Der perfekte Lebenslauf: so überzeugst Du Deinen zukünftigen Chef

Warum ist ein perfekter Lebenslauf überhaupt so wichtig? Schauen wir uns einmal die Seite Deines zukünftigen Chefs an, der einen Haufen von Bewerbungen zugeschickt bekommt. Der Lebenslauf bildet mit dem Anschreiben das Herzstück Deiner Bewerbung und ist sozusagen Deine Visitenkarte- der einzige und erste Eindruck, den Dein zukünftiger Chef sich von Dir machen kann. Zudem bist Du längst nicht der einzige Bewerber- ein Personalchef schaut sich einen Lebenslauf im Schnitt etwa 20 Sekunden an.

In diesen 20 Sekunden muss also Dein Lebenslauf so hervor stechen, dass Dein Chef sich denkt: „Diesen Bewerber möchte ich näher kennen lernen“. Doch wie einen Lebenslauf schreiben, der auch im Gedächtnis bleibt? Im Anschluss liefert dieser Text Dir diverse Lebenslauf Tipps, damit Dein Lebenslauf garantiert nicht in der Ablage verschwindet. Eins vorweg: ein perfekter Lebenslauf erfordert einiges an Arbeit, Mühe und auch ein Stück Kreativität und sollte nicht „mal eben“ erledigt werden. Etliche kleine Puzzlestücke machen aus „einem Lebenslauf“ den perfekten Lebenslauf. So zum Beispiel die Interessen im Lebenslauf.

Ein perfekter Lebenslauf- was ist das überhaupt und was gehört in den Lebenslauf hinein?

Klingt zunächst komisch, aber Du solltest genau wissen, was genau in einen Lebenslauf hineingehört. Laut Wörterbuch ist der Lebenslauf eine schriftliche Darstellung, bzw. Zusammenfassung der wichtigsten Daten und Erlebnisse des eigenen Lebens. Diese sollten besonders im passenden Zusammenhang mit der Berufsbahn ausgewählt werden. Wenn Du also den CV schreiben möchtest, bedenke, dass nur die wichtigsten Stationen Deines Lebens in den Lebenslauf gehören, also zum Beispiel nicht Dein erster Besuch beim Zahnarzt oder Ähnliches.

Vielmehr möchte sich der zukünftige Arbeitgeber einen ersten Eindruck von seinem Bewerber verschaffen und schauen, ob dieser auch in sein Unternehmen passt. Dabei sieht ein perfekter Lebenslauf von Land zu Land durchaus unterschiedlich aus. Während hierzulande ein Lebenslauf mit Foto ein unbedingtes Muss ist, wird in den USA zum Beispiel kein Lebenslauf mit Bild verlangt. Auch in der Schweiz und Österreich spielt das Foto im Lebenslauf eine sehr große Rolle, doch dazu später mehr im eigenen Abschnitt. Die wichtigsten Fakten, die im perfekten Lebenslauf stehen sollten sind somit:

  • Zunächst die Überschrift „Lebenslauf“
  • Ein Bewerbungsfoto meist am rechten, oberen Rand in der Ecke. Dies kann auch digital eingefügt werden
  • Selbstverständlich die persönlichen Daten wie Name, Vorname, Nationalität, ggf. Anzahl der Kinder oder Familienstand
  • Berufe der Eltern (falls es Deine erste Ausbildung ist oder sich ein Zusammenhang bezüglich Deiner Berufswahl ableiten lässt.)
  • Die Stationen Deiner schulischen Bildung: Schulen, Ausbildungen, Studium oder Abschlüsse
    Auslandsaufenthalte, Auslandssemester, Fremdsprachenkenntnisse….
  • Zusatzqualifikationen und Weiterbildungen, die interessant für den zukünftigen Arbeitgeber sein könnten
  • Auch Lücken im Lebenslauf gehören dazu
  • Wehrdienst, Soziales Jahr, Bundesfreiwilligendienst
  • Praktika, bisherige Berufe oder Berufserfahrungen mit Bezeichnung bzw. dem Unternehmen
  • Interessen im Lebenslauf wie etwa relevante Hobbys, die für den Arbeitgeber interessant sein könnten
  • außergewöhnliche Interessen im Lebenslauf
  • Auszeichnungen oder Referenzen (falls vorhanden)
  • Zuletzt erfolgen Ort, Datum und eine Unterschrift im Lebenslauf, sofern dieser nicht per Mail abgeschickt wird

Den Lebenslauf erstellen- Grundsätzliche Tipps zum Anfang

Zunächst werden Dir sicherlich etliche Fragen im Kopf herumgeistern: wie schreibt man einen Lebenslauf? Sollte ich meine Interessen im Lebenslauf notieren? Welche Interessen im Lebenslauf sind wichtig? Soll ich den Lebenslauf per Hand schreiben? Bevor Du Dich munter ins Chaos stürzt, beginnen wir am besten Schritt für Schritt.

CV schreiben- handschriftlich oder mit dem PC?

Statt einfach platt „Lebenslauf“ zu sagen, wird dieser auch gerne als CV bezeichnet. CV bedeutet „Curriculum Vitae“ , dies ist Latein und lautet auf Deutsch übersetzt so viel wie Lauf des Lebens. Somit meinen Lebenslauf und CV schlichtweg dasselbe. Wenn Du also den CV schreiben möchtest, sind gerade „ältere Semester“ der Meinung, dass Du den Lebenslauf per Handschrift schreiben solltest. Allerdings verlangen nur noch die wenigsten Betriebe diese Art von CV. Stattdessen ist es absolut üblich, den Lebenslauf am PC zu schreiben.

Die wohl gängigen Programme dafür sind vor allem Word (Windows) oder kostenlose Varianten wie beispielsweise Microsoft Open Office. Hast Du hingegen ein Macbook (also einen Laptop von Apple), kannst Du auf das hauseigene Schreibprogramm Pages zurückgreifen. Somit ist ein perfekter Lebenslauf schon einmal möglich.

Ein perfekter Lebenslauf- formelle Tipps

Wenn Du zum Beispiel Deinen ersten Lebenslauf erstellen möchtest und von Schreibprogrammen wenig Ahnung hast, kannst Du auch Lebenslauf-Vorlagen beispielsweise von OpenOffice herunterladen. Damit stellst Du sicher, dass zunächst die formalen Anforderungen korrekt sind, wie zum Beispiel Schriftgröße, Seitenränder, Abstände, Schriftart usw. Falls Du jedoch fitter im Umgang mit Schreibprogrammen bist, kannst Du Deinen CV auch „frei“ schreiben. Achte hierbei auf folgende Kriterien:

  • Auch wenn Interessen in den Lebenslauf gehören, sollte der Lebenslauf nicht mehr als zwei Seiten umfassen
  • Die Schriftgröße kannst Du auf 10 bis 12 Punkt einstellen. Wähle eine gut lesbare Schriftart, zum Beispiel Arial oder Times New Roman. Verzichte auf Schriften wie Comic Sans oder „Schreibschrift“. Die Schriftart sollte die gleiche wie im Anschreiben / der restlichen Bewerbung sein
  • Gliedere Deinen Lebenslauf entsprechend: da hier „Stationen Deines Lebens“ aufgelistet werden, wird ein perfekter Lebenslauf in tabellarischer Form verfasst, nicht in reiner Textform (Block)
  • Auf der linken Seite sollten sich zeitlichen Angaben (Datum, Zeitraum), rechts schreibst Du die Angaben zu diesem Datum hinzu. Etwa „2005: Bachelor-Abschluss xxx“

Es scheiden sich die Geister, ob zuerst die aktuellen Lebensstationen aufgelistet werden sollten (etwa aktueller Beruf) oder Du chronologisch vorgehen möchtest, wie etwa Gymnasium, Ausbildung, Studium.. Diese Wahl ist letztlich wohl Geschmackssache. Dennoch kann die erste Variante von Vorteil sein, da sich Dein Chef direkt ein Bild von Deiner aktuellen (Berufs)Situation machen kann. Daher sollten neue Stationen, wie etwa „Schulischer Werdegang“ oder „Beruflicher Werdegang“ fett markiert, bzw. hervorgehoben und/oder unterstrichen werden.

  • Stelle den Zeilenabstand auf einzeilig bzw. eineinhalbzeilig ein.
  • Die Seitenränder sollten etwa 2 cm bis 2,5 cm betragen

CV Tipps- ein perfekter Lebenslauf ist nicht „mal eben schnell“ geschrieben

Bevor Du nun die Vita im Lebenslauf nieder schreibst, solltest Du Dir im Vorfeld Gedanken machen, inwieweit Deine absolvierten „Stationen“ zur ausgeschriebenen Stelle passen. Interessen im Lebenslauf sind immer gerne gesehen, dennoch sollten die Interessen im Lebenslauf nicht Deine beruflichen Qualifikationen „ausstechen“. Denn schließlich geht es um die Bewerbung für einen neuen Job. So könnte für eine Bewerbung am Theater passend sein, wenn Deine Interessen im Lebenslauf zum Beispiel Theater spielen oder Theaterbesuche wiederspiegeln.

Bewirbst Du Dich hingegen in einer Anwaltskanzlei wären Interessen im Lebenslauf, die mit Theater spielen etc. zutun haben, wohl eher unpassend. Nimm Dir daher ausreichend Zeit, den Lebenslauf zu schreiben. Hast Du mehrere Stellen, auf die Du Dich bewirbst, mache nicht den Fehler und „kopiere“ Deinen bereits erstellten Lebenslauf einfach eins zu eins. Als perfekter Lebenslauf gilt vor allem der, der optimal auf die ausgeschriebene Stelle passt und dem Chef/Personaler einen konkreten, ersten Eindruck von Dir vermittelt. Schließlich muss er aus zahlreichen Bewerbungen und Lebensläufen den idealen Kandidaten für die Stelle heraussuchen.

Ein perfekter Lebenslauf öffnet Dir somit auch die Türe in die nächste Runde: dem Bewerbungsgespräch. Ein perfekter Lebenslauf sollte zudem Deine Persönlichkeit widerspiegeln, indem Du etwa Deine Interessen im Lebenslauf aufschreibst. Interessen im Lebenslauf können zusätzlich die Aufmerksamkeit Deines Chefs wecken. Zu diesem Abschnitt „Interessen im Lebenslauf“ wird weiter unten ein extra Absatz eingefügt, damit Du weißt, auf welche Punkte Du achten musst, wenn Du Deine Interessen im Lebenslauf aufschreibst.

Ein perfekter Lebenslauf ist niemals in nur „einem Aufwasch“ geschrieben. Schau Dir die Stellenanzeige / den Aushang genau an und optimiere Deinen Lebenslauf dahingehend. Unnötige Dinge werden weggelassen, relevante Dinge und Interessen im Lebenslauf werden hinzugefügt.

Wie schreibt man einen Lebenslauf- bzw. wie schreibt man ihn nicht?

Ein perfekter Lebenslauf entspricht zunächst äußerlich den oben genannten Kriterien, ist also ordentlich und vor allem übersichtlich gestaltet. Überlege Dir im Vorfeld ein Muster, in dem Du den Lebenslauf schreiben wirst, die relevanten Stationen werden chronologisch geordnet und sollten niemals durcheinander geraten. Ein absolutes No-Go sind natürlich Rechtschreib- Tipp- oder Flüchtigkeitsfehler, hier solltest Du auch noch einen Freund/Freundin über den Lebenslauf schauen lassen, vier Augen sehen ja bekanntlich mehr als zwei.

Den Lebenslauf unterschreiben

Weiter oben wurde angemerkt, dass Du den Lebenslauf unterschreiben solltest. Dies ist vor allem in deutschsprachigen Ländern so üblich, hat jedoch rechtlich keine Relevanz. Theoretisch müsstest Du also nicht den Lebenslauf unterschreiben, dennoch verleiht es der Vita im Lebenslauf eine persönliche Note und „bestätigt“ Deinem zukünftigen Chef, dass Du diesen Lebenslauf selbst verfasst hast und Deine Angaben und Interessen im Lebenslauf korrekt sind. Der Lebenslauf dürfte auch trotz fehlender Unterschrift nicht „einfach so“ aussortiert werden.

Dennoch macht ein nicht unterschriebener Lebenslauf vor allem auf konservative Chefs oder Personaler keinen guten Eindruck. Unterschreibe den Lebenslauf am besten rechts unten im Dokument, so dass Deine Unterschrift den Lebenslauf sozusagen „abschließt“. Zu den Lebenslauf Tipps zählt zudem, dass Du mit einem hochwertigen Stift (Füllhalter) unterschreiben solltest. Die Farbe sollte hier stets blau sein, um sich von der schwarzen Druckschrift abzuheben. Andere Farben wie rot, grün etc. haben auf dem Lebenslauf nichts verloren.

Perfekter Lebenslauf: der Lebenslauf und das Foto

Ein perfekter Lebenslauf ist nur dann perfekt, wenn es sich um einen Lebenslauf handelt, an dem ein Foto heftet. Auch wenn es in anderen Ländern Usus ist, das Foto wegzulassen, gehört in Deutschland ein Foto zwingend mit in den Lebenslauf. Zu den CV Tipps, bzw. Lebenslauf Tipps gehört es, unbedingt ein professionelles Foto schießen zu lassen. Gehe daher unbedingt zum Fotografen und sage ihm, dass Du einen Lebenslauf mit Foto verschicken möchtest. Manchmal fragt der Fotograf Dich auch, für welche Branche der Lebenslauf geschrieben ist, um einen angemessenen Hintergrund auszuwählen.

Lücken im Lebenslauf

Zu den gängigen CV Tipps gehört es, Lücken im Lebenslauf erst gar nicht entstehen zu lassen. Ein perfekter Lebenslauf sollte über wenige „Leerläufe“ verfügen. Stattdessen besagen viele Lebenslauf Tipps, dass Du Lücken entsprechend füllen solltest. So kannst Du beispielsweise eine Auszeit als „Berufsfindungsphase“ bezeichnen, solltest dabei jedoch keineswegs lügen oder unehrlich sein. Eine kleine Pause von drei Monaten musst Du nicht erklären, bei längeren Lücken werden jedoch die Interessen im Lebenslauf größer und der Chef wird nachfragen.

Generell gilt, dass Ehrlichkeit bei den Chefs immer noch am besten ankommt. Bist Du länger arbeitslos, solltest Du auch in Deinem Interesse handeln und Computerkurse, Sprachkurse oder Weiterbildungen besuchen, die Du dann anstatt der „Lücke“ angeben kannst.

Interessen im Lebenslauf angeben

Zusatzqualifikationen wie Computerkenntnisse, Sprachkenntnisse oder Zertifikate, die zur Jobbeschreibung passen könnten, solltest Du natürlich im Lebenslauf mit auflisten. Zusatzqualifikationen sind jedoch etwas anderes als Interessen im Lebenslauf. Ein perfekter Lebenslauf sollte ebenso Interessen im Lebenslauf beinhalten, damit der Chef einen ersten Eindruck von Dir erhält. Ob nun Youtube, Skypen oder bloggen.

Eine große Mehrheit der Chefs ist absolut dafür, wenn Du Deine Interessen im Lebenslauf angibst. Interessen im Lebenslauf sind somit wichtig, damit man sich ein umfassendes Bild von Dir als Arbeitnehmer, aber auch Mensch machen kann. Interessen im Lebenslauf anzugeben galt vor allem in den vorherigen Jahrzehnten als „verpönt“, es schickte sich einfach nicht, Interessen im Lebenslauf anzugeben. Diese Sichtweise hat sich jedoch stark gewandelt, so dass es viele Arbeitgeber begrüßen, wenn Interessen im Lebenslauf angegeben werden.

Ein perfekter Lebenslauf darf also durchaus mit Interessen im Lebenslauf verfasst werden und macht Dich für die Chefs interessant. Zudem werden Interessen im Lebenslauf kaum als Grund gewertet, einen Bewerber abzulehnen. Ganz im Gegenteil: manche Interessen im Lebenslauf können sehr spannend wirken. Wenn Du statt „Interessen im Lebenslauf“ lieber eine andere Bezeichnung schreiben möchtest, kannst Du auch Hobbys schreiben.

Hier solltest Du allerdings nicht „Hobbies“, sondern „Hobbys“ schreiben. Gleichwohl gilt die Bezeichnung „Interessen im Lebenslauf“ als etwas seriöser und wirkt „erwachsener“. Ein perfekter Lebenslauf wird also mit Interessen im Lebenslauf aufgewertet. Dennoch solltest Du natürlich aufpassen, wenn Du Deine Interessen im Lebenslauf aufschreibst. Die Interessen im Lebenslauf werden vor allem ans Ende eben dieses geschrieben.

„Langweilige“ Interessen im Lebenslauf?

Ein perfekter Lebenslauf sollte weder langweilig, noch total extrem sein. Zu langweilige Interessen im Lebenslauf wirken oft nach 0815, auch wenn es kein Chef sagen würde. So zählen zu diesen Interessen im Lebenslauf beispielsweise Lesen, Fahrrad fahren, Schwimmen, Joggen, Wandern oder Reiten. Diese Interessen im Lebenslauf sind an sich kein Problem, wirken eben „normal“ und nicht besonders spannend.

Das Gegenteil: besonders „heikle“ Interessen im Lebenslauf

Neben den vorhin erwähnten „langweiligen“ Interessen im Lebenslauf, gibt es noch das komplette Gegenteil. Diese Art von Interessen im Lebenslauf können eher abschreckend wirken: Fallschirmspringen, Bergsteigen, Basejumpen, Rennen fahren.. All diese Interessen im Lebenslauf schreien förmlich: Brandgefährlich und risikobehaftet.

Wie also schreibt man einen Lebenslauf? Gänzlich ohne Interessen im Lebenslauf? Nein, aber die oben genannten Interessen im Lebenslauf vermitteln Deinem Chef die Botschaft, dass Du (zu sehr) das Risiko suchst und immer auf der Suche nach Action bist. Diese extremen Interessen im Lebenslauf können etwas „schräg“ aussehen, wenn Du Dich zum Beispiel für einen Job in der Verwaltung etc. bewirbst. Dein Chef wird Dich nach diesen Interessen im Lebenslauf fragen, da er befürchten muss, dass Du Dich in diesem Job schnell langweilen könntest. In diesem Fall hätten Dich diese Interessen im Lebenslauf sozusagen disqualifiziert.

Ein perfekter Lebenslauf mit zu öden Interessen im Lebenslauf

Nehmen wir an, Dein perfekter Lebenslauf landet auf dem Tisch Deines zukünftigen Chefs und er fängt an, folgende Interessen im Lebenslauf zu lesen: Fernsehen schauen, ins Kino gehen oder Computerspiele spielen.

Diese Hobbys solltest Du nie in als Vita im Lebenslauf stehen haben. Diese Interessen im Lebenslauf sind nicht nur sterbenslangweilig, sondern zeichnen Dich zudem als Eigenbrötler aus, der nicht besonders Teamfähig zu sein scheint.

Interessen im Lebenslauf können zu Nachfragen anregen

Um wirklich peinliche Situationen im Vorstellungsgespräch zu vermeiden, solltest Du sparsam mit Deinen Interessen im Lebenslauf umgehen oder diese auch wirklich ernst meinen. Gibst Du unter Deinen Interessen im Lebenslauf zum Beispiel Marathon an, könnte Dein zukünftiger Chef fragen, wo Du den letzten Marathon gelaufen bist oder ob Du an einem Wettbewerb teilgenommen hast.

Stotterst Du oder kannst keine konkrete Antwort nennen, ist dies eine eher unglückliche Situation, besonders für Dich. Daher gilt als einer der Lebenslauf Tipps: halte Dich lieber etwas mit den Interessen im Lebenslauf zurück.

Fazit

Trotz toller Interessen im Lebenslauf gilt immer noch: Du bewirbst Dich um einen Job und sollst nicht mit Deinem Chef die besten Freunde werden. Das Hauptaugenmerk des perfekten Lebenslaufes liegt vor allem auf Deinen beruflichen Qualitäten und Deinem Werdegang. Wenn du die oben genannten Tipps beherzigst, öffnet ein perfekter Lebenslauf Dir die Tür zu Deinem neuen Job. Nun gilt es, im Bewerbungsgespräch zu überzeugen.

Bewerbungsschreiben – wie es auch Dir perfekt gelingt

Wie gut ein Bewerbungsschreiben erstellt ist, entscheidet darüber, ob ein Bewerber zu einem Gespräch eingeladen wird oder nicht. Dabei können die Zeugnisse und Referenzen nicht verändert werden. Anders sieht es mit dem Bewerbungsschreiben aus. Hier kann der Bewerber punkten, indem er die formalen Kriterien einhält und Sympathien und Neugier seiner Person gegenüber aufbaut.

Wer eine erfolgreiche Bewerbung schreiben will, sollte daher das Hauptaugenmerk auf das Anschreiben legen. Dabei ist wichtig, das Ziel der Bewerbung im Blick zu behalten. Das Bewerbungsschreiben kann nicht zu einem neuen Job führen. Es soll lediglich dazu dienen, dass der potentielle Arbeitgeber den Bewerber im Rahmen eines Gesprächs besser kennenlernt. Je besser das Bewerbungsschreiben, umso kürzer ist der Weg zum neuen Job.

Eine Bewerbung schreiben braucht Vorbereitung

Bevor Du Dich an das Schreiben machst, bereite Dich ein wenig vor. Recherchiere über das Unternehmen und verschaffe Dir einen ersten Eindruck vom betreffenden Arbeitsplatz. Das Internet ermöglicht Dir, Informationen zu sammeln. Durch dieses Bild gelingt es Dir leichter, den richtigen Ton zu treffen. Daraus ergibt sich auch gleich, dass jede Bewerbung für sich allein erarbeitet werden muss. Bewerbung schreiben hat nichts mit einer Postwurfsendung zu tun. Massensendungen mit Standardformulierungen sind nicht sinnvoll. Jeder Empfänger will spüren, dass Du mit Deinem Bewerbungsschreiben genau ihn meinst.

