Do’s und Don’t im Bewerbungsgespräch – Worauf Du achten solltest

Ein Bewerbungsgespräch ist Deine einmalige Chance, in den Beruf zu finden, auf den Du Dich beworben hast. Natürlich bedeutet die Einladung zum Vorstellungsgespräch nicht gleichzeitig, dass Du eine Zusage erhältst. Deshalb ist es wichtig, beim Bewerbungsgespräch zu überzeugen, denn dort wird darüber entschieden, ob Du zukünftig Deine Traumstelle bekommst!

Um bei Deinem nächsten oder vorstehenden Bewerbungsgespräch erfolgreich zu sein, sind hier eine Menge nützlicher Tipps und Hinweise für Dich als Vorbereitung fürs Vorstellungsgespräch.

So gelingt der erste Eindruck

Für Deinen ersten Eindruck gilt es einige Dinge zu beachten und vorzubereiten, die im Folgenden vorgestellt werden. Übe am besten alles neu erlernte vor dem Spiegel, um Dich von Deiner Performance zu überzeugen.

Das passende Outfit als Vorbereitung fürs Vorstellungsgespräch

Damit Du überzeugend wirkst, gilt die uralte goldene Regel zu beachten:

„Kleider machen Leute“.

Das ist tatsächlich so und sollte Dich nicht ärgern, da Du dieses Wissen zu Deinem eigenen Vorteil nutzen kannst: Hemd und Krawatte/Bluse und nur ein dezentes Make-Up machen Dich noch nicht zum Vorzeigeobjekt, sind jedoch die Vorraussetzung eines gepflegten Erscheinungsbildes.

Trag nicht „zu dick auf“, damit Du Dich auch während des Gesprächs wohl fühlst. Bewerbungsgespräch Tipps sollen Dir schließlich nutzen, und Dich nicht zu einem ganz anderen Menschen machen. Informiere Dich zusätzlich darüber, welcher Kleidungsstil typisch für die Branche ist, zu der du zu einem Vorstellungsgespräch geladen bist.

Überprüfe Deine Körpersprache und Mimik

Lächelst Du zu übertrieben? Verstellst Du Dich, wenn Du nervös bist? Falls Du tatsächlich viel Selbstkontrolleanbringen musst, um Dein Gegenüber von Dir überzeugen zu müssen, trainiere zumindest vorher vor dem Spiegel, um auch Deine Körpersprache und Mimik unter Kontrolle zu bekommen.

Der beste Bewerbungstipp ist jedoch der, dass Du so natürlich und authentisch wie möglich bleibst, um Deine Glaubwürdigkeit nicht zu gefährden.

Sauberkeit und Pflege

Für ein Bewerbungsgespräch solltest immer geduscht und gepflegt sein. Das bedarf vielleicht einiges an Vorbereitung, zahlt sich jedoch aus. Sind die Schuhe, die Du anziehen willst sauber geputzt? Ist das Hemd/die Bluse gebügelt? Nicht nur Deine Kleidung sollte tadellos rein sein. Dein Körper sollte ebenso gewaschen und gepflegt sein.

Sind die Zähne geputzt? Gut! Jetzt heißt es bis nach dem Vorstellungsgespräch auf „Mundkeulen“ a la Knoblauch etc. vorerst zu verzichten, um Deinem Gegenüber keinen schlechten Geruch auszusetzen. Vielleicht kaust Du unmittelbar vor dem Bewerbungsgespräch einen Kaugummi, um möglichen Mundgeruch (auch Zigarettengeruch ist störend!) zu neutralisieren.

Sind die Haare gewaschen und gekämmt/gestylt? Bedenke: Weniger ist in diesem Fall mehr. Spare entsprechend auch auffällige Piercings und protzigen Schmuck aus. Sowas möchte Dein zukünftiger Vorgesetzter vermutlich nicht sehen. Sind die Hände in einem gepflegten Zustand? Kontrolliere Deine Fingernägel und pfeile zur Not nochmal nach, damit Du einen gepflegten und reinlichen Eindruck hinterlässt.

Verwende unbedingt ein Deodorant, für den Fall, dass Du aus Nervosität ins Schwitzen gerätst. Wenn Du gern auf Parfum setzt, verwende es sehr dezent. Nicht jeder Mensch hat eine Vorliebe für Dein Lieblingsparfum. Auch Alkohol und der Konsum von Drogen ist unmittelbar vor einem Bewerbungsgespräch unvorteilhaft und wird dazu führen, dass Du Deinen Traumjob nicht bekommst.

Verhalten und soziales

Wie verhälst Du Dich bei einem Vorstellungsgespräch richtig? Wichtige Bewerbungsgespräch Tipps sind folgende: Schaue freundlich und mit offenem Gesichtsausdruck Deinem Gegenüber ins Gesicht. Gib die Hand zur Begrüßung in Form eines festen, gesunden (nicht zu festen) Händedrucks.

Eindruck macht, wer dabei seinem Gegenüber freundlich in die Augen sieht. Ein weiterer nützlicher Tipp ist der, sich seinem Gesprächspartner anzupassen. Beachte hierfür die Körpersprache und Mimik und imitiere zurückhaltend seine Körpersprache. Somit kannst Du seine Sympathie gewinnen.

Vorsicht ist jedoch geboten: Mache nicht alles und sofort nach, wie ein Papagei oder Kleinkind. Sei subtil und unterschwellig in Deinem Vorgehen.
Sehr wichtig während eurer Unterhaltung ist fortwährender Blickkontakt mit einigen Unterbrechungen für wenige Sekunden. Dein Gegenüber soll sich nicht bedrängt fühlen. Setze auch Gesprächspausen bewusst, um an den richtigen Stellen zu betonen.

Du kannst anhand der Körpersprache Deines Gesprächspartners erkennen, ob dieser Dir wohl oder schlecht gesinnt ist. Eine offene Körperhaltung signalisiert Einvernehmen und Akzeptanz, während eine gekreuzte/verschränkte und verschlossene Körperhaltung Ablehnung bedeutet. Das allerwichtigste, was es in einem Gespräch zu beachten gilt, ist, Dein Gegenüber ausreden zu lassen.

Alles andere, besonders das Unterbrechen des Redners gilt als unhöflich und bringt Dir Minuspunkte für das Vorstellungsgespräch ein. Höre Deinem Gesprächspartner vor allen anderen Dingen zu, damit Du passend antworten kannst. Du kannst vor jeder Antwort einige Sekunden überlegen, um nicht unüberlegt drauf los zu schnattern. Präsentiere Dich so geistreich wie möglich.

Allgemeine Dos and Donts

Mit den folgenden Vorstellungsgespräch Tipps kannst Du Dich auf mögliche Situationen, die Dich im Bewerbungsgespräch erwarten können, vorbereiten.

Psychotricks und subtile Manipulation

Um Deine Ziele zu verwirklichen musst Du manchmal manipulativ sein. Wichtig ist jedoch, dass es keiner außer Dir bemerkt.

Der beste Termin für das Bewerbungsgespräch

Eine Studie hat ergeben, dass die besten Chancen auf eine Einstellung auf einem Donnerstag liegen. Falls Du also die Möglichkeit hast, Dir einen Termin auszusuchen, wähle den Donnerstag-Vormittag.

Ignoriere Deine Mitbewerber

Auch Dich selbst solltest Du manipulieren bzw. beeinflussen können, denn auf diese Weise verschaffst Du Dir entscheidende Vorteile: Zum Beispiel den, Deine Mitstreiter um die offene Stelle zu ignorieren. Warum sollte Dir das was bringen?

Ganz einfach: Eine Studie hat gezeigt, dass Du Dich besser anstrengst, wenn Du Dich weniger unter Druck setzt und besser motivierst. Wer schon als Verlierer ins Vorstellungsgespräch geht, geht wohl kaum als Gewinner wieder heraus.

Optische Gemeinsamkeiten

Ein viel versprechendes Mittel, um sich Sympathiepunkte zu verschaffen, ist sich unterbewusst zugehörig zu machen. Sei es ein recherchiertes gemeinsames Hobby, das sie unauffällig einfließen lassen, oder eine Mappe in der Farbe des Unternehmens. Es ist einfacher, als Du denkst. Es muss nur unterschwellig erfolgen, und was ist unterschwelliger als das Unterbewusstsein?

Komplimente por favor!

Mache Deinem Gegenüber ein paar Komplimente. Nicht zu übertrieben, Du sollst nicht unglaubwürdig wirken. Jemand, der den Eindruck gewonnen hat, als klug und fähig erachtet zu werden, tendiert eher dazu Dich einzustellen. Versuch es einfach mal. Vermeide lediglich zu schleimerische Formulierungen.

Sich Gehör verschaffen

Niemand möchte seinen Zuhörer in einem Vorstellungsgespräch abhängen. Falls dies aus Langeweile an Deiner Person, oder sogar aufgrund von Abneigung passiert, helfen einige Tricks, um den Zuhörer wieder ins Gespräch zu lotsen: Sprich etwas lauter, um Aufmerksamkeit zu generieren.

Aber Vorsicht: zeige nicht zu deutlich, dass Du bemerkt hast, dass Dein Gegenüber den Faden verloren hat und Dir nicht zugehört hat. Vielleicht redest Du aber auch zu viel, so dass Dein Gesprächspartner tatsächlich einfach den Faden verloren hat.

Platziere deshalb immer ein paar Pausen in deinen Redefluss und versuche immer so präzise wie möglich auf eine Frage zu antworten. Das wirkt kompetent und zeigt zudem, dass Du die wertvolle Zeit des Personalleiters schätzt.

Engagiert und interessiert wirken

Die richtige Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch impliziert vor allem die gründliche Rechercheüber das Unternehmen, welches Dich vorgeladen hat. Fragen wie:

„Was genau macht Ihr Unternehmen eigentlich?“

sind absolute Chancen-Killer, da Du auf diese Weise Desinteresse ausdrückst und zusätzlich „dumm dastehst“, weil Du nicht auf die Idee gekommen bist, Dich zu informieren. Besser noch zeigst Du Interesse, indem Du während des Gesprächs Notizen von wichtigen Informationen machst. So wirkst Du ernsthaft interessiert.

Immer mit der Ruhe!

Sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen, ist eine Kunst für sich, welche Du nicht an einem Nachmittag erlernen wirst. Es ist sogar gut, zu verbalisieren, dass Du „etwas“ nervös bist. Das verschafft Dir Punkte in Sachen Ehrlichkeit und Authentizität. Um nicht von beunruhigenden Fragen überrascht zu werden, hilft es, sich vorzustellen, welche Fragen gestellt werden könnten und diese im Geiste vorzubereiten.

Achtung: Lerne die Antworten nicht auswendig, sei aber gefasst auf alles, was kommt. Wenn Dir doch einmal ein Missgeschick passiert, nimm es mit Humor und gestehe Lücken ein, die Du jedoch mit Raffinesse auffüllen musst. Flexibilität ist sehr wichtig und hinterlässt Eindruck.

Zeig Dich selbstbewusst

Ehrlich währt am längsten – so ist es auch bei Beschreibung Deines Charakters. Stehe zu Deinen Schwächen und versuche diese durch deine Stärken und Dein Einsehen auszugleichen. Schwächen können leicht zu Deinem Vorteil eingesetzt werden und sind sogar vonnöten, um nicht unattraktiv zu wirken: Wer mag schon Mr./Mrs. Perfekt?

Frisch und munter

Die beste Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch geschieht passiv! Das glaubst Du nicht? Ausgeschlafen bist Du besser auf Fragen und Aufgaben gefasst und wirkst zudem fit und frisch auf die Personalleitung. Wenn das und vor allem Schlagfertigkeit keinen guten Eindruck hinterlässt, was dann?! Wer vor Aufregung dennoch nicht in den Schlaf findet, versucht es mit homöopathischen Schlafhelfern.

Zuverlässigkeit

Wer unpünktlich zu einem Vorstellungsgespräch erscheint, hätte gleich zuhause bleiben können. Diesen ersten Eindruck willst Du lieber nicht erwecken. Denn das signalierst Unzuverlässigkeit und vermutlich denkt sich Dein Gegenüber, dass Du den Job nicht willst, oder Du auch später im Job hin und wieder zu spät erscheinen wirst. No go also!

Fazit

Deine Persönlichkeit spielt im Bewerbungsgespräch die wichtigste Rolle, kann aber durch alle diese Vorstellungsgespräch Tipps supportet werden und Dir zu Deinem Traumjob verhelfen. Bereite Dich gründlich vor und übe vor dem Spiegel. Manchmal hilft auch ein Übungsgespräch mit einem Bekannten. Viel Erfolg!


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4.4 Das perfekte Bewerbungsfoto

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4.6 Der perfekte Lebenslauf

Wie schreibe ich einen Lebenslauf und was genau gehört da rein?

Wie schreibe ich einen Lebenslauf?“ – Diese Fragen stellen sich viele, die schon lange keine Bewerbung mehr geschrieben haben, sei es weil sie lange in einem Unternehmen tätig waren, gerade den Schulabschluss erlangt haben oder ein Studium abgeschlossen haben.

Daraus ergeben sich auch meist noch viele weitere Fragen, wie zum Beispiel: „Was gehört eigentlich alles in einen Lebenslauf?“ „Welche Struktur sollte dieser aufweisen?“ „Und welche Fehler sollten unbedingt vermieden werden?“ All diese Fragen und viele weitere zum Thema „Wie schreibe ich einen Lebenslauf?“ werden im nachfolgenden Ratgeber ausführlich beantwortet.

Tabellarischer Lebenslauf

1. Das Layout

Bevor es mit dem eigentlichen Inhalt losgeht, solltest Du Dir eine Struktur und ein ansprechendes Layout überlegen. Schließlich sticht das Layout als erstes ins Auge und wenn hier bereits Fehler enthalten sind, indem zum Beispiel ein zu poppiges Design gewählt wurde oder eine unaufgeräumte Struktur, kann dies bereits dazu führen, dass der Personaler die Bewerbung nicht mehr berücksichtigt.

Knallige Farben haben grundsätzlich nichts darin verloren. Des Weiteren sollte ein einheitliches Design gewählt werden, welches sich auch im Anschreiben wiederfindet.

Struktur und Aufbau

Zu den ersten Überlegungen im Bereich vom Layout gehört die Struktur und der Aufbau, sprich alles was an Informationen in den Lebenslauf später rein soll. Das funktioniert am besten, indem Du Dir einen Zettel zur Hand nimmst und alle Informationen zusammenträgst. So kannst Du Dir einen genauen Überblick darüber verschaffen, wie viele Informationen untergebracht werden sollen und wo eventuell Kürzungen vorgenommen werden müssen.

Viele bevorzugen beim Layout zwei Spalten in dem die chronologischen Daten auf der einen Seite stehen und auf der anderen Seite die passenden Informationen dazu. Dies sorgt für eine aufgeräumte Übersicht. Wichtige Abschlüsse oder Auszeichnungen können noch zusätzlich mit einer entsprechenden Formatierung hervorgehoben werden. Wenn Du zwischen den einzelnen Punkten noch weitere relevante Angaben unterbringen möchtest, musst Du natürlich etwas mehr Platz beim Layout einplanen.

Sollen viele Informationen untergebracht werden, musst Du unbedingt drauf achten, dass der Lebenslauf nicht an Übersichtlichkeit verliert. Dies geht am besten, indem du die verschiedenen Angaben, wie zum Beispiel die Jahreszahlen, die Kompetenzen oder die Unternehmen unterschiedlich formatierst. So können die Angaben beispielsweise in fett oder kursiv formatiert werden. Das sorgt dafür, dass der Personaler die relevanten Angaben leichter findet.

