

Home Office Regelung – die Vorteile

Die Vorteile des Arbeitens in den eigenen vier Wänden liegen auf der Hand – allein die Zeitersparnis durch das Wegfallen des Arbeitsweges kann besonders im ländlichen Raum ein großer Faktor sein. Zusätzlich zu der Zeit sparst Du auch noch die Kosten für den öffentlichen Verkehr oder die Nutzung des Autos. Die Arbeitsumgebung ist in vielen Büros bereist festgelegt und kann vom Arbeitnehmer nur in kleinen Teilen individualisiert werden.

Anders sieht das im Home Office aus, denn dort kannst Du Deinen Arbeitsplatz so einrichten, wie es Dir gefällt. Das steigert den eigenen Wohlfühl-Faktor enorm und sorgt dafür, dass Du Dich in Deiner Arbeitsumgebung wohl fühlst. Ein weiterer Vorteil der Heimarbeit ist die Ruhe, denn hier telefonieren keine Kollegen oder unterhalten sich lautstark. Im Home Office bist Du in der Regel allein und kannst Dich störungsfrei um Deine Aufgaben kümmern.

Besonders für Familien ist dieses Konzept sehr attraktiv, denn auch, wenn die Zeit im häuslichen Büro allein der Arbeit gelten sollte, wenn etwas mit den Kindern ist, kannst Du jederzeit schnell eingreifen und musst nicht erst lange Wege zurücklegen.

Wir haben die Vorteile des Home Office hier noch einmal zusammengefasst:

1. Zeit- und Kostenersparnis durch den Wegfall des Arbeitsweges, die gewonnene Zeit kann anderweitig genutzt werden

2. Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten des Arbeitsplatzes nach den eigenen Bedürfnissen

3. Ungestörte Arbeitsatmosphäre fördert konzentriertes Arbeiten und steigert die Effizienz

4. Flexibilität im Privatleben – kurzfristige Ereignisse können problemlos eingeplant werden

5. Kurze Wege für den Übergang von Berufsalltag zum privaten Bereich

Home Office Regelung – die Nachteile

Die Regeln für Home Office Konzepte erlauben den Arbeitnehmer viel mehr Freiheiten, als es im Büro der Fall ist. Dies bedeutet aber auch, dass Du ein hohes Maß an Disziplin aufbringen musst, um Deinen Arbeitsalltag genauso effektiv zu gestalten, wie er im Firmen-Büro ablaufen würde. Zu Hause locken auch viele Ablenkungen, Fernseher und Couch sind nur wenige Schritte entfernt und die Versuchung ist manchmal groß, diese auch zu nutzen.

Damit das Konzept funktioniert, musst Du die Bereiche für Privatleben und Berufsleben strikt voneinander trennen, denn wenn Deine Arbeitsleistung sinkt, wird Dein Arbeitgeber dieses Konzept nicht lange befürworten. Ein weiteres Risiko bei den Regeln für Home Office Konzepte ist die Isolation, denn wo vorher ein Gespräch mit den Kollegen und der Kaffee in der Büroküche für Ausgleich sorgten, bist Du nun den Tag über allein. Um dem vorzubeugen, solltest Du Dir Zeit nehmen für persönliche Kommunikation mit Deinen Kollegen.

Ein kurzes Telefongespräch oder ein privater Chat sorgen dafür, dass Du Dir nicht außen vor vorkommst und nach wie vor in die Vorgänge im Büro eingebunden bist. Vielleicht sinkt auch die Anerkennung für Deine Arbeit, da diese in der Regel schwerer kommuniziert werden kann. Vielleicht denken einige Kollegen auch, dass Du zu Hause weiter arbeitest, da Du Dich ja nicht unter direkter Beobachtung befindest.

Diesen Vorurteilen kannst Du am Besten mit Leistung begegnen, denn wenn Deine Arbeitsleistung konstant bleibt oder sogar steigt, werden auch diese Stimmen verstummen. Wenn Du Deinen Büroalltag zu Hause genauso so gut organisierst, wie Deine Präsenztage im Unternemen, kann das Konzept Heimarbeit Dich deutlich entlasten und ist auch für Deinen Arbeitgeber nicht nachteilig.

Alle Nachteile und Gefahren im Home Office haben wir hier noch einmal zusammengefasst:

1. Ablenkungen in den eigenen vier Wänden müssen ignoriert werden

2. Strikte Trennung von Privat und Beruf erfordert ein hohes Maß an Selbstdisziplin

3. Separiertes Arbeiten fördert die soziale Isolation

4. Die Anerkennung Deiner Leistung kann sinken, da diese nicht direkt im Sichtbereich liegt

Fazit

Um erfolgreich auf den Strukturwandel im Arbeitsleben einzugehen, müssen Arbeitnehmer und Arbeitgeber klare Regeln für Home Office Konzepte einhalten und viel Innovationswillen mitbringen. Der Mitarbeiter sollte sich immer darüber im Klaren sein, dass das Home Office klar zu trennen ist von den sonstigen Vorgängen zu Hause und ein gewisses Maß an Disziplin und Selbstständigkeit mitbringen.

Der Arbeitgeber muss lernen, seinen Mitarbeitern im Home Office zu vertrauen und den Erfolg über die Arbeitsleistung regelmäßig messen. Zusätzlich ist es die Pflicht des Arbeitgebers, für einen regelmäßige Kommunikation mit seinen Mitarbeitern zu sorgen und diese in firmeninterne Vorgänge einzubinden. Halten sich beide Seiten an die definierten Strukturen, steht einem effizienten und erfolgreichen Home Office Konzept nichts mehr im Wege!