Eine Bewerbung schreiben in der korrekten Form

Die Form eines Anschreibens unterliegt formalen Bedingungen, die unbedingt eingehalten werden sollten. Dazu gehört auch, dass das Anschreiben auf den ersten Blick einen guten Eindruck macht. Wer das Bewerbungsschreiben per Post versendet, sollte daher unbedingt auf ein sauberes Druckbild und auf hochwertiges Papier achten. Umweltschutzpapier und 80 g/qm -Papier sind zu vermeiden. Das Papier sollte weiß sein und eine Stärke von 90 bis 100 g/qm aufweisen. Die Ränder sollten klar erkennbar sein und der Text muss in sinnvolle Absätze gegliedert werden, damit er leichter zu lesen und zu verstehen ist. Mit dem optischen Eindruck allein ist es aber noch nicht getan. Es gibt noch weitere wichtige formale Kriterien für eine gute Bewerbung.

Absender und Empfänger müssen korrekt und vollständig sein

Anrede und Absender müssen stimmen. Dazu gehört, die eigene Anschrift vollständig anzugeben. Die Mailadresse und die Telefonnummer gehören unbedingt dazu. Diese Angaben erleichtern dem Personalchef oder Arbeitgeber, dass er auf Dein Anschreiben reagieren kann, ohne erst die anderen Unterlagen nach Deiner Telefonnummer oder Deiner E-Mail-Anschrift zu suchen. Nicht immer bleiben alle Unterlagen zusammen. In großen Unternehmen werden Lebenslauf, Anschreiben und Zeugnisse vielleicht auf drei Abteilungen verteilt.

Die Anschrift des Unternehmens musst Du natürlich korrekt angeben. Wenn Du weißt, wie der Personalchef heißt, wird Deine Bewerbung zu seinen Händen geschickt. Das gleiche gilt natürlich für eine Personalchefin. Wenn Dir diese Angabe nicht vertraut ist, schreibst Du an die Personalabteilung. In der Anrede macht sich der Name immer viel besser als ein unpersönliches „Sehr geehrte Damen und Herren“. Notfalls rufst Du einfach im Unternehmen an und fragst nach dem Namen des zuständigen Mitarbeiters.

Die DIN 5008 und andere Vorgaben für das Anschreiben

Grundsätzlich wird die DIN 5008 für Bewerbungen genutzt. Wenn Du eine Bewerbung schreiben willst, solltest Du Dir diese Vorgaben einmal ansehen. Sie ist allerdings nicht unbedingt Vorschrift und dient nur als eine Orientierung. Wichtig ist jedoch die Betreffzeile korrekt anzugeben und die vorgeschriebenen Abstände einzuhalten. Die Betreffzeile wird fett formatiert. Das Wort „Betreff“ oder „Betr.“ entfällt. Dein Bewerbungsschreiben sollte auf keinen Fall mehrseitig sein, fasse Dich kurz. In Netz gibt es sehr gute Mustervorlagen, die Dir eine gute Orientierung bieten.

Die folgende Checklist kann Dir helfen, Dein Bewerbungsschreiben zu überprüfen, bevor Du es abschickst.

1. Ist der Absender korrekt und vollständig angegeben?
2. Ist der Empfänger korrekt angegeben?
3. Wird der richtige Ansprechpartner im Unternehmen namentlich genannt?
4. Ist die Betreffzeile fett formatiert?
5. Stimmt die Anrede mit dem Empfänger überein?
6. Ist der Text in sinnvolle Abschnitte gegliedert?
7. Ist die Grußformel korrekt?
8. Sind die Anlagen vermerkt?

Der sprachliche Aufbau

Dein Bewerbungsschreiben enthält im besten Fall alle Informationen, aus denen der zukünftige Chef ableiten kann, dass Du genau die passende Person für die ausgeschriebene Stelle bist. Dabei fängt der Inhalt bereits mit der Betreffzeile an. Schreibe hier nicht „Bewerbung“, sondern gib die Nummer der Anzeige oder die Bezeichnung des Arbeitsplatzes so an, wie es in der Stellenanzeige vermerkt ist.

Sollte es keine Anzeige geben, handelt es sich um eine Initiativbewerbung. Dann steht in der Betreffzeile: „Initiativbewerbung um eine Stelle als…“ Nimm Dir Zeit, wenn Du eine Bewerbung schreiben willst. Arbeite die Einleitung, den Hauptteil und den Schluss sorgfältig aus. Du hast keine andere Chance, von Dir zu überzeugen und auf Dich aufmerksam zu machen als mit diesem Text.

Einleitung

In der Einleitung zeigst Du Dich höflich und sozial kompetent. Beginne mit einer Aussage über das betreffende Unternehmen.

„Ihr Angebot ist mir aus dem Internet bekannt und ich konnte mich als Kunde bereits von der Qualität Ihrer Arbeit überzeugen.“

Dieser Satz muss natürlich der Wahrheit entsprechen.

Möglich ist auch:

„Ihre Stellenanzeige hat mein Interesse geweckt. Beim Besuch Ihrer Homepage ist dieses Interesse noch verstärkt worden.“

Mach ein Kompliment, das nicht zu schmalzig ist, aber dennoch klar erkennbar ist. Es kann schon eine Weile dauern, bis Du die perfekte Einleitung gefunden hast. Doch eine Bewerbung schreiben ist nicht auf die Schnelle zu erledigen. In einer Initiativbewerbung sollte Deine Einleitung den Grund für Dein Bewerbungsschreiben beinhalten. Dieser Grund kann auf keinen Fall sein, dass Du dringend einen Job brauchst. Auch hier geht es wieder darum, dass Du dem Leser zeigst, warum Du sein Unternehmen so attraktiv findest.

Hauptteil

Der Hauptteil ist der wichtigste Teil in Deinem Bewerbungsschreiben. Bevor Du Deine Bewerbung schreiben kannst, solltest Du Dir eine Liste über Deine Kompetenzen und Stärken machen. Wenn es eine Stellenanzeige oder eine Stellenbeschreibung gibt, leg diese bereit. So kannst Du sehen, welche Qualitäten gefordert sind.

Inhaltliche Gestaltung der Bewerbung

Inhaltlich gehst Du auf zwei Aspekte ein, wenn Du eine erfolgreiche Bewerbung schreiben willst.

1. Was fordert der potentielle Arbeitgeber?
2. Was kannst und willst Du einbringen, wenn Du eingestellt wirst?

1. Was fordert der potentielle Arbeitgeber?

Nachdem Du eine sympathische Einleitung formuliert hast, solltest Du Dir überlegen, wie Du auf die Anforderungen Deines zukünftigen Chefs eingehen kannst. Wenn zum Beispiel bestimmte Qualifikationen gefordert sind, über die Du verfügst, reicht ein Satz: „Die erforderlichen Qualifikationen weise ich durch meine beigefügten Zeugnissen nach.“ Du willst viele Argumente für Deine Person in die Bewerbung schreiben, erspare Dir also, den Lebenslauf und die Zeugnisse zu wiederholen. Das kostet nur unnötig Platz im Bewerbungsschreiben. In der Initiativbewerbung steht kurz und knapp, was Du kannst. das kann ungefähr so klingen: „Als Sozialwissenschaftler mit Erfahrung im Seniorenbereich….“, „als Friseurmeister mit dem Spezialgebiet Coloration…“. So weiß der Leser sofort, wen er vor sich hat.

Fordert der potentielle Arbeitgeber die Angabe des frühestens Eintrittstermins oder der Gehaltsvorstellungen, musst Du Dich dazu äußern. Bewerbung schreiben heißt auch, klare Vorstellungen haben. Diese Vorstellungen will Dein Chef natürlich kennen. Als Gehaltsvorstellung kannst Du entweder Dein bisheriges Gehalt als Minimum angeben oder Dich im Internet nach der Höhe erkundigen, die meistens gezahlt wird. Wenn Du allerdings ganz klare Vorstellungen von der Summe hast und keine Kompromisse eingehen willst, schreibe auch das klar in die Bewerbung. Wenn Du zu teuer bist, könnt ihr euch beide weitere Verhandlungen sparen und müsst keine Zeit verschwenden. Diese Angaben stehen im dritten Absatz. Vorher kommen noch Deine Vorzüge.

2. Was kannst und willst Du einbringen, wenn Du eingestellt wirst?

Ein Bewerbungsschreiben ist eine Werbung für Deine Person. Deshalb beschreibst Du zuerst drei Stärken, die sich auf Deine Berufsausübung beziehen. Teamfähigkeit, Belastbarkeit oder Flexibilität sind Beispiele dafür. Auch Kommunikationsfähigkeit oder Lernwilligkeit gehören dazu. Orientiere Dich an der Stellenanzeige, denn Du willst eine passende Bewerbung schreiben. Diese Eigenschaften kannst Du mit einem kleinen Hinweise Belegen: „Meine Teamfähigkeit konnte ich bereits als ehrenamtlicher Rettungssanitäter unter Beweis stellen.“ „Mein bisheriger Arbeitgeber hat mich für meine Belastbarkeit wiederholt gelobt.“

Wenn dieser Absatz gut gelungen ist, folgen noch ein oder zwei Sätze über Dich als Person. So könntest Du anführen, dass Du frei von familiären Verpflichtungen bist und somit nicht auf die Uhr schaust, wenn Feierabend ist. Oder Du beschreibst, Deinen Ehrgeiz, Dinge zu Ende zu bringen etc.

Checkliste für die inhaltliche Ausarbeitung deines Bewerbungsschreibens

1. Ist Die eine freundliche und sympathische Einleitung gelungen?
2. Hast Du berücksichtigt, was der Arbeitgeber in der Stellenanzeige fordert?
3. Konntest Du Deine Stärken benennen?
4. Vermeidest Du, den Lebenslauf zu wiederholen?
5. Hast Du besonders positive Eckdaten zu Deiner Persönlichkeit beschrieben?

Schlussformel

Die Schlussformel soll eine sogenannte „Call to Action“ oder Handlungsaufforderung enthalten. Dabei ist sie nicht zu eindeutig zu formulieren. Natürlich kannst Du keinen Befehl erteilen. „Rufen Sie mich an, wenn Sie eine Spitzenkraft einstellen wollen“ ist etwas zu selbstbewusst. Die Richtung stimmt allerdings.
Beispiele für eine selbstbewusste Schlussformel:

„Ich bin überzeugt, einen wertvollen Beitrag für Ihr Unternehmen leisten zu können. Wenn Sie meine Unterlagen interessant finden, freue ich mich über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch.“

„Ich freue mich, wenn ich in Ihrem Unternehmen einen Platz finde und werde meine fachlichen und persönlichen Kompetenzen mit großem Engagement einbringen. Die Einladung zu einem persönlichen Gespräch nehme ich gern an.“

Das Bewerbungsschreiben schließt mit „mit freundlichen Grüßen“ und Deiner Unterschrift. Deinen Namen musst Du nicht unbedingt zusätzlich mit dem PC schreiben, der Leser weiß ja, wer Du bist.
In die letzte Zeile kommt ein Hinweis darauf, dass zum Bewerbungsschreiben noch Anlagen gehören. Das Wort „Anlagen“ reicht aus, Du musst sie nicht alle einzeln aufführen.

Welcher Platz ist der richtige für das Bewerbungsschreiben?

Das Bewerbungsschreiben kommt bei einer Bewerbung in Papierform oben auf Deine Bewerbungsmappe. Auf keinen Fall solltest Du es einheften. Der Grund dafür liegt auf der Hand. In großen Firmen werden die Bewerbungen vorsortiert. Stimmt etwas mit dem Bewerbungsschreiben nicht, wird die Bewerbung unter Umständen direkt aussortiert. Interessante Bewerbungsschreiben werden direkt an den Personalchef weitergeleitet. Erst, wenn er Deine Unterlagen sehen will, bekommt er die Mappe. Manche Unternehmen werden mit Bewerbung so überhäuft, dass sie ein Verfahren wählen, das die Arbeit der Sichtung erleichtert.

In einer elektronischen Bewerbung wird das Bewerbungsschreiben als pdf. gespeichert. Die Datei heißt: „Anschreiben_Dein Name“. Lebenslauf und Zeugnisse werden jeweils getrennt gespeichert.

Besonderheiten bei der Initiativbewerbung

Die Initiativbewerbung ist, wie oben schon erwähnt, in einigen Aspekten eine Sonderform. Zuerst einmal macht es einen guten Eindruck, wenn der Arbeitgeber erkennen kann, dass Du Dich bewirbst, obwohl keine Stellenausschreibung vorliegt. Du zeigst damit Eigeninitiative. Formal unterscheidet sich diese Art der Bewerbung nicht von der klassischen Bewerbung. Die wesentlichen Unterschiede für das Bewerbungsschreiben der Initiativbewerbung sind hier zusammengefasst.

1. Die Betreffzeile enthält den Hinweis darauf, dass es sich um eine Initiativbewerbung handelt.
2. Du musst im Rahmen einer Recherche herausfinden, worauf der Arbeitgeber besonderen Wert legt, weil Dir keine Infos aus der Stellenanzeige vorliegen.
3. Deine eigenen Qualitäten nehmen etwas mehr Raum ein, denn Du wirbst mit diesem Bewerbungsschreiben sehr direkt für Dich und musst den Bedarf beim Arbeitgeber wecken.

Die Schlusskontrolle ist ein Muss

Kontrolliere am Schluss die Rechtschreibung und die Grammatik. Vielleicht kannst Du einen Freund bitten, Korrektur zu lesen. Oft sieht man seine eigenen Fehler bei aller Sorgfalt nicht. Einer unbeteiligten Person fallen Fehler schneller ins Auge.

Fazit

Eine Bewerbung schreiben ist eine Angelegenheit, die Konzentration und Überlegung erfordert. Formale und inhaltliche Kriterien sollten vor dem Absenden gründlich überprüft werden. Wem es gelingt, sich in die Situation des Arbeitgebers zu versetzen, wird eine Bewerbung erstellen, die Sympathie weckt und realistische Chancen hat, zu einem Vorstellungsgespräch zu führen.

Führungskräfterekrutierung – warum Test- und Diagnoseverfahren ungeeignet sind

Mit Testverfahren zur Personalauswahl zum Traum-Chef?

Testverfahren zur Personalauswahl erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Vor allem für die Rekrutierung von Führungskräften setzen Unternehmen und Personalberatungen gerne auf Persönlichkeitstests wie der Predictive Index in der Bewerbung, Assessment Center und ähnliche Verfahren. Mittlerweile haben sich verschiedene Testverfahren zur Personalauswahl etabliert, auf die besonders gerne zurückgegriffen wird.

Ziel dieser Tests ist es, vor allem die persönliche Eignung von Bewerberinnen und Bewerbern festzustellen. Recruiter bedienen sich dafür Verfahren aus der Psychologie und der Verhaltensforschung, um zu prüfen, ob nicht nur fachliche Anforderungen durch den Kandidaten erfüllt werden, sondern ob auch die sogenannten Soft Skills stimmen. Welche Tests in der Praxis besonders beliebt sind und warum diese für die Personalauswahl für Führungspositionen nie ausreichen können, erklären wir in diesem Artikel.

Warum Testverfahren zur Personalauswahl gerade für Führungskräfte gerne eingesetzt werden

Die Anforderungskriterien für Führungskräfte-Jobs sind oft nicht so klar zu benennen wie die für Experten- oder Spezialisten-Stellen. Denn Führungskräfte zeigen ihre Stärken vor allem in neuen und unbekannten Situationen. Fachliche Expertise ist für Manager oder Teamleiter natürlich auch wichtig. Besonderer Fokus bei solchen Stellen liegt aber darauf, dass in einer sich täglich wandelnden Welt schnell reagiert und klug entschieden werden kann.

Mögliche Folgen

Gleichzeitig sind die Folgen einer Fehlbesetzung nirgends so groß wie bei Führungspositionen. Setzt ein Unternehmen auf den falschen Geschäftsführer, ist unter Umständen der gesamte Unternehmenserfolg oder sogar der Fortbestand der Firma bedroht. Doch man muss gar nicht bis ganz an die Spitze gehen, um festzustellen, welche Bedeutung der Besetzung von Führungspositionen zukommt.

Die falsche Teamleitung kann nämlich nicht nur dafür sorgen, dass ein komplettes Team ausgebremst wird oder sich in die falsche Richtung entwickelt. Im schlimmsten Fall führt eine Fehlbesetzung hier zur Abwanderung wichtiger Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Entsprechend groß ist die Hoffnung, durch Testverfahren in der Personalauswahl die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, den besten Kandidaten für eine Stelle zu finden.

Ziel der Tests

Die Aufgaben, denen eine Führungskraft im Arbeitsalltag begegnet sind unplanbar und entsprechend auch nur schwer erlernbar. Viel stärker als auf die richtige Ausbildung kommt es auf die persönliche Eignung des Einzelnen an. Wird ein Persönlichkeitstest in der Personalauswahl für Führungskräfte eingesetzt, so wird zum Beispiel darauf geachtet, wie belastbar der Kandidat oder die Kandidatin ist, welche Problemlösungsfähigkeiten er besitzt und wie empathisch er mit Mitarbeitern umgehen kann.

Anders als bei anderen Kompetenzen ist es bei diesen Eigenschaften zudem besonders schwierig, Vergleichbarkeit zwischen verschiedenen Bewerbern herzustellen. Viele dieser Eigenschaften lassen sich in einem Bewerbungsgespräch nur bedingt herausfinden. Gleichzeitig kommen Führungskräfte gerade im eigenen Unternehmen oft von Positionen, an denen sie ihr Führungstalent noch nicht unter Beweis stellen konnten.

Daher versuchen Recruiter, im Assessment Center Arbeitsbedingungen nachzustellen, in denen sie die Bewerber beobachten können. Testverfahren zur Personalauswahl wie der Predictive Index für die Bewerbung versprechen, Abhilfe zu schaffen, die persönliche Eignung für eine Führungsrolle messbar zu machen und Vergleichbarkeit zwischen verschiedenen Bewerbern herzustellen.

Die gängigsten Persönlichkeitstests zur Personalauswahl

Predictive Index in der Bewerbung

Der Predictive Index wird in der Bewerbung besonders häufig eingesetzt. Rund 4000 Unternehmen in Deutschland greifen auf dieses Testverfahren zur Personalauswahl zurück. Der Test kann online ausgefüllt werden, sodass Recruiter bereits im Vorfeld Kandidaten filtern können, die im Predictive Index der Bewerbung die richtigen Anforderungskriterien erfüllen. Aus 86 Adjektiven wählt der Kandidat diejenigen aus, die ihn seiner Meinung nach am besten beschreiben. Aus diesen Angaben wird dann ein Persönlichkeitsprofil erstellt, dass die vier Bereiche Dominanz, Geduld, Extraversion und Formalität abdeckt. Je nach Ergebnis im Predictive Index zur Bewerbung kann das HR-Team dann entscheiden, ob die Person auf die ausgeschriebene Stelle passt.

Am Predictive Index zur Bewerbung zeigt sich allerdings schon ein erster Schwachpunkt für Testverfahren in der Personalauswahl: Die Ergebnisse basieren allein auf einer Selbsteinschätzung des Kandidaten bzw. der Kandidatin. Wer Erfahrung damit hat, welche Eigenschaften in solchen Tests gewünscht werden, oder wer eine verzerrte Wahrnehmung von sich selbst hat, wird mit dem Predictive Index in der Bewerbung anders abschneiden als im echten Leben. Gerade bei der Auswahl von Adjektiven, die einen selbst beschreiben, besteht viel Spielraum, sich anders einzuschätzen, als andere das tun würden.

NEO FFI (Basis Big Five)

Der NEO FFI (Basis Big Five) misst ebenso Ausprägungen in verschiedenen Persönlichkeitsbereichen, allerdings in einem Bereich mehr als der Predictive Index zur Bewerbung. Diese fünf (daher der Name Big 5) Bereiche sind:

  • Offenheit für Neues
  • Gewissenhaftigkeit
  • Extraversion
  • Verträglichkeit
  • Neurotizismus

In 60 Fragen ermittelt der NEO FFI (Basis Big Five) die Einstufung des Kandidaten in den verschiedenen Bereichen. In jedem Bereich kann eine starke oder schwache Ausprägung vorliegen. Je nach Position ergeben sich erwünschte oder unerwünschte Ausprägungskombinationen. Jemand der zum Beispiel eine hohe Ausprägung in Gewissenhaftigkeit und eine niedrige in Verträglichkeit hat, wird wahrscheinlich im Berufsleben genau darauf achten, dass sämtliche Regeln eingehalten werden, und dies auch gegen Widerstände einfordern.

Der NEO FFI ist ein psychologischer Standardtest, der zwar als Persönlichkeitstest in der Personalauswahl eingesetzt wird, dafür aber ursprünglich nicht konzipiert wurde. Die im Test gestellten Fragen beziehen sich daher nicht auf das Berufsleben, sondern auf Alltagssituationen. Dadurch kann es zu Unschärfen und Fehleinschätzungen kommen. Viele Menschen verhalten sich im Beruf bewusst oder unbewusst anders als privat, sodass der NEO FFI nur bedingt als Testverfahren zur Personalauswahl in Frage kommt.

Trierer Integriertes Persönlichkeitsinventar (TIPI)

Ein weiteres Testverfahren zur Personalauswahl, das weit verbreitet ist, heißt Trierer Integriertes Persönlichkeitsinventar (TIPI). Es wurde aus dem Big Five-Modell entwickelt und deckt in 254 Fragen vier der fünf Persönlichkeitsbereiche sowie weitere Merkmale der Persönlichkeit ab. Dieser Persönlichkeitstest in der Personalauswahl geht deutlich detaillierter auf die einzelnen Facetten einer Persönlichkeit ein, indem konkreter gefragt wird und auch Testfragen eingestreut sind, anhand derer man feststellen kann, ob der Kandidat die Einschätzung wahrheitsgemäß vornimmt.