Konzept

Genauso wie beim Anschreiben, musst Du auch bei Deinem Layout auf ein einheitliches Konzept achten. Dabei solltest Du insbesondere auf folgendes achten:

Farbgestaltung

Wie bereits erwähnt, können Farben dabei helfen den Lebenslauf zu strukturieren. Dabei solltest Du aber unbedingt darauf achten, dass der Lebenslauf nicht zu bunt wird. Daher ist es besser maximal zwei verschiedene Farbtöne zu nutzen. Zu empfehlen sind hier die Farben des Unternehmens. Dies zeigt dem Personaler, dass man sich mit der Firma beschäftigt hat.

Schriftbild

In allen Dokumenten Deiner Bewerbung solltest Du das gleiche Schriftbild verwenden. Damit es nicht unübersichtlich wird, kannst Du zu verschiedenen Formatierungen in Form von fett, kursiv oder eine Konturlinie greifen. So hast Du bei der Gestaltung ein wenig Spielraum und trotzdem bleibt ein harmonisches Gesamtbild bestehen. Im Bereich der Schriftgröße reichen in der Regel zwei bis drei verschiedene Größen aus, ansonsten wird der Lebenslauf schnell zu unübersichtlich. Die Schriftgröße der Überschriften darf etwas größer ausfallen als der Fließtext. Angaben, die in fett formatiert werden, sind meist schon ausreichend hervorgehoben, so dass nicht noch zusätzlich eine größere Schriftgröße gewählt werden muss.

Grafikelemente

Zur Gestaltung vom tabellarischen Lebenslauf gehören natürlich auch grafische Elemente und zwar in Form von Aufzählungspunkten und Linien. Auch hier solltest Du darauf achten, dass alles einheitlich wird und nicht viele verschiedene Grafikelemente wild durcheinander gewürfelt werden. Dies gilt auch für die Randabstände und die Trennlinien.

Textausrichtung

Wichtig sind beim Lebenslauf erstellen auch die Abstände zum Seitenrand und die Abstände zwischen den Zeilen. All dies sollte ein stimmiges Gesamtbild ergeben und den Formatierungsregeln bei Lebensläufen entsprechen. Grundsätzlich bedient man sich bei geschäftlichen Dokumenten am linksbündigen Flattersatz.

Hier hat man beim Lebenslauf aber etwas mehr Spielraum. Nicht verwenden solltest Du einen Blocksatz, da die Wörter in diesem Fall in kürzeren Spalten unschön auseinandergezogen werden oder es entstehen Lücken. Besser ist es die Jahreszahlen-Angaben rechtsbündig zu setzen und die Informationen dazu linksbündig.

Umfang

Ein tabellarischer Lebenslauf sollte nicht mehr als zwei DIN A4 Seiten aufweisen. Dabei solltest Du aber nicht den Fehler machen, möglichst viele Informationen unterbringen zu wollen und dies damit der Platz auch ausreicht ganz dicht beieinander. Darunter leidet nicht nur die Übersichtlichkeit, es verschlechtert auch enorm die Lesbarkeit.

Grundsätzlich ist es daher besser, wenn Du Dir vorher Gedanken darüber machst, welche Informationen relevant sind und welche Du außen vor lassen kannst, so dass Du einen klar strukturierten Lebenslauf mit klaren Absätzen realisieren kannst.

Hinweis: Es gibt Branchen, wie zum Beispiel im Bereich der öffentlichen Verwaltung oder im Finanzwesen, die besonders viel Wert auf eine einheitliche Struktur legen und dass nicht nur beim Anschreiben. Dabei kommt in der Regel die DIN 5008-Norm zum Einsatz, die genaue Angaben bezüglich der Seitenabstände und der Schriftgröße macht. Auch wer sich nicht in diesen Branchen bewirbt, kann diese Norm bei seiner Bewerbung berücksichtigen. So gehst Du hinsichtlich der Formatierung auf Nummer sicher.

Was gehört alles in den Lebenslauf?

Wenn Du eine grobe Vorstellung vom Layout hast, solltest Du Dir einen Überblick darüber verschaffen, welche Angaben eigentlich im Detail in Deinen Lebenslauf gehören. Meist es ist ratsam sich zuerst mit diesem Bereich auseinanderzusetzen, da so das Layout nicht mehr nachträglich angepasst werden muss, sondern von Anfang an klar ist, welche Positionen enthalten sein müssen.

Zum Grundgerüst gehören immer 5 Bereiche und zwar folgende:

1. Persönliche Daten und Angaben

  • (Bewerbungsfoto)
  • Vor- und Nachname
  • Geburtstag und Geburtsort
  • Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse

Die persönlichen Daten und Angaben musst Du immer in die Kopfzeile vom Lebenslauf schreiben. Hier gibt es keinerlei Spielraum. Die Begriffe Lebenslauf und Deinen vollständigen Namen solltest Du am besten hervorheben, indem Du zum Beispiel eine größere Schriftart wählst oder fett formatierst. Seitdem das sogenannte Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in Kraft getreten ist, bleibt es jedem selbst überlassen, ob er ein Bewerbungsfoto seiner Bewerbung hinzufügen möchte oder nicht.

Grundsätzlich ist es aber besser ein Foto beizufügen, damit sich die Personaler einen besseren Gesamteindruck machen können. Optional sind auch Angaben zum Familienstand, zur Konfession und zur Staatsangehörigkeit, da diese Angaben laut AGG auch zu einer Diskriminierung führen können. Demnach bleibt es Dir selbst überlassen, ob Du diese Angaben machen möchtest oder nicht. Wichtig ist dabei nur, dass Du bei allen Angaben bei der Wahrheit bleibst.

2. Beruflicher Werdegang

  • Ausgeübte Berufe, Praktika, Ausbildung, Jobs etc.
  • Erfahrungen, Positionen

Bei der Erstellung von diesem Bereich sollte darauf geachtet werden, dass Du alles übersichtlich und klar strukturierst. Personaler bzw. der potenzielle Arbeitgeber möchte in diesem Bereich drei grundlegende Fragen beantwortet haben und zwar bei welcher Firma Du bisher gearbeitet hast und um welche Unternehmen es sich dabei gehandelt hat.

Des Weiteren möchte der Personaler erfahren, welche Positionen Du bereits besetzt hast, für was Du zuständig warst und was Du bewirkt hast, sprich welche Erfolge du erzielt hast. Wenn Du diese Fragestellungen beim Lebenslauf erstellen berücksichtigst, sollte im Bereich „Beruflicher Werdegang“ inhaltlich nichts mehr schief gehen. Im Detail solltest Du außerdem folgendes beachten:

Arbeitgeber

Bei den Informationen zum Arbeitgeber, solltest Du stets darauf achten, dass alle Firmenbezeichnungen korrekt geschrieben sind. Erwähnt werden sollte auch der Sitz der Firma oder der Firmenteil, indem Du tätig warst. Wenn aus der Firmenbezeichnung nichts konkretes hervorgeht, kann diese auch mit weiteren relevanten Informationen erweitert werden. Dies kann dann zum Beispiel so aussehen: Kleinteile-Zulieferer, 15.000 Mitarbeiter, 130 am Standort Düsseldorf.

Position

Bei der Beschreibung der Positionen sollte direkt erkennbar sein, welche Funktion Du in der Firma ausgeführt hast. Mittlerweile ist es üblich englische Jobbezeichnungen zu nutzen. Diese sollten unbedingt ins deutsche übersetzt werden. So zum Beispiel Key Account Manager, Großkundenbetreuer. Wenn die Position nicht so einfach ins deutsche übersetzt werden kann, darf auch eine kurze Beschreibung in Klammern hinzugefügt werden.

Aufgaben und Erfolge

In diesem Bereich musst Du auflisten welche Aufgaben und Erfolge Du in der jeweiligen Position übernommen bzw. erreicht hast. Unbedingt vermeiden solltest Du das einfache Auflisten der Aufgaben. Im Vordergrund sollte dabei der Nutzen für den Arbeitgeber stehen, dem Du ihm gebracht hast.

Eine gelungene Beschreibung Deiner Aufgaben und Erfolge kann zum Beispiel folgendermaßen aussehen:

Leiter interne Logistik
Schmitz (Deutschland) GmbH, Betriebsstätte Düsseldorf
Verantwortlich für Kommissionierung und Lager, 10 Mitarbeiter
Aufbau der neuen Logistikabteilung
Reduzierung der Kosten um 70 Prozent

Hinweis: Je nach beruflicher Karriere, können die einzelnen Bereiche noch zusätzlich unterteilt werden. Dies ist zum Beispiel bei Daten zu empfehlen, die für den Job oder für die Ausbildung, für die Du Dich bewirbst, besonders relevant sind.

Ausbildung

Der Bereich Ausbildung sollte alle relevanten Information zur schulischen Bildung beinhalten, also auch die Grundschule sowie Haupt- oder Realschule oder Gymnasium, sowie den jeweiligen Abschluss mit Notendurchschnitt. Je älter Du bei Deiner Bewerbung bist, desto unwichtiger werden diese Angaben.

Von einem 40-jährigem Bewerber mit entsprechender Berufserfahrung möchte der Personaler nicht wissen in welche Grundschule dieser gegangen ist, hier reicht die Erwähnung der weiterführenden Schule und der Abschlussnote, manchmal sogar nur das Studium und der Abschluss. Wichtig ist außerdem, dass Du beim Lebenslauf erstellen stets darauf achtest die chronologische oder antichronologische Reihenfolge zu beachten, je nachdem für welche Variante Du Dich entschieden hast.

3. Besondere Kenntnisse

  • Auszeichnungen, Weiterbildungen, Zertifikate
  • Fremdsprachen, Führerschein, PC- und EDV-Kenntnisse

Wie bereits aufgelistet, können in diesem Bereich alle relevanten Informationen zu besonderen Kenntnissen aus Praktika, Auslandserfahrungen, einer Weiterbildung, Stipendien und vielem mehr aufgeführt werden. Dabei solltest Du aber nicht den Fehler machen und wirklich einfach alles auflisten, was Dir in den Sinn kommt.

Hier gilt nämlich nicht: Je mehr, umso besser. Es sollten wirklich nur die Bereiche aufgelistet werden, die zur Stelle passen, auf die Du dich bewirbst und die dafür einen Mehrwert bieten. Was nicht zur Stelle passt, also besser weglassen. Auf die Reihenfolge solltest Du ebenfalls in diesem Bereich achten, sprich das Wichtigste zuerst.

4. Interessen

  • Relevante Projekte, Ehrenämter und Hobbys

Viele machen hier den Fehler und unterschätzen die Angabe ihrer Interessen und Hobbys. Auf die Chancen für ein Vorstellungsgespräch und generell auf den gewünschten Job wirken sich die Hobbys und Interessen in der Regel zwar nicht aus, dafür helfen Sie dem potentiellen Arbeitgeber sich einen umfangreichen Gesamteindruck vom Bewerber zu verschaffen.

Außerdem gibt es oftmals Interessen, die bestimmte Fähigkeiten voraussetzen, die auch auf dem vielleicht zukünftigen Arbeitsplatz einen Nutzen haben können. Wer zum Beispiel in einem Verein spielt, sei es Fußball, Basketball oder Handball, ist in der Regel auch teamfähig, weil bei diesen Sportarten das Teamspiel im Vordergrund steht. Risikosportarten sind wiederum kontraproduktiv und sollten lieber nicht erwähnt werden.

5. Datum und Unterschrift

Der Lebenslauf wird mit Datum und Unterschrift beendet. Dies bestätigt, dass alle gemachten Angaben der Wahrheit entsprechen.

Beispiel:

Düsseldorf, 15. Oktober 2018
Unterschrift

Lebenslauf schreiben: Die Zeitangaben

Alle Zeitangaben, die Du angibst, müssen lückenlos sein. Für eine Zeitangabe solltest Du folgendes Format nutzen 04/2002, sprich 04 für den Monat April und 2002 für das Jahr. Eine Zeitangabe kann dann folgendermaßen aussehen:

04/2002 – 04/2005 Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau im Zoofachgeschäft Pfote u0026amp; Co. Düsseldorf

Lücken solltest Du wenn möglich vermeiden. Um eine Lücke handelt es sich aber erst, wenn zwischen zwei Zeitangaben mehr als drei Monate liegen, da diese einem Bewerber durchaus als Orientierungsphase zugesprochen werden und sich somit nicht negativ auf die Bewerbungschancen auswirken können.

Wenn eine Lücke im Lebenslauf enthalten ist, die mehr als 4 Monate beträgt, kannst Du stark davon ausgehen, dass Du im Vorstellungsgespräch danach gefragt wirst. Des Weiteren solltest Du bei den einzelnen Stationen und Positionen irrelevante Informationen weglassen und nur die wirklich relevanten Informationen auflisten.

Worauf achten Personaler beim Lebenslauf besonders?

Es gibt Bereiche, die Personaler bei der Sichtung der Bewerbungsunterlagen besonders beachten. Schließlich sichten sie in der Regel mehrere hundert Bewerbungen pro Tag, da muss es schnell gehen. Häufig haben sie deshalb nur wenige Minuten Zeit, um eine Bewerbung zu begutachten. Aber auf welche Bereiche achten Personaler beim Lebenslauf besonders?

Struktur schaffen

Beim Blick auf die Bewerbung und so auch auf den Lebenslauf fällt einem natürlich sofort die Struktur bzw. der Aufbau ins Auge. Umso wichtiger ist es, dass Du deinen Lebenslauf übersichtlich gestaltest und auf zu viele optische Spielereien unbedingt verzichtest. Alle relevanten Informationen sollten auf einen Blick ersichtlich sein. Das macht einen guten ersten Eindruck und hilft dem Personaler sofort die wichtigen Fakten herauszufiltern.

Vorsicht vor widersprüchlichen Angaben

Eine Bewerbung muss ein einheitliches Gesamtbild ergeben. Wichtig ist daher, dass alle Informationen der Wahrheit entsprechen und aufeinander abgestimmt sind, so dass keine Widersprüche entstehen. Widersprüche sorgen dafür, dass Du an Glaubwürdigkeit verlierst und dass bedeutet in der Regel das Aus für Deine Bewerbung. Daher solltest Du diesen Bereich sehr ernst nehmen und am besten einmal mehr über Deine Bewerbung lesen.

Kernkompetenzen beachten

Unabhängig davon ob es sich um eine Arbeitsstelle oder um einen Ausbildungsplatz handelt, zeichnet sich jede Stelle dadurch aus, dass sie von ihrem Bewerber bestimmte Kernkompetenzen erwartet. Dabei unterscheidet man zwischen Muss- und Kann-Qualifikationen. Wird in der Stellenausschreibung der jeweiligen Firma zum Beispiel ein abgeschlossenes Studium erwartet, sollte dieses im Lebenslauf unbedingt hervorgehoben werden und dies wortwörtlich.

Dies ist deshalb so wichtig, da teilweise sogar Computer eine gewisse Vorauswahl bei den Bewerbungen treffen und dabei achten sie explizit auf diese Art von Schlüsselwörter. Falls diese Schlüsselwörter nicht vorhanden sind, wird der Bewerber sofort aussortiert.

Optisches Erscheinungsbild

Das optische Erscheinungsbild ist bei einer Bewerbung und so auch beim Lebenslauf ein sehr wichtiges Kriterium, welches Du keinesfalls unterschätzen solltest. Es ist für viele Personaler sogar ein Entscheidungskriterium. Die meisten Personaler bevorzugen den Lebenslauf in antichronologischer Variante, so dass die aktuelle Position zuerst aufgeführt wird. Gerne gesehen sind auch Stichpunkte zu den wichtigsten Aufgabenbereichen im jeweiligen Beruf und die beruflichen Erfolge.