Bei solchen Fragen wird beispielsweise die Bewertungsskala in umgekehrter Reihenfolge dargestellt, damit nicht einfach immer eine hohe Ausprägung angekreuzt werden kann, oder es wird eine Frage zwei Mal in leicht unterschiedlicher Formulierung gestellt. Die Erwartung ist, dass bei wahrheitsgemäßer Beantwortung bei beiden Fragen dieselbe Ausprägung angegeben wird.

Das Trierer Integriertes Persönlichkeitsinventar (TIPI) ist allerdings eigentlich dazu gedacht, psychische Störungen zu diagnostizieren. Es misst also nicht das, was im Bewerbungsverfahren gesucht wird. Als Testverfahren zur Personalauswahl hilft es zwar dabei, sich ein erstes Bild von den Bewerbern zu verschaffen, es kann jedoch nicht vorhersagen, wie Menschen sich im Berufsleben verhalten werden.

Hamburger Persönlichkeitsinventar (HPI)

Auch das Hamburger Persönlichkeitsinventar (HPI) ist ähnlich aufgebaut wie die übrigen Persönlichkeitstests. In insgesamt sechs Dimensionen der Persönlichkeit, die nicht miteinander verbunden sind, stellt der Test die Ausprägungen des Kandidaten fest. So wird ein Persönlichkeitsprofil geschaffen und Recruiter können feststellen, ob die Anforderungskriterien für die ausgeschriebene Stelle erfüllt sind. Die Erhebung findet über Selbsteinschätzung in 84 Fragen statt, die gleichmäßig auf die verschiedenen Dimensionen verteilt sind.

Als zusätzlicher Persönlichkeitsbereich ist im Vergleich zu den Basis Big Five in diesem Testverfahren zur Personalauswahl das Kriterium Risikobereitschaft und Wettbewerbswille ergänzt worden. Die sechs neuen Dimensionen wurden außerdem in Gegensatzpaare eingeteilt, sodass beispielsweise eine niedrigere Ausprägung bei Gewissenhaftigkeit einer hohen Ausprägung bei Offenheit für Neues entspricht. Als Persönlichkeitstest in der Personalauswahl eignet sich das Hamburger Persönlichkeitsinventar (HPI) insofern besser als die vorher vorgestellten Tests, als die neu ergänzte Dimension gerade für Führungskräfte Relevanz besitzt.

Gießen-Test

Der Gießen-Test, der in den 1960er Jahren an der Universität Gießen entwickelt wurde, stellt in 40 Fragen 6 Dimensionen der Persönlichkeit des Kandidaten fest.

Diese sind:

  • Soziale Resonanz
  • Dominanz
  • Kontrolle
  • Grundstimmung
  • Durchlässigkeit
  • soziale Potenz

In der Psychologie wird der Gießen-Test eingesetzt, um festzustellen, wie eine Person sich selbst sieht und wie ihr Idealbild von sich selbst aussieht. Außerdem können Fremdeinschätzungen der eigenen Persönlichkeit vorgenommen werden. Als Testverfahren in der Personalauswahl beschränkt dieser Test sich meist auf den ersten Part. Der Gießen-Test eignet sich unter anderem gut für die Auswahl von Führungskräften, weil die definierten Persönlichkeitsdimensionen in vielen Unternehmen als Anforderung an Führungskräfte definiert sind. Im Zentrum des Gießen-Tests stehen nämlich unter anderem sozialpsychologische Merkmale, die auch in der Wirtschaftspsychologie eine wichtige Rolle spielen.

Da der Test mittlerweile etwas in die Jahre gekommen ist, gibt es eine überarbeitete und umformulierte Variante, den GT II. Abgesehen von Anpassungen in der Sprache hat sich dieses Testverfahren zur Personalauswahl seit seinen Ursprüngen jedoch nicht verändert.

Bochumer Inventar zur berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung (BIP)

Das Bochumer Inventar zur berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung (BIP) ist das erste der vorgestellten Testverfahren zur Personalauswahl, das auch zu diesem Zweck entwickelt wurde. Es erhebt ausschließlich Persönlichkeitsmerkmale, die in der Arbeitswelt von Relevanz sind. Die Bereiche, die erfasst werden, sind:

  • berufliche Orientierung
  • Arbeitsverhalten
  • soziale Kompetenz
  • psychische Konstitution

Wie in den anderen Testverfahren zur Personalauswahl beantwortet der Kandidat auch hier Fragen zur Selbsteinschätzung. Er erhält zu allen vier Bereichen verschiedene Aussagen, denen er zustimmen oder die er ablehnen kann. Aus dieser Selbsteinschätzung wird sein Berufsprofil ermittelt.

Das Bochumer Inventar zur berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung (BIP) stellt auch hinsichtlich seiner Normierung eine Besonderheit dar. Psychologische Tests werden immer an einer repräsentativen Gruppe getestet, um feststellen zu können, wie reproduzierbar die mit ihnen getätigten Aussagen sind. Das Bochumer Inventar zur berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung wurde ausschließlich an Berufstätigen normiert, sodass die Ausrichtung auch hier klar vorgegeben ist. Es wird nicht nur als Persönlichkeitstest in der Personalauswahl verwendet, sondern auch im Personalcoaching und für die berufliche Weiterentwicklung.

Hogan Assessments

Die Hogan Assessments sind eine Sammlung aus drei verschiedenen Fragebögen, die verschiedene Bereiche der beruflichen Entwicklung und des beruflichen Potenzials abdecken – des HPI (Hogan Personality Inventory), das HDS (Hogan Development Survey) und das MVPI (Hogan – Motives Values Preferences Inventory). Gemeinsam sollen die Ergebnisse der drei Erhebungen ein umfassendes Bild eines Kandidaten abgeben.

HPI (Hogan Personality Inventory)

Die zentrale Fragestellung des HPI (Hogan Personality Inventory) lautet: Was sind die Alltags-Stärken und Schwächen eines Kandidaten? Das HPI dient also dazu, berufliche Potenziale zu erkennen und auch zu sehen, ob jemand für bestimmte Aufgaben nicht geeignet ist. Dieses Testverfahren für die Personalauswahl basiert wie viele andere Persönlichkeitstests auch auf den Basis Big Five. Diese wurden jedoch für den beruflichen Kontext leicht angepasst. Statt Extraversion wird Ambition und soziale Umgänglichkeit untersucht und Offenheit für Erfahrung wurde unterteilt in Wissbegierde und Lernansatz. Die Merkmale, die sich auf eher allgemeine psychologische Eigenschaften bezogen, wurden so für den beruflichen Bereich angepasst. So werden zum Beispiel das Verhalten unter Druck, Wettbewerbsorientierung, das Streben nach Führungsverantwortung sowie allgemeines Verantwortungsgefühl und Gründlichkeit in der Arbeit erhoben. So ergibt sich ein umfassendes Bild des beruflichen Potenzials eines Bewerbers.

HDS (Hogan Development Survey)

Neben den Potenzialen bringt auch jeder Kandidat Risiken mit. Diese werden im HDS (Hogan Development Survey) als „Schattenseite“ bezeichnet und sollen auf Gefahren aufmerksam machen, die die Persönlichkeit des Kandidaten für sein berufliches Fortkommen beinhaltet. Die Frage, die der HDS (Hogan Development Survey) beantworten will, lautet: Welche der persönlichen Eigenschaften des Kandidaten wird sich ihm in den Weg stellen? Die Merkmale, die der HDS beschreibt, treten vor allem in Stresssituationen und unter Druck auf, wenn der Kandidat nicht mehr die vollständige Kontrolle über sein Verhalten hat. Die konkreten Eigenschaften, die dieses Testverfahren in der Personalauswahl abfragt, lauten:

  • Sprunghaftigkeit
  • Skepsis
  • übertriebene Vorsicht
  • Distanz
  • passiver Widerstand
  • Anmaßung
  • Draufgängertum
  • Suche nach Aufmerksamkeit
  • Kreativität
  • Pedanterie
  • Dienstbeflissenheit

Was den HDS für Recruiter so interessant macht, ist, dass er gezielt Eigenschaften aufspürt, die man in einer Alltagssituation nicht zu Gesicht bekommt, die aber gerade in Krisensituationen für Führungskräfte entscheidend sind. Da jeder Kandidat über Schattenseiten verfügt, ist es bei der Personalauswahl sinnvoll, darauf zu achten, dass unterschiedliche Personen im Team die jeweiligen Schattenseiten ausgleichen können.

MVPI (Hogan – Motives Values Preferences Inventory)

Neben Stärken und Schwächen finden die Hogan Assessments auch die Werte der Kandidaten heraus. Dies geschieht mit Hilfe des MVPI (Hogan – Motives Values Preferences Inventory). Die Frage, die dieser (Teil-)Test beantwortet, lautet: Welche persönlichen Ziele, Werte und Interessen treiben den Kandidaten an? Gerade für Führungskräfte, die die Unternehmenskultur prägen, ist es wichtig, dass sie die Werte des Unternehmens teilen. Dies kann dieses Testverfahren zur Personalauswahl feststellen. Für zehn verschiedene Werte stellt dieser Persönlichkeitstest in der Personalauswahl die Ausprägung für den jeweilgen Kandidaten fest – von sehr niedrig bis sehr hoch. Die betrachteten Werte sind:

  • Anerkennung
  • Machtstreben
  • Genussstreben
  • Selbstlosigkeit
  • Verbundenheit
  • Tradition
  • Sicherheitsstreben
  • Profitstreben
  • Ästhetik
  • Wissenschaftsorientierung

Auch hier bezieht sich die Erhebung vor allem auf das Berufsleben des Kandidaten. Gerade bei Führungskräften hat dieses Testverfahren für die Personalauswahl eine Häufung bei bestimmten Werten (wie zum Beispiel Machtstreben) festgestellt. Wer sein Unternehmen bewusst nach anderen Werten steuern möchte, hat hier die Möglichkeit, Kandidaten entsprechend auf ihre Eignung zu prüfen.

BFI 10

Der BFI 10 ist ein besonders kurzes Testverfahren zur Personalauswahl, das nur aus 10 verschiedenen Fragen besteht. Aufgrund seiner Einfachheit und Kürze wird dieser Persönlichkeitstest in der Personalauswahl gerne für unterschiedliche Stellen verwendet, weil weder das Ausfüllen noch die Auswertung viel Zeit kosten. Mit den 10 Fragen des BFI 10 wird der Kandidat in den Dimensionen der Basis Big Five eingeordnet. Der BFI 10 kann also einen deutlich aufwendigeren Test ersetzen. Allerdings muss dabei berücksichtigt werden, dass ein Testverfahren zur Personalauswahl, das lediglich zehn Fragen umfasst, deutlich ungenauer und fehleranfälliger ist. Der BFI 10 eignet sich daher vor allem zum ersten Scannen möglicher Kandidaten, bei denen man ohnehin nicht sicher ist. Eine Auswahl basierend allein auf diesem Persönlichkeitstest in der Personalauswahl sollte man nicht testen, weil er dafür zu ungenau ist.

Leistungsmotivationsinventar (LMI)

Das Leistungsmotivationsinventar (LMI) erhebt als einziger Test neben dem Hogan Assessment nicht einfach eine Struktur der Persönlichkeitsmerkmale des Kandidaten, sondern zeichnet ein Bild seiner Leistungsmotivation. Hierdurch können Recruiter feststellen, was einen Kandidaten antreibt und aus welchen Gründen er Leistung erbringt. Dies ist zwar indirekter als die Aussage anderer Testverfahren zur Personalauswahl, lässt aber dafür gute Rückschlüsse auf die „Passgenauigkeit“ des Kandidaten zum Unternehmen zu. Ist der Hauptmotivator eines Kandidaten beispielsweise Statusorientierung, so kann ihm ein Start-up mit flachen Hierarchien und nur wenigen Statussysmbolen kaum Anreize bieten. Hier wird also stärker untersucht, warum ein Kandidat etwas zum Unternehmen beitragen könnte und weniger wie. Insofern eignet sich das Leistungsmotivationsinventar (LMI) vor allem zur Kombination mit anderen Persönlichkeitstests, um ein Gesamtbild des Bewerbers zu erhalten.

Assessment Center

Ein Assessment Center (AC) ist kein Persönlichkeitstest in der Personalauswahl im eigentlichen Sinne. Zu einem AC werden mehrere Kandidaten meist für einen oder mehrere Tage eingeladen und in realistischen Situationen von mehreren Teilnehmern aus der HR– und der Fachabteilung beobachtet. Die Bewerber und Bewerberinnen müssen gemeinsam Aufgaben lösen, dabei aber immer auch versuchen, die eigenen Stärken zu demonstrieren. Oft gibt es auch kleinere Übungen, die im Wettbewerb zueinander gelöst werden müssen. Gruppen- und Einzelinterviews gehören ebenfalls zum Standardrepertoire eines Assessment Centers. Selbst das gemeinsame Mittagessen fließt in die Bewertung der Bewerber ein. Und oft sind auch Testverfahren zur Personalauswahl Bestandteil eines AC. Auf diese Weise wollen Personalabteilungen sich ein besonders umfassendes Bild verschaffen und in möglichst authentischen Situationen überprüfen, wie die Kandidaten wirklich reagieren. Dazu zählt oft, dass zunächst eine harmonische Stimmung etabliert wird, wonach die Kandidaten anschließend doch unter Druck gesetzt werden.

Assessment Center versuchen, den Arbeitsalltag nachzustellen und verschiedene Methoden der Mitarbeiterauswahl miteinander zu kombinieren. Dadurch schaffen sie es, ein besonders umfassendes und realistisches Bild der Kandidaten zu zeigen – sofern dies in gestellten Situationen überhaupt möglich ist. Allerdings sind Assessment Center auch besonders aufwendig und teuer – sowohl für Recruiter als auch für Bewerber. Daher werden sie nicht in allen Unternehmen und nur für bestimmte Positionen eingesetzt.

Wie zuverlässig ist ein Persönlichkeitstest in der Personalauswahl?

Wie in der Vorstellung der verschiedenen Persönlichkeitstests deutlich wurde, können diese zwar ein Bild über verschiedene Dimensionen der Persönlichkeit eines Kandidaten zeigen. Dennoch haben alle Testverfahren in der Personalauswahl dieselbe Schwäche: Sie sind nicht dafür erstellt worden, mit ihrer Hilfe Kandidaten für Führungspositionen auszuwählen. Stattdessen findet ein Abgleich statt mit Persönlichkeitsmerkmalen, die man entweder bei erfolgreichen Führungskräften erwartet oder bei erfolgreichen Führungskräften beobachtet hat. Inwiefern Manager mit anderen Eigenschaften weniger für Führungspositionen geeignet sind, bleibt damit offen. Orientiert man sich nur an Testverfahren zur Personalauswahl, reproduziert man damit nur die immer gleichen Persönlichkeitsprofile in den Chefetagen.

Hinzu kommt, dass auch zwei Menschen, die in einem Testverfahren zur Personalauswahl sehr ähnlich abschneiden, unterschiedlich gut als Führungspersönlichkeit geeignet sind. Gerade in belastenden Situationen zählen Persönlichkeit und Erfahrung gleichermaßen. Auch ein Netzwerk ist für eine Führungskraft wichtig, was ein Persönlichkeitstest in der Personalauswahl aber nicht erfragen kann.

Testverfahren in der Personalauswahl können dennoch sinnvoll sein. Zum einen können sie den Gesamteindruck, den der Recruiter sich von den Kandidaten macht, abrunden. Außerdem können solche Persönlichkeitstests sinnvoll sein, wenn eine Doppelspitze besetzt werden muss. In diesem Fall hat es sich bewährt, möglichst unterschiedliche Persönlichkeiten einzustellen, deren Stärken sich ergänzen und die ihre Schwächen gegenseitig ausgleichen können.

Testverfahren in der Personalauswahl werden auch in der Führungskräfteentwicklung eingesetzt. Als ein Bestandteil zur Beurteilung des Führungspotenzials von Mitarbeitern, die man bereits aus dem Berufsalltag kennt, können diese Persönlichkeitstests sinnvolle Hilfe leisten.

Fazit

Testverfahren zur Personalauswahl bieten viele Vorteile: Sie sind normiert, wissenschaftlich getestet, vergleichbar und leicht durchzuführen. Fast jeder Persönlichkeitstest in der Personalauswahl kann vom Kandidaten allein zuhause am Rechner durchgeführt werden. Für Recruiter entstehen so nur geringe Kosten und es können in derselben Zeit deutlich mehr Kandidaten angeschaut werden. Allerdings haben die meisten der Verfahren gemeinsam, dass sie nicht für den Einsatz zur Personalauswahl konzipiert wurden, sondern für die Diagnose psychischer Störungen und Abweichungen von der Norm.

Die Persönlichkeitsprofile, die man aus den verschiedenen Tests erhält, lassen zwar Rückschlüsse auf bestimmte Stärken und Schwächen der Kandidaten zu, eine zuverlässige Prognose darüber, wie sich jemand in einer bestimmten beruflichen Situation verhalten wird, kann jedoch kein Test geben. Daher muss man die Aussagen aus solchen Testverfahren immer im Zusammenhang mit anderen Eindrücken, die man sich von einem Kandidaten gemacht hat, sehen.

Wer sich bei der Personalauswahl für Führungspositionen allein auf einen Persönlichkeitstest in der Personalauswahl verlässt, vernachlässigt wichtige andere Methoden wie Assessment Center, die Sichtung von Lebenslauf und Referenzen sowie vor allem das nicht zu ersetzende persönliche Gespräch.

Der Leitfaden für alles, was Du über Facebook Jobs wissen musst

Die Personalbeschaffung hat sich in den letzten zehn Jahren drastisch verändert. Unternehmen wachsen schnell und sind in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Umfeld. Um Top-Talente anzuziehen, ist es entscheidend, über Strategien im Social Recruiting zu verfügen und neue Plattformen wie Facebook Jobs zu nutzen. Diese sind einfacher, als die Google Jobs Vorausetzungen und die Bewerbung über Facebook Jobs wird zur Regel.

Wenn man bedenkt, wie sich soziale Plattformen wie Twitter und Facebook auf die Art und Weise auswirken, wie wir als Gesellschaft funktionieren, ist das Gewicht erheblich. Social Media hat das Verhalten von der Nachrichtenübermittlung bis hin zur Stellensuche völlig verändert, sodass man den Wert von Social Media in der Geschäftswelt leicht erkennen kann. Mit dem gemeinsamen Verständnis, dass das Finden und Halten von Top-Talenten eine Schlüsselkomponente für die Führung eines wettbewerbsfähigen Unternehmens ist, spielt die Bewerbung über Facebook Jobs eine wichtige Rolle.

Wie funktioniert Facebook Jobs?

Die Antwort auf die Frage, wie funktioniert Facebook Jobs?, hat mehrere Facetten. Ja, Social Recruiting funktioniert. Facebook Jobs sind mehr als ein Konzept statt einer Technik definiert und sollen traditionelle Rekrutierungsmethoden ergänzen. Dabei werden in vielen Bereichen Facebook Jobs heute bereits eher die Regel, als die Ausnahme.

Personalbeschaffer haben festgestellt, dass Stellenanzeigen über Facebook schalten es ihnen ermöglicht, den Kandidatenpool effektiver einzugrenzen und schnell Personen zu finden, die für die Stelle qualifiziert sind.

Wenn Unternehmen Social Recruiting-Strategien richtig umsetzen, erhalten sie ihre Markenbotschaft auf zahlreichen sozialen Netzwerken und zeigen mit Social Recruiting potenziellen Kandidaten ein verlockendes Bild von ihrer Unternehmenskultur. Aktuelle Statistiken belegen den Trend zur Bewerbung über Facebook Jobs und andere soziale Kanäle:

  • 73 % der 18-34 jährigen fanden ihren letzten Job über Facebook Jobs und Social Media
  • 59 % der Personalvermittler bewerteten Kandidaten, die über Jobs on Facebook rekrutiert wurden, als „höchste Qualität“
  • 21 % der Kandidaten gaben an, dass sie ihren Traumjob über Facebook Jobs gefunden haben
  • 89 % der Personalvermittler sagen, dass sie jemanden außerhalb von LinkedIn eingestellt haben
  • Während 94 % der Personalvermittler Social Media für ihre Arbeit nutzen, nutzen nur 39 % aller Arbeitgeber Social Media für die Personalbeschaffung und -einstellung
  • 83 % der Arbeitssuchenden bevorzugen Facebook Jobs gegenüber jedem anderen sozialen Netzwerk

Warum traditionelle Rekrutierungsstrategien nicht mehr ausreichen

Traditionelles Recruiting basierte darauf, potenzielle Mitarbeiter mit viel Zeitaufwand und hohen Kosten zu finden. Diese Strategien sind zwar noch im Einsatz, haben aber erhebliche Nachteile gegenüber einer gut ausgeprägten sozialen Rekrutierungsstrategie – vor allem was die Kosten betrifft. Auch die Google Jobs Vorausetzungen machen es Unternehmen schwer.

Zum Beispiel Indeed.com, eine Website mit mehreren Millionen Besuchern im Monat. Stellenanzeigen werden auf Cost-per-Click-Basis berechnet, deren Kosten zwischen 0,25 $ und 1,50 $ pro Klick liegen können. Dies mag nicht viel erscheinen, aber wenn Deine Stellenausschreibung 2.000 Klicks ansammelt, können sich die Kosten sehr schnell summieren. Diese traditionelle Strategie ist immer noch effektiv, kann aber sowohl in Bezug auf Geld als auch Arbeit sehr kostspielig sein. Stellenanzeigen über Facebook schalten sind hier wesentlich preiswerter und zugleich einfacher, als die Google Job Vorausetzungen.

Die effektivsten Strategien im Social Recruiting

Social Recruiting mit Facebook Jobs Ads kann sowohl passiv als auch aktiv durchgeführt werden. Es ist wichtig, einen konkreten Plan zu formulieren, bevor Du Jobs on Facebook und in anderen sozialen Medien veröffentlichst. Nachfolgend einige Strategien für das Social Recruiting, die Dir den Einstieg erleichtern. Du wirst sehen, Facebook Jobs sind einfacher als die Google Job Vorausetzungen.

Definiere Deine Ziele der Facebook Jobs Ads

Der Weg zum Erfolg beginnt immer mit dem Legen eines soliden Fundaments. Es ist einfach für Unternehmen, sich in die Verbindung mit Kandidaten über eine Vielzahl von Plattformen zu verstricken, während sie an Ihrer Personalbeschaffungsstrategie arbeiten. Wenn sie jedoch anfangen, ihre Aufmerksamkeit auf Dutzende von Plattformen ohne vorgegebene Ambitionen zu verteilen, werden sie sich auf einen unnötigen Kampf einstellen.

Heute rekrutieren 84 % der Unternehmen über Social Media. Die Art und Weise, wie sie Social Media nutzen, um Ihre Personalbeschaffungsstrategie zu informieren, kann jedoch mehrere verschiedene Aktionen umfassen, wie zum Beispiel:

  • Besuche LinkedIn, um mehr über die Berufserfahrung eines Kandidaten zu erfahren.
  • Kandidaten auf Twitter zu motivieren, mehr über ihre Interessen und was sie schätzen von sich preiszugeben. Die hilft auch, die richtige Kultur zu finden.
  • Überwachung von Facebook, um einen Einblick zu erhalten, wie sich Kandidaten vor Fremden, Freunden und Familie präsentieren.
  • Mit Pinterest und Instagram ein Gefühl dafür zu bekommen, wo Kandidaten ihre Freizeit verbringen oder wofür sie leidenschaftlich sein könnten.

Auf die richtigen Plattformen zugreifen

Personalbeschaffer sollten agil sein, wenn sie sich auf die Suche nach den talentiertesten und qualifiziertesten Kandidaten machen. Nicht nur, dass Jobs on Facebook eine vielfältigere Auswahl an Kandidaten zu bieten hat, sondern mehr als die Hälfte der Personalvermittler nennt Facebook Job Ads als die beste Quelle für qualitativ hochwertige Mitarbeiter. Um diese hochwertigen Mitarbeiter zu finden, ist es jedoch wichtig, die richtige Plattform zu nutzen.

Während LinkedIn oder Twitter wie der offensichtlichste Ort erscheinen mag, um Deine Social Media Rekrutierungsstrategie zu starten, ist es wichtig, Deinen idealen Kandidaten zu profilieren und zu überlegen, wo er am ehesten seine Zeit im sozialen Bereich verbringen wird. Zum Beispiel kann ein Grafikdesigner mehr Zeit mit visuellen Kanälen wie Instagram oder Pinterest verbringen, während ein Verkäufer wahrscheinlich aktiver auf Plattformen wie LinkedIn sein wird.

Facebook Job Ads und jede Plattform, die Du in Betracht ziehst, erfordert einen etwas anderen Ansatz für die Suche nach Kandidaten. Auf Twitter zum Beispiel wirst Du Hashtags integrieren wollen, um an den richtigen Gesprächen teilzunehmen und Deine Reichweite über Deine bestehenden Follower hinaus zu erhöhen. Alternativ kann es für Facebook Jobs sinnvoll sein, Karriereseiten und Jobgruppen zu besuchen, um potenzielle Mitarbeiter zu finden.

Es gibt Dutzende von Möglichkeiten, Deine Botschaft zu verstärken. Es erfordert nur, dass Du Deine Denkweise von Plattform zu Plattform änderst.

Facebook Ads zur Anpassung an eine sich ändernde Belegschaft

Wenn es um Facebook Job Ads und den Austausch mit dem Arbeitgeber geht, ist zu beachten, dass sich der moderne Arbeitsplatz ständig weiterentwickelt. Um in diesem Umfeld erfolgreich zu sein, ist es für Unternehmen wichtig, ihre Strategien zu überwachen und regelmäßig zu ändern oder zu aktualisieren, um sich an die neuen Gegebenheiten unserer kommenden Generationen anzupassen.

So wie die Google Job Vorausetzungen bieten Facebook Jobs Ads und jede andere Plattform ihre eigene Sammlung von Funktionen, mit denen die Aufmerksamkeit der Kandidaten geweckt werden kann. Es ist jedoch anzumerken, dass Millennials die technologisch versierte Generation sind und Facebook Job Ads für sie die Regel sind. Dies bedeutet, dass sie mehr von Unternehmen angezogen werden, die die gleichen Technologien nutzen, auf die sie jeden Tag zugreifen.

Stelle daher sicher, dass Du Instrumente im Social Recruiting mit Facebook Job Ads nutzt, die es Bewerbern ermöglichen, Lebensläufe über soziale Kanäle einzureichen, oder dass sie automatisch Kontaktformulare aus LinkedIn-Profilen ausfüllen. Auf diese Weise zeigst Du Deinen potenziellen Mitarbeitern mit Jobs on Facebook, dass Du es Dir zur Aufgabe gemacht hast, das Arbeitsumfeld zu schaffen, das ihnen vertraut ist.

Erstelle eine Onlinepräsenz, die Deine Marke widerspiegelt.

Da 7 von 10 Personalvermittlern der Meinung sind, dass die Unternehmenskultur der Schlüssel zur Gewinnung von Talenten ist, haben ein starker Ruf und eine positive Onlinepräsenz viel Gewicht, insbesondere bei Deinen passiven Kandidaten und Facebook Job Ads.

Um eine aktivere und positivere Social Media Präsenz zu entwickeln, denke über Dein Markenmanifest nach und wie Du die wertvollsten Teile Deines Unternehmens in Facebook Job Ads hervorheben kannst. Für die meisten Unternehmen geht es darum, die aktuellen Mitarbeiter zu präsentieren. Indem sie den Mitarbeitern die Möglichkeit geben, an ihrer Unternehmensstimme teilzuhaben, geben sie den Kandidaten Einblick in die Welt hinter den Kulissen, über die sie mehr erfahren möchten.

Binde Deine Mitarbeiter für Facebook Jobs ein

Die Fürsorge für Mitarbeiter ist ein Konzept, das alle Unternehmen fördern sollten. Durch die Einbindung Deiner Mitarbeiter in Stellenanzeigen über Facebook schalten kannst Du Deine Botschaft an ein viel breiteres Publikum weitergeben, das eher zuhört. Menschen vertrauen den Menschen mehr als Marken. Daher ist es wichtig, Deine Mitarbeiter für Deine Personalbeschaffung mit Jobs on Facebook zu nutzen.

Wenn Deine Mitarbeiter Facebook Jobs posten und darüber twittern, wie erstaunlich es ist, für Dich zu arbeiten, wird es natürlich ein größeres Publikum auf Deine Jobs on Facebook anziehen. Nicht nur für Deine Rekrutierungsbemühungen, sondern auch für Deine gesamte Onlinepräsenz. Potenzielle Kandidaten für Facebook Jobs Ads wollen den Nachweis, dass es den Menschen Spaß macht, für Dich zu arbeiten. Deine Mitarbeiter sind die einzigen, die das können.

Nutze die erweiterten Suchfunktionen für Facebook Job Ads

Es ist wichtig, Deine Zielgruppe in jedem Netzwerk zu verstehen, da sie von Plattform zu Plattform stark variieren kann. Wie bei den Google Job Vorausetzungen musst Du verstehen, wer zuhört, und kannst dann Deine Botschaft der Facebook Jobs Ads so anpassen, dass sie die richtigen Personen zur richtigen Zeit erreicht. Viele Menschen erkennen dies nicht.

Aber neben Facebook Job Ads haben die meisten der großen sozialen Netzwerke erweiterte Suchfunktionen integriert. Durch die Verwendung dieser erweiterten Suchfunktionen beim Stellenanzeigen über Facebook schalten kannst Du aktiv auf die Arten von Personen zielen, nach denen Du suchst, und mit ihnen auf individueller Basis in Kontakt treten.

Facebook Graph Suche für Facebook Jobs

Facebook Jobs ermöglicht es Dir, nach verschiedenen Attributen des Profils eines Benutzers zu suchen (Standort, Interessen, bevorzugte Seiten, Studienfach usw.). Du kannst für Facebook Jobs auch Anfragen verbinden, um ein präziseres Ergebnis zu erhalten. Du hast auch die Möglichkeit, Abfragen wie „Personen, die sich für Social Media und Informatik interessieren und in Berlin leben“ durchzuführen.

Mit der Facebook Graph Suche für Facebook Jobs kannst Du Einzelpersonen oder Gruppen von Einzelpersonen auswählen, von denen Du denkst, dass sie gut zu Deinem Unternehmen passen würden, basierend auf Interessen, Vorlieben und einer Reihe anderer Informationen. Diese Funktionen sind einfacher, als die Google Job Vorausetzungen.

LinkedIn Erweiterte Personensuche

Aufgrund des geschäftsorientierten Charakters von LinkedIn bieten die erweiterten Suchfunktionen den Personalvermittlern erhebliche Vorteile gegenüber anderen Netzwerken im Social Recruiting. Während etwa die Hälfte der erweiterten Suchfunktionen kostenlos zur Verfügung steht, gibt es einige, die einen LinkedIn-Premium-Account benötigen.

Der freie Teil der erweiterten Suche bietet immer noch eine Menge Flexibilität und Power, um qualifizierte Personen für offene Positionen bei Dir zu finden. Genauso kostenlos, aber weitaus einfacher, als die Google Job Vorausetzungen.

Twitter Erweiterte Suche

Die erweiterte Suchfunktion von Twitter ist eingeschränkter als die von Facebook und LinkedIn, kann aber bei richtiger Verwendung trotzdem leistungsstark sein. Finde zunächst heraus, welche Hashtags in Deine Branche am häufigsten verwendet werden, verwende sie dann in der erweiterten Suche und schränke die Ergebnisse nach geografischer Lage ein.

Teilnahme an LinkedIn- und Facebook-Gruppen

Indem Du ein aktiver Teilnehmer in Gruppen bist, kannst Du Deine Facebook Jobs dort posten. Du solltest ein aktiver Teilnehmer in Gruppen sein, bevor Du eine Stellenausschreibung verfasst, da es andernfalls sehr nach Werbung klingt und verpönt sein wird. Engagiere Dich mit den Gruppen und biete ihren Mitgliedern einen Mehrwert. Wenn die Gruppenadmins Dich bereits kennen, werden sie mit größerer Wahrscheinlichkeit Beiträge mit Facebook Jobs zulassen.

Traffic auf Deine Bewerbungsseite über Facebook Jobs & Co

Du solltest Dich nicht blind auf die Wirksamkeit von Facebook Jobs verlassen, sondern verschiedene Parameter aktiv messen:

Wie viele Personen landen über Facebook Jobs und andere Netzwerke auf Deiner Bewerbungsseite? Du kannst den Traffic auch nach verweisenden Netzwerken betrachten und Dich mit dieser Erkenntnis auf die Plattformen konzentrieren, die am besten funktionieren.

Anzahl der Aktivitäten. Wie viele Facebook Job Ads wurden beantwortet? Diese Zahl ermöglicht es Dir, den ROI aus Deinen sozialen Rekrutierungsbemühungen zu berechnen. Wenn diese Zahl deutlich niedriger zu sein scheint als erwartet, verbessere Deinen Bewerbungsprozess.

Anzahl der Gleichgesinnten/Kommentare/Likes der Facebook Jobs. Diese Zahlen ermöglichen es Dir, Deine Beiträge zu testen, um zu sehen, welche Arten von Facebook Jobs und Beiträgen gut laufen und welche ignoriert werden. Du solltest erkennen, dass Social Recruiting mehr eine langfristige Anstrengung ist. Also plane, daran festzuhalten. Beziehungen werden nicht über Nacht aufgebaut! Wenn Du geduldig und konsequent mit Deinen Bemühungen bist, wirst Du sicherlich Ergebnisse mit Facebook Jobs sehen.

Begeistere Dein Publikum und halte das Gespräch am Laufen

Beim Social Recruiting ist es wichtig, nicht aus den Augen zu verlieren, was dieser Ansatz in seinem Kernbereich ist. Das bedeutet, dass Deine Konversationen bei Facebook Jobs in beide Richtungen gehen sollten und Du immer bereit sein musst, Fragen zu stellen und zu beantworten. Der Austausch mit dem Arbeitgeber sollte zu Beginn auf der gleichen Plattform wie eben Facebook bei Facebook Jobs bleiben.

Achte gleichzeitig darauf, dass Du Dich nicht ausschließlich auf Stellenanzeigen über Facebook schalten konzentrierst. Du solltest bei Jobs on Facebook stets bestrebt sein, Gespräche anzuregen, die verschiedene Gruppen von Menschen einbeziehen, hilfreiche Ressourcen teilen und ihre Botschaft mit dem Ton dessen, was Deine Unternehmensmarke repräsentieren möchte, durchdringen.

Infolgedessen werden sich talentierte Mitarbeiter auch dann mit Deine Marke beschäftigen, wenn aktuell keine Jobs verfügbar sind. Dies hilft Dir, einen Pool von Talenten für künftige Vakanzen zu schaffen und weiterhin ohne die Google Job Vorausetzungen auszukommen.

Fazit

Das Rekrutierungsumfeld verändert sich mit Facebook Jobs. Die Gewinnung der richtigen Talente ist nicht mehr nur ein linearer Prozess, bei dem es nur darum geht, eine Stellenanzeige zu veröffentlichen und darauf zu warten, dass die Bewerbungen eintreffen. Erfolgreiche Unternehmen legen Wert darauf, ein soziales Umfeld zu schaffen, in dem die Mitarbeiter nach innen und außen miteinander umgehen.

Das Fazit ist: Social Recruiting funktioniert und ist mehr, als nur eine Plattform für den Austausch mit dem Arbeitgeber. Alles, was Du bei Facebook Jobs tun musst, ist sicherzustellen, dass Du über die richtigen Ressourcen verfügst und nutzt, um die besten Kandidaten für den Einstieg in Dein Unternehmen zu finden.

Mit diesen Eigenschaften überzeugst Du Deinen Chef im Vorstellungsgespräch

Glückwunsch! Du hast es tatsächlich geschafft- Deine Bewerbungsunterlagen haben den Chef oder Personalleiter so überzeugt, dass Du zum Vorstellungsgespräch einladen wurdest. Nun heißt es also: die Chance nutzen und im Bewerbungsgespräch punkten. Doch wie kannst Du Deine Mitbewerber schlussendlich „ausstechen“ und das Rennen um den begehrten Job machen? Welche Eigenschaften werden von Dir im Vorstellungsgespräch erwartet?

Gibt es tatsächlich „gute Eigenschaften im Vorstellungsgespräch“, die Du kennen solltest? Wie kann ich mich perfekt auf das Vorstellungsgespräch vorbereiten? Der nachfolgende Text liefert Dir Antworten auf genau diese Fragen und gibt Dir zudem Tipps, wie Du im Bewerbungsgespräch Punkte und Sympathiepunkte sammeln kannst.

Warum sind gute Charaktereigenschaften überhaupt wichtig?

Gute Eigenschaften öffnen Dir nicht nur Türen im Vorstellungsgespräch, sondern auch im täglichen Miteinander mit den Menschen. Schließlich sind wir zwar Individuen, leben jedoch in einer Gesellschaft zusammen. In dieser muss selbstverständlich jeder auf den anderen Rücksicht nehmen.

Gute Eigenschaften werden aber auch im Job gefordert, da sie nicht nur das Miteinander erleichtern, sondern wirtschaftlich von Vorteil sind. Letztendlich sucht der Chef einen neuen Arbeiter, der für ihn (und die Firma) Aufgaben und Arbeiten übernimmt. Im Vorstellungsgespräch zählst Du in erster Linie als Mensch, aber auch als Arbeitskraft, die in das Unternehmen integriert werden soll. Der Chef muss somit Vorstellungsgespräch herausfinden, ob Du die Person bist, die vom Unternehmen gewünscht wird.

Gute Eigenschaften im Vorstellungsgespräch: welche genau sind das?

1. Die Fach- und Sachkompetenz

Diese Eigenschaft ist im Vorstellungsgespräch besonders wichtig. Warum? Schließlich ist genau dies der Hauptgrund, warum Du Dich im Unternehmen beworben hast. Dein Chef möchte von Dir wissen, welche Erfahrungen Du bereits in dem Arbeitsgebiet gesammelt hast, ob Du Dich mit dem Unternehmen oder der Branche entsprechend auskennst. Hier kannst Du zum Beispiel wunderbar auf Praktika oder bisherige Berufserfahrungen zurückgreifen und dem Arbeitgeber berichten. Signalisiere Interesse am Unternehmen und stelle zum Beispiel eine Frage, die Dir angemessen und wichtig erscheint, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet.

2. Teamfähigkeit

Einer der wohl wichtigsten Eigenschaften, die Du besitzen solltest. Nicht nur im Privatleben solltest Du in der Lage sein, Aufgaben im Team zu meistern, sondern selbstverständlich auch in Deinem Beruf. Diese Eigenschaft wird wohl von jedem Personaler verlangt, einfach deshalb, weil sie von unschätzbarem Wert ist und Zusammenarbeit immer gefragt ist. Du solltest aber nicht nur in der Lage sein, im Team zu arbeiten, sondern solltest auch Verantwortung übernehmen und dies ruhig im Bewerbungsgespräch betonen. So sieht der Chef, dass Du sowohl Teamspieler bist, aber auch selbständig Aufgaben erledigen kannst.

3. Selbstständigkeit/Eigenverantwortlichkeit

Diese Eigenschaft deckt sich ein bisschen mit den vorherigen Eigenschaften, wird von den Personalchefs jedoch gerne gesehen. Mit diesen Charaktereigenschaften zeigst Du, dass Du in der Lage bist, selbständig Aufgaben zu erkennen, diese abzuarbeiten, aber auch um Hilfe zu fragen (etwa bei Kollegen oder Vorgesetzten) wenn es nötig sein sollte. Zudem bedeutet Eigenverantwortlichkeit auch ein Stück weit, dass Du sehr genau weißt, wo Deine Stärken und Schwächen liegen, wann Du lieber einmal nachfragen solltest oder wo Du Dinge am besten nachschlagen kannst. Als Beispiel kannst Du Deine vorherigen Arbeitserfahrungen schildern oder Projekte erwähnen, an denen Du selbständig beteiligt warst.

Im Vorstellungsgespräch ebenso gerne gesehen ist die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Schließlich möchtest Du Dich und das Unternehmen voranbringen. Auch hier kannst Du einen Eindruck aus früheren Arbeiten, Praktika oder Projekten vermitteln, die Du Deinem zukünftigen Chef erzählst, um Ihn von Deinen guten Eigenschaften zu überzeugen.

Weitere gute Eigenschaften im Vorstellungsgespräch

Ebenso gerne gesehen bei Chefs ist die Fähigkeit zur Mobilität. Damit ist nicht Pünktlichkeit oder Zuverlässigkeit gemeint, denn diese Eigenschaften sollten selbstverständlich sein. Vielmehr geht es bei der Mobilität darum, beruflich umherzureisen oder auch die Bereitschaft zu zeigen, einen Umzug zu erwägen. Flexibilität und Mobilität werden heutzutage immer wichtiger, da auch die Unternehmen global denken und ihre Mitarbeiter zum Teil auf Dienstreisen oder Fortbildungen schicken, die nicht am direkten Standort der Firma sind. Den Punkt der Mobilität kannst Du zum Beispiel wunderbar unterstreichen, indem Du auf vergangene Auslandsaufenthalte oder auf Dein Studium/Praktikum im Ausland verweist.

5. Offen für Kompromisse und aufgeschlossenes Verhalten

Wer zu sehr mit dem Kopf durch die Wand möchte, wird es beim Vorstellungsgespräch schwer haben. Zwar sind auch Eigenschaften wie Durchsetzungsfähigkeit gerne gesehen, allzu sehr herausstechen sollte sie jedoch nicht. Vielmehr erwartet Dein Chef von Dir, dass Du Dich im Zuge der Teamfähigkeit auch vernünftig mit Kollegen oder Vorgesetzen einigen kannst, wenn es einmal zu Konflikten oder Problemen kommen sollte. Ein idealer Verweis könnte hier zum Beispiel Deine Tätigkeit als Mediator oder Konfliktlöser in der Schule/Studium/Praktikum sein.

So sieht Dein Chef, dass Du mit Konfliktsituationen vertraut und in der Lage bist, Lösungswege oder Vorschläge anzubieten. Auch Aufgeschlossenheit zählt zu den guten Eigenschaften in einem Bewerbungsgespräch. Ein aufgeschlossenes Verhalten hat auch etwas mit der Art zu tun, wie Du auf Deine Mitmenschen zugehst, wie Du auf neue Ideen und Vorschläge reagierst. Wiegelst Du zuerst die Risiken und Contra-Punkte ab? Oder hörst Du Dir Vorschläge erst einmal in Ruhe an?

Gute Eigenschaften im Vorstellungsgespräch: Zielstrebigkeit und Lernbereitschaft

Du arbeitest gern fokussiert auf Dein Ziel hin und ruhst nicht eher, bist Du Deine Aufgabe vollendet hast? Auch diese Eigenschaft wird gerne gesehen. Hier musst Du jedoch aufpassen, dass Du nicht zu „forsch“ herüberkommst, da zu zielstrebiges Verhalten auch falsch oder zu dominant ausgelegt werden kann. Die nächste Eigenschaft, die Du wunderbar an Deinem Lebenslauf „vertiefen“ kannst, ist die Bereitschaft zu Lernen und sich immer weiterfortzubilden.