Rechtschreibung und Schreibstil

Dass die Rechtschreibung einwandfrei sein muss, sollte jedem klar sein. Wichtig ist auch der Schreibstil. Dieser sollte einheitlich sein, grammatikalisch korrekt und leicht verständlich.

Foto

Bei einer Bewerbung darf natürlich kein privates Bild als Bewerbungsfoto zum Einsatz kommen. Schließlich ist der Arbeitgeber auf der Suche nach einem Mitarbeiter und nicht nach einem neuen Freund. Dein Foto solltest Du am besten immer bei einem Fotografen machen lassen. Wichtig ist außerdem, dass Du auf dem Foto angemessene Kleidung trägst. Schließlich muss schon auf dem Foto Deine Fachkompetenz ersichtlich sein.

Lücken

Ein Lebenslauf wird natürlich immer auf eventuelle Lücken überprüft. Diese werden immer besonders beachtet. Entscheidend ist hier natürlich auch immer, um welche Art von Lücke es sich handelt, sprich wie lange der Zeitraum war. Im Idealfall weist ein Lebenslauf keine Lücken auf. Von einer Lücke spricht man immer dann, wenn in einem gewissen Zeitraum kein Studium oder keine Berufsausbildung, eine Beschäftigung, Weiterbildung oder ein Praktikum stattgefunden hat.

Aber was tun, wenn solche Lücken nun mal im Lebenslauf vorkommen? Eine Lücke sollte am besten mit ehrlichen Fakten und/oder Begründungen gefüllt werden. Wenn zum Beispiel eine Krankheit für die längere Auszeit verantwortlich war, ist es durchaus möglich, dies in den Lebenslauf zu schreiben.

Es könnten dann zum Beispiel folgende Formulierung gewählt werden: Auszeit aus gesundheitlichen Gründen, inzwischen wieder vollständig einsatzbereit. Wer über einen längeren Zeitraum arbeitslos war, sollte angeben welche Bemühungen in dieser Zeit unternommen wurden, um eine neue Arbeitsstelle zu finden. Einen guten Eindruck macht auch, wenn man sich in dieser Zeit auf den neuesten Stand gehalten hat indem beispielsweise ein VHS-Kurs besucht wurde.

Wie schreibe ich einen Lebenslauf? – Häufige Fragen in der Übersicht

1. Gibt es Alternativen zum tabellarischen Lebenslauf?

Beim Lebenslauf in der Bewerbung ist hierzulande die tabellarische Variante üblich. Nach dem Foto und den allgemeinen Angaben stehen die relevanten Karriereschritte und weitere Informationen oben. Darauf folgt in absteigender Reihenfolge der weitere berufliche Werdegang bis hin zur Ausbildung und Grundschule.

Diese Variante wird auch als antichronologisch bezeichnet und wird, wie bereits erwähnt, von den meisten Personalern aufgrund der verbesserten Übersichtlichkeit bevorzugt. Eine weitere oft anzutreffende Variante ist die chronologische Aufzählung. Hier wird mit dem jüngsten Karriereschritt, je nach Alter des Bewerbers mit der Grundschule oder mit dem Schulabschluss begonnen und ganz unten steht dann der aktuellste Karriereschritt.

Für die bessere Übersichtlichkeit werden Zwischenüberschriften gewählt und zu den einzelnen Stationen werden auch Eckdaten in Stichpunkten beigefügt. Grundsätzlich bietet so ein Aufbau den großen Vorteil, dass leichter Zusatzinformationen untergebracht werden können. Dabei liegt der Fokus eher auf die individuellen Stärken und Fähigkeiten als auf den chronologischen Karriereablauf.

2. Welche Details sollten nicht erwähnt werden?

Es gibt Details, die beim Lebenslauf schreiben nicht mehr berücksichtigt werden müssen, weil sie für den Personaler uninteressant sind. Früher war es zum Beispiel üblich auch den Beruf der Eltern aufzuführen. Dies interessiert heutzutage aber niemanden mehr, weshalb Du diesen Bereich unbedingt rauslassen solltest. Die Religionszugehörigkeit ist in der Regel auch nicht mehr wichtig, ausgenommen Du bewirbst dich bei einem kirchlichen Arbeitgeber.

Bewerber ab Mitte 30 müssen in der Regel auch nicht mehr erwähnen, ob sie einen PKW-Führerschein besitzen oder welche Abiturnote sie hatten. Es gibt inzwischen einige persönliche Details, die heutzutage nicht mehr so relevant sind. Dazu gehört auch der Geburtsname oder Namensänderungen, sei es durch eine Adoption oder Scheidung, genauso wenig wie die Namen der Eltern, des Ehepartners und deren Berufe. Dies kannst und solltest Du unbedingt weglassen.

3. Kann ich digitale Medien in meinen Lebenslauf einbinden?

Die Digitalisierung hat natürlich auch längst die Bewerbung erreicht. So gibt es durchaus Bewerber, die beim Lebenslauf schreiben nicht mehr nur auf das klassische Blatt Papier setzen sondern auch digitale Medien einbinden. Dabei werden die Bewerber immer kreativer, so dass durchaus eigene Homepages erstellt werden, die weiterführende Informationen zum beruflichen Werdegang beinhalten, aber auch Videos und soziale Medien.

Auch wenn Du Dich in einem technischen oder digitalen Beruf bewerben möchtest, ist es unüblich digitale Inhalte, wie Links zu Webseiten in den Lebenslauf einzufügen. Es gibt aber durchaus Jobs, in denen ein digitales Portfolio gängig ist und sogar erwartet wird. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Jobs als Web Designer oder als Application Entwickler.

Wenn Du unbedingt etwas aus diesem Bereich integrieren möchtest, sollte dies immer eine hochwertige Qualität aufweisen. Wenn Du nicht erfahren genug bist, solltest Du dies lieber lassen. Grundsätzlich gilt hier, dass der klassische Lebenslauf in der Bewerbung immer im Vordergrund steht und dieser auf keinen Fall mit digitalen Spielereien überladen werden sollte. Es reicht aus, wenn du zum Beispiel ein Video einbindest, um dem Personaler zu zeigen, dass Du diesen Bereich beherrscht.

4. Wie sollten die einzelnen Abteilungen im Lebenslauf gewichtet werden?

Auch dies ist ein wichtiger Bereich, der sich bei fehlerhafter Aufteilung negativ auf die Übersichtlichkeit auswirken kann. Feste Regularien gibt es in diesem Bereich zwar nicht, trotzdem kann es ratsam sein, sich an eine gewisse Aufteilung zu halten. Wenn Du zu den Berufsanfängern gehörst, sollten die persönlichen Daten und Interessen rund 20 Prozent ausmachen und die Soft Skills und die Ausbildung 80 Prozent.

Gehörst Du zu den Bewerbern mit Berufserfahrung, sollte der Lebenslauf zu 10 Prozent für persönliche Angaben genutzt werden, zu 30 Prozent für die relevanten Angaben zur Ausbildung und die restlichen 60 Prozent für die berufliche Laufbahn.

5. Wohin gehört der Lebenslauf in der Bewerbung?

Der Lebenslauf gehört bei einer Bewerbung immer hinter dem Anschreiben. Wenn Du eine Online-Bewerbung verfasst, wird der Lebenslauf in der Regel als PDF-Dokument als Anhang beigefügt.

Lebenslauf schreiben: Nützliche Zusatz-Tipps

Design Varianten ausprobieren

Es ist besser sich beim Lebenslauf erstellen insbesondere beim Layout Zeit zu lassen und zunächst verschiedene Varianten auszuprobieren, um das für sich perfekte Layout herauszufinden und welcher Aufbau am besten geeignet ist. Anregungen kannst Du Dir auch zahlreich im Internet einholen.

Ausdrucken

Am Bildschirm wirken Dokumente immer etwas anders, daher solltest Du Dein Dokument auch in analoger Form vor Dir haben. Daher ist es ratsam den Lebenslauf auszudrucken, um ihn zu beurteilen. So kannst Du auch schneller sehen, ob sich irgendwelche Fehler eingeschlichen haben. Insbesondere Schriftgrößen lassen sich am PC schlechter einordnen.

Korrekturlesen

Unbedingt erforderlich ist natürlich immer das Korrekturlesen vom Lebenslauf in der Bewerbung, auch wenn einem die Rechtschreibprogramme am PC dies deutlich vereinfachen. Auch hier ist es ratsam, dass Dokument zusätzlich auszudrucken und auf seine Fehler hin zu überprüfen. Am besten ist es immer, wenn noch zusätzlich jemand anderes über das Dokument liest. In der gedruckten Variante kannst Du die Fehler sofort anstreichen und hast eine besser Übersicht.

Schriftgröße

Nicht nur die gewählte Schriftart spielt beim Lebenslauf erstellen eine wichtige Rolle sondern auch die Schriftgröße. Die größte Schriftgröße mit 15 Punkten sollte lediglich bei der Überschrift und beim Namen gewählt werden. Ein tabellarischer Lebenslauf mit weiteren Zwischenüberschriften ist natürlich wichtig. Bei den Zwischenüberschriften sollte dann die Schriftgröße 13 Punkt gewählt werden. Beim Fließtext wird die Schriftgröße 11 Punkt empfohlen.

Fazit

Der vorangegangene Ratgeber sollte Dir hoffentlich eine ausführliche Antwort auf die Frage die wichtigsten Fragen gegeben haben. Ein tabellarischer Lebenslauf ist neben dem Anschreiben ein sehr wichtiger Bestandteil einer Bewerbung, dessen Wichtigkeit Du nicht unterschätzen solltest. Nimm Dir lieber etwas mehr Zeit und überlege genau, welcher Aufbau und welche Struktur Dir am besten gefällt und zur jeweiligen Stelle passt. So sollten auch Deine Jobchancen besser sein.

Videointerview – so stichst Du dem Personaler ins Auge

Flattert Dir die Einladung zu einem Video Interview ins Haus, dann kannst Du Dir auf die Schulter klopfen: Ganz offensichtlich bist Du für die Firma interessant! Beachte aber, dass dies nur eine weitere Hürde auf deinem Weg ist. Danach folgt zumindest noch das echte Bewerbungsgespräch. Das Videointerview hat also den Zweck, eine Vorauswahl zu treffen – und zwar aus einer Vielzahl an Bewerbern.

Deren Masse sollte Dich aber nicht weiter schrecken. Im Gegenteil: Nutze diese Chance! Hebe Dich von den anderen ab und beeindrucke die Personalabteilung nachhaltig. Dazu musst Du kein begnadeter Schauspieler sein. Du solltest aber genau wissen, was auf Dich zu kommt und Dich entsprechend vorbereiten.

Ob direktes Skype Interview oder zeitversetzt: Wir sagen dir, wie’s geht.

Video Interview – was heißt das?

Vor allem größere Unternehmen greifen immer häufiger zum Video Recruiting, denn dadurch sparen sie Zeit und Geld. Ein Video Interview hilft zudem dabei, dem oft stromlinienförmigen Lebenslauf etwas mehr Kontur zu verleihen. Stell es Dir vor wie ein Bewerbungsgespräch, nur eben online!

Die Firma lernt Dich als Mensch kennen und kann entscheiden, ob Du ins Team passt. Üblich sind solche Interviews in zwei Formen: Entweder direkt verbunden, mit Hilfsmitteln wie Skype. Oder zeitversetzt, dann redest Du nicht direkt mit einem Menschen. Vielmehr wirst Du von einer Software, dem sogenannten Bot, durch die Fragen geführt.

Dabei zeichnet eine Kamera Deine Antworten auf. Weil bei der letzten Form der Personaler nicht gleich auf Dein Video schaut, sondern später, heißt diese Form zeitversetztes Video Interview. Beide Arten von Interview haben ihre Vor- und Nachteile.

Video Recruiting ist das, was Du daraus machst!

Ein Online Interview wird auch deshalb von immer mehr Personalern geschätzt, weil es persönlicher ist als Deine schriftliche Bewerbung. Hier kannst Du Dinge erklären, die man sonst nicht oder falsch verstehen könnte. Dabei wird Deine Art, Dich zu geben, sehr genau unter die Lupe genommen. Deshalb ist nicht nur wichtig, was Du sagst.

Auch wie Du es sagst, zeichnet die Kamera auf. Viele sind deshalb nervös, wenn sie vor der Aufgabe stehen, ein Video Interview zu bestreiten. Das muss aber nicht sein, denn beim Skype Interview bestimmst Du einen großen Teil des Ablaufs: Deine Wohnung bietet den Hintergrund. Du wählst den Kameraausschnitt.

Der Personalchef ist räumlich von Dir getrennt und hat es schwerer, Dich zu verunsichern. Außerdem kannst Du vorher üben, so oft Du willst – die passende Technik brauchst Du ja sowieso.

Vorteile beim Online Interview

  • Deine gewohnte Umgebung gibt Dir Sicherheit
  • große gestalterische Freiheit: Hintergrund, Kameraausschnitt, Ausleuchtung
  • kein direktes Gegenüber, das nervös macht oder einschüchtert
  • Spezialfall zeitversetztes Videointerview: Zeitpunkt kann relativ frei gewählt werden

Nachteile

  • ungewohnte Situation
  • Augenkontakt fällt schwer
  • technische Probleme möglich
  • Zeitversetztes Videointerview: fehlende Reaktion kann verunsichern („Gefühl“ beim Gespräch – wie ist es gelaufen?)

Zeitversetztes Videointerview – Einführung

Die meisten direkten Videokonferenzen nutzen Skype, was vom technischen Aufwand her überschaubar bleibt. Haarig kann darum höchstens ein zeitversetztes Videointerview werden. Das allerdings nur, wenn Du Dich nicht vernünftig vorbereitest.

Dabei hilft Dir die Firma sogar: Direkt nach dem Einloggen bekommst Du genaue Instruktionen. Das betrifft sowohl die Technik als auch den Ablauf. Hast Du also erst einmal die Internetadresse und das Passwort zum Einloggen, kannst Du Dein persönliches Zeitfenster nutzen: Funktioniert Deine Technik? Falls nicht, hol Dir technischen Support. Er wird immer mit angeboten!

Teste Dein Online Interview – Schlüssel zum Erfolg

Um sicherzugehen, dass alles klappt, kannst Du Testvideos von deinem Online Interview aufnehmen. Das solltest Du unbedingt tun, denn hier liegt Dein Schlüssel zum Erfolg! Du siehst direkt beim Anschauen, wo Du Dich noch verbessern kannst. Dieses Video bekommst nur Du zu sehen, niemand sonst. Du kannst also nach Herzenslust ausprobieren.

Im Ernstfall bist Du dann gut trainiert: Ein Bot, eine Software also, leitet Dich durch die Fragen. Du kannst die Fragen am Bildschirm mitlesen. Für jede Frage hast Du ein wenig Vorbereitungszeit, üblich sind anderthalb bis zwei Minuten. Die Fragen selbst bleiben auf dem Bildschirm, ebenso wie die Anzeige der Restzeit für Deine Antwort. Insgesamt dauert so ein zeitversetztes Videointerview meist nicht länger als eine Viertelstunde.

Zeitversetzt – wie redet man mit einem Bot?

Überhaupt nicht. Letztlich redest Du mit dem Menschen, der sich später das Interview ansieht. Deshalb heißt es ja „zeitversetzt“. Der Bot oder Roboter bzw. Software ist für den Ablauf verantwortlich und gibt Dir die Fragen vor.

Das ist vielleicht sehr ungewohnt, weil Du – anders als bei Skype – keine Reaktion erwarten darfst. Redet man mit Menschen, geben sie einem ja immer eine Art Feedback, und sei es unbewusst. Ihre Körpersprache und Mimik sagen dir, ob alles gut läuft. Davon darfst Du Dich aber nicht beeindrucken lassen.