Du hast beispielsweise angefangen, eine Fremdsprache oder ein Instrument zu erlernen? Damit zeigst Du Deinem Chef, dass Du bereit bist, Dich weiterzubilden. Frage beispielsweise bei Gelegenheit nach, welche Weiterbildungsmaßnahmen das Unternehmen anbietet oder- noch besser, erzähle, dass Du mit Interesse die Fortbildungsmöglichkeiten auf der Internetseite gelesen hast.

Wie den Chef /Personaler im Bewerbungsgespräch überzeugen?

Gute Eigenschaften im Vorstellungsgespräch sind natürlich eine schöne Sache. Jedoch muss der Chef von diesen auch überzeugt werden. Erhältst Du nun die Einladung zum Bewerbungsgespräch, solltest Du Dich auf dieses entsprechend vorbereiten. Dazu gehört nicht nur das passende und vor allem saubere (und gebügelte) Outfit und ein annehmbares Erscheinungsbild, sondern auch die innere Einstellung, mit der Du zum Bewerbungsgespräch gehen solltest.

Gute Eigenschaften im Bewerbungsgespräch hervorzuheben ist deshalb sinnvoll, weil es im Bewerbungsgespräch vor allem darum geht, sich besser kennen zu lernen. Der Arbeitgeber möchte vor allem wissen, wer genau hinter der eingesendeten Bewerbungsmappe steckt und ob der erste Eindruck sich mit Deinem „echten Ich“ deckt. Als gute Eigenschaften im Vorstellungsgespräch gelten natürlich die oben genannten, die immer sehr gut bei Chefs ankommen. Dennoch müssen auch andere gute Eigenschaften im Vorstellungsgespräch genannt werden: so bewirbst Du Dich zwar um diesen Job, solltest aber nicht zu unterwürfig oder gar als „Bittsteller“ auftreten. Hier ist sogar ein gesundes Selbstbewusstsein gefragt, da auch Dein Chef registriert, wenn Du zu unterwürfig oder schüchtern erscheinst.

Als gute Eigenschaften im Vorstellungsgespräch gelten immer noch die „Soft Skills“, zum Beispiel Kommunikationsbereitschaft und ein höfliches Verhalten. Bedenke: schon beim Hereinkommen und der Begrüßung wird Dein Chef sich ein erstes Bild von Dir machen. Wie bist Du gekleidet? Wie verläuft der Händedruck? Vor allem der Händedruck sollte niemals zu „schlaff“ sein, gerade wenn Du eine Frau bist. Ein „gesunder“ Händedruck vermittelt dem Chef ein gutes Selbstbewusstsein, dies sollte auch Deine Körperspannung und gesamte Haltung ausdrücken.

Charaktereigenschaften wie offenes und gefühlvolles Verhalten machen symphytisch

Als gute Eigenschaften im Vorstellungsgespräch sollten auch die oben genannten Charakterzüge nicht fehlen. So haben Studien in Texas belegt, dass ein zu „cooles“ Verhalten bei den Chefs gar nicht gut ankommt. Bist Du als Bewerber „zu überzeugt“ von Dir, wird dies oft als empathielos oder rücksichtslos verstanden. Vermittle schon bei der Begrüßung, dass Du Dich freust, eingeladen worden zu sein. Am besten gelingt dies natürlich mit einem Lächeln. Eine offene Kommunikation wirkt ebenfalls positiv: so könntest Du während der Begrüßung sagen, dass Du Dich freust hier zu sein oder Dich nochmals für die Einladung bedanken. Etwas Smalltalk kann die Stimmung ebenfalls aufbessern.

Oft fragen die Chefs zum Beispiel, wie die Anreise gelaufen ist und ob Du gut hergefunden hast. Hier solltest Du wenn nur Positives berichten- etwa, dass Du Dich zwar zunächst fast verlaufen hättest, dann aber schnell nach dem Weg gefragt hast oder Dein Handy benutzt hast. So zeigst Du Deinem Chef: ich kann auch in „heiklen“ Situationen schnell reagieren und durch Kommunikation an mein Ziel gelangen. Niemals solltest Du Fragen mit „Einzeilern“ beantworten. Also nicht zum Beispiel einfach nur „gut“ oder „ja“ antworten. Dies wirkt nicht nur unhöflich, sondern auch unkommunikativ und steif.

Gute Eigenschaften im Vorstellungsgespräch vereinen: die Selbstpräsentation

Die so genannte „Selbstpräsentation“ kommt in fast jedem Bewerbungsgespräch vor. So wird der Chef zum Beispiel sagen: „Erzählen Sie doch mal ein bisschen über sich“ oder „Warum sollte unser Unternehmen Sie einstellen?“. Dieser Part des Bewerbungsgesprächs ist dient vor allem dazu, sich einen weiteren Eindruck von Dir zu verschaffen. Wie geht der Bewerber mit dieser Frage um? Hält er den Stress aus? Inwiefern passen die Aussagen im Lebenslauf zu den Aussagen hier im Gespräch? Gute Eigenschaften im Vorstellungsgespräch kommen nun vielfach zum Ausdruck. So musst Du Deinen Chef natürlich von Dir überzeugen, musst jedoch auch spontan in der Lage sein, einen Übergang zum Unternehmen zu schaffen.

Die Selbstpräsentation dauert in der Regel nur wenige Minuten und heißt nicht, dass Du nun Deinen kompletten Lebenslauf erzählen sollst. Der Chef möchte wissen, warum ausgerechnet Du auf die ausgewiesene Stelle im Unternehmen passt. So kannst Du beispielsweise so beginnen, in dem Du Dich für die Einladung bedankst oder ganz ehrlich sagst, dass Du Dir schon Gedanken zu diesem Punkt gemacht hast. Du stellst Dich noch einmal kurz namentlich vor, erwähnst Deine letzte Arbeitsstelle oder Deinen Abschluss.

Überlege Dir im Vorfeld zwei bis drei Stationen/Projekte/Arbeitsfelder, die Du damals absolviert hast und die zur jetztigen Stellenausschreibung passen. Damit schlägst Du auch einen Bogen zum neuen Arbeitgeber und stellst eine Verbindung her. Dazu musst Du Dich im Vorfeld natürlich eingehend mit der Stellenanzeige und dem Unternehmen an sich beschäftigen. Wichtig in diesem Part des Vorstellungsgespräches ist es, die Chefs von Dir zu überzeugen. Jedoch solltest Du natürlich nicht arrogant oder eingebildet erscheinen.

Als gute Formel hat sich hier die „Ich bin-ich kann- ich will“ Formel erwiesen. So kannst Du Dich zunächst vorstellen und Deinen letzten Abschluss erwähnen. In der ich-kann Phase folgen nun die wichtigen Stationen aus Deinem Lebenslauf oder Eigenschaften, die zum Unternehmen passen. Dies drückst Du in der „Ich will“ Phase aus. Was möchtest Du in diesem Unternehmen leisten? Es muss klar sein, dass Deine Entwicklung in genau diesem Unternehmen weitergehen soll.

Gute Eigenschaften im Vorstellungsgespräch: wahres Interesse und Begeisterung

Auch dies sind gute Eigenschaften im Vorstellungsgespräch, die Dein Chef unbedingt sehen möchte. Dies heißt also, dass Du nicht bloß Deine Vorstellung „herunterleiern“ solltest, sondern wirklich mit Begeisterung dabei sein solltest. Diese Begeisterung sollte auch bis zum Schluss des Gesprächs beibehalten werden. Eine sehr beliebte Frage von Personalchefs ist: „Haben Sie sonst noch irgendwelche Fragen?“. Hier solltest Du auf keinen Fall einfach mit „nein“ antworten. Dies kommt im Vorstellungsgespräch gar nicht gut an. Informiere Dich im Vorfeld ausreichend und stelle zum Beispiel eine Frage zu einem spannenden Projekt, welches das Unternehmen gerade durchführt.

Gute Eigenschaften in einem Vorstellungsgespräch sind also zwingend notwendig, um im Vorstellungsgespräch bei den Chefs zu punkten. Dennoch solltest Du natürlich immer noch „Du“ bleiben und Dich keineswegs total verstellen.

Was ist eigentlich JavaScript? Eine Einführung in die Welt der Programmiersprachen

JavaScript ist eine von Brendan Eich entwickelte clientseitige Skriptsprache. Sie entstand für den damals populären Browser Netscape und kann heute auf allen Betriebssystemen und fast allen Webbrowsern ausgeführt werden. Zum Javascript programmieren brauchst Du lediglich einen Texteditor, um den JavaScript Code zu schreiben und einen Browser, um ihn auszuführen.

Was ist JavaScript?

JavaScript (abgekürzt JS) wurde ursprünglich entwickelt, um Webseiten lebendig zu machen. Die Programme in dieser Sprache werden als Skripte bezeichnet. Der JavaScript Code kann direkt in HTML integriert und beim Laden der Seite automatisch ausgeführt werden. Ein separater JavaScript Download ist somit nicht notwendig.

Skripte werden im Klartext bereitgestellt und ausgeführt. Sie benötigen keine spezielle Vorbereitung oder Kompilierung, um ausgeführt zu werden. Benutzer müssen lediglich darauf achten, in ihrem Webbrowser Javascript zu aktivieren.

Warum JavaScript?

Als JavaScript erstellt wurde, hatte es zunächst einen anderen Namen: „LiveScript“. Zu dieser Zeit war Java sehr populär, sodass sich die Entwickler entschieden,  JavaScript als „jüngeren Bruder“ von Java zu positionieren. Im Laufe der Entwicklung wurde JS zu einer völlig unabhängigen Sprache mit einer eigenen Spezifikation namens ECMAScript und hat überhaupt keinen Bezug zu Java.

Heute kann JS Code nicht nur im Browser, sondern auch auf dem Server oder sogar auf jedem Gerät ausgeführt werden, das ein spezielles Programm namens JavaScript-Engine hat.

Der Browser verfügt über eine eingebettete Engine, die manchmal als „JavaScript Virtual Machine“ bezeichnet wird. Manche Webbrowser haben JS aus Sicherheitsgründen standardmäßig deaktiviert. In den Einstellungen lässt sich JavaScript aktivieren.

Wie funktionieren JavaScript Engines?

JS Engines sind im Inneren sehr kompliziert. Aber JavaScript Lernen und JavaScript Programmieren ist einfach.

  • Die Engine (eingebettet, wenn es sich um einen Browser handelt) liest („parst“) das Skript.
  • Dann konvertiert („kompiliert“) sie das Skript in die Maschinensprache.
  • Und dann wird der Maschinencode ausgeführt, ziemlich schnell.

Die Engine wendet Optimierungen in jeder Phase des Prozesses an. Sie beobachtet sogar das kompilierte Skript, während es läuft, analysiert die Daten, die durch es fließen, und wendet Optimierungen auf den Maschinencode an, die auf diesem Wissen basieren. Im Ergebnis sind JS-Skripte ziemlich schnell.

Was kann JavaScript im Browser bewirken?

Das moderne JS ist eine „sichere“ Programmiersprache. Es bietet keinen Low-Level-Zugriff auf Speicher oder CPU, da es ursprünglich für Browser erstellt wurde, die diese Zugriffe nicht benötigen.

Die Funktionen hängen stark von der Umgebung ab, in der JavaScript ausgeführt wird. Node.JS unterstützt beispielsweise Funktionen, die es JavaScript ermöglichen, beliebige Dateien zu lesen/schreiben und Netzwerkanfragen durchzuführen.

Im Browser ausgeführter Code kann alles, was mit der Manipulation von Webseiten, der Interaktion mit dem Benutzer und dem Webserver zu tun hat.

So bist Du mit Javascript Programmieren beispielsweise in der Lage:

  • Einer Seite neues HTML hinzuzufügen, den vorhandenen Inhalt oder die Styles zu ändern.
  • Auf Benutzeraktionen zu reagieren, sowie Mausklicks, Zeigerbewegungen und Tastendrücke auszuführen.
  • Anfragen über das Netzwerk an entfernte Server zu senden und Dateien herunter und hochzuladen (mithilfe der AJAX- und COMET-Technologien).
  • Erhalten und Setzen von Cookies, Fragen an den Besucher zu stellen, Nachrichten anzuzeigen.

Was kann JavaScript im Browser nicht leisten?

Die Fähigkeiten von JavaScript im Browser sind aus Gründen der Sicherheit des Benutzers eingeschränkt. Ziel ist es, zu verhindern, dass eine bösartige Webseite auf private Informationen zugreift oder die Daten des Benutzers schädigt. Da kein separater JavaScript Download vom Benutzer auszuführen ist, dient dies der Sicherheit des Benutzers.

Die Beispiele für solche Einschränkungen sind:

Der Code auf einer Webseite darf keine beliebigen Dateien auf der Festplatte lesen/schreiben, kopieren oder Programme ausführen. Er hat keinen direkten Zugriff auf die Funktionen des Betriebssystems.

Moderne Browser erlauben es, mit Dateien zu arbeiten, aber der Zugriff ist eingeschränkt und nur möglich, wenn der Benutzer bestimmte Aktionen ausführt, wie zum Beispiel das Ablegen einer Datei in ein Browserfenster oder die Auswahl über ein Tag.

Es gibt Möglichkeiten, mit Kamera/Mikrofon und anderen Geräten zu interagieren, aber sie erfordern die ausdrückliche Erlaubnis eines Benutzers. Somit wird vermieden, dass eine JavaScript-fähige Seite heimlich die Web-Kamera aktiviert, die Umgebung beobachtet und die Informationen beispielsweise an die NSA sendet.

Verschiedene Registerkarten/Fenster wissen in der Regel nicht voneinander. Manchmal tun sie das, zum Beispiel, wenn ein Fenster JavaScript verwendet, um das andere zu öffnen. Aber auch in diesem Fall kann es vorkommen, dass der Code von einer Seite nicht auf die andere zugreifen kann, wenn sie von verschiedenen Seiten kommt (von einer anderen Domain, einem anderen Protokoll oder Port).

Dies wird als „Same Origin Policy“ bezeichnet. Um das zu umgehen, müssen beide Seiten einen speziellen JavaScript Code enthalten, der den Datenaustausch übernimmt.

Die Begrenzung dient wieder der Sicherheit des Benutzers. Eine Seite von http://anysite.com darf nicht in der Lage sein, auf eine andere Browser-Registerkarte mit der URL http://gmail.com zuzugreifen und dort Informationen von dort zu stehlen.

JS kann leicht über das Netz mit dem Server kommunizieren, von dem die aktuelle Seite stammt. Aber seine Fähigkeit, Daten von anderen Servern/Domains zu empfangen, ist lahmgelegt. Obwohl möglich, bedarf es einer ausdrücklichen Zustimmung (ausgedrückt in HTTP-Headern) von der entfernten Seite.

Solche Einschränkungen gibt es nicht, wenn JS außerhalb des Browsers verwendet wird, zum Beispiel auf einem Server. Moderne Browser erlauben auch die Installation von Plugins/Erweiterungen, die erweiterte Berechtigungen erhalten können.

Was macht JavaScript so einzigartig?

Es gibt mindestens drei große Vorteile von JavaScript:

  1. Volle Integration mit HTML/CSS.
  2. Einfache Dinge werden einfach gemacht.
  3. Wird von allen gängigen Browsern unterstützt und standardmäßig aktiviert.

Zusammengefasst existieren diese drei Dinge nur in JavaScript und keiner anderen Browser-Technologie. Aus diesem Grund ist JS das am weitesten verbreitete Werkzeug zur Erstellung von interaktiven Webseiten.

Wenn Du planst, JavaScript zu lernen, ist es von Vorteil, die Perspektiven zu überprüfen. Kommen wir also zu den modernen Trends, die neue Sprachen und Browserfähigkeiten beinhalten.

Höhere Sprachen

Die Syntax von JS entspricht nicht den Bedürfnissen aller. Unterschiedliche Menschen wollen unterschiedliche Eigenschaften. Das ist zu erwarten, denn Projekte und Anforderungen sind für jeden unterschiedlich. So ist in jüngster Zeit eine Vielzahl neuer Sprachen entstanden, die in JS umgesetzt (konvertiert) werden, bevor sie im Browser laufen.

Moderne Tools machen die Konvertierung sehr schnell und transparent, sodass Du in der Tat in einer anderen Sprache programmieren und den Code automatisch konvertieren kannst.

Beispiele für solche Sprachen:

  • CoffeeScript führt eine kürzere Syntax ein, die es erlaubt, präziseren und klareren Code zu schreiben. Insbesondere Ruby-Entwickler schätzen diese Möglichkeit.
  • TypeScript konzentriert sich auf das Hinzufügen von „strict data typing“, um die Entwicklung und Unterstützung komplexer Systeme zu vereinfachen. Es wurde von Microsoft entwickelt.
  • Dart ist eine eigenständige Sprache mit einer eigenen Engine, die in Nicht-Browser-Umgebungen (wie zum Beispiel mobilen Apps) läuft. Es wurde ursprünglich von Google als Ersatz für JS angeboten.

Fazit

JavaScript wurde ursprünglich als reine Browsersprache entwickelt, wird aber inzwischen auch in vielen anderen Umgebungen eingesetzt. Derzeit hat JS eine einzigartige Position als die am weitesten verbreitete Browsersprache mit vollständiger Integration in HTML/CSS.

Es gibt viele Sprachen, die in JavaScript konvertiert werden und bestimmte Funktionen bieten. Es wird empfohlen, sie sich nach dem Beherrschen von JS zumindest kurz anzusehen.

Programmiersprachen – ein Überblick

In der heutigen, modernen Zeit sind Programmiersprachen besonders wichtig. Die Digitalisierung schreitet immer schneller voran und da ist es wichtig, dass man als Programmierer und Entwickler so viele Programmiersprachen wie möglich kennt. Auch wenn man keinen dieser Berufe ergreifen möchte, sollte man sich mit der Thematik befassen, da durch die Digitalisierung langfristig jede zweite Stelle bedroht ist. Daher gilt die Kenntnis von Programmiersprachen für viele Arbeitnehmer als wertvolle Fähigkeit.

Doch welche Sprachen sollte man am besten kennen und beherrschen? Es gibt eine Vielzahl an Programmiersprachen, die unterschiedliche Aufgaben lösen. Im diesem Blog wird die Tätigkeit beim Programmieren definiert und es werden Tipps gegeben, wie man das Programmieren lernen kann. Anschließend werden in einer Programmiersprachen-Übersicht einige der bekanntesten und wichtigsten Sprachen vorgestellt, mit deren Hilfe du deine Karriere vorantreiben kannst.

Definition von Programmiersprachen

Programmiersprachen sind formale Sprachen mit festen Vorschriften, dem sogenannten Syntax. Dadurch werden bestimmte Algorithmen und Strukturen festgelegt. Sehr viele Programmiersprachen bieten Entwicklern (zum Beispiel einem Softwareentwickler) Funktionen, mit deren Hilfe Variablen festgelegt oder Daten eingelesen werden. Auch Befehle für bestimmte Wiederholungen werden meist eingebaut.

Der Umfang der Programmiersprachen ist oft schon sehr hoch, kann aber durch zusätzliche Erweiterungen meist nochmal deutlich ausgebaut werden. Die neuen Programmiersprachen werden meist in einem sogenannten Editor geschrieben. Dabei wird der Programmcode automatisch in eine Sprache umgewandelt, welche der Computer erkennt und daraufhin einen Befehl ausführt.

Programmieren lernen

Wie kann man denn nun diese Programmiersprachen am besten lernen? Ideal wäre es, wenn du bereits über grundlegende Informatik-Kenntnisse verfügst und außerdem logisch und analytisch denken kannst. Dann sind viele Programmiersprachen kein Problem, auch wenn es am Anfang etwas länger dauern kann, sich die nötigen Basics anzueignen. Du solltest dazu viele Bücher lesen, die dir eine Programmiersprachen-Übersicht geben sowie Bücher, die die einzelnen Sprachen vertieft behandeln.

Am besten ist es zudem, dir in der Gruppe Unterstützung zu holen, wenn du bei einem spezifischen Problem nicht weiterkommst. Außerdem solltest du dir die Grundlagen der Softwareentwicklung aneignen. Du musst dafür aber kein Spezialist werden wie ein klassischer Softwareentwickler. Wähle außerdem den Bereich der Programmierung, mit dem du am besten zurechtkommst. Zum Beispiel in der Webentwicklung oder in der Anwendungsprogrammierung.

Zukünftig spielen auch Programmierungen für Virtual-Reality-Anwendungen und Künstliche Intelligenz eine sehr große Rolle.Um das Programmieren zu lernen, bietet es sich auch an, immer wieder mittels Open-Source-Software zu üben, um eine gewisse Routine für die recht anspruchsvolle Tätigkeit zu bekommen.

Außerdem kannst du Kurse, zum Beispiel an Universitäten besuchen, die dein Wissen vertiefen und dir eine Programmiersprachen-Übersicht bieten. Mit einem Zertifikat über einen erfolgreich abgeschlossenen Kurs kannst du zudem einen möglichen Arbeitgeber bei einem Bewerbungsgespräch überzeugen.

Arten von Programmiersprachen

Prinzipiell gibt es zwei große Arten von Programmiersprachen. Zum einen gibt es die deklarative Sprache. Hier legt ein Programmierer fest, was gemacht werden soll. Eine bekannte Sprache, die zu dieser Kategorie gehört, ist SQL (Structured Query Language), die später noch genauer erläutert wird. Zum anderen gibt es die imperative Sprache, bei der versucht wird, ein bestimmtes Problem zu lösen. Eine imperative Programmiersprache ist zum Beispiel Haskell.

Allerdings gehören in diese Kategorie auch objektorientierte Sprachen wie Java. In der heutigen digitalisierten Welt ist es leider nicht mehr ausreichend, eine Sprache aus einer dieser beiden Kategorie zu beherrschen. Besonders Softwareentwickler müssen inzwischen mehrere Programmiersprachen beherrschen, um ein Problem zu lösen, das nur durch Ausprobieren verschiedener Ansätze gelöst werden kann.

Welche Sprache ist die Wichtigste?

Grundsätzlich kann man nicht sagen, welche Programmiersprache nun die wichtigste ist. Wer als Softwareentwickler oder Programmierer tätig sein will, muss eine Spezialisierung wählen, die er auch anwenden will. Man sollte auch nicht einfach die Programmiersprache wählen, die laut Aussagen von irgendwelchen „Experten“ die größten Erfolgsaussichten für einen Job haben, sondern diejenige, die für einen selbst den größten Nutzen bringen. Nur so wirst du mit der Tätigkeit auch wirklich Spaß haben.

Allerdings sollte auch nicht eine Sprache gewählt werden, die fast keinen Nutzen bringt und die in kaum einem Gebiet angewendet wird. Auch die Motivation des Gehaltes sollte bei der Auswahl der zu lernenden Programmiersprache nur eine untergeordnete Rolle spielen. Es sollte grob auf die Nachfrage von Arbeitgebern nach Fachkräften in der jeweiligen Sprache geachtet werden. Wenn man dann einigermaßen mit einer Sprache zurechtkommt und eine entsprechende Ausschreibung findet, stehen die Chancen gut, dass sowohl der Arbeitgeber als auch man selbst ein zufriedenstellendes Verhältnis schafft.
Im Folgenden werden nun die verschiedenen Programmiersprachen vorgestellt. Dabei wird auch auf die Schwierigkeit und die Anwendungsgebiete eingegangen. Außerdem erfolgt bei den wichtigsten Sprachen eine grobe Einschätzung des möglichen Jahresgehaltes.

Programmiersprachen Übersicht

Sprache C

Die Sprache C ist die Grundlage von C++ und eine der ältesten Programmiersprachen. Sie spielt in vielen Bereichen, zum Beispiel bei der Entwicklung von Betriebssystemen eine wichtige Rolle. Außerdem ist sie auch für die Entwicklung von Spielen und Grafikanwendungen beliebt. Die Sprache ist relativ kompliziert, allerdings kann dadurch auch der Aufbau von Programmiersprachen sehr gut gelernt werden, was ein großer Vorteil für das Aneignen von anderen Sprachen wie C++ ist. Mit dem Beherrschen von C hat man als Bewerber ein gutes, umfassendes Verständnis für Computer und damit eine sehr gute Chance auf einen Job.

Das durchschnittliche Gehalt liegt hier bei ca. 45.000 EUR.

Sprache C++

Diese Programmiersprache ist eine Erweiterung von C und ist für die maschinennahe Programmierung vorgesehen. Der ursprüngliche Name der Sprache war C with classes, aber später wurde sie schließlich in C++ umbenannt.
Besonders große Technologiekonzerne wie Apple oder Google nutzen diese Sprache, mit der eine objektorientierte Programmierung vorgesehen ist, um eine hohe Performance erreichen zu können.

Die Sprache ist seit langer Zeit ein Standard für das Schreiben von Programmen. Sie ist jedoch vor allem wegen der schnellen Ausführungszeit in komplizierteren Systemen beliebt. Da diese Sprache jedoch extrem umfangreich ist, braucht es einige Zeit und Durchhaltevermögen, um alles lernen zu können. Daher ist diese Programmiersprache für alle, die sich noch nie mit der Thematik beschäftigt haben, eher ungeeignet. Weltweit zählt C++ aber zu den weltweit am meisten verwendeten Programmiersprachen.

Das durchschnittliche Gehalt liegt hier bei ca. 50.000 EUR.

Sprache C# (C-Sharp)

Da Microsoft das Recht an dieser Sprache hat, ist C# für alles, was mit Microsoft (zum Beispiel Betriebssysteme) in Verbindung steht, relevant. Die Sprache C# ähnelt Java und steht daher in direkter Konkurrenz zu dieser Programmiersprache, die im Folgenden auch noch erklärt wird. Wer Anwendungen für Windows entwickeln möchte, sollte diese Sprache lernen oder alternativ zu Visual Basic ausweichen (wird im weiteren Verlauf ebenfalls erklärt).
Auch C-Sharp ist relativ kompliziert und eher für Entwickler geeignet als für Personen, die grundlegende Programmierkenntnisse erwerben wollen.

Das durchschnittliche Gehalt liegt hier bei ca. 40.000 EUR.

Sprache Java

Diese Programmiersprache wurde 1995 ursprünglich für Handys entwickelt, aber bietet heute ein weites Anwendungsfeld. Unter anderem wird sie für Cloud-Computing, animierte Websites oder für Apps im Android-Betriebssystem eingesetzt. Sie ist auch perfekt für die Entwicklung von Firmenanwendungen geeignet.

Java ist seit vielen Jahren eine der beliebtesten Programmiersprachen und funktioniert unabhängig von der Plattform. Das bedeutet, dass es auf Windows und Linus gleichermaßen gut läuft. Sie wird auch an vielen Hochschulen als beliebtes Fach für die Unterrichtung einer Programmiersprache genutzt.

Für Anfänger kann das Lernen etwas schwierig werden, da die Sprache praktisch unbegrenzt erweitert werden kann. Aber sobald man die Grundlagen gelernt hat, eröffnen sich extrem viele Möglichkeiten, verschiedenste Anwendungen zu programmieren. Java gehört in dieselbe Kategorie wie C und C++ und hilft dabei, diese Sprachen besser zu verstehen.

Das durchschnittliche Gehalt beträgt hierbei ca. 45.000 EUR.

Sprache Javascript

Die Programmiersprache Java dient hauptsächlich für die Programmierung von Apps, Webanwendungen und Spielen. Diese Sprache bietet sich besonders für Einsteiger an, die eine Website mit Interaktionsmöglichkeiten programmieren wollen. Javascript benötigt kein zusätzliches Programm, sondern kann direkt im Browser angewendet werden.

Javascript-Frameworks. wie Angular oder React sind außerdem bei der Entwicklung aktueller Webanwendungen sehr beliebt. Sie ist somit besonders für Webentwickler beliebt, aber auch Administratoren oder Desktop-Entwickler nutzen Java.

Die Sprache hat sich im Laufe der Zeit von einer Frontend- zu einer Backendsprache entwickelt. Javascript ist zudem auch für Entwickler bei WordPress geeignet. Die Sprache wird von einer Vielzahl von Entwicklern genutzt, was einen Austausch untereinander bei Problemen sehr einfach macht. Da Javascript zudem leicht zu lernen ist, bietet sich diese Programmiersprache für Neulinge in der Thematik besonders an. Je intensiver man sich mit Javascript beschäftigt, desto komplexer wird aber auch die Sprache. Daher ist Javascript auch für Fortgeschrittene nicht uninteressant.

Das durchschnittliche Gehalt liegt hier ungefähr bei 43.000 EUR.

Sprache Ruby

Die Sprache Ruby wird hauptsächlich für die Entwicklung von Webanwendungen mithilfe des Frameworks Ruby On Rails genutzt. Mit Ruby werden viele komplizierte Webanwendungen erstellt. Der Schwierigkeitsgrad von Ruby ist weder niedrig noch richtig hoch. Durch Online-Kurse kann man sich relativ unkompliziert die wichtigsten Grundlagen dieser Sprache aneignen.

Das durchschnittliche Gehalt beträgt hier ca. 50.000 EUR.

Sprache Visual Basic

Eine der Programmiersprachen, die für Einsteiger konzipiert ist. Heute wird Visual Basic im .NET Framework, also für Microsoftanwendungen verwendet. So ist Visual Basic zum Beispiel in Office-Anwendungen eine wichtige Sprache. Häufig werden sogenannte Makros programmiert, um zum Beispiel eine Excel-Tabelle automatisch ausfüllen zu lassen.

Sprache PHP

Diese Programmiersprache wird ebenfalls gerne in der Webentwicklung verwendet. Sie wird auf 80 Prozent aller Websites eingesetzt. Eigentlich war PHP ursprünglich gar nicht als Programmiersprache vorgesehen. Jedoch ist sie in den letzten Jahren sehr stark gewachsen und wurde stetig weiterentwickelt. Die Hauptaufgabe ist die Ausgabe einer Webseite und die Kontrolle über das, was im sogenannten Backend geschieht (also im Hintergrund der Website). Durch PHP kann also gesteuert werden, welche Teile der Homepage angezeigt werden sollen.

Sowohl CMS-Lösungen als auch TYPO 3 (Content-Management-Systeme) haben als Grundlage PHP, weshalb der Anwendungsbereich dieser Sprache sehr groß ist. Sie funktioniert sehr gut mit  Frontend-Lösungen wie HTML oder CSS (Diese werden weiter unten noch kurz erläutert). PHP ist eine sogenannte Skriptsprache, die der Sprache C ähnelt. Sie ist sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet. Allerdings wird PHP auch von vielen Entwicklern kritisiert, insbesondere das wenig ansprechende Design. Das durchschnittliche Gehalt beträgt hier ca. 44.000 EUR.

Sprache Python

Eine häufig benutzte Sprache, die besonders von Facebook und Google gerne benutzt wird. Die Sprache ist relativ einfach zu erlernen, da sie übersichtlich aufgebaut und gut verständlich ist. Auch von Entwicklern wird die Sprache gerne verwendet, da durch die Frameworks (ein Programmiergerüst für Softwareentwickler) innovative Projekte ermöglicht werden können. Für Einsteiger gibt es im Internet eine ganze Reihe von Tutorials und Einführungskursen, die das Lernen von Python sehr einfach machen.

Python ist für ein weites Aufgabengebiet vorgesehen und damit ein ähnlicher „Allrounder“ wie Java. Besonders für alle, die das codieren lernen möchten, ist Python eine einfache und zugängliche Sprache. Sie bietet Webentwicklern alle möglichen Tools, die man zum Beispiel für die Auswertung von großen Datensätzen braucht.

Das durchschnittliche Gehalt liegt bei etwa 40.000 EUR.

Sprache SQL (Structured Query Language)

Diese Sprache ist eine Datenbanksprache und perfekt dafür geeignet, Strukturen in Datenbanken herzustellen. SQL ist allerdings relativ schwer zu lernen, da es sich um eine der kompliziertesten Programmiersprachen handelt. Da in diesem Bereich seitens Arbeitgeber eine hohe Nachfrage besteht, kann es allerdings lohnenswert sein, sich mit dieser Sprache auseinanderzusetzen. Für Fortgeschrittene ist diese Sprache somit eine Möglichkeit, sich tiefer mit einer Programmiersprache zu beschäftigen. Einsteiger sollten lieber eine andere Sprache wählen.

Das durchschnittliche Gehalt liegt hierbei ungefähr bei 50.000 EUR.

Sprache Swift

Apple hat diese Programmiersprache speziell für seine Geräte entwickelt. Man benötigt den sogenannten XCode, um Swift auf dem MacOS programmieren zu können. Wer sich dafür entscheidet, im Gebiet der iOS-Entwicklung tätig werden zu wollen, für den kann es sich durchaus lohnen, sich näher mit dieser Sprache zu beschäftigen. Auch bei der Entwicklung von Serveranwendungen ist Swift gut geeignet. Die Sprache hat einen mittleren Schwierigkeitsgrad.

Es ist ein durchschnittliches Gehalt von ca. 50.000 EUR möglich.

Sprache Assembly Language

Man nutzt diese Maschinensprache hauptsächlich, um Anweisungen auf der Hardware-Ebene zu erstellen. Der Zweck ist es, den Mikrochips anzuweisen, was getan werden soll. Ein Chip wird ohne die Assembly Language nicht richtig funktionieren. Der Einsatzgebiet dieser Sprache ist sehr vielfältig, vor allem wird sie in der Medizinbranche eingesetzt. Für alle, die sich dafür interessieren, wie Chips in Computern funktionieren, kann sich die Aneigung von Assembly Language durchaus lohnen. Allerdings ist diese Sprache schwer zu lernen und noch schwerer zu meistern.

Wer dies jedoch geschafft hat, kann ein durchschnittliches Gehalt von ca. 60.000 EUR verdienen.

Sprache Kotlin

Die Programmiersprache Kotlin wird vor allem in der Webentwicklung benutzt und dient praktisch als Ergänzung zu Java. Noch gehört Kotlin zu einer der weniger bekannteren Programmiersprachen. Jedoch wurde von Google bestätigt, dass diese Sprache in Zukunft eine große Rolle für die mobilen Betriebssysteme spielen soll. Somit bietet sich hier ein großes Potenzial.

Der Schwierigkeitsgrad ist dabei ein wenig niedriger als bei Java. Es werden zudem viele Tutorials und regelmäßige Updates bereitgestellt, so dass man diese Sprache relativ schnell lernen kann. Somit ist diese Sprache besonders für Anfänger geeignet, wenn nicht sogar besser als Java, da die Lernkurve hier noch steiler ist.

HTML und CSS

Eigentlich sind HTML und CSS keine wirklichen Programmiersprachen. Allerdings werden sie gerne im Zusammenhang mit anderen Sprachen genannt. Vor allem für die Website-Erstellung sind diese Sprachen wichtig. Durch die Anwendung von HTML werden der Homepage Strukturen gegeben, die dann mit Inhalten befüllt werden. Mit CSS wird festgelegt, wie diese Strukturen dargestellt werden.

Weitere Programmiersprachen

In der Programmiersprachen-Übersicht wurden bereits die wichtigsten und häufigsten Sprachen genannt. Jedoch gibt es noch weitere Arten von Programmiersprachen, die eine nicht so hohe Relevanz haben, aber im Folgenden dennoch kurz aufgezählt werden. Perl ist eine Sprache, die schon in den 80er Jahren entwickelt wurde und vor allem für die Webentwicklung noch immer genutzt wird. Sie ist besonders für die Behebung von Fehlern geeignet. Für den Bereich der Künstlichen Intelligenz ist die Sprache Matlab ideal.

Weitere Sprachen wie Plankalkül, Fortran, Matlab, Algol 58 oder Foxpro werden in unterschiedlichen Branchen eingesetzt. Einige etablieren sich länger auf dem Markt, andere verschwinden aber recht schnell wieder, da sie kaum an Bedeutung gewinnen können. Niemand weiß, wie sich der Markt in Zukunft entwickeln wird. Arbeitnehmer, die sich mit mehreren Programmiersprachen beschäftigen, haben aber die besten Chancen auf eine gut bezahlte Position.

Fazit

Wie man sieht, gibt es eine enorm große Auswahl an Programmiersprachen. Daraus nun die optimale Sprache zu wählen, ist keine leichte Entscheidung. Man sollte auf keinen Fall seine Wahl von den Verdienstmöglichkeiten abhängig machen, da dies die Folge hat, dass man in einer Position landet, die einem überhaupt keinen Spaß macht und sehr frustrierend ist. Die wohl einsteigerfreundlichsten Programmiersprachen sind Java, Javascript, Python und Kotlin.

Wer anspruchsvollere Programmiersprachen nutzen will, wählt am besten C++ oder SQL. Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften, die gut programmieren können, ist unverändert hoch und bietet beste Chancen für alle, die in diesem Bereich ihre Karriere vorantreiben oder zumindest ihre Kompetenzen erweitern wollen.

Microcontroller – alles was Du darüber wissen musst

In diesem Ratgeber erklären wir Dir alles, was Du über Microcontroller wissen solltest. Wir stellen Dir PIC Microcontroller vor, informieren Dich über ein Microcontroller Kit und ein Microcontroller Board. Außerdem erfährst Du auch, was ein ARM Microcontroller ist. Microcontroller sind im Grunde Halbleiterchips. Zu ihnen gehören auf der einen Seite Peripheriefunktionen und auf der anderen Seite ein Prozessor.

Oft sind auch Programm- und Arbeitsspeicher auf einem Chip enthalten. Bei einem Microcontroller handelt es sich um ein sogenanntes Ein-Chip-Computersystem. Es gibt außerdem gewisse Microcontroller, die als System on a Chip alternativ dazu SoC genannt werden. Auf aktuellen Microcontrollern sind zudem sehr komplexe Peripheriefunktionen enthalten.

Dazu gehören beispielsweise

  • Controller Area Network ( kurz CAN),
  • Local Interconnect Network (kurz LIN),
  • Universal Serial Bus (USB),
  • Inter Integrated Circuit (I²C),
  • Serial Periphal Interface (SPI),
  • Ethernet (serielle Schnittstellen),
  • LCD Controller, sowie
  • Treiber,
  • PWM Ausgänge und
  • Analog Digital Umsetzer

Es gibt sogar einige Controller, die mit Funktionsblöcken ausgestattet sind, die analog oder hybrid sowie digital und programmierbar sind.

Was sind Microcontroller und wo werden sie überall eingesetzt?

Sie sind häufig nicht sichtbar, da sie in anderen Systemen integriert sind. Doch Du benutzt sie häufiger als Du vielleicht denkst, denn sie befinden sich in vielen technischen Geräten. Sie können in Chipkarten sein, zum Beispiel auf Telefon- und Geldkarten, aber auch in Waschmaschinen. Auch in den Geräten der Unterhaltungselektronik werden sie verbaut.

Dabei kann es sich um DVD-Player, Recorder, Fernbedienungen, TV Geräten, Büroelektronik oder in den Steuergeräten von Kraftfahrzeugen handeln. Damit werden dann Airbag, ABS, ESP, Motor und vieles mehr gesteuert. Ebenfalls in Uhren, Mobiltelefonen und Armbanduhren werden sie eingebaut. Des Weiteren sind sie in nahezu allen Peripheriegeräten von Rechnern enthalten, nämlich in der Maus, der Tastatur, im Monitor, Drucker, Scanner und anderen.

Die Ausstattung und Leistung sind den Anwendungen jeweils angepasst. Im Hinblick auf herkömmliche Computer bergen sie verschiedene Vorteile wegen ihrer Leistungsaufnahme und der Kosten. Kleine Controller sind in Form von hohen Stückzahlen bereits für wenige Cent erhältlich.

Keine klaren Grenzen

Die Grenze zwischen einem Controller und einem Microprozessor verläuft fließend. Das siehst Du daran, dass bereits nach einigen Jahren Microcontroller von innovativen Microprozessoren entwickelt wurden. Am einfachsten ist das, wenn bei einem herkömmlichen Microprozessor die verschiedenen Komponenten wie Zeitgeber, Interruptcontroller, Reset- und Takterzeugung, Interruptcontroller, Schnittstellenbaustein und teilweise ebenfalls der Speichercontroller in den Chip mit eingebaut werden.

Dann hast Du ein funktionstüchtiges Prozessorsystem erschaffen, das meistens nur noch Speicherbausteine und einen Quarz für den Takt brauchen. Dazu solltest Du passende Prozessoren verwenden, beispielsweise von ARM. Bei einem solchen Microcontroller kannst Du davon ausgehen, dass die Baureihen dann noch erhältlich sind, wenn die Mainstream CPU bereits seit langer Zeit nicht mehr erhältlich ist.

Zum Teil wird ein Microcontroller auch als Element von Multi Chip Modulen genutzt. Das ist immer dann der Fall, wenn Du unterschiedliche Halbleiterprozesse miteinander kombinieren möchtest, die gar nicht oder nur schlecht mit einem Chip kombiniert werden können. Als Beispiel können wir Dir die Kombination von Microcontrollern nennen, die mit Hochfrequenzschaltungen ausgestattet sind, die für Funkverbindungen, Flash ROM oder Leistungselektronik gedacht sind.

Zum Teil wird eine Lösung mit MCM auch dann verwendet, wenn die Kombination von Chips angedacht ist, der Aufwand allerdings verhindert werden soll, einen neuen zu entwerfen. Das ist zum Beispiel die Kombination von Netzwerkcontrollern oder den Anschlusstreibern für das Netzwerk und LCD Controller.

Es gibt aber auch herkömmliche Microcontroller, die nicht als Microprozessorsysteme genutzt werden sollen, sondern eher Steuerungsaufgaben übernehmen sollen. Der Vorteil dieser Microcontroller liegt darin, dass sie mit einem Single Chip betrieben werden können. Externe Speicherbausteine sind dazu nicht erforderlich. Der Befehlssatz der CPU enthält in der Regel spezielle Befehle zum Steuern der verschiedenen Signalleitungen.

Das erfolgt mit Bitmanipulationen. Genauso wichtig für diese Microcontroller ist eine sehr kurze Interrupt Latenzzeit, das heißt die Zeit, die der Microcontroller benötigt, um auf Unterbrechungsanforderungen der Signalquelle reagieren zu können. Zu den typischen Geräten dieser Art gehören Microcontroller verschiedener Marken, die Du dazu nutzen kannst. Um die Funktionen von Microcontrollern überwachen zu können, sind Watchdog Schaltungen erforderlich. Diese befinden sich häufig schon im Microcontroller.

Was sind PIC Microcontroller?

Bei diesen Microcontrollern handelt es sich um Produkte des Unternehmens Microchip Technology Inc. Diese PIC Microcontroller wurden früher mit Bezug auf kleine Befehlssätze entwickelt und sollten sich einfach bedienen lassen. Zu einem solchen Microcontroller Kit gehören circa 33 Befehle, bei den Baseline Controllern sind es sogar mehr als 70 Befehle.

Da es viele verschiedene PIC Microcontroller gibt, stehen für jede Anwendung Microcontroller des Unternehmens zur Verfügung. Sie wurden so konzipiert, dass sie abhängig von den Anforderungen nur wenig Beschaltung benötigen. Viele der Microcontroller sind außerdem mit internen RC Oszillatoren erhältlich.

Neu sind die PIC Microcontroller mit der Bezeichnung PIC32. Diese sind mit einem Microchip mit Controllerkern des Unternehmens MIPS Technologies ausgestattet. Nachdem die Produkte einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt wurde, standen auch schon erste Muster bereit. Außerdem gab es C-Compiler, Tools zur Hardwareentwicklung und Fachliteratur.