Im Gegenteil, sieh es von der positiven Seite: Kein fieser Personaler sitzt Dir gegenüber, Du kannst es also entspannt angehen. Die Fragen sind übrigens für alle Kandidaten gleich, sodass die Antworten mit Algorithmen ausgewertet werden können – das vereinfacht den Auswahlprozess für die Firma noch einmal.

Was für Fragen können im zeitversetzten Interview kommen?

Wie im Bewerbungsgespräch möchte die Firma natürlich fachliches Wissen testen. Stationen in deinem Lebenslauf können ebenso abgefragt werden. Daneben ist aber auch Dein Verhalten wichtig. Deshalb solltest Du Dich nicht nur inhaltlich vorbereiten, sondern auch formal dafür sorgen, dass Du Deine Chance optimal nutzt.Im Folgenden ein paar Beispiele von viasto, einem der führenden Unternehmen, welches Software zeitversetzter Interviews produziert.

  • Du sollst Dich kurz vorstellen und relevante Stationen für Deine jetzige Bewerbung kurz hervorheben. Geprüft wird hier nicht nur, was Du schon in der Bewerbung geschrieben hast: Auch Dein Kommunikationsvermögen wird getestet!
  • Du sollst eine Situation schildern, in der Du sehr gestresst warst. Ein paar Zusatzfragen spezifizieren das Ganze näher, zum Beispiel wie Du die Aufgabe dennoch gemeistert hast. Der Sinn: Nicht nur Deine Belastbarkeit wird abgefragt, sondern auch Deine Fähigkeit, strukturiert zu arbeiten.
  • Fragen auf Englisch testen neben dem Inhalt natürlich auch Deine Fremdsprachenkenntnisse.
  • Fragt man Dich hingegen nach einer Konfliktsituation im alten Team und wie Du damit umgegangen bist, so will die Firma wissen, welchen Platz Du in einem Team einnimmst, ob Du also auf die freie Stelle auch menschlich passt.

Die Vorbereitung auf ein Videointerview

Sie ähnelt der Vorbereitung auf ein Bewerbungsgespräch. Informiere Dich einmal mehr über das Unternehmen. Bündele die besten Argumente dafür, wieso Du diese Stelle bekommen solltest. Überdenke Deine Stärken und Schwächen. Videospezifisch sind darüber hinaus aber vor allem zwei Dinge: die Technik – und Du selbst. Dabei ist es egal, ob Skype Interview oder zeitversetzt.

Wichtig beim Online Interview:

  • Filmausschnitt
  • Hintergrund
  • Beleuchtung
  • Kleidung
  • Sprache
  • Körpersprache

Filmausschnitt muss passen

Natürlich sollte Dein Gesicht im Mittelpunkt stehen, aber auch noch ein Teil deines Oberkörpers. Beachte darüber hinaus den Kamerawinkel: Filmst Du wirklich von vorn – oder vielleicht von unten? Das passiert oft, wenn Laptopkameras benutzt werden. Stell in dem Fall Deinen Laptop erhöht auf oder nutze gleich eine extra Webcam.

Neutraler Hintergrund ist besser

Vergiss nie: Du gibst Einblick in Dein Zuhause. Wie es da aussieht, sagt viel über Dich aus. Sichtbares Chaos solltest Du darum ebenso vermeiden wie Bilder, denn Letztere entsprechen nur deinem persönlichen Geschmack. Ob der Personalchef den teilt, ist ungewiss. Darum macht sich ein neutraler Hintergrund am besten – die klassische Bücherwand geht aber auch!

Licht mehrfach testen

Hier darfst Du ruhig herumexperimentieren. Wenn Du kein Profi bist, bekommst Du dadurch am besten ein Gespür dafür, was gut aussieht. Stell vor Dir eine Lampe auf, die Dich beleuchtet. Verrücke sie mehrfach, bis Du eine Position gefunden hast, die passt: Weder sollen unliebsame Schatten auf Dich fallen, noch sollte das Ganze den Betrachter blenden.

Wenn Du Wert auf Make-up legst, schminke Dich schon zum Testen so wie für den Ernstfall. Auch dunkle Wände sind weniger günstig, weil auch sie Schatten erzeugen können. Immer sollte Dein Gesicht gut zu sehen sein, vor allem Dein Mienenspiel. Die Mimik ist wesentlicher Teil unserer Kommunikation. Je besser sie erkennbar ist, desto besser gelingt das Video Interview.

Was ziehe ich an?

Ziehe zum Skype Interview exakt dasselbe an wie zum Bewerbungsgespräch! Gleiches gilt natürlich auch für ein zeitversetztes Videointerview. Du möchtest ja professionell wirken. Den Dresscode Deiner Branche solltest Du schon kennen und beachten.

Dein Vorteil: Man sieht nur Deinen Oberkörper. Dennoch wäre es unklug, sich nur obenrum schick zu machen. Schließlich beeinflusst das, was wir anziehen, auch unser Verhalten. Zu lässig sollte es also auch dann nicht sein, wenn Dein Gegenüber die Shorts gar nicht sieht. Dass Du nicht im T-Shirt auf der Couch lümmelst, versteht sich von selbst.

Deine Stimme – Verräterin oder hilfreiche Freundin?

Die Stimme verrät am meisten über dich. Wenn wir nervös sind, gelingt es nur Wenigen, sie unter Kontrolle zu haben. Meist sprechen wir dann höher als normal und auch schneller. Das musst Du vermeiden: Zwing dich, langsam und etwas tiefer zu sprechen. So klingst Du gelassener und sorgst dafür, dass man Dich besser versteht. Jeder Personalchef wird es Dir danken!

Körperhaltung – kann man lernen

Das ist einer der häufigsten Fehler überhaupt: Unwillkürlich fliegt der Blick zum Bildschirm. Logisch: Dort stehen die Fragen beim zeitversetzten Interview. Wahlweise siehst Du beim Skypen dort Deinen Gesprächspartner.

Erinnere Dich dennoch von Zeit zu Zeit daran, direkt in die Kamera zu sehen! Das wirkt wie Augenkontakt und macht sich in jedem Gespräch gut. Vergiss auch nicht, ab und an zu lächeln. Beachtest Du diese grundlegenden Dinge, wirkst Du beim Skype Interview selbstsicherer und kompetenter.

Häufige Fehler beim Video Interview – und wie Du sie vermeidest

  • Laptopkamera filmt von unten – stelle den Laptop höher oder nutze externe Kamera!
  • heftiges Gestikulieren – lege die Arme ruhig auf den Tisch vor dir!
  • Blick geht nicht in die Augen des Gegenübers, sondern zum Bildschirm – schau direkt in die Kamera!
  • Lärmquelle oder andere Störung nicht bedacht – mach Dir eine Checkliste, damit Du nichts vergisst!
  • WLAN anfällig / schlechte Verbindung – wenn möglich, nutze Kabelverbindung!

Fazit – Ein Video Interview ist Deine Chance, den Personaler zu beeindrucken!

Zur Beruhigung: Wer es schon hinter sich hat, fand es meist gar nicht so schlimm. Vorteile wie Freiheit beim Aufzeichnen, mehr innere Ruhe und Konzentration überwiegen mögliche Nachteile. Wichtig ist vor allem die angemessene Vorbereitung. Schauspielerische Qualitäten musst Du nicht mitbringen – besser ist Zuversicht: Video Recruiting bietet Dir die Chance, Dich selbst ins rechte Licht zu setzen.

Ob Skype Interview oder zeitversetztes Interview: Achte neben den technischen Dingen vor allem auf Deine Haltung, Körpersprache und die Stimme. Übe, womit Du nicht zufrieden bist, in Testdurchläufen, bis es sitzt. Dann kann eigentlich kaum etwas schief gehen!


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5.7 Telefoninterview

Verkaufspsychologie im Internet – So weckt man unterbewusst die Bedürfnisse der Kunden

Verkaufspsychologie ist ein wesentlicher Faktor im Marketing und lässt sich auf irrationales Handeln von Kunden zurückführen. Das rationale Handeln der Menschen setzt insbesondere beim Einkaufen aus. Das kann fast jeder an sich selbst beobachten: Beim Einkaufen im Supermarkt etwa. Erst wollen wir nur etwas Obst, Brötchen und Aufschnitt für das Frühstück kaufen – nachdem wir an der Kasse bezahlt haben, finden sich in unserer Tasche neben Obst, Brötchen und Aufschnitt noch viele weitere Produkte. Doch woran liegt das?

Verantwortlich dafür sind bestimmte Verhaltensmuster, die tief im Unterbewusstsein des Menschen verankert sind und teilweise sogar noch aus der Steinzeit stammen. Dieses irrationale Kaufverhalten kann aber auch seinen Vorteil haben. Er kommt dann zum Vorschein, wenn wir selbst etwas verkaufen wollen. Denn dann können wir uns die Irrationalität zunutzen machen, indem wir Verkaufspsychologie mithilfe einer Verkaufsstrategie anwenden.

Autorität

Mit dem Begriff Autorität wird in der Verkaufspsychologie eine soziale Positionierung beschrieben. Diese kann sowohl einer Person, als auch einer Institution zugeschrieben werden. So kommt es, dass sich Menschen in ihrem Handeln und Denken nach demjenigen richten, der über Autorität verfügt.

Das lässt sich auch im Online Marketing einsetzen. So wird etwa Gütesiegeln oft eine gewisse Autorität zugeschrieben. Laut einer Befragung der GfK im April 2010 halten mehr als 62 Prozent der befragten Onlineshopper diese Siegel für „Wichtig“ oder „Sehr wichtig“ im Bezug auf die eigene Kaufentscheidung. Außerdem sollen diese Gütesiegel auch dann unverzichtbar sein, wenn der potenzielle Kunde den Shop noch nicht kennt oder die Seriosität des Shops anzweifelt. Zu diesen Gütesiegeln gehört unter anderem „Trusted Shops“ oder ein redaktionelles Siegel wie etwa „Ökotest“ eines ist.

Knappheit / Verknappung

Verknappung wird heutzutage gerne künstlich geschaffen und stellt daher auch eine Verkaufsstrategie dar. Diese Limitierung eines Produktes führt letztendlich nämlich meist dazu, dass der potenzielle Kunde das Produkt für noch begehrlicher hält. Kurz gesagt: Umso geringer die Verfügbarkeit des Produkts, desto größer der Wunsch, das Produkt zu besitzen.

Angewendet wird dieser Trigger insbesondere im Bereich des Teleshoppings. Eine Anzeige berichtet den potenziellen Kunden vor dem TV live, wie viele Stücke bereits verkauft wurden und wie viele Stücke noch zur Verfügung stehen. Letztere Zahl sinkt immer weiter, sodass der potenzielle Kunde befürchtet, das tolle Angebot nicht mehr erhalten zu können – so steigt die Bereitschaft zum Kauf. Ein ähnliches Prinzip lässt sich auch ohne Weiteres im Online Shop oder auf der Website nutzen.

Sympathie

Der Mensch kauft nur ungern Produkte von jemandem, der ihnen unsympathisch ist. Im Umkehrschluss bedeutet das allerdings, dass Sympathie gegenüber des Herstellers eher zu einer Kaufentscheidung führen kann.

Wie sympathisch ein Mensch den anderen findet, hängt grundsätzlich von drei Faktoren ab:

  1. Vertrautheit: Umso vertrauter man mit dem Menschen ist, desto eher wird er als sympathisch empfunden. So lässt sich diese Vertrautheit auch künstlich schaffen, indem der Kontakt zwischen Kunde und Hersteller erhöht wird.
  2. Attraktivität: Umso attraktiver der Gegenüber eingestuft wird, desto sympathischer wird er empfunden.
  3. Ähnlichkeit: Die meiste Sympathie erhalten noch immer jene Menschen, die uns selbst besonders ähnlich sind.

So kommt es, dass in der Werbung im Zuge dieses Verkaufstricks häufig Prominente als Werbegesicht eingesetzt werden, da diese über einen höheren Sympathiewert verfügen.

Die Sympathie scheint ein besonders wichtiger und mächtiger Trigger zu sein. Immerhin konnten amerikanische Wissenschaftler in einer Studie herausfinden, dass der „Grad der Sympathie“ häufig fast doppelt so wichtig für die Kaufentscheidung ist, als das Produkt.

Online lässt sich Sympahie insbesondere durch sympathisch wirkende Porträtbilder erzeugen. Auch die Nutzung des Social Webs, etwa von Facebook, Instagram und Twitter erzeugt Sympathie beim Kunden. Daneben kann Höflichkeit und das Schenken eines kostenlosen Nutzens förderlich sein. Hier gibt es folglich einige Verkaufstricks, die für bessere Verkaufszahlen sorgen können.

Gegenseitigkeit / Reziprozität

Die Reziprozität beschreibt die Reaktion der Menschen auf empfangene Gefälligkeiten – etwa auf Geschenke oder Einladungen. Diese Reaktion beschränkt sich in der Regel nämlich nicht nur auf ein einfaches „Dankeschön“. In den meisten Fällen versucht der Empfänger das Empfangene auf bestimmte Art und Weise zurück zu geben – er versucht sich zu revanchieren.

Im Allgemeinen spricht man hier von der Verpflichtung zur Gegenseitigkeit, im Online Marketing vom Reziprozitätsprinzip als Verkaufsstrategie. Diese wird im verkäuferischen Sinne meist in Form von Gratisproben eingesetzt. Erhält ein potenzieller Kunde beim Drogeriebesuch etwa eine Probe eines Shampoos, ist natürlich klar, dass es bei dieser Aktion nur darum geht, das Produkt zu verkaufen.

Das Unterbewusstsein des potenziellen Kunden hingegen schenkt dem Anbieter der Probe, also dem Hersteller, einen kleinen Bonus. Dieser kann dann in Form eines spontanen Kaufs oder eines Kaufs einige Tage oder Wochen später eintreten. Egal in welcher Form, der potenzielle Kunde hat den Hersteller aufgrund der Gratisprobe „auf dem Schirm“ und wird sich irgendwann für diese revanchieren.

Im Onlinebereich lässt sich diese Verkaufsstrategie ebenfalls einsetzen. Etwa als ein kostenloses Download auf der Website, das für den Empfänger einen tatsächlichen Wert darstellt – etwa ein Ebook oder ein Video. Anstatt den Kunden dann nach seiner E-Mail-Adresse zu fragen, bietet es sich an, ihn darum zu bitten, den Downloadlink an Freunde und Bekannte weiter zu geben, auf Facebook über das Erhaltene zu berichten oder auf dem eigenen Blog darüber zu schreiben.

So lässt sich – auch wenn nicht jeder auf diese Bitte eingehen wird – eine höhere Reichweite generieren, die wiederum für mehr Traffic und letztendlich auch für mehr Leads sorgt.

Sozialer Beweis / Social Proof

Menschen lassen sich gerne von der Masse leiten. Wie Herdentiere orientieren sie sich an den anderen Mitgliedern ihrer Gruppe und versuchen sich selbst und ihr Verhalten an die anderen anzupassen. So lassen sich etwa 95 Prozent aller Menschen durch das Verhalten ihrer Mitmenschen von einem Verhalten überzeugen. Dies lässt sich auf das menschliche Gehirn zurückführen, das ein Verhalten, das von einer großen Anzahl an Menschen ausgeübt wird, „richtig“ ist. So suggeriert die Nachahmung eine Art Sicherheit. So kommt es, das insbesondere unsichere Menschen dazu neigen, das Verhalten einer Mehrheit zu kopieren.

Online wird dieser Faktor ebenfalls als Verkaufspsychologie, etwa in Form von Testimonials, eingesetzt. Hier werden originale Kundenmeinungen veröffentlicht, die dem potenziellen Kunden suggerieren, dass bereits eine große Gruppe an anderen Menschen das Produkt erworben hat. Bestätigt wird dies insbesondere dann, wenn die Kunden, die die Testimonialsgeschrieben haben von dem Produkt begeistert sind.

Testimonials

Bei einem Testimonial handelt es sich um die kleinste Form des Referenzmarketings. So besteht es aus wenigen Sätzen und enthält die Erfahrungen eines Kunden. Dieser beschreibt und bewertet hier insbesondere die Leistung, die der Anbieter erbracht hat. Unterschrieben wird ein Testimonial mit dem Namen des entsprechenden Kundens und gegebenenfalls mit einem Foto. Hier ist es sinnvoll, den vollständigen Namen des Kunden zu nennen – das heißt: Vorname und Nachname werden ausgeschrieben. Nur so wirkt ein Testimonial auch glaubwürdig.

Geeignet ist das Testimonial insbesondere für Dienstleistungen und Produkte, die sich leicht beschreiben und erklären lassen.

Referenzmarketing

Besonders im Online Marketing lässt sich als Verkaufsstrategie mit zufriedenen Kunden werben. Genannt wird das gemeinhin Referenzmarketing und gehört bis heute zu den glaubwürdigsten Werbeformen. Schließlich wirbt hier ein bestehender Kunde aktiv für das Produkt des Anbieters, ohne eine Gegenleistung für seine Empfehlung zu erhalten.

Fazit

Die Trigger in der Verkaufspsychologie funktionieren tatsächlich. So ist wohl kaum ein Mensch vor ihnen sicher. Schließlich ist das menschliche Handeln meist irrational und nicht so gut begründet wie das Handeln von Robotern und Computern. In gewisser Weise ist das natürlich gut so.

Letztendlich können einige Trigger mit gutem Gewissen genutzt werden, während bei anderen zumindest Zweifel bestehen können. Letztendlich ist der Einsatz von Triggern keine Straftat, insofern die Nutzung in einem festgelegten rechtlichen Rahmen bleibt.


Zum vorherigen Artikel im Bewerberleitfaden:

2.2 Personalisierung

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3. Flexible Arbeitszeitmodelle

Personalisierung – Warum maßgeschneidertes Marketing so effektiv ist

Personalisierung in Zeiten des Informationsüberflusses

Heutzutage spielen die individuellen Bedürfnisse von Kunden und potenziellen Käufern eine entscheidende Rolle und damit auch die Personalisierung. Vermehrt setzen sich Marketinginstrumente, die gezielt auf den Nutzer und seine Bedürfnisse zugeschnitten sind durch. Doch, was genau ist darunter zu verstehen und warum ist personalisiertes Marketing so erfolgversprechend? Was bedeutet hier Individualisierung? Eine gewichtige Rolle dabei spielt die menschliche Psyche.

Es gilt die Interessen und Bedürfnisse der Kunden zu erkennen, zu verstehen und in die Werbebotschaften einzubauen. Dabei können verschiedene Daten den werbetreibenden Unternehmen helfen, die Marketingmaßnahmen zu optimieren. Gleichzeitig sollte man aber auch der Psychologie des Menschen Beachtung schenken. Denn dann kann man verstehen, warum personalisierte Werbung von Nutzern besonders wahrgenommen wird.

Warum sind personalisierte Marketingstrategien so erfolgreich?

Die persönliche Ansprache – sei es nun in der Werbung oder aber auch in jeder alltäglichen Situation – wird von fast allen Menschen als sympathisch und angenehm empfunden. Man fühlt eine gewisse Wertschätzung. Dadurch baut man auch direkt eine Sympathie zu dem Gegenüber oder dem Absender auf. Nachrichten, die individuell auf unsere Interessen zugeschnitten sind, gewinnen direkt an Relevanz und werden daher auch aufmerksamer wahrgenommen.

Darüber hinaus kann eine persönliche Botschaft unbewusst ein Gefühl von Kontrolle auslösen. Wer die Kontrolle hat, der fühlt sich sicher und bestens aufgehoben. Außerdem wird man heutzutage mit Werbebotschaften und Informationen überfrachtet. Aus dieser grauen Masse, können sich personalisierte Werbebotschaften enorm abheben.

Wie reagiert das Gehirn auf personalisierte Marketingstrategien?

Das Gehirn bevorzugt allgemein personalisierte und individuell maßgeschneiderte Nachrichten. Verantwortlich dafür ist das Reticular Activating System, kurz RAS. Dieser Teil unseres Gehirns kann innerhalb kürzester Zeit darüber entscheiden, ob eine Nachricht für uns wichtig ist oder nicht. Fein säuberlich werden die Botschaften schon bevor wir uns intensiver damit auseinandersetzen nach Relevanz selektiert. Informationen, die uns interessieren oder begeistern, erfahren dabei automatisch mehr Aufmerksamkeit.

An einem einfachen Beispiel lässt sich das Prinzip gut veranschaulichen: stellen Sie sich einmal vor, Sie gehen auf eine Party. Zahlreiche Menschen unterhalten, es entsteht ein großes Gewirr an Stimmen und Informationen. Natürlich kann man nicht jeder Konversation lauschen. Immer mehr rücken die Gespräche in den Hintergrund. Sie werden fast nur noch unterbewusst als Geräusche wahrgenommen. Hört man jetzt aber den eigenen Namen oder aber ein Thema, für welches man sich interessiert, dann hört man automatisch wieder zu. Das RAS filtert Inhalte für uns also nach Wichtigkeit und spielt uns relevante Inhalte automatisch zu.

Genauso funktioniert es auch mit der individualisierten Werbung. Täglich bekommen wir auf zahlreichen Wegen Werbung zugestellt: über die Post, per E-Mail, im Internet in Form von Online-Bannern, in der Zeitschrift oder auch im TV Massenwerbung, die uns nicht interessiert. Außerdem kann man überlegen den Fernseher abzuschalten oder auch das Werbebanner wegklicken.

Personalisierung im Online Marketing richtig umsetzen

Da das RAS aber eben die Inhalte für uns filtert, tritt bei einer personalisierten E-Mail, die uns mit unserem Namen anspricht, ein ganz anderer Effekt auf. Die direkte Ansprache und der individuelle Content, können bei uns ein Gefühl der Sicherheit auslösen. Denn der Empfänger weiß sofort, worum es geht. Obwohl dies vollkommen unterbewusst geschieht, kann eine derartige personalisierte Werbebotschaft unterschwellig enorm überzeugend wirken.

Deswegen zeigen auch immer wieder Untersuchungen, dass E-Mails mit einer persönlichen Ansprache und mit einem guten relevanten Betreff deutlich höhere Öffnungsraten vorweisen können, als allgemeine E-Mails. Allein schon durch die gezielte Ansprache kann man mit einem indivualisierten E-Mail Marketing bei dem Kunden für Sympathie sorgen und dessen Aufmerksamkeit gewinnen.

Das gilt aber nicht nur für E-Mails, sondern auch für Newsletter. Hierbei kann man die Indiviualisierung sogar noch weiter auf die Spitze treiben, indem man nicht nur die Kunden direkt anspricht, sondern in dem Newsletter auch noch Informationen und Angebote abbildet, die sich an den Interessen des jeweiligen Kunden orientieren.

Von E-Mail Marketing bis zum Webshop:
Personalisierung und Individualisierung funktionieren

Genauso kann dies auch mit dem Content einer Website funktionieren. Spielt man allgemeine Informationen und Inhalte aus, dann besteht die Gefahr, dass man viele Nutzer gar nicht erreicht, weil sie sich schlichtweg nicht dafür interessieren. Ganz anders kann dies aber aussehen, wenn man ein personalisiertes Online Marketing betreibt. Man zeigt dem Besucher der Website also ganz konkret individuell aus seine Bedürfnisse ausgerichtete Inhalte. Der User wird sich unterbewusst gleich sehr gut auf der Webseite aufgehoben fühlen.

Was für herkömmliche Webseiten gilt, gilt natürlich ebenso auch für Onlineshops. Das Überangebot an Produkten kann schon enorm anstrengend werden, insbesondere dann, wenn man ein ganz spezielles Produkt sucht. Dabei den Überblick zu behalten ist oftmals nicht ganz so einfach. Nutzen Unternehmen nun aber Daten und die Kundeninteressen, dann kann man den Kunden quasi schon beim Aufrufen der Website direkt abholen, indem man ganz individuell Produkte anzeigt, die den Kunden interessieren.

Auch im Video-Advertising kann man die Individualisierung hervorragend einbinden. Durch die Mischung aus audio-visuellen Inhalten, kann die persönliche Ansprache im Video-Marketing in Verbindung mit relevanten Inhalten enorm effektiv eingesetzt werden. Denn hier spricht ein Mensch, wenn auch nur in einem Video, uns ganz persönlich an und wir bekommen das Gefühl, dass dieses Video und die Inhalte speziell für uns gemacht wurden.

Darum sollten Sie auf Personalisierung im Online Marketing vertrauen

Durch personalisierte Botschaften und individualisierte Inhalte, kann man die Effizienz der unterschiedlichsten Marketingmaßnahmen im Bereich Online Marketing enorm steigern. Interessante Inhalte für potenzielle Kunden, können auch den sogenannten Streuverlust auf ein Minimum reduzieren. Dabei kann man eine personalisierte Marketingstrategie in allen Branchen zur Anwendung bringen. Kunden können sich wesentlich besser verstanden fühlen, mehr Sympathie für das Unternehmen aufbauen und auch an die Marke gebunden werden.

Hierbei eignet sich diese Marketingstrategie sowohl für die Kundenbindung als auch die Kundengewinnung. Wenn auch Sie mit Ihrem Unternehmen und den Werbebotschaften nicht in der grauen Masse untergehen wollen, dann sollten auch Sie in Zukunft auf Personalisierung und Individualisierung der Marketingstrategien setzen.


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2.2 Customer Journey

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2.2 Verkaufspsychologie

Online Marketing Strategie – Vom ersten Touchpoint bis zum Kauf

Noch nie war es so wichtig wie heute, eine gute und ausgeklügelte Online Marketing Strategie zu entwickeln. Was aber, wenn Ihnen als Unternehmer die Kenntnisse dazu fehlen? Dann ist es empfehlenswert, einen professionellen Online Marketing Manager damit zu beauftragen, der genau weiß, wie er vorgehen muss, um Ihr Unternehmen zu mehr Erfolg zu verhelfen. In diesem Text erfahren Sie nicht nur, welche Aufgaben ein Online Marketing Manager übernimmt, sondern auch, welche Strategien und weitere Aufgaben er übernimmt, die Sie zu einem erfolgreichen Unternehmer machen. Das bedeutet natürlich auch, dass die Zahl Ihrer Kunden steigen wird. Wie das gelingt, lesen Sie jetzt.

Was sollte ein guter Manager können?

Ein Online Marketing Manager ist für die Überwachung und Organisation aller digitalen Marketingmaßnahmen zuständig. Er findet eine geeignete Online Marketing Strategie für Ihr Unternehmen, entwickelt und führt Online Kampagnen durch und ist auch im Bereich strategisches Management für Sie da.Er pflegt SEA Accounts und kümmert sich um Text- und Displaykampagnen. Darüber hinaus sorgt er für die durchdachte Planung Ihrer Content Prozesse und die Steuerung Ihrer Konten bei Google AdWords. Außerdem führt er Performance Reportings und findet heraus, welche die richtigen Kennzahlen für das gesamte Unternehmen sind.Des Weiteren gehört das Erstellen von Markt- und Wettbewerbsanalysen zu seinem Tätigkeitsfeld. Er entwickelt außerdem den Inhalt Ihrer digitalen Kampagnen und erstellt diesen auch für Ihre Landingpages.Zudem übernimmt er das Marketing Ihrer Newsletter. Der Manager koordiniert Redakteure und Agenturen und kümmert sich um das Social Media Marketing. Seine Maßnahmen führen zu einer höheren Kundenzufriedenheit.

Wobei handelt es sich um die Customer Journey?

Mit der Customer Journey werden alle Schritte bezeichnet, die notwendig für den Erfolg eines Unternehmens sind. Sie bezeichnet den Weg Ihrer Kunden zwischen dem ersten Kennenlernen Ihrer Ihres Unternehmens, Ihrer Dienstleistung oder Ihrer Produkte bis hin zu einer klaren Handlung.Das heißt, er kauft etwas bei Ihnen. Diese besondere Reise führt zur Verbindung aller Touchpoints. Sie kümmert sich um die Erweckung der Bedürfnisse, die Suche nach Informationen und führt zur Zielhandlung. Auch die Kundenbindung wird mit einbezogen. Wussten Sie übrigens, dass man die Kundenzufriedenheit messen kann?Die sogenannte Kundenreise befasst sich auch mit herkömmliche Werbung, der passenden Marketing Strategie und Social Media Marketing. Außerdem gehören auch alle Maßnahmen dazu, die in Ihrem Unternehmen noch nicht durchgeführt wurden, zum Beispiel Kommentare bei verschiedenen Bewertungsportalen, Freundesempfehlungen und Pressemeldungen. Anschauen können Sie die Kundenreise in einer Map.

Welche Vorteile ergeben sich aus der Customer Journey?

Die richtige Planung einer Kundenreise mit der passenden Online Marketing Strategie führt dazu, dass Sie mehrere Ziele des Unternehmens erreichen können. Sie hilft dabei, ein Verständnis dafür zu entwickeln, welche Vorlieben Ihre Kunden haben und wie sie sich verhalten. Ist das bekannt, können Sie sich den Kundenbedürfnissen anpassen.Alle Touchpoints, also alle Berührungspunkte, die erfolgen, bis Kunden eine Kaufentscheidung treffen, müssen visuell dargestellt werden können. So ist es möglich, Ihre Conversion zu optimieren. Darüber hinaus können Sie erkennen, welche Motive und Verhaltensmuster in Bezug auf die Handlungen vorhanden sind. Genau deshalb eignet sich die Kundenreise so gut, die Conversion zu optimieren.

Außerdem ist sie in Kombination mit der korrekten Online Marketing Strategie bestens geeignet, Ihre Kampagnen zu gestalten und sich besser den persönlichen Entscheidungsprozessen Ihrer Kunden anzupassen.Die Kundenreise ist vor allem dann empfehlenswert, wenn es um E-Commerce geht. Dann haben Sie nicht nur die Möglichkeit, Ihre Kunden mit einer guten Marketing Strategie zu beeinflussen, sondern können mit der Hilfe von aktuellen Tools wie Google Analytics erkennen, wie sich Ihre Kunden bewegen. Diese Werkzeuge sorgen dafür, dass Sie Kundenbewegungen schon erkennen, ehe sie Ihre Website besuchen. Andererseits verstehen Sie so auch, ob es einzig am letzten Touchpoint lag, dass Ihre Kunden sich für einen Kauf entschieden haben oder ob dafür mehrere Kontakte verantwortlich waren.Last but not least erhalten Sie durch die Kundenreise neue Erkenntnisse zu den Vorlieben und dem Verhalten von verschiedenen Zielgruppen und können die Kundenzufriedenheit messen.

Conversion optimieren – was Sie darüber wissen sollten

Im Rahmen von Online Marketing ist die Kundenreise sehr wichtig, denn Sie erfahren mehr über das Verhalten und die Bedürfnisse Ihrer Kunden. Sie können sie für bestimmte Produkte oder Dienstleistungen, Kundengruppen oder das komplette Unternehmen nutzen. Um noch klarer sehen und eine Marketing Strategie erkennen zu können, können sie diese Daten grafisch in einer Map darstellen. Diese zeigt Ihnen die gesamten Kundenkontakte und Möglichkeiten zur Optimierung auf.