Die beliebten Entwicklungstools Real ICE und ICD2 können ab Version Nummer 8.0 immer noch genutzt werden, da diese die neuen Produkte weiterhin unterstützen. Die Microcontroller von PIC gibt es mit verschiedenen Gehäusen. Diese lassen sich lediglich durch die jeweilige Anzahl der Pins unterscheiden. Es gibt sie mit maximal 64 Pins.

Günstige Microcontroller der Marke PIC und preiswerte Entwicklertools gibt es mit C Compilern, die zum Teil gratis sind, bereits seit Beginn der 90er Jahre und heute auch noch werden diese Microcontroller gerne von Hobbyelektronikern verwendet. Die ersten, die dazu genutzt wurden, hießen PIC16C83.

Auch die Nachfolger wurden aufgrund des schon eingebauten Flash Speichers gerne verwendet. Sie sind auch heute noch erhältlich, allerdings sind sie mittlerweile nicht mehr so günstig. Es gibt aber Alternativen von anderen Marken, die im Vergleich dazu weniger kosten. Müssen größere Aufgaben erfüllt werden, solltest Du andere Controller verwenden, nämlich die mit der Bezeichnung PIC18Fxx, die aus der Enhanced Familie stammen.

Der Adressraum ist linear und sorgt dafür, dass funktionsfähige Programme einfacher entwickelt werden können. Dazu stehen verschiedene Programmiergeräte zur Verfügung, nämlich ein älteres namens PICkit2 oder die Weiterentwicklung PICkit3. Sie sind in der Lage, die modernen 8 oder 16 Bit Controller zu programmieren. Außerdem steht dazu ein weiterer Debugger einer anderen Marke bereit.

Im Internet gibt es verschiedene Schaltungen, mit denen Du Programmiergeräte von PIC einfach selber bauen kannst. Sie bestehen häufig nur aus wenigen Elementen, weshalb sie besonders leicht selbst gebaut werden können. Die harmonieren allerdings nicht mit jedem Rechner oder jedem PIC einwandfrei. Der PIC Development Programmer eignet sich für die Betriebssysteme Linux und Windows. Die Freeware Programmer Software wiederum ist für sehr viele Pics geeignet. Außerdem wird unterschiedliche Programmer Hardware unterstützt.

Was ist ein Microcontroller Kit?

Bei Microcontroller Kits handelt es sich um Sets mit unterschiedlichen Bestandteilen, je nach Set kann sich die Anzahl der Teile unterscheiden. Dabei sind zum Beispiel ein Microcontroller Board, Widerstände, USB Kabel, Netzteil, LEDs, Steckplatinen, Relais und vieles mehr. Es gibt Kits mit Pins für die enthaltene Steckplatine, bei denen kein Löten notwendig ist. Das Netzmodul sollte niemals überladen werden, da ansonsten die Clips und das Board verbrennen könnten.

Die Netzteile sind nicht gegen einen Kurzschluss geschützt, sodass sie durchbrennen könnten. Viele Kits eignen sich nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder und Jugendliche, die ein Interesse daran zeigen. Du solltest zu diesem Zweck die Altersempfehlung beachten, die bei jedem Kit angewendet wird. Häufig ist es so, dass Vorkenntnisse in Bezug auf Programmierung und Elektronik notwendig sind, um mit ihm umgehen zu können.

Besitzen Kinder noch keine Erfahrung in dieser Hinsicht, sollte sich jemand mit ihnen beschäftigen, der bereits Kenntnisse erworben hat und ihnen zeigt, wie es geht. Wenn Du Dir das Programmieren aneignen möchtest, benötigst Du Fachliteratur, die Dir die notwendigen Informationen dazu beschafft, damit Du fit dafür bist.

Wenn Du das Programmieren mit einem Microcontroller lernen möchtest, aber noch nicht genau weißt, wie das alles funktioniert, brauchst Du ein Kit, das alles enthält, was Du benötigst, um mit der Microcontroller Programmierung zu starten. Die Hardware sollte einfach zu bedienen sein, die Software ebenso, sodass die ein leichter Einstieg in die Welt der Elektronik gelingt.

Komplizierter, als es ist

Du solltest wissen, dass Elektronik alles andere als kompliziert ist. Das wirst Du mit einem Kit sehr schnell feststellen. Fortgeschrittene Benutzer können ein Kit aber auch dazu nutzen, um unterschiedliche Experimente mit vielen Sensoren auszuprobieren. Dazu zählen Studenten, Labor Ingenieure oder jene, die sich bereits mit der Materie auskennen. Falls Du Dir in diesem Bereich noch kein Wissen angeeignet hast, musst Du Dich nicht sorgen.

Gehe einfach nach der Anleitung Deines Microcontroller Kits vor und Du wirst schon die Basisinformationen verstehen, wie Du ein Microcontroller Board, die Sensoren und alle anderen Elemente des Microcontroller Boards verwenden muss, um zu programmieren. Du hast Interesse an Elektronik? Dann solltest Du Dich nach einem passenden Kit umschauen, mit dem Du Deinen Wissensdurst problemlos stillen kannst.

Die richtige Wahl des Kits

Entscheide Dich am besten für Kits, die mit vielen Bauelementen und Sensoren ausgestattet sind, damit Du Dich so richtig daran ausprobieren kannst und vielleicht auch beruflich in diese Richtung gehen kannst. Zu den wichtigsten Teilen eines Microcontroller Kits zählt zum Beispiel das Board. Darüber hinaus befinden sich noch LED Dioden, Potentiometer, Widerstände, Breadboard und RFID Module in einem Kit.

Bei einigen Kits sind die Kabel und Pins bereits vorgelötet, sodass Du Dir diese Arbeit sparen und direkt mit den wichtigen Aufgaben beginnen kannst. Entscheide Dich außerdem für ein Kit in stabiler Qualität, die einfach länger halten und weltweit zugelassen sind. So hast Du mehr von Deinem Kit.

Chips mit acht Ausgängen und mehreren Eingängen sorgen dafür, dass sie mit Daten gefüttert werden können. Mit einem solchen Chip kannst Du die LEDs etwas weniger schnell ansteuern. Damit werden sie je Sekunde nur noch 500.000 mal umgeschaltet, anstatt vorher 8.000.000 mal. Das wäre nämlich ohne Chip so. Dennoch ist das noch sehr schnell. Du wirst diese Unterschiede auch niemals mit dem bloßen Auge erkennen können.

Kits sind mit einem Display mit Beleuchtung ausgestattet, zum Beispiel mit LED Hintergrundbeleuchtung. Je nach Hersteller zeigt sich das Display mit einem andersfarbigen Hintergrund und andersfarbigen Zeichen. Er dient Dir dazu, Texte ablesen zu können. Des Weiteren gehören ein Transistor und ein Motor zum Lieferumfang von Microcontroller Kits. So kannst Du lernen, wie Du einen Transistor dazu nutzen kannst, um einen Gleichstrommotor anzutreiben.

Hochwertige Transistoren sind in der Lage, zwei verschiedene Motoren unabhängig voneinander steuern zu können. Wähle Kits mit vielseitigen Chips aus, damit Du noch mehr mit Deinen Experimenten erreichen kannst und am Ende stolz auf Deine Leistungen bist. So verstehst Du nach und nach immer mehr vom Programmieren und kannst Dich für einen Beruf in diesem Bereich bewerben und viel Geld verdienen, wenn Du gut darin bist.

Was ist ein ARM Microcontroller?

Die ARM Architektur wurde 1983 von Acorn entwickelt, einem Computerunternehmen aus Großbritannien. Es handelt sich um ein Microprozessor Design, das ab 1990 von Acorn der Firma ARM Limited übertragen und dort weiterentwickelt wurde. ARM ist die Abkürzung für Acorn RISC Machines. Danach wechselte der Name in Advanced RISC Machines. Zwar ist dieser Name nur IT Kennern bekannt, doch viele Teile des Unternehmens finden sich in den bekanntesten Microprozessoren auf der ganzen Welt.

Wie wird ein Microcontroller programmiert?

Die meisten Programmierer haben ihre Programme für den Computer geschrieben, es ist auch möglich, sie für Tablets und Handys zu entwickeln. Durch das Internet stehen aber auch Microcontroller zur Verfügung, also extrem kleine Computer, die sich auf einem Chip befinden. Mit ihnen kannst Du Aktoren und Sensoren, also Schalter und Relais programmieren. Microcontroller werden immer beliebter.

Mittlerweile ist es sehr einfach, von Deinem Rechner aus Microcontroller programmieren zu können. Das sorgt lediglich für einen geringen Aufwand, sodass Du nicht viel Arbeit hast, wenn Du einen Microcontroller programmieren möchtest. Wenn Du noch nicht weißt, wie das geht, erfährst Du jetzt, wie Dir der Einstieg auf einfache Weise gelingt. Du erhältst außerdem Tipps für Dein Projekt.

Wie Du nun weißt, gibt es Microcontroller von verschiedenen Anbietern, zum Beispiel PIC Microcontroller und ARM Microcontroller. Der Umgang lediglich mit einem Chip kann jedoch etwas schwierig sein. Damit Du den Chip an den Rechner anschließen kannst, benötigst Du einen Programmer. So kannst Du Signale in eine Sprache umsetzen, die auch Dein Microcontroller entschlüsseln kann. Des Weiteren musst Du dafür sorgen, dass Du Deinen Microcontroller mit Energie versorgst, denn nur so ist er auch in der Lage zu arbeiten.

Du musst Deine Aktoren und Sensoren mit dem Controller verbinden. Falls Dein Projekt noch in den Anfängen ist, Du alle Anschlüsse bereits verschaltet und Deine Platine geätzt hast, kannst Du Dich für ein Developer Board entscheiden. Es gibt viele bekannte Hersteller von Controllern, die diese Boards anbieten. Sie sind auch als Prototyping Boards bekannt. Sie verfügen über eine Programmierschnittstelle, einen Stromanschluss und eine Möglichkeit, Deine Aktoren und Sensoren anschließen zu können.

Es gibt viele bekannte und beliebte Boards. Die Controller, mit denen sie ausgestattet sind, zeichnen sich nicht gerade durch Schnelligkeit aus. Ihr Speicher ist ebenfalls gering. Deshalb sind speziell in der letzten Zeit viele neue Prototyping Plattformen entstanden, die sich auch großer Beliebtheit erfreuen. Dazu gehören die PIC Microcontroller ebenfalls. Sie sind sehr günstig und überall erhältlich. Sie sind in Kombination mit Prototyping Boards erhältlich.

Die Wahl des Boards

Welches Board für Dich geeignet ist, hängt von zusätzlichen Elementen ab, die Du Dir noch zulegen möchtest. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die auch von Laien genutzt werden können, um sogar komplexe Schaltungen an den Microcontroller anschließen zu können. Es gibt unterschiedliche Boards mit schnellen Prozessoren, die sich gut dafür eignen. Welche Funktionen Du für Deine verschiedenen Projekte brauchst, solltest Du vorher sehr genau entscheiden. Das spart beim Programmieren Zeit und schützt Dich vor Käufen, die umsonst gewesen sind.

Wenn Du weißt, was mit Deinem Projekt geschehen soll, brauchst Du nicht nur das Prototyping Board, sondern auch die anderen Elemente, die dazu erforderlich sind. Du benötigst ein Jumper und ein Breadboard Kabel, damit die Elemente, die nicht als Shield verfügbar sind, an Deinen Controller anschließen zu können. Im Blick behalten musst Du dabei die Wärmeentwicklung, die Betriebsspannung und den Stromverbrauch der Elemente. Falls Du bereits elektronisches Basiswissen besitzt, ist das sehr vorteilhaft für Dich. Falls nicht, solltest Du am besten immer nur fertige Shields verwenden oder sehr gute Anleitungen halten, damit keine Fehler passieren.

Im Vergleich zu richtiger Software Programmierung ist es bei der Entwicklung von Hardware grundsätzlich möglich, durch mangelnde Kenntnisse Fehler zu machen und diese zu beschädigen. Am Anfang sollten deshalb alle Elemente eher günstig sein, denn wenn sie defekt sind, ist das nur halb so schlimm.

Du hast noch Probleme, Deine Schaltung zusammenzustellen, bevor Du mit der Programmierung startest, kannst Du die Funktionalität mit einfachen Potentiometern oder LEDs prüfen. Diese simulieren die Eingabe der Sensoren. Das sollte aber nur ein Ausnahmefall sein.

Die klassischen Aufgaben eines HR Managers – Wunsch vs. Realität

Ein HR Manager startet in der Regel mit festen Vorstellungen in seinen Beruf. Das hat auch seine Gründe, denn während der Ausbildung und des Studiums werden die Führungspersönlichkeiten der Personalabteilung gezielt auf eine Vielzahl von verschiedenen HR Manager Aufgaben vorbereitet. Diese umfassen nicht nur administrative Aufgaben, sondern auch strategische Elemente der Unternehmensführung.

Gemäß des modernen Bildes einer innovativen Unternehmensführung sollen sich HR Manager nicht nur um Personalbeschaffung und Personalverwaltung kümmern, sondern auch um die operative Personalarbeit. Dazu gehört beispielsweise die Mitarbeiterbindung, aber auch das Employer Branding im Zusammenspiel mit der Unternehmenskultur. Man könnte also, im klassischen Sinne eines modernen Bildes, vielmehr vom HR Consulting sprechen als von der Personalabteilung.

Das Bild wandelt sich, aber nur langsam

Erhebungen und Statistiken zeigen, dass sich das Wunschbild der jungen HR Manager noch sehr weit entfernt von der Realität befindet. In der Regel kümmert sich die Personalabteilung eines Unternehmens noch immer um die klassischen administrativen Aufgaben. Die operative Ebene wird entweder als ein Teil der Geschäftsführung gesehen, oder einfach nicht beachtet. Das ist aber ein signifikanter Fehler.

Die Führungsebene eines Unternehmens ist schlichtweg nicht in der Lage, die entsprechenden Prozesse anzustoßen. Denn gerade bei großen Unternehmen ist die Führungsetage zu weit entfernt von den Mitarbeitern. Hier ist die Personalabteilung häufig der Mittler, wird aber nicht minder häufig übersehen oder ignoriert. Viele Unternehmen sehen die klassischen Aufgaben eines Personalers noch immer im eher administrativen Bereich.

Das ist auch dann der Fall, wenn die Personalabteilung eigentlich für die operativen Aufgaben zuständig ist. Hier ergibt sich dann sehr oft das Bild, dass die Personalabteilung eine duale Funktion erfüllen muss. Dieser ist sie aber nur selten gewachsen, denn sie verfügt nicht über die notwendigen Ressourcen. In diesem Falle müssten die Personaler die operativen und die administrativen Aufgaben zeitgleich erfüllen.

Das alles natürlich, bei einer gleichbleibenden Verteilung der Ressourcen. Das schafft so gut wie kein Unternehmen, und auch keine einzelne Abteilung. Die Lösung könnten vor allem Automatisierungen sein. Die Lohnabrechnung kann vom Unternehmen outgesourced, oder aber automatisiert werden.

Dasselbe gilt für die Erfassung der Krankheitstage und der Arbeitszeiten. Diese kleinen Aufgaben des Alltags sind sehr wichtig, verbrauchen aber ungemein viele Ressourcen und binden Kräfte. Dennoch gehören sie gerade in Deutschland noch immer zu den Aufgaben, die ein Personaler jeden Tag erfüllen muss.

Wie könnten die HR Manager Aufgaben effektiver verteilt werden?

Neben der Automatisierung wäre natürlich eine Erweiterung der Personalabteilung eine Lösung. Doch das entspricht in der Regel nicht den Zielen des Unternehmens und ist zudem mit teilweise hohen Kosten verbunden. Die Automatisierung täglicher Prozesse ist die einzige effektive Lösung, um die Ressourcen und die Möglichkeiten einer modernen Personalabteilung mit Führungseffizienz nutzbar zu machen.

Dass es hier Bedarf, aber auch viele Möglichkeiten gibt beweisen Studien immer wieder. Laut Umfragen sehen viele Führungskräfte die Arbeit ihrer Personalabteilung noch immer weitestgehend negativ. Das hat den Hintergrund, dass die Führungskräfte dem ähnlichen Dilemma unterliegen wie die jungen Berufseinsteiger im Controlling. Sie erwarten, dass Aufgaben und Methoden innovativ umgesetzt werden.

Die Realität ist anders, als erhofft

Doch die tägliche Arbeit blockiert das Ergebnis, welches die Personaler eigentlich liefern könnten. Dieser Fakt wird aber gerne und häufig schlichtweg übersehen. Als Haupthindernis für die Weiterentwicklung der Personalabteilung werden die Kosten angeführt, welche im schlechtesten Falle den Ertrag übersteigen würde.

Doch der aktuelle Fachkräftemangel sorgt dafür, dass sich dieses Bild langsam aber sicher wandelt. Viele Unternehmen erkennen, dass eine zielgerichtete Werbung nach Fachkräften immer wichtiger ist. Die Mitarbeiter von heute erwarten nicht nur, dass sie eine Arbeit bekommen. Vielmehr haben sie gezielte Anforderungen, wollen sich mit dem Unternehmen identifizieren können und erwarten einen wirklichen Mehrwert für ihr Leben durch die Arbeit.

Employer Branding und Mitarbeiterbindung sind nicht mehr ein Kann-Faktor, sondern werden zu einem Muss-Faktor, wenn ein Unternehmen seinen Kunden eine gleichbleibend hohe Qualität bieten möchte. Die Personalabteilung muss hier weniger als administrative Einheit, sondern vielmehr als ein operativer Teil der Unternehmensführung gesehen werden.

Welche Aufgaben kann die operative Personalarbeit erfüllen?

Neben der klassischen Personalverwaltung kann die Personalarbeit noch viele weitere Aufgaben übernehmen. Dabei bleiben die administrative Aufgaben natürlich ein wichtiger Bestandteil der täglichen Arbeit. Doch im besten Falle wird diese durch Maschinen, oder durch zusätzliche Angestellte übernommen. Die wichtigste Aufgabe einer auf moderne Art und Weise tätigen Personalabteilung ist vielmehr die Bindung der bestehenden Mitarbeiter, sowie die operative Personalarbeit.

Man kann also sagen, dass die internen und die externen Effekte der täglichen Arbeit der Personalabteilung deutlich gestärkt werden. Es geht nicht mehr nur darum, die Mitarbeiter zu verwalten. Vielmehr geht es bei der Arbeit der Controller um Integration, Marketing und die Sicherung von wertvollen Ressourcen. Denn in der nahen Zukunft wird die Ressource Mensch immer wertvoller.

Die HR Manager Aufgaben werden vielfältiger

Der Fachkräftemangel sorgt dafür, dass für hochwertig qualifizierte Mitarbeiter schon heute attraktive Umgebungen geschaffen werden müssen. Es ist nicht mehr so leicht wie früher, einen engagierten, motivierten und qualifizierten Mitarbeiter zu finden. Je gefragter die Qualifikation ist, umso schwerer ist auch die Anwerbung des Mitarbeiters. Hier muss ein HR Manager sicherstellen, dass der gebotene Arbeitsplatz auch wirklich attraktiv genug ist.

Ist die Fachkraft erst einmal angeworben, dann geht es vor allem darum diese so lange wie möglich zu binden. Denn die Fachkraft verfügt über genügend Wissen und ist bereits eingearbeitet. Sie wird über lange Zeit hinweg einen wirklichen Mehrwert für das Unternehmen generieren. Diese Ressource muss möglichst lange im Unternehmen erhalten bleiben. Auch das ist ein Bestandteil der operativen Arbeit eines Personalers.

Wie lange müssen HR Manager noch warten?

Das ist eine gute Frage. Bis es in Deutschland wirklich soweit ist und Personaler als operative Einheit oder sogar als Bestandteil der operativen Geschäftsführung gesehen werden vergeht wohl noch einige Zeit. Die Gründe dafür sind vielfältig. Einer der Gründe ist auch die Unternehmenslandschaft in Deutschland. Während größere Unternehmen und Konzerne langsam aber sicher entsprechende Schritte unternehmen, oder schon unternommen haben, sind es vor allem die mittelständischen Unternehmen bei denen noch Nachholbedarf besteht.

Das hat den einfachen Hintergrund, dass es für kleinere und mittlere Betriebe nur wenig Anreize gibt alleine etwas zu ändern. Hier kommen die Veränderungen hauptsächlich von den Verbänden und den Innungen. Ein praktisches Beispiel sind die Kampagnen der Handwerkskammern. Hier wird mehrfach auf die Veränderungen hingewiesen und aktiv für Ausbildungsplätze und Lehrstellen geworben.

Externe Dienstleister sorgen in kleinen Betrieben für mehr Effektivität

Das Employer Branding und die Unternehmenskultur lassen sich gerade bei kleinen Betrieben nur auf einer individuellen Basis verändern. Denn häufig sind diese Unternehmen noch im Besitz der Gründerfamilie. Hier gibt es feste Muster, so gut wie keinen Austausch auf internationaler und nationaler Ebene und gerne läuft alles wie bisher. Die Personalverwaltung zu verändern kann hier zu einer echten Herausforderung werden.

Doch gerade für kleinere Unternehmen, die stark unter dem Fachkräftemangel leiden, hat sich das HR Consulting als echte Lösung entwickelt. Dabei übernehmen externe Dienstleister wichtige Aufgaben wie die Personalbeschaffung, oder Schulen die Mitarbeiter der Personalabteilung. Auch für kleine Unternehmen kann sich das lohnen. Gerade weil hier administrative Aufgaben noch immer manuell erledigt werden müssen, bleibt durch die Schulung oder die Auslagerung einzelner Dienstleistungen genügend Zeit zur Bewältigung des betrieblichen Alltags.

Die Zukunft wird das Personalcontrolling nachhaltig verändern

Das die tägliche Arbeit eines Personalers nachhaltig verändern wird, steht letztlich außer Frage. Schuld daran ist nicht nur der Fachkräftemangel. Von den nachfolgenden Generationen wird erwartet, dass sie noch orientierter und besser vorbereitet in die Arbeitswelt starten kann. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass diese Generation für ihr Wissen und ihre Qualifikationen auch einen entsprechenden Gegenwert erwartet.

Für Unternehmen wird es immer schwieriger entsprechende Arbeitsplätze anzubieten. Es geht nicht mehr nur um den Wert der Arbeit an sich. Begriffe wie Sabbatical, aber auch der Wunsch nach flexiblen Arbeitszeiten und einer angemessenen Entlohnung werden in den folgenden Zeiten die größten Herausforderungen sein denen sich ein Unternehmen stellen muss.

Die Zufriedenheit der Mitarbeiter, sowie der Ruf und die Außendarstellung des Unternehmens müssen einfach stimmen damit die Arbeitnehmer auch in der Zukunft gerne und in großer Zahl zur täglichen Arbeit gehen.

Fait – Das Personalcontrolling ist dann keine rein administrative Einheit mehr

Die Personalabteilung hier als eine rein administrative Einheit zu sehen wäre zu diesem Zeitpunkt eine verfehlte Unternehmenspolitik. Nur wenn die Unternehmen rechtzeitig reagieren und ihren Personalern genügend Freiräume lassen, können entsprechende Lösungen zeitnah umgesetzt werden. Wer heute schon am Fachkräftemangel mosert und meckert, der kann hier nur durch effektive Lösungen gegensteuern.

Deswegen ist es so wichtig, dass das Unternehmen mit der Hilfe der Personalabteilung die Synergieeffekte aus der Nähe zu den Mitarbeitern und der Nähe zur Unternehmensführung nutzt. Die operativen Aufgaben der Personaler werden anwachsen, und damit auch die Ansprüche. Die Verteilung der Aufgaben, sowie die Anwerbung von neuen Fachkräften und die langfristige Bindung von Mitarbeitern werden die tägliche Arbeit eines Personalers bald sehr viel stärker Prägen, als es heute der Fall ist.

Was ist eigentlich SAP R/3?

SAP R/3 ist der frühere Name der von SAP entwickelten Warenwirtschaftssoftware. Diese wurde seit 1972 von der deutschen SAP AG entwickelt. Seitdem hat sich das ERP System zum Marktführer etabliert. Eine Vielzahl von SAP ERP Modulen deckt dabei jeden Aspekt der Warenwirtschaft ab.

ERP steht für Enterprise Resource Planning. Dies sind Prozesse, die zur Steuerung von Unternehmen verwendet werden. Die ERP Software integriert alle Aspekte eines Unternehmens, einschließlich Produktplanung, Entwicklung, Fertigungsprozesse, Vertrieb und Marketing.

SAP R/3 wurde durch die Nachfolgeversion SAP ECC – SAP ERP (Enterprise) Central Component – abgelöst, wird jedoch weiterhin von vielen Firmen genutzt.

SAP R/3

SAP R/3 ist das umfassende Set integrierter Geschäftsanwendungen von SAP, dem deutschen Unternehmen, das sich als Markt- und Technologieführer für betriebswirtschaftliche Anwendungssoftware bezeichnet. SAP R/3 hat ein früheres System, R/2, ersetzt, das auch heute noch vereinzelt im Einsatz ist. SAP R/3 verwendet das Client/Server-Modell und bietet die Möglichkeit, Unternehmensdaten für die Finanzanalyse, den Produktionsbetrieb, die Personalverwaltung und die meisten anderen Geschäftsprozesse zu speichern, abzurufen, zu analysieren und auf vielfältige Weise zu verarbeiten.

Ein aktuelles Release von SAP R/3 ermöglicht den Zugriff auf die SAP R/3-Datenbank und Anwendungen über Internetzugang und Webbrowser. Ein Vertriebsmitarbeiter kann den Workflow für einen Kundenauftrag einleiten, indem er ein elektronisches Formular auf einem Laptop ausfüllt, welches Eingaben in das SAP R/3-System macht. Auch andere Schnittstellen wie Lotus Notes können genutzt werden. Die Web-Implementierung entspricht dem Workflow Client API-Standard der Workflow Management Coalition (WfMC).

Eine neuere Version von SAP R/3 bietet Funktionen, die die Produktlieferung beschleunigen und die Verwaltung der Lieferkette erleichtern.

Software Architektur von SAP R/3

SAP R/3 ist eine 3-Tier-Architektur, die aus 3 Schichten besteht.

  • Präsentation
  • Anwendung
  • Datenbank

In einfachen Worten, es handelt sich bei SAP R/3 um eine Client-Server-Architektur.

R bedeutet Echtzeitsystem
3 stellt die 3-Schichten-Architektur dar.

Benutzer können auf zwei Arten auf das SAP R/3-System zugreifen:

  • Über SAP GUI
  • Über den Webbrowser

Dieser Zugriff erfolgt über das sogenannte Frontend. Nur das Frontend ist auf dem PC des Benutzers installiert, nicht die Anwendungs-/Datenbankserver. Das Frontend nimmt die Anforderungen des Benutzers an den Datenbankserver und die Anwendungsserver entgegen.

Der Anwendungsserver ist für die Verarbeitung der Geschäftslogik konzipiert. Dieser Workload wird bei größeren Installationen auf mehrere Anwendungsserver verteilt. Der Vorteil von mehreren Anwendungsservern liegt darin, dass der Benutzer die Ausgabe schneller erhalten kann.

Der Anwendungsserver befindet sich an einem entfernten Standort im Vergleich zum Standort des Benutzer-PCs. Der Datenbankserver speichert und ruft Daten mit SQL-Abfragen ab, die von ABAP- und Java-Anwendungen erzeugt werden. Datenbank und Anwendung können am gleichen oder einem anderen physischen Standort vorhanden sein.

Verständnis der verschiedenen SAP R/3-Schichten

Präsentationsschicht

Die Präsentationsschicht enthält die Softwarekomponenten, aus denen sich das SAPgui (grafische Benutzeroberfläche) zusammensetzt. Diese Schicht ist die Schnittstelle zwischen dem SAP R/3-System und seinen Benutzern. Das SAP R/3-System verwendet das SAPgui, um eine intuitive grafische Benutzeroberfläche für die Eingabe und Anzeige von Daten bereitzustellen.

Die Präsentationsschicht sendet die Eingaben des Benutzers an den Anwendungsserver und empfängt von ihm Daten zur Anzeige. Während eine SAPgui-Komponente läuft, bleibt sie mit der Terminalsitzung eines Benutzers im SAP R/3-System verbunden.

Anwendungsschicht

Die Anwendungsschicht besteht aus einem oder mehreren Anwendungsservern und einem Message-Server. Jeder Anwendungsserver enthält eine Reihe von Diensten, die zur Ausführung des SAP R/3-Systems verwendet werden. Theoretisch benötigst Du nur einen Applikationsserver, um ein SAP R/3-System zu betreiben. In der Praxis sind die Dienste häufig auf mehr als einen Applikationsserver verteilt.

Der Message-Server ist für die Kommunikation zwischen den Applikationsservern verantwortlich. Er leitet Anforderungen von einem Applikationsserver an einen anderen innerhalb des Systems weiter. Er enthält auch Informationen über die Gruppen von Applikationsservern und den aktuellen Lastausgleich in ihnen. Anhand dieser Informationen wird ein geeigneter Server zugewiesen, wenn sich ein Benutzer am System anmeldet.

Datenbankschicht

Die Datenbankschicht besteht aus einem zentralen Datenbanksystem, das alle Daten im SAP R/3-System enthält. Das Datenbanksystem besteht aus zwei Komponenten – dem Datenbankmanagementsystem (DBMS) und der Datenbank selbst. SAP hat eine eigene Datenbank namens Hana entwickelt, ist aber mit allen gängigen Datenbanken wie Oracle kompatibel. Beispielsweise enthält die Datenbank die Steuerungs- und Customizing-Daten, die den Betrieb Deines SAP R/3-Systems bestimmen.

Sie enthält auch den Programmcode für Deine Anwendungen. Anwendungen bestehen aus Programmcode, Bildschirmdefinitionen, Menüs, Funktionsbausteinen und verschiedenen anderen Komponenten. Diese werden in einem speziellen Abschnitt der Datenbank namens R/3-Repository gespeichert und entsprechend als Repository-Objekte bezeichnet. SAP R/3-Repository Objekte werden in der ABAP Workbench verwendet.

Verständnis der Komponenten der SAP R/3 3-Tier-Architektur

ABAP+Java Systemarchitektur

Message-Server: Er übernimmt die Kommunikation zwischen verteilten Dispatchern im ABAP-System.
Dispatcher-Warteschlange: In dieser Warteschlange sind verschiedene Workprozesstypen gespeichert.
Dispatcher: Er verteilt Anforderungen an die Workprozesse.
Gateway: Es ermöglicht die Kommunikation zwischen dem SAP-System und zwischen dem SAP-System und externen Systemen.
ABAP-Workprozesse: Führt Dialogschritte in SAP R/3-Anwendungen separat aus.

Die Arten von Arbeitsprozessen sind wie folgt dargestellt:

  • Memory Pipes: Sie ermöglichen die Kommunikation zwischen ICM und ABAP-Workprozessen.
  • Message-Server: Er verwaltet Java-Dispatcher und Serverprozesse und ermöglicht die Kommunikation innerhalb der Java-Laufzeitumgebung.
  • Enqueue-Server: Er behandelt logische Sperren, die vom ausgeführten Java-Anwendungsprogramm in einem Serverprozess gesetzt werden.
  • Zentrale Dienste: Java-Cluster benötigt eine spezielle Instanz der zentralen Dienste für die Verwaltung von Sperren und die Übertragung von Nachrichten und Daten. Der Java-Cluster enthält eine Reihe von Prozessen, die zusammenwirken, um das System zuverlässig aufzubauen. Die Instanz ist eine Gruppe von Ressourcen wie Speicher, Workprozesse und so weiter.
  • Java Dispatcher: Er empfängt die Client-Anfragen und leitet sie an den Serverprozess weiter.
  • SDM: Der Software Deployment Manager wird zur Installation von J2EE-Komponenten verwendet.
  • Java-Server-Prozesse: Es kann eine große Anzahl von Requests gleichzeitig verarbeitet werden.
  • Threading: Mehrere Prozesse werden separat im Hintergrund ausgeführt. Dieses Konzept wird als Threading bezeichnet.
  • ICM: Es ermöglicht die Kommunikation zwischen dem SAP-System und den Protokollen HTTP, HTTPS und SMTP. Das bedeutet, dass Du durch die Eingabe der System-URL im Browser auch über den Browser auf das SAP-System zugreifen kannst.
  • Eine weitere Komponente ist JCO. JCO wird verwendet, um die Kommunikation zwischen Java-Dispatcher und ABAP-Dispatcher zu steuern, wenn das System als ABAP+Java konfiguriert ist.

Wie funktioniert der SAP-Anmeldeprozess?

Schritt 1

Sobald ein Benutzer über die Benutzeroberfläche auf das SAP-System klickt, wird die Benutzeranforderung an den Dispatcher weitergeleitet.

Schritt 2

Der Request wird zuerst in den Request Queues gespeichert. Der Dispatcher folgt der First in First out Regel. Der Dispatcher findet einen freien Arbeitsprozess und wird, falls vorhanden, den Request diesem zuweisen.

Schritt 3

Gemäß der Benutzeranforderung wird dem Benutzer ein bestimmter Workprozess zugeordnet. Wenn sich der Benutzer beispielsweise am System anmeldet, wird dem Benutzer ein Dialog-Workprozess zugeordnet. Wenn der Benutzer einen Bericht im Hintergrund ausführt, wird der Hintergrund-Workprozess dem Benutzer zugeordnet, wenn einige Änderungen auf Datenbankebene vorgenommen werden, wird der Aktualisierungs-Workprozess zugewiesen, sodass der Aktions-Workprozess des Benutzers zugeordnet wird.

Schritt 4

Sobald dem Benutzer der Dialog-Workprozess und die Benutzerberechtigungen zugewiesen wurden, wird die aktuelle Einstellung des Benutzers in den Arbeitsprozess im gemeinsamen Speicher übertragen, um auf die Daten des Benutzers zuzugreifen. Dadurch wird der gemeinsame Speicher bereinigt und die Daten anderer Benutzer können im gemeinsamen Speicherbereich gespeichert werden. Unter Dialogschritt versteht man die Bewegungen des Bildschirms. Wenn ein Benutzer in einer Transaktion von einem Bildschirm zum anderen springt, wird der Prozess als Dialogschritt bezeichnet.

Schritt 5

Der erste Arbeitsprozess sucht nach Daten im Pufferspeicher. Wenn er Daten im Puffer findet, dann ist es nicht notwendig, Daten aus der Datenbank abzurufen. Wenn er die Daten nicht im Puffer findet, dann findet er die Daten in der Datenbank. Dies wird als „miss“ oder Fehler bezeichnet. Die Trefferquote sollte immer höher sein als die Fehlerquote. Es verbessert die Leistung des Systems.

Schritt 6

Andere angeforderte Daten werden von der Datenbank abgefragt und sobald der Prozess abgeschlossen ist, wird das Ergebnis über den Dispatcher an die GUI zurückgegeben.

Schritt 7

Nach der Bereitstellung der Daten an den Endbenutzer werden die Daten aus dem gemeinsamen Speicher entfernt, sodass der Speicher für andere Benutzer verfügbar ist.

SAP Module – SAP FI, SAP CO, SAP SD, SAP HCM und mehr

ERP Software ermöglicht es einem Unternehmen, Datenbanken für verschiedene Prozesse von einem einzigen einheitlichen System aus zu verwalten. Das ERP System von SAP wurde zunächst für die Lagerverwaltung entwickelt, jedoch im Laufe der Jahre für verschiedene Prozesse, ein besseres Datenmanagement und verschiedene Arbeitsabläufe in einem Unternehmen weiter entwickelt. Seitdem sind viele SAP ERP Module entstanden, die auf verschiedene Prozesse ausgerichtet sind. Einige der wichtigsten SAP R/3 Module sind Vertrieb und Service, Kundenbeziehungen, Finanzmanagement, Business Intelligence und mehr. Lass uns in diesem Abschnitt einen Blick auf die wichtigsten SAP R/3 Module werfen.

SAP Module können in folgende Kategorien eingeteilt werden:

  1. Funktionsmodule
  2. Technische Module

Diese funktionalen und technischen SAP ERP Module sind eng miteinander verbunden. Nachfolgend findest Du eine Liste der wichtigsten SAP R/3 Module.

  • SAP Finanzbuchhaltung (FI)
  • SAP Controlling (CO)
  • SAP Vertrieb (SD)
  • SAP Produktionsplanung (PP)
  • SAP Materialwirtschaft (MM)
  • SAP Qualitätsmanagement (QM)
  • SAP Human Capital Management (HCM)

SAP Finanzbuchhaltung (FI)

SAP FI-Modul, wie der Begriff schon sagt, befasst sich mit der Verwaltung von Finanztransaktionen in Unternehmen. Dieses Finanzbuchhaltungsmodul hilft den Mitarbeitern, die Daten aller Finanz- und Geschäftsvorfälle in einem einheitlichen System zu verwalten. Dieses Modul funktioniert sehr gut für Berichtsanforderungen. Das SAP FI-Modul ist sehr flexibel und funktioniert für Unternehmen in jeder Größenordnung Situation gut.

Ob kleineres oder größeres Unternehmen, die SAP-Implementierung hilft bei der Konsolidierung von Daten für verschiedene Geschäftsvorfälle und gesetzliche Anforderungen. SAP Module für die Finanzbuchhaltung helfen Dir, die finanzielle Position eines Unternehmens auf dem Markt in Echtzeit zu ermitteln. SAP FI lässt sich mit anderen SAP Modulen wie SAP SD, SAP MM, SAP PP, Payroll und mehr kombinieren, um eine noch höhere Effizienz der ERP Software zu erzielen.

SAP Controlling (CO)

Das SAP CO-Modul ist ein weiteres wichtiges Element der SAP Module, das Unternehmen angeboten wird. Das Controllingmodul unterstützt dabei die Planung, Berichterstattung und Überwachung der Betriebsabläufe von Unternehmen. Es handelt sich um Methoden zur Darstellung und Organisation der Kosten, die für die Finanzberichterstattung anfallen. Das Controllingmodul ermöglicht die Planung, Verfolgung, Durchführung und Berichterstattung über die Kosten. Das Controlling umfasst die Verwaltung und Konfiguration von Stammdaten, die Kostenarten, Kostenstellen, Profitcenter, Innenaufträge, Funktionsbereiche und viele weitere Daten umfassen.

SAP Vertrieb (SD)

SAP R/3 Module für den Vertrieb (VD) kümmern sich um die Verwaltung aller Transaktionen, von Anfragen, Angeboten, Angeboten, Preisen und mehr. Das Vertriebsmodul im ERP System hilft Unternehmen auch bei der Bestandskontrolle und -verwaltung. Das SAP SD-Modul besteht aus Stammdaten, Systemkonfiguration und Transaktionen. Einige der Unterkomponenten des Moduls SAP SD sind: Stammdaten, Vertriebsunterstützung, Vertrieb, Versand und Transport, Fakturierung, Kreditmanagement und Vertriebsinformationssystem.

SAP Produktionsplanung (PP)

Das SAP PP-Modul ist ein weiteres wichtiges Modul, das Software beinhaltet, die speziell für die Produktionsplanung und -steuerung entwickelt wurde. Diese SAP R/3 Module bestehen auch aus Stammdaten, Systemkonfiguration und Transaktionen, um das Planungsverfahren für die Produktion durchzuführen. Das SAP PP-Modul arbeitet mit Stammdaten, Vertriebs- und Betriebsplanung, Vertriebsressourcenplanung, Materialbedarfsplanung, Kanban und Produktkostenplanung zusammen und dient dem effizienten Produktionsmanagement in Unternehmen.

SAP Materialwirtschaft (MM)

Das SAP MM-Modul, wie der Begriff schon sagt, verwaltet Materialien, die in Unternehmen benötigt, verarbeitet und produziert werden. Mit diesem System werden verschiedene Arten von Beschaffungsprozessen verwaltet. Einige der beliebten Unterkomponenten in SAP MM sind Lieferantenstammdaten, verbrauchsgesteuerte Planung, Einkauf, Bestandsführung, Rechnungsprüfung und so weiter.

SAP Qualitätsmanagement (QM)

Das SAP QM-Modul hilft beim Qualitätsmanagement in Produktionen prozessübergreifend in einem Unternehmen. Dieses Qualitätsmanagementmodul hilft einem Unternehmen, sein Geschäft zu beschleunigen, indem es eine strukturierte und funktionale Art des Qualitätsmanagements in verschiedenen Prozessen anwendet. Das SAP QM-Modul arbeitet in den Bereichen Beschaffung und Vertrieb, Produktion, Planung, Inspektion, Benachrichtigung, Kontrolle, Auditmanagement und weiteren.

SAP Human Capital Management (HCM)

Das SAP HCM-Modul verbessert das Arbeitsprozess- und Datenmanagement in der Personalabteilung von Unternehmen. Von der Einstellung einer Person bis zur Leistungsbewertung, der Verwaltung von Beförderungen, Vergütungen, der Abwicklung der Personalabrechnung und anderer damit zusammenhängender Aktivitäten einer Personalabteilung wird mit diesem Modul gearbeitet. Die Aufgaben, die Details und den Aufgabenablauf der Personalabteilung werden mit diesem SAP ERP HCM-Modul verwaltet.

Dies sind einige der wichtigsten SAP Module für die effiziente Arbeit in Unternehmen. Weitere SAP ERP Module sind:

  • SAP EC Modul – wobei EC für Enterprise Controlling steht.
  • SAP TR Modul – wobei TR für Treasury steht.
  • SAP IM Modul – wobei IM für Investment Management steht.
  • SAP IS – wobei IS für branchenspezifische Lösungen steht.
  • SAP PS Modul – PS bedeutet Projektsysteme
  • SAP CAC – Anwendungsübergreifende Komponenten
  • SAP SCM – wobei SCM für Supply Chain Management steht.
  • SAP PLM – wobei PLM für Product LifeCycle Management steht.
  • SAP SRM – wobei SRM für Supplier Relationship Management steht.
  • SAP CS – wobei CS für Customer Service steht.
  • SAP SEM – wobei SEM für Strategic Enterprise Management steht.
  • SAP RE – wobei RE (Real Estate) für Immobilien steht.
  • SAP PM Modul – für die Wartung und Instandhaltung (Preventive Maintenance).
  • SAP FSCM – wobei FSCM für Financial Supply Chain Management steht.
  • SAP IS – wobei IS für Industry Specific Solution steht.
  • SAP XI – wobei XI für Exchange Infrastructure steht.
  • SAP LE – wobei LE für Logistics Execution steht.
  • SAP APO – wobei APO für Advanced Planning and Optimization steht.
  • SAP AFS – wobei AFS für Apparel and Footwear Solution steht.
  • SAP CC – wobei CC für Convergent Charging steht.
  • SAP ITS – wobei ITS für Internet Transaction Server steht.
  • SAP ICM – wobei ICM für Incentive- und Provisionsmanagement steht.
  • SAP KW – wobei KW für Knowledge Warehouse steht.
  • SAP MDM – wobei MDM für Master Data Management steht.

Fazit

SAP R/3 bietet Unternehmen eine vollständige ERP Software, die sämtliche Unternehmensbereiche abdeckt. Seit der Firmengründung vor über 45 Jahren wurden zahlreiche SAP ERP Module entwickelt, die das ERP System für unterschiedliche Branchen nutzbar macht.