Anschließend wird die Zielgruppe ausgemacht

Sie müssen zunächst die gewünschte Zielgruppe definieren, um die passende Marketing Strategie zu finden und die Conversion optimieren zu können, um ihre Reise analysieren zu können. Dafür lassen sich sogenannte Personas nutzen. Es handelt sich nicht um echte Menschen, sondern um einen Vertreter der Eigenschaften Ihrer Zielgruppen. Fassen Sie alle Daten zur Persona schriftlich zusammen, also Namen, Erscheinungsbild, Beruf, Hobbys und weitere Themen, mit denen sie sich auseinandersetzt.Welche Verhaltensmuster und Ziele haben sie, welche Herausforderungen müssen sie bewältigen? Überlegen Sie sich, weshalb diese Persona an Ihrem Angebot interessiert sein könnte. Fragen Sie sich, welche Motive vorhanden sein können, damit es zu einer Conversion oder einem Kauf kommt. Definieren Sie, welche Gemeinsamkeiten Ihre Kunden haben und wer Ihre Zielgruppe ist.

Den jeweils richtigen Touchpoint definieren

Nun müssen Sie alle Touchpoints definieren. Der Umfang wird in Ihrer Map festgelegt. Touchpoints müssen nach individuellem Bedarf erstellt werden. Je genauer ihre Definition ist, desto verlässlicher und informativer sind die Daten in der Map.Bei den ersten Analysen der Kundenreise ist es ausreichend, die Berührungspunkte allgemein zu halten. Sollen aber exakte Analysen erfolgen, ist es empfehlenswert, Touchpoints zu unterteilen und möglichst viele Details zu sammeln. Wie viele Touchpoints es gibt, ist insbesondere vom Zweck der Kundenreise abhängig.

Welche Berührungspunkte es zwischen Ihren Kunden und Ihnen gibt, sollten Sie auf jeden Fall wissen. Auch bei welchen Kanälen es zu Touchpoints kommt, ist wichtig. Dazu wird eine Datenanalyse erstellt. Nutzen Sie zu diesem Zweck fremde Daten aus Studien und Reportagen zum Kundenverhalten. Sie erhalten dadurch einen Überblick der typischen Berührungspunkte Ihrer Branche. Sie erfahren mehr über die oft besuchten Kanäle und lernen neue Trends kennen. Typische Kundenreisen in Ihrem Unternehmen können anhand interner Quellen aufgeschlüsselt werden.

Befragen Sie Kunden und stellen Sie fest, wie Ihre Kunden zu Ihrem Laden vor Ort gefunden haben. Zudem können Sie Ihre Mitarbeiter fragen, welche Erfahrungen sie mit ihnen gemacht haben. Allerdings ist die Datenerfassung innerhalb des Offline Marketings sehr aufwendig.

Für die Datenanalyse ist das Online Tracking wichtig. Viele Tools sorgen dafür, dass Sie die genauen Wege der Kunden im Internet beobachten können. Für eine solche Online Marketing Strategie stehen Newsletter Statistiken, Social Media Monitoring, Web Analytics und Statistiken bezüglich Reklamationen und Supportanfragen bereit.

So identifizieren Sie Berührungspunkte. Sie erkennen leicht, welchen Kanälen große Aufmerksamkeit geschenkt wird und wo am häufigsten verkauft wird. Berührungspunkte werden nicht nur bei der Datenauswertung erkannt, sondern Sie sehen auch, was für die Kontakte wichtig ist, um sie zu einer Handlung zu führen.

Ordnen Sie die Touchpoints chronologisch

Sie konnten also die Zielgruppe inklusive der Berührungspunkte identifizieren. Nun müssen Sie herausfinden, wo der Zusammenhang der jeweiligen Touchpoints ist.Dazu müssen Sie die Touchpoints chronologisch ordnen und sie zur Reise in Ihrem Unternehmen verbinden. Sie starten mit dem ersten Kontakt und gehen weiter vor, bis zur Handlung Ihres Kunden. Es gibt jedoch ein Problem, denn die Reihenfolge der Berührungspunkte kann sich abhängig von den Kunden unterscheiden. Einige Kunden werden durch ihre Freunde auf ein Produkt aufmerksam gemacht, andere wiederum entdecken ein Produkt im Internet oder sehen zufällig ein Geschäft vor Ort.Daher müssen Touchpoints in unterschiedliche Phasen geteilt werden, die sie in der Customer Journey immer chronologisch erfolgen. Es gibt keine fixen Vorgaben für die Anzahl und Bezeichnung jeder Phase, denn das ist unternehmensspezifisch.

Vier-Phasen-Modell

Das sogenannte Vier-Phasen-Modell hat sich jedoch bereits bei vielen Unternehmen bewährt. Dabei geht es zunächst um die Aktivierung, anschließend erfolgt die Informationsbeschaffung, danach eine Aktion und zum Schluss die Kundenbindung. Führen Sie die Phasen und Berührungspunkte in einer Timeline auf. Es gibt in den Phasen keine bindende Chronologie der Berührungspunkte, es gibt sie lediglich zwischen den Phasen.Die aktivierende Phase drückt sich durch eine passive Verarbeitung der Informationen aus. Ihr Unternehmen muss sich eindeutig positionieren, um Ihren Bekanntheitsgrad zu erhöhen.So stellen Sie das Interesse für Ihre Produkte oder Dienstleistungen her. In dieser Phase suchen potenzielle Kunden gezielt nach Touchpoints und Informationen in Bezug auf Ihr Unternehmen. Es wird eine geeignete Online Marketing Strategie benötigt, mit der Sie Berührungspunkte schaffen können.

Sobald Berührungspunkte und Informationen einen potenziellen Kunden überzeugen, sorgt die Vertriebsabteilung dafür, dass die geplante Handlung auch wirklich durchgeführt wird. Dann befinden sie sich in der Aktionsphase. Haben Sie Erfolg, wird der potenzielle Kunde zum tatsächlichen Kunden, denn er kauft Produkte bei Ihnen, abonniert einen Newsletter oder er erstellt ein Kundenkonto.

Denken Sie jetzt, dass eine Customer Journey damit zu Ende ist? Das ist nicht richtig, denn Sie sollten nun beginnen, eine gute Kundenbeziehung aufzubauen, damit sie diesen dauerhaft an Ihren Betrieb binden können. So steigern Sie nämlich die Zufriedenheit Ihrer Kunden. Das beinhaltet auch, dass weitere Käufe folgen werden. In der Phase der Kundenbindung können Sie die sogenannten After Sales Services offerieren und in die Customer Journey einbinden. Damit Sie erfolgreich sein können, benötigen Sie ein erfahrenes Management für Kundenbeziehungen. Damit wird eine lange Kundenbeziehung mit vielen Kundenreisen ermöglicht.

Sie können die Zufriedenheit Ihrer Kunden während der Customer Journey messen

Sie sollten messen, wie hoch die Kundenzufriedenheit während der jeweiligen Berührungspunkte ist. Das ist eine Herausforderung, die nicht so einfach zu bewältigen ist. Denn es ist schwierig herauszufinden, wie hoch die Zufriedenheit Ihrer Kunden bei jedem Touchpoint ist. Außerdem ist es teuer und mit hohem Aufwand verbunden. Deshalb versuchen viele Unternehmer die Kundenzufriedenheit selbstständig einzuschätzen, doch es ist besser einen Experten damit zu beauftragen. Fehleinschätzungen sorgen dafür, dass Tatsachen falsch interpretiert werden und Missstände verborgen bleiben.

Erstellen Sie eine Customer Journey Map

Alle Informationen stellen Sie in einer Customer Journey Map zusammen. Dort können Sie sich mit allen Punkten der Customer Journey genau befassen. Die Map sollte aufschlussreich und übersichtlich sein, daher ist es empfehlenswert, die Reise innerhalb eines Koordinatensystems aufzuzeigen. Markieren Sie alle zeitlichen Phasen der Berührungspunkte auf der x-Achse. Auf der y-Achse stellen Sie die Werte der Kundenzufriedenheit am jeweiligen Touchpoint dar.

Fazit

Damit Ihr Unternehmen dauerhaft erfolgreich ist, lohnt es sich einen erfahrenen Marketing Manager zu beauftragen, der sich um die Kundenreise und die jeweiligen Touchpoints mit der richtigen Strategie kümmert und die Conversion erhöht.


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2.2 Web Design

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2.2 Personalisierung

Web Design & Web Usability als entscheidender Faktor zur Conversion-Optimierung

In den letzten Jahren haben wir uns an bestimmte Standards im Webdesign gewöhnt. Um einen bleibenden Eindruck bei Ihren Besuchern zu hinterlassen, müssen Webdesigner eine Benutzererfahrung (User Experience) erzeugen, die über die einer einfachen, ausreichend nutzbaren Website hinausgehen. Dies bedeutet nicht, dass die Benutzerfreundlichkeit weniger wichtig geworden ist. Sie nimmt inzwischen lediglich eine andere Rolle im Webdesign ein und bildet nun die Grundlage für eine herausragende Benutzererfahrung.

Website Usability bedeutet benutzerzentriertes Design

Sowohl das Design- als auch der Entwicklungsprozess konzentrieren sich auf den potenziellen Benutzer um sicherzustellen, dass Webdesigner dessen Zielen, Denkmodellen und Anforderungen gerecht werden. Letztendlich geht es dabei darum, Produkte zu entwickeln, die effizient und einfach zu bedienen sind.

Im Webdesign gilt es vor allem 5 wichtige Prinzipien für eine gute Benutzerfreundlichkeit des Website Designs zu beachten. Stellen Sie sicher, dass Sie diese in Ihrem nächsten Projekt berücksichtigen und Website Usability zu einer Priorität erklären.

Verfügbarkeit und Accessibility

Beginnen wir mit einem grundlegenden, aber zentralen Aspekt der Benutzerfreundlichkeit: der Verfügbarkeit und Zugänglichkeit (Accessibility) Ihrer Website. Beispielsweise wenn Benutzer versuchen, auf Ihre Website zuzugreifen. Sofern das aus irgendeinem Grund nicht funktioniert, wird Ihre Website für die betroffenen Benutzer werttlos.

Hier einige Grundlagen zur Verfügbarkeit und Zugänglichkeit:

Server-Verfügbarkeit

Es ist wichtig, sicherzustellen, dass Besucher beim Laden einer Website keinen Fehler erhalten. Investieren Sie in gutes Hosting.

Defekte Links

Stellen Sie sicher, dass sich auf Ihrer Website keine toten Links befinden. Nichts sendet einen Besucher schneller zurück zu den Google-Suchergebnissen als eine 404-Seite.

Mobile Responsiveness

Stellen Sie sicher, dass Ihre Website angemessen auf verschiedenen Mobilgeräten in unterschiedlichen Bildschirmgrößen dargestellt wird und langsame Verbindungen bedienen kann.

Klarheit und Eindeutigkeit

Man könnte sagen, der Kern der Website Usability ist Klarheit und Eindeutigkeit im Webdesign.

Wenn Sie Ihre Besucher ablenken oder verwirren, benötigen diese entweder mehr Zeit, um das zu finden, was sie von der jeweiligen Webseite erwarten, oder sie verlieren ihr ursprüngliches Ziel aus den Augen. In jedem Fall werden sie Ihre Website nicht als benutzerfreundlich empfinden. Bei solchen Website Designs besteht die Gefahr, dass Besucher die Seite unzufrieden wieder verlassen und nicht die Absicht haben, wiederzukommen.

Besucher kommen mit bestimmten Zielen auf eine Website. Es ist Ihre Aufgabe als Betreiber dieser Webseite, Nutzern mit einem geeigneten Webdesign dabei zu helfen, diese Ziele so schnell wie möglich zu erreichen. Wenn Sie das schaffen, werden Ihre Besucher zufrieden sein und Sie haben den Grundstein für ein positives Erlebnis gelegt.

Ein klares und eindeutiges Usability Design wird erreicht durch:

Einfachheit

Konzentrieren Sie sich auf das, was wichtig ist. Wenn Sie Ihre Besucher nicht ablenken, werden diese eher das tun, was Sie möchten.

Vertrautheit

Bleiben Sie im Grundsatz bei dem, was die Leute bereits kennen. Es ist nichts Falsches daran, sich andere Websites anzuschauen und sich zu einem gewissen Grad an diesen zu orientieren.

Konsistenz

Sorgen Sie für ein konsistentes Usability Design über Ihre gesamte Website, damit sich Ihre Besucher wohl fühlen.

Anleitung

Nehmen Sie Ihre Besucher an die Hand. Erwarten Sie nicht, dass Ihre Besucher Ihre Website alleine erkunden. Führen Sie sie stattdessen durch Ihre Website und zeigen Sie ihnen, was Sie zu bieten haben.

Direktes Feedback

Feedback ist für jede Interaktion unerlässlich. In dem Moment, in dem die Benutzer mit Ihrer Website interagieren, sollten Sie sicherstellen, dass sie Erfolg oder Misserfolg Ihrer Handlungen anzeigen.

Gute Informationsarchitektur

Verstehen Sie die Denkmodelle Ihrer Besucher und leiten Sie daraus ab, welche Erwartungen diese voraussichtlich hinsichtlich der Struktur des Inhalt Ihrer Website hegen.

Intuitive Bedienbarkeit und Responsive Layout

Intuitive Bedienbarkeit (Learnability) ist ein weiterer wichtiger Aspekt im Usability Design.

Es sollte Ihr Ziel sein, intuitive Schnittstellen zu entwerfen – Schnittstellen, für die keine Anweisungen oder sogar ein langer Trial&Error-Prozess erforderlich ist, damit sich Anwender zurechtfinden. Das bedeutet auch, dass Webdesigner über ein geeignetes Responsive Layout Inhalte an alle gängigen Mobilgeräte und Displaygrößen anzupassen. Der Schlüssel e zum intuitiven Design besteht darin das zu nutzen, was die Leute bereits wissen. Oder um etwas Neues zu schaffen, das leicht zu erlernen ist.

Mittlerweile sind die Menschen mit vielen Designkonzepten im Web vertraut. Durch die konsequente Anwendung dieser Konzepte erfüllen Webdesigner die Erwartungen Ihrer Besucher. Auf diese Weise helfen Sie ihnen, ihre Ziele schneller zu erreichen. Als Menschen mögen wir Muster und deren Wiedererkennung, weshalb wir besser mit vertrauten Situationen umgehen können als mit unbekannten Situationen.

Wenn Sie in Ihrem Entwurf neue Konzepte verwenden, stellen Sie sicher, dass Sie diese konsequent anwenden und den Menschen in der ersten Lernphase eine Unterstützung an die Hand geben. Sie können beispielsweise zusätzliche Informationen oder Anweisungen bei der ersten Verwendung Ihrer Website oder Ihres Produkts anzeigen. Halten Sie alles einfach und visuell, damit die Menschen sich neue Konzepte besser verinnerlichen können.

Glaubwürdiges Website Design

Glaubwürdigkeit ist ein entscheidender Aspekt jeder Website und sollte beim Website Design berücksichtigt werden. Selbst wenn Menschen den gesuchten Inhalt finden, wenn sie Ihnen nicht vertrauen, ist dieser Inhalt wertlos. Ihre Website könnte dazu verleiten, dass Besucher auf verschiedene Weise skeptisch gegenüber Ihrem Unternehmen werden. Es kann dazu kommen, dass diese dann Ihre Existenz, Ihren Ruf oder die Qualität Ihres Inhalts anzweifeln.

Es ist wichtig, dass sich Besucher jederzeit sicher sind, dass Sie eine echte Firma mit echten Menschen sind. Wählen Sie ein Website Design, das den Erwartungen der Besucher an Ihre Art von Organisation entspricht. Integrieren Sie eine klare „Über uns“ -Seite zusammen mit Ihren Kontaktdaten und einem vollständigen Impressum. Natürlich spielen Ihre Inhalte auch eine wichtige Rolle für die wahrgenommene Vertrauenswürdigkeit Ihrer Website. Stellen Sie sicher, dass Sie in den präsentierten Inhalten ehrlich und präzise sind. Vermeiden Sie Fehler wie fehlerhafte Grammatik oder Rechtschreibfehler. Seien Sie nicht zu bescheiden in Bezug auf Ihre Expertise. Wenn Sie ein Experte auf Ihrem Gebiet sind, stellen Sie sicher, dass die Leute dies auch wissen. Sie können beispielsweise Testimonials von Drittanbietern, Arbeitsreferenzen oder die Anzahl Ihrer Social-Media-Anhänger anzeigen, um Ihre Besucher für sich zu gewinnen.

Relevante Website gestalten

Nicht zuletzt trägt die inhaltliche Relevanz zu einer guten Benutzerfreundlichkeit der Website bei. Es reicht nicht aus, dass Sie eine klare und übersichtliche Website gestalten, die gut strukturiert ist – ihr Inhalt muss auch relevant sein. Auch hier ist es wichtig, dass Sie Ihre Benutzer kennen und wissen, warum diese Ihre Website besuchen.

Beginnen Sie mit der Definition, wer Ihre Benutzer sind. Sprechen Sie mit ihnen, um herauszufinden, welche Ziele sie beim Besuch Ihrer Website haben. Definieren Sie Benutzerszenarien, in denen veranschaulicht wird, in welcher Situation Personen Ihre Website besuchen um welche Art von Inhalt zu finden. Jede Designentscheidung, die Sie treffen, sollte zu einer benutzerfreundlicheren Website für Ihre Benutzer führen.


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2.2 Content Marketing

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2.2 Customer Journey

Mehr Conversion durch Content Marketing: Wie wandle ich Website-Besucher in Kunden um?

Kaufen Sie Ihre Medikamente in der Apotheke oder im Supermarkt? Beim Experten. Das machen Sie richtig so. Ihre Zielgruppe will das gleiche: Einen Experten für ihre Probleme. Wie werden Sie zu einem Problemlöser für Ihr Publikum? Durch Content Marketing. Hier kommt der Grund, warum Sie dazu auch noch eine Strategie für Ihr Content Marketing brauchen, um Erfolg zu haben. Wollen Sie Experte werden? Dann nehmen Sie sich jetzt fünf Minuten Zeit.

Was genau bedeutet Content Marketing?

Die einfachste Version einer Content Marketing Definition ist wohl diese:
Inhalte für die Zielgruppe bieten, um sie als Kunden zu binden, werbungsfrei, hochwertig, unterhaltsam und hilfreich.

Warum ist Content so wichtig für Ihren Erfolg?

Lassen Sie uns kurz über das Leben sprechen. Wie ist das bei Ihnen? Kennen Sie Personen, die sich nur melden, wenn Sie etwas von Ihnen wollen? Oder schlimmer, Menschen, die sich Ihnen nur vorstellen, um Sie beruflich quasi zu -sagen wir – gebrauchen? Das fühlt sich nicht gut an, richtig? Sie würden auf diese Weise wohl kaum jemandem den Gefallen tun.

Was aber, wenn die gleiche Person immer für Sie da wäre und nach langer Zeit einmal einen Gefallen von Ihnen erfragen würde? Dabei kommt sie noch direkt mit ihrem Anliegen um die Ecke: „kannst Du mir Gefallen X tun? Übrigens müssen wir mal wieder eine Runde Tennis spielen, lange nicht gesehen“. Das fühlt sich gut an. Die Bitte können wir gar nicht abschlagen nach allem, was der Mensch für uns getan hat.

So denken auch Ihre Kunden!

Sind Sie immer für ihn da, wird er sogar fast das Gefühl haben Ihnen etwas schuldig zu sein. Das ist ganz spannend in der menschlichen Psychologie. Wir fühlen uns tatsächlich verpflichtet etwas zurückzugeben, wenn wir etwas bekommen haben.

In unserem Beispiel haben Sie den Menschen außerdem noch als Experte gesehen für all die Sachen, die er für sie erledigt hat. Das sind zwei ganz wichtige Aspekte für Ihre positive Entscheidung

Content liefern ist Kundenbindung!

Welche Kundenbindungsmaßnahme bringt wirklich Resultate? Gehen wir einen Schritt zurück und halten fest, dass wir die Ergebnisse von Kundenbindung und Kundenakquise nicht einfach messen können wie andere KPI´s. Zumindest dann nicht, wenn der Kunde noch nicht gekauft hat. Die Conversion Rate selbst lässt sich messen. Beim Content Liefern passiert aber viel mehr als eine Kaufentscheidung:

Sie leisten Vorschuss. Sie zahlen mit Entertainment und einem sehr guten, auf die Zielgruppe zugeschnittenen Plan auf ein Konto bei Ihrer Zielgruppe ein.
Indem Sie als hilfreicher und unterhaltsamer Partner wahrgenommen werden, entsteht bereits lange vor dem Wissen über ein Produkt, was gekauft werden könnte, das Commitment Ihres potentiellen Kunden. Es lautet:“ Wenn ich was aus dem Bereich kaufe, dann da!“

Die Begründung kann sein, weil

  1. Unternehmen X Experte auf dem Gebiet ist.
  2. Mir die Philosophie des Unternehmens Y zusagt.
  3. Firma Z über Umweltschutz und Soziale Verantwortung so denkt, wie ich.
  4. Marke B einfach die beste Qualität im Vergleich liefert.

Es die einzigen sind, die mir zu dem Thema einfallen – habe bisher nur einprägsame Inhalte zu Produkt P von Firma F gehört.

Damit ist die Funktion von einer Content Marketing Strategie klar. Eine Strategie ist deshalb so wichtig, weil Sie im Überblick behalten müssen, welche Lösungen Sie wann auf welchem Wege an Ihre Zielgruppe bringen.

Content Marketing Beispiele

Durch Ihre erschöpfende Zielgruppenanalyse wissen Sie Antworten auf diese Fragen:

  • Welches Medium ist für meine Kunden am wichtigsten?
  • Medium meint hier Blog ( Lesen), YouTube (Ansehen), Podcast (Hören) oder Entertainment Mix (mit allen Sinnen erleben).
  • Zu welcher Uhrzeit sind die Leute aktiv?
  • Welche Probleme sind zu welcher Jahreszeit/Monat/Wochentag/Tageszeit am relevantesten?

Zusätzlich kennen Sie Ihr Budget und wissen, wie Sie sich als Unternehmen in der Öffentlichkeit präsentieren möchten. Im besten Falle haben Sie auch ein Gesicht dazu auserkoren.

Conversion-Optimierung dank Content Marketing Strategie

Es ist ein wenig, als würden Sie nun einen Redaktionskalender führen müssen. Planen Sie entsprechend der Antworten, welchen hochwertigen Content Sie wann auf welche Weise bieten wollen.

Das wichtigste: No strings attached!

Sie bieten Lösungen, Sie machen keine Werbung. Sie sind der Experte, der immer da ist und irgendwann mal um einen Gefallen bittet.

Machen Sie sich bekannt und beliebt. Beliebt funktioniert nur, wenn die Menschen Ihre Kundenbindungsmaßnahme auch als Relevant empfindet. Reine Wahrnehmung bringt heute nichts mehr. Wir sind gesättigt von Werbung, Glitzer und Beleuchtung.
Emotionen erreichen uns und sind für Sie auch das einzige Tor zum Geldbeutel.

Was bleibt unterm Strich, ist Content Ihr Ding?

Lassen Sie uns wieder ein wenig philosophisch werden, okay? Legen Sie Ihr Herzblut mit Verstand darein, Ihrer Zielgruppe kostenlosen Inhalt zu bieten. Sie zu unterhalten. Dann kommt der Erfolg von ganz alleine. Was vor ein paar Jahren noch jeder als Traumtänzerei abgetan hätte, ist mit Content Marketing messbare Realität.
Nur, wenn Sie keinen Inhalt bieten, dann macht das eben wer anders. Ihre Kunden finden andere Helfer für Ihre Probleme. Zu Ihnen kommt dann keiner mehr.

Kundenakquise geht nicht mehr über das Produkt: Conversions Optimierung geht über Lösungen

Achja: Google sieht das genauso und belohnt Seiten, bei denen echte Menschen mit dem Inhalt interagieren mit einem guten Ranking. Denn diese sind von hoher Relevanz. Arbeiten Sie nicht mehr für die Maschine, arbeiten Sie für Ihren idealen Kunden.


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2.2 Conversion & Methoden zur Optimierung

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2.2 Web Design

Conversion – Was ist darunter zu verstehen?

Conversion im Online Marketing – darauf kommt es an

Traffic wird oft als höchstes Ziel im Online Marketing bezeichnet, doch die Wahrheit ist, dass Conversion viel wichtiger ist. Als Conversion bezeichnet man jede gewünschte Handlung, die ein Besucher auf der eigenen Webseite ausführt.

Wie erfolgreich man mit seinen entsprechenden Maßnahmen ist, wird durch die Conversion Rate angezeigt. Das ist der Prozentsatz der Besucher, der im Shop etwas kauft, sich auf der Seite anmeldet, den Newsletter abonniert etc. Diese Rate lässt sich messen, sodass der Webmaster oder ein Dienstleister die Seite und damit die Conversion optimieren kann.

Conversion Rate – was ist normal?

Wenn man einmal die „normalen“ Conversion Rates betrachtet, wird schnell klar, wie viel Traffic man eigentlich braucht, um die gewünschten Ziele erreichen zu können.

Im Onlinehandel liegt die durchschnittliche Conversion Rate bei gerade einmal 3%. Das bedeutet, dass von 100 Besuchern nur 3 die gewünschte Handlung ausführen bzw. etwas kaufen.

Je härter umkämpft das Segment ist (zum Beispiel „Mode“), umso kleiner sind die Rates. Teilweise erzielen Shops nur eine Rate von 0,5% und erreichen dennoch ihre gesetzten Ziele.

Im Umkehrschluss heißt das, dass derjenige, der seinen Umsatz steigern will, auch eine höhere Conversion Rate erzielen muss. Und die Grundlage für Conversion ist wiederum Traffic. Doch lediglich viele Besucher anzuziehen reicht natürlich nicht. Erst einmal muss man wissen was man will und auch wissen wo man steht.

Klare Ziele definieren – der erste Schritt zum Erfolg

Eines der folgenden Ziele verfolgt jeder mit seiner Webseite:

  • Kauf
  • Anmeldung zum Newsletter
  • Klick auf einen Link
  • Herausgabe von Daten
  • Laden einer Datei
  • Abschließen eine Abonnements

Wer etwas erreichen will, muss seine Ziele klar definieren.

Im zweiten Schritt muss den Besuchern deutlich gesagt werden, was sie zu tun haben. Diese sogenannten „Call to Action“-Begriffe sind im Online Marketing unverzichtbar. „Klicken Sie hier“ oder „Kaufen Sie jetzt“ klingt zwar banal, erfüllt jedoch seinen Zweck. Doch wie viele Besucher tun das Gewünschte? Um das herauszufinden, gibt es bestimmte Tools von Google.

Die Tools zum Messen der Konversionsrate

Mit Google AdWords und Google Analytics lassen sich die Erfolge jeder Webseite messen. Wer Neukundenakquise betreibt, kommt an Google Adwords nicht vorbei. Ads steht für das Schalten von Werbeanzeigen bei Google, die dann nach einem Bietersystem an prominenter Stelle ausgespielt werden. Der Erfolg der einzelnen Anzeigen lässt sich genau messen. So finden Werbetreibende recht schnell heraus, welche Maßnahmen erfolgreich sind und wie die Zielgruppe „tickt“.

Google Analytics lässt sich hingegen auf jeder Seite einbauen und liefert genaue Daten über alle Besucher. Demographische Eckdaten, Besuchsverlauf, Uhrzeit und Länge des Besuchs, Öffnungsraten der Seiten und viele weitere Informationen mehr. So lässt sich exakt ermitteln, wie man die Conversion optimieren kann. Doch Achtung: Wer Google Analytics einsetzt, muss den Besucher darüber auf der Seite informieren.

Conversion Optimierung – wie kann es gelingen?

Um die Conversion Rate zu erhöhen und damit den Umsatz steigern zu können, braucht man zunächst einmal Traffic. Am wichtigsten ist dabei, das genau die passenden Interessenten auf die eigene Seite geleitet werden. Klasse statt Masse ist die Devise, der man am besten mit gezielten Werbebotschaften und detaillierten Informationen über die Seite Rechnung tragen kann.

Was man auf jeden Fall vermeiden sollte, ist falsche Versprechungen zu machen um dadurch die Leute auf die Seite zu locken. Die schlechte Erfahrung werden sie sich merken und für immer mit dem Unternehmen verknüpfen.

Neue Kunden gewinnen – so werden Besucher zu Kunden

Hat man die Besucher erst einmal auf die eigene Seite gebracht und ihr Interesse geweckt, gilt es nun noch sie dazu zu bringen, die gewünschte Handlung – Conversion – zu tätigen. Was man dafür braucht, ist Vertrauen. Auf die Seite gehören so viele Trust Signale wie nötig, also Bewertungen, objektive Testergebnisse, Siegel, detaillierte Informationen über den Betreiber der Seite und über Rücknahmen sowie Zahlungsmethoden. Kunden möchte zudem genau wissen, wie lange eine Lieferung dauert. Wer diese Informationen gut sichtbar anbringt, kann seine Conversion optimieren und seine Umsatzziele erreichen.


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2.1 Social Media- & Influencer Marketing

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2.2 Content Marketing

Social Media Marketing – Wie die Präsenz in sozialen Netzwerken zum Unternehmenserfolg beiträgt

Es spielt wirklich keine Rolle, in welcher Altersgruppe Ihre Kunden sind. Facebook, Twitter, Instagram und LinkedIn haben die Möglichkeiten im Marketing verändert. Social Media Marketing für Unternehmen ist heute unerlässlich.

Social Media Marketing auf einen Blick

Social Media Marketing ist ein immer wertvolleres Werkzeug bei der Werbung für eine Website, ein Produkt oder ein Unternehmen in der Öffentlichkeit. Viele Internetnutzer verbringen viel Zeit auf Social Media-Plattformen wie Facebook und Twitter. Die Etablierung einer starken und ständig aktualisierten Präsenz auf diesen Social Media-Plattformen kann den Traffic auf einer Website erhöhen, die Werbeeinnahmen steigern und den Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen verbessern.

Soziale Medien machen Besucher zu Fans

Eine Möglichkeit, eine Webseite durch Social Media Marketing zu bewerben, besteht in erster Linie darin, Inhalte zu erstellen. Diese sollen für die Zielgruppe attraktiv sein, um diese dann über Social-Networking-Kanäle zu verteilen.

Dies geschieht oft, indem man eine Fanseite oder Markenidentität auf diesen Seiten etabliert und dann Inhalte auf dieser Seite oder Identität veröffentlicht. Je öfter neue Inhalte über das Unternehmen oder die Webseite veröffentlicht werden, desto mehr Traffic oder Verkäufe werden wahrscheinlich die Folge sein.

Ein Beispiel für diese Art von Social Media Marketing könnte das Schreiben einer Rezension über eine DVD-Staffel sein. Diese enthält einen Mehrwert für die Leser und ist zugleich mit einer Webseite verlinkt, auf der Besucher die DVD kaufen können. Dann wird der Link zum Artikel auf den sozialen Medien gepostet, um die Besucher einzuladen, den Inhalt zu lesen. Während der Beitrag gelesen wird, können sie entscheiden, dass sie wirklich diese DVD kaufen wollen und ihn dann im nächsten Schritt über die Webseite zu kaufen. Wenn ihnen der Beitrag wirklich gefallen hat, können sie auch beschließen, den Link zu ihm mit ihren Freunden auf der Social-Networking-Plattform zu teilen, die dann ebenfalls die Website besuchen und die DVD kaufen können.

Natürlich ist dies nur eine einfache Möglichkeit, wie Social Media Marketing genutzt werden kann. Um eine Website oder ein Unternehmen zu bewerben. Websites und Unternehmen können starke Bindungen zu ihren Besuchern und Kunden aufbaue. Indem sie direkt mit ihnen über Social-Media-Plattformen wie Twitter, Facebook oder Google Circles kommunizieren.

Welche Social Media-Plattform ist geeignet?

Die Frage nach der passenden Social Media-Plattform für das eigene Unternehmen richtet sich nach der Zielgruppe. Nachfolgend eine verkürzte Übersicht über Soziale Medien für das Marketing.

Facebook

Facebook ist eines der besten soziale Netzwerke für Unternehmen, um ihren Zielmarkt zu erreichen – unabhängig von der Zielgruppe. Facebook ist die weltweit größte Social Media Plattform mit den unterschiedlichsten Zielgruppen.

Zusätzlich zu der Möglichkeit, sich mit einer großen Anzahl von Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund zu verbinden, gibt es einige einzigartige Funktionen, die Facebook Ihrem Unternehmen bieten kann. Mit Facebook-Anzeigen kann die Zielgruppe direkt angesprochen werden. Zugleich bietet Facebook eine gute E-Commerce-Integration. Facebook macht es den Nutzern leicht, über die Social Media Plattform bei Ihrem Unternehmen einzukaufen. Einen Kauf zu tätigen ist so einfach wie das Anklicken einer Schaltfläche.

Instagram

Instagram gehört zu Facebook und ist eine weitere beliebte Social Media Plattform. Instagram hat mehr als 700 Millionen aktive Benutzer, die sich in die App einloggen, um Fotos und Videobeiträge von Freunden, Familie und sogar Marken zu genießen. Instagram kann Unternehmen einige wichtige Vorteile bieten. Einer der besten Vorteile von Instagram ist, dass Sie die Geschichte Ihrer Marke mit einzigartigen und ansprechenden visuellen Inhalten erzählen können. Im Gegensatz zu anderen Plattformen konzentriert sich Instagram auf Visuals, sowohl Bilder als auch Videos.

Twitter

Mit durchschnittlich rund 328 Millionen aktiven Twitter-Nutzern weltweit ist dieser Kanal eine weitere wichtige Social Media Plattform. Marken können Twitter nutzen, um ihr Publikum zu erreichen und zu binden. Hashtags ermöglichen es, Konversationen über aktuelle Themen in Ihrer Branche zu verfolgen und daran teilzunehmen. Twitter bietet auch Werbemöglichkeiten für Unternehmen.

LinkedIn

LinkedIn wurde 2016 von Microsoft übernommen und ist eine der besten Social Media Plattformen für professionelle Anwender. Unternehmen nutzen diesen Kanal, um eine Vielzahl von verschiedenen Arten von Inhalten zu veröffentlichen. Von Stellenangeboten über Unternehmensupdates bis hin zu verschiedenen Ressourcen wie Whitepapers und Fallstudien.

LinkedIn wird am besten für Business-to-Business-Marken genutzt, die darauf abzielen, Fachleute und Entscheider zu erreichen. Die Benutzer sind oft offen für Networking und interessiert an Möglichkeiten, die ihre Arbeitsweise verbessern oder ihre Arbeit erleichtern können.

Aufbau eines starken sozialen Netzwerks ist ein Muss

Der Aufbau eines starken sozialen Netzwerks ist ein Muss für jede erfolgreiche Online-Website oder jedes erfolgreiche Unternehmen. Es gibt viele Möglichkeiten, wie Social Media Marketing-Strategien genutzt werden können, um eine Anhängerschaft aufzubauen. Ein Social Media Manager kann damit beauftragt werden, erfolgreiche Strategien zum Aufbau einer starken Basis zu organisieren und dann effektiv an diese Verbraucher über soziale Netzwerke zu vermarkten.

Zum Beispiel kann ein Unternehmen mit Social Media Marketing, Gutscheine und Sonderangebote über seine Twitter-Seite ankündigen. Dies ermutigt diejenigen, die an solchen Deals interessiert sind, zu Followern des Twitter-Feeds des Unternehmens zu werden. Eine Website kann ihre Facebook-Seite nutzen, um einen speziellen Promotion-Wettbewerb durchzuführen, bei dem die Teilnahme nur durch die Veröffentlichung eines Facebook-Kommentars auf der Fanseite des Unternehmens möglich wird. Diejenigen, die am Wettbewerb teilnehmen möchten, müssen dann mit der Facebook-Seite des Unternehmens interagieren und werden im Idealfall die Seite mit anderen teilen, die ebenfalls am Wettbewerb teilnehmen möchten.

Sobald ein Verbraucher einem Unternehmen oder einer Website auf einer Social-Networking-Site „gefolgt“ ist, ist er nun präsent, um wiederholt Werbeinformationen von diesem Unternehmen zu erhalten. Dies kann dazu beitragen, den Traffic auf einer Webseite deutlich zu erhöhen oder den Umsatz mit einem Produkt oder einer Dienstleistung zu steigern.

Das Endziel des Social Media Marketing ist es, dass die Verbraucher schließlich die Webseite, das Produkt oder die Dienstleistung selbst an ihre eigenen Freunde und den sozialen Kreis vermarkten. Schließlich wird eine Empfehlung über ein Produkt oder ein Unternehmen, die von einem Freund oder einem Familienmitglied kommt, oft mit weitaus größerem Interesse aufgenommen als zufällige Werbung von einem unbekannten Dritten.

Die Bedeutung des Social Media Managers für Unternehmen

Social Media Manager erkannten bereits frühzeitig die Zukunft. Sie erkannten, dass das Phänomen der sozialen Medien in einem massiven Ausmaß zunehmen wird. Also analysierten sie die Benutzerbasis und lernten alles über die sozialen Medien, was sich in den kommenden Jahren gut auszahlen wird. Das Marketing hatte bereits seinen traditionellen Umhang abgelegt und nahm das digitale Gewand an. Die Opportunisten gingen einen Schritt weiter und richteten Plattformen für die Vermarktung ihrer Produkte ein.

SM-Manager sind Spezialisten für die Interaktion mit Benutzern auf den sozialen Netzwerken. Sie planen und kreieren Posts und messen deren Erfolge durch Interaktionen, teilen und letztendlich Verkäufe oder Besucher.

Marketingtechniken in den sozialen Netzwerken

Die Marketingtechnik, bei der ein Unternehmen seine Produkte oder Dienstleistungen über Social Media Plattformen oder Websites bewirbt. Um aktuelle und potenzielle Kunden, Journalisten, zukünftige Mitarbeiter und die Öffentlichkeit anzusprechen, wird als Social Media Marketing (SMM) bezeichnet. Der grundlegende Trend bei Social Media Marketing, der von vielen Experten im Marketing beobachtet wird, ist, dass, wenn ein Unternehmen sein Produkt auf diesen Plattformen bewerben will. Oder wenn Unternehmen eine Kampagne starten wollen, die das Unternehmen dabei unterstützt, seine gewünschten Social Media Ziele zu erreichen.

Strategien von Social Media Marketing

Obwohl es Milliarden von Menschen gibt, die Facebook nutzen, Millionen von Twitter-Nutzern und selbst Instagram die gleiche Anzahl von Nutzern bietet, kann diese Tatsache allein eine Kampagne nicht zu einem viralen Hit machen. Sie benötigen eine Social Media Marketing-Strategie, bevor Sie die Kampagnen starten. Nachfolgend sind einige praktische Strategien, die Sie einen Schritt vor Ihren Mitbewerbern bringen werden:

Konversation ist entscheidend

Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie auf der Empfängerseite eines einseitigen Gesprächs stehen? Fühlt sich komisch an, nicht wahr? Dies ist die gleiche Art und Weise, wie sich Ihre Kunden fühlen werden, wenn Sie eine Kampagne betreiben, bei der sie Ihnen keine Rückmeldungen geben können. Eine der besten Möglichkeiten, die Verbraucher Ihres Produkts anzusprechen, ist die Interaktion mit ihnen. Anstatt einen von einem Vermarkter erstellten Werbetext zu verwenden, können Sie Ihren Kunden und Nutzern erlauben, Kommentare und Bewertungen zu veröffentlichen. Nicht nur wird dies die Vor- und Nachteile Ihres Produkts aufzeigen, sondern es wird auch Ihrem Produkt eine langfristige Nennung in den sozialen Netzwerken geben.

Konsistenz

Konsistenz ist der Schlüsselfaktor, der Ihr Produkt von vielen Konkurrenz-Produkten unterscheiden kann. Wenn Ihr Produkt auf verschiedenen Kanälen erscheint, dann stellen Sie sicher, dass Sie es konsistent präsentieren. Entscheidend hierbei sind die gleichen Beschreibungen für das Produkt, gleichen Bildern und Überschriften auf allen Plattformen. Dadurch gewinnen Sie das Vertrauen Ihrer Kunden und damit eine größere Kundenbasis.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Die Aktualisierung ist eines der wichtigsten Dinge im Bereich SMM. Je aktueller Sie sind, desto besser ist es für Ihr Produkt. Ihr SM-Manager sollte ein sicheres Gespür für die neuesten Trends haben und die Kampagnen entsprechend anpassen, wenn Sie mit diesen auf der Welle des Erfolgs reiten wollen.

Ihr Publikum steht im Mittelpunkt

Ihr Publikum ist nicht weniger als das Allmächtige für Sie. Wann immer Sie eine Kampagne für Ihr Produkt oder Dienstleistung starten, wissen Sie, mit welcher Art von Publikum Sie es zu tun haben und welche Ziele Sie erreichen möchten.

Sie kennen Ihr Produkt von Grund auf, das ist eine gute Sache. Aber bevor Sie eine Kampagne starten, um sie zu bewerben, sollten Sie wissen, welche Art von Zielgruppe Sie ansprechen möchten. Nachdem Sie sich eine realistische Vorstellung von Ihrer Zielgruppe gemacht haben, wissen Sie, welche Soziale Medien Aktivität eine Verbindung zu den potenziellen und aktuellen Kunden herstellt. Diese Recherche sollte gründlich sein, da ein kleiner Fehler Sie eine sehr gute Gelegenheit kosten kann.

Teilen ist wichtig

Wie bereits erwähnt, sind soziale Medien eine der größten Plattformen, um Ihr Produkt zu präsentieren und der Welt zu zeigen, wozu Sie fähig sind.

Versuchen Sie, neue Konzepte und Inhalte einzuführen, um sie auch für die Verbraucher frisch und neu zu halten. Sobald Sie sich gut verstehen, wird es den Verbrauchern nichts ausmachen, wenn Sie Ihre alten Inhalte wieder erwähnen und zurück ins Bewusstsein der Besucher rufen.

Der Erfolg von Kampagnen ist messbar

Der Erfolg von digitalen Kampagnen auf den sozialen Kanälen ist im Detail messbar. So lassen sich nicht nur die Reichweite, sondern auch die Anzahl der Interaktionen (Like, Share) sowie die demografischen Merkmale in Echtzeit erfassen und auswerten. Mit diesen Informationen können die Kampagnen fortlaufend optimiert werden. Dies erhöht den Erfolg auf der einen und senkt die Marketingkosten auf der anderen Seite.

Influencer Marketing bietet Chancen

Influencer Marketing (IM) wird das Social- oder Content-Marketing nicht ersetzen, denn es kann ohne sie nicht existieren. Im Grunde genommen ist Influencer Marketing wie eine Mischung aus alten und neuen Marketingtools, die die Idee der Unterstützung durch Prominente aufgreift und sie in eine moderne, inhaltsgesteuerte Marketingkampagne einbringt.

Der Hauptunterschied im Influencer Marketing besteht darin, dass die Ergebnisse der Kampagne in der Regel Kooperationen zwischen Marken und Influencer sind.

Influencer, im Gegensatz zu Prominenten, können überall sein. Sie können jeder sein. Was sie einflussreich macht, sind ihre großen Follower im Web und in den sozialen Medien. Ein Influencer kann ein beliebter Modefotograf bei Instagram, ein gut gelesener Blogger zu Themen der Cybersicherheit, der twittert, oder ein angesehener Marketingleiter bei LinkedIn sein.

In jeder Branche gibt es einflussreiche Menschen – man muss sie nur finden. Sie werden leicht von ihren Hunderttausenden (wenn nicht sogar Millionen) Anhängern erkannt, und das ist die Zielgruppe, die Sie im Influencer Marketing anstreben.

Das Empfehlungsmarketing kann in zwei Bereiche unterteilt werden: Microinfluencer und Macroinfluencer.

Microinfluencer sind sozusagen „normale“ Menschen. Meistens haben sie weniger als 10.000 Anhänger. Ein Microinfluencer wird sich oft von sich aus auf Kampagnen bewerben, um selbst bekannter und somit ein Macroinfluencer zu werden.

Macroinfluencer sind unter vielen Menschen bekannt. Sie sind oft Prominente, die Anhänger im Bereich von Zehntausenden bis hin zu Millionen haben. Macroinfluencer werden oft von einer Marke aus erster Hand angesprochen – ein Unternehmen wird sie bitten, ihr Produkt oder ihre Dienstleistung in ihren Kanälen zu präsentieren, wobei die Marke im Kontext erwähnt wird.

Durch den Einsatz von Macroinfluencer im Social Media Marketing wird eine Marke vor Millionen von Menschen positioniert. Diese Art von Kampagnen sind ideal für Sichtbarkeit und Wahrnehmung. Unternehmen können Agenturen oder Tools nutzen, um diese Personen für ihre Kampagnen zu nutzen. Der unmittelbare Vorteil liegt im hohen Bekanntheitsgrad sowie im Vertrauen der Zielgruppe in diese Menschen.

Was Influencer Marketing nicht ist

Bei IM geht es nicht nur darum, jemanden mit einem Publikum zu finden und ihm Geld oder Exposition anzubieten, damit er gute Dinge über Sie sagen kann. Dafür sind virale Prominente da. Influencer sind Menschen, die Zeit damit verbracht haben, ihre eigene Marke aufzubauen und ihr Publikum zu pflegen. Sie werden natürlich ihren Ruf und die Menschen, die ihnen vertrauen, schützen. Es sind Menschen, die die Geduld und den Fokus hatten, um in Sozialen Medien erfolgreich zu sein und sich einen organischen Anhänger nach dem anderen aufbauten. Menschen wie diese sind nicht an einer schnellen Auszahlung interessiert.

Beim Influencer Marketing geht es auch nicht um schnelle Auszahlungen. Es ist die gleiche Art von langsamen und stetigen Ansatz wie Empfehlungsmarketing, Soziale Netzwerke, Werbung und Content Marketing. Wobei es bei Ihrer Kampagne nicht darum geht, Ihre Ware direkt zuverkaufen. Es geht darum, Ihre Autorität, Glaubwürdigkeit und Gedankenführerschaft in Ihrer Branche zu demonstrieren. Und es geht darum, gleichbedeutend mit dem zu werden, was Sie anbieten.

Empfehlungsmarketing mithilfe von Influencern ist ein langsames Spiel. Nur so lässt sich die Art von Anhängern gewinnen, die loyal und engagiert sein werden. Es ist verlockend zu denken, dass die Zusammenarbeit mit einem Influencer ein einfacher Weg in die Herzen und Köpfe ihrer Anhänger sein wird – es ist jedoch nicht so einfach. Denn um sich mit Influencern zu verbünden, muss man sich zunächst deren Vertrauen und Respekt verdienen.


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